Benutzer:Treumunde/Briefspiel
Briefspiel Ina
Auf den Spuren Ongaloschs
Isulfur der Knochenbrecher
Im Schatten der Knochenpilze
von Thorsten
Dramatis personae:
- Odilbert von Hinn
- Gajus von_Amselhag
- Giesemine vom Hangwald
- Goldwart vom Hangwald
- Witterich
- Tedd
- Toddie
Gehüllt in das eiskaltem Geisterfeuer des Drachen schien Odilberts Fall unendich. Alleine die Rezitation seiner Liturgie schenkte ihm Vertrauen in die wärmende Flamme des Herrn der Glut. Stoisch wiedersetzte sich der Ingerimm Geweihte dem unheilgen Feuer und der unausweichlichen Konsequenz seines Sturzes. Sein Vertrauen in die Flamme war absulut. Sie wärmte ihn, schloss ihn behaglich ein und gab ihm Zuversicht. In einem Zustand der Entrückung schlichen sich alsbald Bilder in seinen Verstand. Die brodelnde Glut des heiligen Schlundes. So heiß! Seine Geliebte Giesemine, die so verändert aus der Schlacht an der Gaulsfurt zurück kehrte war. So traurig! Sein Sohn Goldwart, dem das Schicksall eine so schwere Bürde mit auf dem Weg gegeben hatte. Wie er sie vermiste. Wie konnte er sie zurücklassen. Da vernahm er Goldwarts Stimme. Ganz klar und nah an seinem Ohr. "Vater, wach auf!"
Odilbert schreckte aus seiner Ohnmacht auf und pustetet einen goldenen Funkenschwall in die Finsterniss die ihn umgab. Sein Leib brannte vor Schmerzen. Doch lag er weich und irgend wie feucht. Er rollte sich auf alle Viere und tastete den schleimigen Boden ab. Wo war er gelandet? Weit über ihm bebte der Kampf mit dem Drachen. Die Finsterniss war nicht absolut. Ein weißes Licht sickerte von einer Anhöhe in die Höhle in die er gefallen war. Doch reichte das wabernde Schimmern nicht, um etwas zu erkennen. Ein Rasseln ganz in seiner Nähe schreckte ihn auf. Er war nicht alleine hier Unten.Odilbert tatsete hecktisch an seinem Gürtel. Die kleine rituelle Laterne schien noch intakt. Das Rasseln und Klicken wurde lauter. Bedrohlich nah halte es in der Höhle wieder. Ein kurzer Feuersegen entfachte den Lichtspender den Odilbert schnell hoch riss und wild um sich leuchtete. Etwas zog sich schnell in die Finsterniss zurück, die das gesegnete Lämpchen nach wenigen Schritten nicht zu durchdringen vermochte. Mächtige Pilze umgaben den Geweihten. Schleimiges Geflecht überwucherte den Boden und hatte seinem Fall ein weiches Ende geboten. Goldglänzende Sporen wirbelten im Lichtschein. Ein erster Versuch aufzustehen wurde durch einen stechenden Schmerz in seinem Knöchel durchkreutzt. Wieder auf den Kniehen, sah Odilbert seine Prospektorenhacke wenige Armlängen neben sich am Boden liegen und robte eilig auf sie zu. Aus den Augenwinkeln vernahm er das sich windende Gezücht in den Schatten des fungiden Waldes. Auf den Schaft seiner Hacke gestüzt vermochte er auf die Beine zu kommen und humpelte vom Klickern in den Schatten gehetzt, den bewucherten Hang empor, über dessen Kamm das milchige Leuchten in dieses Hypogäum schien. Stoisch arbeitete er sich dem Licht entgegen nach Oben, bis ein Gedanke in sein erschöpftes Bewustsein schlüpfte. Eine Erkenntnis die er für einen Moment nicht länger verdrängen konnte und Ihn ins wanken brachte.
