Geschichten:Blutige Spuren - Düstere Ahnungen: Unterschied zwischen den Versionen

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Es war ruhig, viel zu ruhig eigentlich. Das zweite Banner unter Rudelführer Deneran Greikens weilte schon seit gut einem Götterlauf zu Puleth an der Baustelle des großen Siegestempels, und seit Baron Wulf vor einigen Wochen auch die übrigen beiden Rudel zusammen mit zehn Rittern zur Unterstützung gen Greifenfurt gesandt hatte, herrschte im Söldnerquartier eine beinahe gespenstische Ruhe. Andererseits tat etwas Ruhe ab und an ganz gut und ließ ausreichend Zeit, sich um all jene Dinge zu kümmern, für die vorher keine Gelegenheit gewesen war. So kniete Jessa Al Tern im Garten des Anwesens vor der Mantikorstatue, die Klinge ihres Nachtwindes auf den Oberschenkeln und tat das, was einer Geweihten am ehesten gebührte: Beten.
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Es war ruhig, viel zu ruhig eigentlich. Das zweite Banner unter Rudelführer Deneran Greikens weilte schon seit gut einem Götterlauf zu [[Ortsnennung ist::Garetien:Kronvogtei Puleth|Puleth]] an der Baustelle des großen [[Ortsnennung ist::Garetien:Siegestempel|Siegestempels]], und seit [[Briefspieltext mit::Garetien:Wulf von Streitzig|Baron Wulf]] vor einigen Wochen auch die übrigen beiden Rudel zusammen mit zehn Rittern zur Unterstützung gen Greifenfurt gesandt hatte, herrschte im [[Handlungsort ist::Garetien:Hauptquartier der Waldsteiner Wölfe|Söldnerquartier]] eine beinahe gespenstische Ruhe. Andererseits tat etwas Ruhe ab und an ganz gut und ließ ausreichend Zeit, sich um all jene Dinge zu kümmern, für die vorher keine Gelegenheit gewesen war. So kniete [[Hauptdarsteller ist::Garetien:Jessa al Tern|Jessa al Tern]] im Garten des Anwesens vor der Mantikorstatue, die Klinge ihres Nachtwindes auf den Oberschenkeln und tat das, was einer Geweihten am ehesten gebührte: Beten.
  
 
Eine ganze Weile hockte sie schon dort, und auch durch den einsetzenden Nieselregen ließ sie sich in ihrer Andacht nicht stören. Das Hufgeklapper aber, welches wenig später durch die Gassen tönte, schreckte sie auf. Düstere Ahnungen mischen sich in ihren Sinn und rissen sie aus ihrer Andacht.
 
Eine ganze Weile hockte sie schon dort, und auch durch den einsetzenden Nieselregen ließ sie sich in ihrer Andacht nicht stören. Das Hufgeklapper aber, welches wenig später durch die Gassen tönte, schreckte sie auf. Düstere Ahnungen mischen sich in ihren Sinn und rissen sie aus ihrer Andacht.
Jessa murmelte eine kurze Entschuldigung, bevor sie ihr Gebet endgültig beendete und sich erhob. Schnell erklomm sie die Mauer des Anwesens und sah in der Ferne einen Trupp Soldaten in Richtung der Burg preschen. Sofort verstärkte sich das unangenehme Gefühl. In den Jahren ihrer Jugend in Fasar hatte sie gelernt, auf ihre Instinkte zu vertrauen, und irgendetwas flüsterte ihr ein, das dort etwas geschah. Es schien ihr angebracht, sich besser auf den Weg zu machen. Sie steckte den Nachtwind in die Rückenscheide, sprang über die Mauer und lief hinauf zur Burg. Wenn es Ärger gab, sollte sie besser zugegen sein.
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Jessa murmelte eine kurze Entschuldigung, bevor sie ihr Gebet endgültig beendete und sich erhob. Schnell erklomm sie die Mauer des Anwesens und sah in der Ferne einen Trupp Soldaten in Richtung der Burg preschen. Sofort verstärkte sich das unangenehme Gefühl. In den Jahren ihrer Jugend in [[Ortsnennung ist::Fasar|Fasar]] hatte sie gelernt, auf ihre Instinkte zu vertrauen, und irgendetwas flüsterte ihr ein, das dort etwas geschah. Es schien ihr angebracht, sich besser auf den Weg zu machen. Sie steckte den Nachtwind in die Rückenscheide, sprang über die Mauer und lief hinauf zur [[Ortsnennung ist::Garetien:Burg Greifenklaue|Burg]]. Wenn es Ärger gab, sollte sie besser zugegen sein.
  
  
 
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Aktuelle Version vom 22. Januar 2023, 09:46 Uhr

Uslenried, im Söldnerquartier der Waldsteiner Wölfe

Es war ruhig, viel zu ruhig eigentlich. Das zweite Banner unter Rudelführer Deneran Greikens weilte schon seit gut einem Götterlauf zu Puleth an der Baustelle des großen Siegestempels, und seit Baron Wulf vor einigen Wochen auch die übrigen beiden Rudel zusammen mit zehn Rittern zur Unterstützung gen Greifenfurt gesandt hatte, herrschte im Söldnerquartier eine beinahe gespenstische Ruhe. Andererseits tat etwas Ruhe ab und an ganz gut und ließ ausreichend Zeit, sich um all jene Dinge zu kümmern, für die vorher keine Gelegenheit gewesen war. So kniete Jessa al Tern im Garten des Anwesens vor der Mantikorstatue, die Klinge ihres Nachtwindes auf den Oberschenkeln und tat das, was einer Geweihten am ehesten gebührte: Beten.

Eine ganze Weile hockte sie schon dort, und auch durch den einsetzenden Nieselregen ließ sie sich in ihrer Andacht nicht stören. Das Hufgeklapper aber, welches wenig später durch die Gassen tönte, schreckte sie auf. Düstere Ahnungen mischen sich in ihren Sinn und rissen sie aus ihrer Andacht. Jessa murmelte eine kurze Entschuldigung, bevor sie ihr Gebet endgültig beendete und sich erhob. Schnell erklomm sie die Mauer des Anwesens und sah in der Ferne einen Trupp Soldaten in Richtung der Burg preschen. Sofort verstärkte sich das unangenehme Gefühl. In den Jahren ihrer Jugend in Fasar hatte sie gelernt, auf ihre Instinkte zu vertrauen, und irgendetwas flüsterte ihr ein, das dort etwas geschah. Es schien ihr angebracht, sich besser auf den Weg zu machen. Sie steckte den Nachtwind in die Rückenscheide, sprang über die Mauer und lief hinauf zur Burg. Wenn es Ärger gab, sollte sie besser zugegen sein.