Hesinde-Kloster St. Ancilla

Aus GaretienWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Politik:
Obrigkeit:
Einwohner:
95
Militär:
Garnisonen:
Schlangengarde
Infrastruktur:
Klöster:
Hesinde-Kloster St. Ancilla (95 EW)
Tempel:
, Hesinde
Schreine:
Mada, Rohal, Nandus
Akademien:
Magische Fakultät, Rechtsseminar
Besondere Gebäude:
Bibliothek
Kultur:
Religion:
Hesinde, Nandus
Helden & Heilige:
Heilige Ancilla
Festtage:
30. Efferd (Prüfungsfest), 30. Hesinde (Erleuchtungsfest), 30. Phex (Versenkungsfest), 30. Rahja (Reinigungsfest)
Sonstiges:
Besonderheiten:
Gastgeber des Konkordats von St. Ancilla 1036 BF und des Ersten Konvents der Wissenden 1037 BF
Briefspiel:
Ansprechpartner:
Kennziffer:
Gar-I-03-c-1

Lage

Das Hesinde-Kloster St. Ancilla liegt unweit des gleichnamigen Dorfes und ist umgeben von den fruchtbaren Äckern und satten Feldern der Goldenen Au. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen die Dörfer Uilstein, Weissenborn und Aveshain. Doch auch die mahnenden Ruinen des Schlosses Praiosborn und die unheimliche Dämonenbrache sind nicht weit.

Geschichte

Das Kloster wurde auf geheiß Rohals gegründet. In Angedenken an die Heilige Ancilla, die als Märtyrerin während der Priesterkaiserzeit den Feuertod fand, wurde das Kloster nach der Schutzheiligen des geistigen Wandels benannt. Ganz in Sinne der Namenspatronin änderte sich der Fokus des Klosters auch im Laufe seines Bestehens. Zuletzt lag der Schwerpunkt der Geweihten auf der Erforschung der Dämonenbrache. Der 1027 BF zum Abt aufgestiegene Adran von Feenwasser hat aber ganz andere Pläne... er möchte das Kloster zu einer Art Bildungstätte für adlige Zweit- und Drittgeborene machen, die standesgemäß von ihren Familien in Klöstern untergebracht werden. Diese möchte er im Sinne Hesindes erziehen. Denn nach der Auffassung des Abtes sind es vor allem die Gaben Hesindes die einen guten Adligen ausmachen. Das Kloster steht aber auch Sprößlingen aus reichen Patrizierfamilien offen... wenn diese bereit sind, dem Kloster eine ordentliche Summe zu spenden...

Die Klosteranlage

Hesinde-Kloster St. Ancilla

Das Kloster besteht aus mehreren Gebäuden die durch überdachte Säulengänge verbunden sind und wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert und umgebaut. Seit einigen Hundert Jahren umgibt eine großzügig angelegte, etwa 3 Schritt hohe Mauer das gesamte Klostergelände.

Eine Allee aus Blutulmen weist den Besucher zum Haupteingang, dessen schweres, übermannshohes Portal mit filigranen Schlangenschnitzereien verziert ist. Über dem Tor prangert das in Stein gemeißelte und vergoldete Wappen des Klosters, ein goldenes Buch in einem ebenfalls goldenen Torbogen auf Grün. Ein vortreffliches Symbol, dass dem interessierte Besucher verküdet, nun einen Hort des Wissens zu betreten.

Die große Eingangshalle ist über und über mit hesindegefälligen Fresken und Wandbildern ausgeschmückt und auch hier herrschen die Farben Gold und Grün vor. Eine imposante Freitreppe führt nach oben in den Kapitelsaal, wo die Brüder und Schwestern des Klosters regelmäßig zusammentreffen um Rat zu halten. Unter dem Kapitelsaal befindet sich die eher schlicht gehaltene Halle der Hüter. Hier blicken mahnend die steinernen Büsten sämtlicher Klostervorsteher seit der Gründung durch Rohal dem Weisen auf den Besucher herab und sind stilles Zeugnis des geistigen Wandels für den die Namenspatronin des Klosters, die Heilige Ancilla, steht.