Kurz vor dem Grad des Hanges brach Odilbert schweißnass auf die Kniehe. Was wenn...Mit beiden Händen fing er an zu graben. Tiefer und tiefer legte er das Substrat frei, von dem dieser Wald seit Jahrhunderten zehrte. Schaufelte bei Seite was er bei seinem Aufstieg für dünne Stöckchen hielt, die unter jedem Schritt unter ihm zerbrachen. Bis seine zittrigen Hände die vermeintliche Antwort ertasteten, die er nicht wahrhaben wollte. Oh Giesemine, oh Goldward. Wie lasse ich euch zurück? Aus dem zerschlagenen Schädel in seinen Händen grinste ihn die Erkenntnis an. Tod. Ich bin verbrannt, zerschmettert und Tod. So liege ich dort hinter mir in der Finsterniss und die Asswürmer kommen nun und hohlen sich was über ist. Das rasselnde und klickende Crescendo aus der Finsterniss hinter ihm drohte seinen Verstand weg zu spühlen.
"Weiter Vater, Weiter! Du must weiter gehen! Eile zum Licht!" Der Junge wälzte sich schweißnass in seinem Betchen und fantasierte vor sich hin. Giesemine wuste nicht mehr weiter. Sie war nach den erschreckenden Ereignissen an der Gaulsfurt mit ihrem Sohn hier in den Hangwald gezogen um Ruhe für sich und den Jungen zu finden. Die Abgeschiedenheit ihres Familienstammsitzes tat Goldward anfangs gut. Seine Alpträume hatte sich gelegt. Bis er ihr von den Stimmen berichtete, die ihn rufen. Dann war der Junge ihr entfleucht. Drei Tage der Sorge und der Vorwürfe hatten sie zermatert. Bis der alte Witterich ihn zurück brachte. Gefunden hatte er ihn, betäubt von den vulkanischen Dämpfen der Tränenklamm. Seit dem wälzte sich ihr kleiner Goldward in Alpträumen, aus denen er nicht mehr erwachen wollte. "Oh Witterich was kann ich tun?" flehte sie. Doch der Alte gab ihr nur die Antwort, die sie nicht hören wollte. "Nichts. Er hat die Gabe. Wir können nur abwarten. Es geht vorbei. Und dann werde ich ihn zu mir nehmen und ihn lehren es zu beherschen. Die Klamm braucht ein neues Orakel, das nach mir folgt und den Willen des Berges verkündet" Giesemine ließ die Schultern hängen. Goldward schrie in Trance wieder auf. "Vater zum Licht. Der weiße Wurm kommt!"
Dann riss die Stimme Odilbert aus seinen Gedanken. Sie war so nah, als würde Goldwart dort oben hinter dem Hang im weißen Licht stehen. Nein, Golgarie muste heute noch warten. Odilbert fand das er, sei er nun tod oder lebendig hir unten in diesem Zwergengrab begraben, wenigstens noch ergründen könnte was hinter dieser Anhöhe aus Zwergengebein so geisterhaft schimmerte. Das Grollen des Kampfes über ihm schwoll wieder an. Das Kreischen des Geisterdrachen ging durch Mark und Bein. Odilbert rieß sich hoch und stämmte sich zum Grad empor. Die Kreatur hinter ihm war nah. So warf er sich auf die andere Seite des Hanges und rollte herab. So brachte er sich recht schnell aus der Reichweite der Schrecken. Unten landetet er in einem Pilzgeflecht aus dem er sich aber schnell befreite. In dieser Senke, waberte das Geisterlicht zwischen dem mächtigen Pilzen des Urwaldes, der vielleicht einmal als Nahrungsquelle in diesen Kavernen unter Ongalosch gezüchtet wurde und nun Jahrhunderte wild wucherte. Odilbert durchstreifte den Wald hin zum Licht und bahnte sich seinen Weg mit seiner Hacke. Bis sich vor ihm die mächtigen, bleichen Gebeine wie eine archaisches Heiligtum erhoben. Er trat durch die hoch aufragenden Rippenbögen die ihm Geisterlicht badeten. Als sich seine Augen an das nun gleißende pulsierende Licht gewöhnt hatten, konnte er die Quelle sehen. Dort wo die Halswirbel sich wie knochige Riesenschlangen zu den Drachenschädeln aufspalteten, lag der Karfunkelstein. Der Kampf seiner Gefährten mit der Essenz des Drachen weit über ihn, ließ die Decke wieterhin erbeben, so das immer wieder Staub und Brocken aus der Decke regneten. Odilbert sah seine Möglichkeit den Kampf zu beenden und humpelte so schnell er konnte auf den Karfunkel zu. Fast hatte er das Seelenherz erreicht, da gab der Boden unter ihm nach. Das Gespinst aus Pilzfäden sackte unter seinem Gewicht ein und zog ihn nach unten in einen bodenlosen Schacht. Seine Laterne muste er loslassen um beherzt in die Pilzhyphen zu greifen. Doch das glitschige Geflecht vermochte sein Gewicht nicht zu halten und sackte in die Tiefe. Erst ein kräftiger Schlag, der die Hacke in einem Felsspalt verankerte, stoppte seinen Sturz. Ein letzter Schrei des Drachen ließ noch einmal das ganze Gebierge erbeben. Eine mächtige Staubwolke fegte durch den Pilzgarten. Dann ebte das geisterhafte Licht ab und es wurde dunkel und still um den Geweihten. Still, bis das Rasseln und Schaben wieder da war und sich ein beißender Vitriol Odem ausbreitete.
Odilbert fand keinen Halt an den glatten Wänden. Einzig sein fester Griff um die Hacke gab Sicherheit. Ein paar Steine die von Oben in den Schacht gestürzt waren halten lange nach bis sie in wieten Tiefen aufschlugen. Nach Unten war somit auch keine Option. Und wohin sollte er auch klettern, solange dort oben Etwas nach ihm suchte. Er muste auf den Herrn von Erz und Fels vertrauen, die Glut seines Zornes schüren und warten, bis die Kreatur dort Oben abzog. Wie lange Odilbert in seinem Loch hing und zu seinem Gott betete konnte er nicht mehr abschätzen, als er Stimmen vernahm. Das Rasseln verstummte kurz so wie sich das Gemurmel näherte. Und dann erkannte er die Worte und viel laut mit ein in das Gebet.
"Der Herr ist mein Schmied, Mir wird an nichts mangeln, Er segnet mein Tagwerk und führet mich zu reichen Adern. Er erquicket meine Seele, Er führt mich auf rechtem Wege, Und himmlisches Feuer geht mit mir, um von seiner Kraft zu lobpreisen!"
Odilberts Herz machte einen Sprung als die Glut der Hoffnung in ihm aufloderte und eine kleine Flamme um seinem erhobenen Zeigefinger züngelte, den er nun der Öffnung über ihm entgegen reckte. Nun war es Zeit die Aufmerksamkeit der unreinen Kreatur auf sich zu ziehen und die geschürte Wut zu wecken. Die Kreatur kreischte nun vor Jagdlust und ein fetter, weißer Madenkörper erschien über der Öffnung. Ein gänender Schlund mit Zahnreihen gespieckt hauchte seinen niederhöllische, beißenden Atem in den Schacht. Tentackeln die das Maul kränzten züngelten dem heiligen Flämchen entgegen. Der Geweihte rezitierte seinen ganzen Zorn dem Schlund entgegen, der sich nun auf ihn herab senkte.
"Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, Fürchte ich kein Unglück, Sein Hammer und Amboß schenken mir Zuversicht. Um seines Zornes willen! Hammer Alverans ,der ewig schlägt,zerschmettere deinen Feind!"
Odilberts Augen glommen vom heiligen Zornesfeuer als ein weiteres Beben durch die Höhle grollte. Gleich würde der Schlund sich über ihn stülpen und das Reißzahn bewerte Rundmaul den Geweihten zerschunden. Da löste sich ein Stalagtit, als sei er zu keinem anden Zweck über die Jahrtausende hier gewachsen, folgte der Schwerkraft, durchschlug den Nackenschild des Wurmes mit solcher Wucht, das seine vordere Hälfte aus dem Maul des Monsters wieder hervor brach und rieß den Archorhobei in die Tiefe des Schachtes. Odilbert konnte sich im letzten Moment noch an die Felswand pressen. Wurde aber vom vorbeirauschenden feisten Schwanz getroffen und stahlharte Borsten rissen seinen Rücken auf. Odilbert klammerte sich mit letzter Kraft an seinen Hackenkopf weiter fest im Gestein saß.