Von der Halle der Hüter führt ein Säulengang zum Schlangen-Palas. Dieser dreistöckige, sehr repräsentative Bau beherbergt die privaten Räumlichkeiten des Abtes, sowie einen großen Teil der klösterlichen Verwaltung. Dieses Gebäude könnte, mit seinen großen Fenstern, geräumigen Zimmern und den drei schlanken Türmchen auch eine adlige Sommerresidenz sein, und war es auch in früheren Zeiten einmal, gehört dieser Teil doch zu den ältesten des Klosters und bildet das Zentrum der Anlage. In einem der drei Türmchen befindet sich die Privatkapelle des Abtes, sowie mutmaßlich geheime Kammern in denen brisantes Wissen weg geschlossen sei.

Begibt sich der gelehrte Besucher nun wieder durch die Halle der Hüter zurück zur Eingangshalle, führt rechter Hand ein Säulengang zum allerheiligsten des Klosters. Nein, nicht den Tempel der Allwissenden findet man hier, sondern die wohl größte Bibliothek des Königreiches, wenn nicht gar des gesamten Mittelreichs. In dem großen, rechteckigen Gebäude herrscht stets emsiges Treiben, wollen die zahllosen Schriftrollen und Bücher doch von wissbegierigen Menschlein gelesen werden. Denn was nützt alles Wissen in verstaubten Regalen, wenn es nicht genutzt wird? In einem Nebengebäude der Bibliothek befindet sich gar eine Buchdruckmaschine, um das eine oder andere Werk zu vervielfältigen. Doch werden hier auch noch Bücher von Hand verfasst und kopiert und jedes einzelne ist dabei ein Unikat und hesindegefälliges Kunstwerk.

Linker Hand von der Eingangshalle führt ein Säulengang in den Tempel der Allwissenden, der die Hesinde typische polygonale Form aufweist. Durch eine mit Schlangenornamenten verzierte Tür gelangt der Wissenssuchende in das sogenannte Cavaedium des Heiligtums. An der gegenüberliegenden Wand dieses Vorraums des Tempels prangert das steinerne Abbild des hohen Drachen Naclador, dem Alveranier der Wahrheit und Wachsamkeit gegen unhesindianisches Tun. Über dem mannsgroßen Abbild prangert in großen Lettern der Schriftzug `Vor der Wahrheit kann keiner bestehen´ - eine Warnung an alle Irregeleiteten. Rechter Hand führt eine doppelflügelige Tür nach draußen vor die Klostermauern. Linker Hand führt ein weiteres doppelflügeliges Portal in den Tempel der Allwissenden. Oberhalb des Portals wurde eine brennende Lotusblüte in den Stein gehauen – das Zeichen der Heiligen Ancilla.

Der Tempel weist eine für die Hesinde-Kirche typische hexagonale Form auf. Die lang gezogenen Fenster und hohen Spitzbogen geben dem Gebäude einerseits eine Leichtigkeit, andererseits auch etwas monumentales. Im Zentrum des Tempels ist der ebenfalls hexagonale Altarbereich, gekrönt durch eine Spitzkuppel. Hier steht die vergoldete, überlebensgroße Statue der Allwissenden. Die Göttin wird als weise Lehrmeisterin mit erhobener Hand dargestellt. In der anderen hält sie ein Buch. Zu Füßen der Statue befindet sich die Schlangengrube und wiederum davor der Hochaltar, worauf eine reich verzierte Ausgabe des Buches der Wahrheit liegt. Vor dem Hochaltar wurde ein Schlangenmosaik in den Boden gearbeitet. Die Wand hinter der Göttinnenstatue ziert das bekannte Motiv der brennenden Lotusblüte. Die Fresken links und rechts davon zeigen Szenen aus den Annalen des Götteralters. Die beiden Säulen, die den Abschluss des Halbrundes bilden, zeigen die Heiligen Ancilla und Canyzeth, die vorderen beiden freistehenden Säulen Argelion und Cereborn. Rechts neben dem Altar steht ein goldener Buchständer. Zwei goldene Schlangen wanden sich aus seinem Stiel und bildeten ein Halbrund. Für Eingeweihte war dieser Buchständer durchaus ein Politikum, war er doch das Zeichen des Weissenborner Kreises. Eben jener politischen Richtung innerhalb der Hesinde-Kirche, die zur Zeit im Kloster bestimmend ist.

Die Säulen und Spitzbögen an der Außenwand sind alle reich verziert. Erstere sind in Schlangenform ausgeformt und vereinigten sich zu einem Kreutzgratgewölbe. Die Wände schmücken Malereien mit Szenen aus dem Leben der Heiligen und immer wieder begegnet einem das Motiv der Lotusblüte. Geht der Wissenssuchende nun links einmal um die kreisförmige Mitte des Tempels herum, so gelangt er in drei hohe Hallen. Hier sind die Altäre von Mada, Rohal und Nandus zu finden. Gerade Rohal genießt als Gründer des Klosters hier sehr großes Ansehen und so manch ein Geweihter wünscht sich wohl zurück in die gute alte Rohalszeit, in der Bildung und die Künste erblüht hatten wie zu keiner anderen Epoche. Eine der bedeutendsten Reliquien des Klosters ist die Gründungsurkunde, persönlich unterzeichnet und gesiegelt von Rohal dem Weisen. Von der Halle Rohals führt eine Tür nach draußen in den Schlangengarten. Von der Haupthalle zweigen zwei Verbindungsgänge ab. Einer führte zum Geweihten-, der andere zum Novizenhaus.

Um dem Tempelbau herum befinden sich noch einige Wirtschaftsgebäude.

Meisterinformationen (markieren zum Anzeigen):

In der Halle der Hüter hängt seit Anfang Hesinde 1037 BF ein übermannsgroßes Portrait des amtierenden Abtes des Klosters Adran von Feenwasser. Schöpfer dieses hesindegefälligen Kunstwerkes ist Meister Danilo da Yaquirion, ein Geweihter des Namenlosen. Das geweihte Gemälde bewirkt bei häufiger Betrachtung Namenlose Zweifel.

Das Leben im Kloster

Das Ansammeln von Wissen hat höchste Priorität. So ist das Leben im Kloster geprägt vom Studium der Rechtskunde, Staatskunst, Tier- und Pflanzenkunde, Geschichtskunde und Philosophie, aber auch der Bildhauerei und der Malerei. Auch wird der Leibesertüchtigung einen hohen Stellenwert zugeschrieben, da auch ab und an Expeditionen z.B. in die Dämonenbrache durchgeführt werden.

Struktur

Abt Adran von Feenwasser, gemalt von Meister Danilo da Yaquirion, Hesinde 1037 BF. © TD

Klostervorsteher ist der Abt, dessen Anweisungen uneingeschränkt Folge zu leisten sind, in weltlichen wie auch kirchlichen Belangen. Ihm unterstellt sind der Präfekt (Leiter der Scheibstube) und der Prolocutor (Sprecher, Leiter der Außenstelle). Dem Abt beratent zur Seite steht der `Rat der Wissenden´, dem der Abt als `Hüter des Wissens´ vorsteht. Weitere Hohe Ämter sind der `Bewahrer des Wissens´ (Leiter der Bibliothek), der `Mehrer des Wissens´ (Sammlung von Wissen), und der `Verteidiger des Wissens´ (Befehlshaber der Klostergarde).

Kirchliche Strömungen innerhalb des Klosters

In den letzten Jahrzehnten durchlebte das Kloster eine Phase von zum Teil heftig ausgefochtenen Rivalitäten der einzelnen kirchlichen Richtungen. Grund hierfür galt die weltabgewandte Amtsführung von Abtissin Melissa von Falkenstein, die es nicht vermöchte den internen Machtkämpfen der Pastori und Satori und vielen ihrer Splittergruppen Einhalt zu gebieten. In ihrer über-mütterlichen Art sah sie die Rivalitäten eher als kindliches Gezänk an, das eine Mutter auszuhalten hatte und stets nur mit einem Lächeln abtat. Erst die Umwälzungen des Jahr des Feuers 1027 BF waren eine Zäsur für das Kloster und sollte es nachhaltig verändern.

Die aktuell dominierende kirchliche Strömung ist zweifelsohne die des vom amtierenden Abt Adran von Feenwasser gegründeten Weissenborner Kreises, der sich die Einrichtung einer Art Bildungsstätte im Kloster für adlige Zweit- und Drittgeboren zur Elitenbildung der Mächtigen auf die Fahne geschrieben hat. Übergeordnetes Ziel ist hierbei politische Einflussnahme der Hesinde-Kirche und der Ausbau deren politischer Macht.

Die vormals einflussreiche Fraktion der Satori hat stark an Macht verloren. Prominente Vertreter wie Madaya te Ghune und Esmeria Darando della Tenna wurden aus ihren Ämtern gedrängt und fanden andere Aufgabenfelder außerhalb des Klosters. Die wenigen verbliebenen Vertreter kümmern sich um die vom Kloster unterhaltenen Hesindeschulen in den umliegenden Dörfern und haben nahezu keinen Einfluss mehr auf die Politik des Klosters.

Auch die Mystiker der Pastori haben deutlich an Einfluss verloren. Zwar gilt der Bewahrung von Wissen immer noch als eines der Hauptaufgaben des Klosters, doch sieht man die “Akademisierung“ des Klosters kritisch.

Noch weitestgehend unbemerkt ist die Gründung eines Zirkels der Eingeweihten von Statten gegangen. Dieser verbotenen Splittergruppe der Pastori gehen die Ziele des Weissenborner Kreises nicht weit genug. Sie streben eine Hesindiokratie als die einzig Hesinde gefällige Form der Herrschaft an. Zirkelmeister ist Ludiron Eichfeller, eine durchaus noch einflussreiche Persönlichkeit im Kloster. Ihm ist bewusst, dass er gegen die Dominanz der Weissenborner nicht ankommen kann. So versucht er im geheimen einzelne Mitglieder des Kreises für seine Sache zu gewinnen.

Persönlichkeiten des Klostergutes

Personen von Stand (Adel)

Geistliche Würdenträger (Klerus)

Zauberkundige und Gelehrte

Bürgerliche

Sonstige Einwohner

Ehemalige Bewohner

Ehemalige Novizen:

Ehemalige Laien:

Würdenträger des Klosters

Präfekt
Bander Linderhold
Prior
Raulbrin von Hartwalden-Hartsteen
Camerarius
Darilius Schlangentreu
Prolocutorin
Yurika Eorcaïdos von Aimar-Gor
Linderhold Bander.jpg Hartwalden Raulbrin.jpg Schlangentreu Darilius.jpg Aimar-Gor Yurika.png
© BB © BB © BB © BB

Abt

von bis Titel Wappen Name Kommentar
1006 BF 1027 BF Abtissin Wappen Baronie Falkenstein.svg Melissa von Falkenstein
1027 BF amtiert Abt Wappen Familie Feenwasser.svg Adran von Feenwasser

Präfekt

von bis Titel Wappen Name Kommentar

Prior

von bis Titel Wappen Name Kommentar

Bewahrer des Wissens

von bis Titel Wappen Name Kommentar

Prolocutor

von bis Titel Wappen Name Kommentar

Chronik

Wappen Nandus-Kirche.svg 29. Tra 1036 BF
Aufruf der Nandus-Kirche in Gareth zur allgemeinen Ruhe (Fels in der Brandung)
Wappen Nandus-Kirche.svg 21. Ing 1036 BF
Beim Konkordat tauchen vermehrt Bruchstücke eines alten Reliefs auf.
Wappen Nandus-Kirche.svg 22. Ing 1036 BF
Im Konkordatsschluss zu St. Ancilla spricht sich der Adel für das Verbot der Nandus-Kirche aus
Wappen Nandus-Kirche.svg 20. Tra 1037 BF
Der Abt von St. Ancilla bittet Anaxios darum die Bruchstücke vom Korgonder Relief zurück ins Kloster zu bringen um dort gemeinsam daran zu forschen.
Wappen Nandus-Kirche.svg 2. Bor 1037 BF
Anaxios von Ochs lädt zahlreiche Gelehrte, Magier und Kleriker zu einem Treffen nach St. Ancilla ein um gemeinsam an den Bruchstücken des Korgonder Reliefs zu forschen.
Wappen Nandus-Kirche.svg 6. Hes 1037 BF
Anberaumtes Treffen zu den Korgonder Reliefstücken in St. Ancilla
Wappen Kloster Ancilla.svg 20. Hes 1037 BF
Zug der Unzufriedenen
Wappen Kloster Ancilla.svg 30. Hes 1037 BF
Schwur von St. Ancilla
Symbol Hesinde-Kirche.svg 30. Hes 1037 BF
Erster Konvent der Wissenden von St. Ancilla

Briefspieltexte aus dem Hesinde-Kloster St. Ancilla

als Ort der Handlung
weitere Erwähnungen
Lesenswert Diesen Artikel haben wir besonders lesenswert gefunden.

Weitere lesenswerte Artikel findest Du hier.
Auf dieser Seite kannst Du gerne mit über weitere lesenswerte Artikel beraten.