Die Stimme seines treuen Novizen kamm aufgeregt näher. "Seht, das Licht kommt von seiner Lampe. Dort liegt sie. Meister wo bist du?"
Wenige augeblicke Später wurde Odilbert aus seiner misslichen Lage befreit. Sein Schüler Gajus und die beiden Zwerge Toddie und Tedd hatten sich nach seinem Sturz einen Weg gesucht, der sie Tiefer in den Berg führte. Ein alter Ketten und Flaschenzug Mechanismus, der in einen Tiefen Schacht führte, hatte sie vor der Wut des Drachen gerettet und schnell in Tiefere Ebenen geführt. So wahren sie dem Einsturz der oberen Ebenen und dem sicheren Tod entgangen. Hoffnung für die anderen Expeditionsteilnehmer hatten sie wenig. Sie folgten langen Gängen und Treppen bis in diese Kaverne. Als ob sie jemand führen würde. Und dann sahen sie das Glimmen des ewigen Lichtes aus Odilberts aterne in der Finsterniss. Gajus hatte eine Tinktur aus seiner Gürteltasche gezogen und trug sie auf Odilberts Rücken auf. "Großvater gab sie mir mit auf die Reise, Onkel. Das wird deinen Wunden schließen." Der erschöpfte Geweihte muste sich kurz erholen und legte sich unter den Rippenbögen des Drachen in die weichen Flechten.
"Was tut ihr da?!" fauchte Odilbert die beiden Zwerge an, als er aus einem kurzen Nickerchen aufschreckte. Tedd und Toddie fuhren ertappt herum. "Nichts Herr Hinn! Nichts... besonderes. Wir haben uns nur mal diese Knochen angeschaut und da haben wir...." Das Karfunkelherz pochte wieder im blauen Licht. Es bestand aus drei zahnartigen Splittern, drei verwachsene Ditrigonal Skalenoeder wie Odilbert erkannte. Toddie hielt die linke Seite und Tedd die Rechte. "Schmeist ihn weg, er erwacht!" brüllte Odilbert und Toddie ließ sofort los. Tedd jedoch wich mit dem Stein in der Hand zurück. "Nein, nein, mein Herr. So seht doch wie wertvoll er ist. Ich knnte ihn schleifen" stammelte er, während das Geisterlicht um seine Hände pulsierte und seinen Augen zum leuchten brachte. Odilbert hatte sich mit einiger Mühe auf den Staft seiner Hacke gestützt erhoben und wollte den Zwerg mit seiner Autorität zur besinnung rufen. Doch da packten zwei Tentackeln aus dem Schacht Tedds Beine und rissen ihn um. Auf dem Bauch liegend wurde der Zwerg vom Ungetüm zum Schacht gezogen. Doch der schreiende Zwerg versuchte nur den Stein fest zu halten. Die anderen Drei setzte ihm nach und Toddie erreichte mit einem Sprung nach vorne die Hände seines Bruders. So wurden nun beide zum Schachtrand befördert, aus dem sich gierend der halb gespaltene Schädel des weißen Wurmes erhob. Zwei weitere Tentackelarme die der gespaltenen Hälfte des Schädels entsprangen peitschten unkoordiniert über ihre Köpfe hinweg. Odilbert konnte in den verstärkten Gürtel Toddies packen und mit dem anderen Arm einen mächtigen Rippenknochen umschlingen. So stoppte der kräftige Geweihte die Rutschpartie mit schierer Muskelkraft. Doch das schiere Gewicht der weißen Made würde die Kette bald zerreißen. Odilbert und Toddie brüllten auf Tedd ein, dessen Verstand vom Geisterlicht vernebelt war. Geistes gegenwertig sprang Gajus zu einem der Drachenschädel, rieß seinen Meißel vom Gürtel und schlug einige Zähne aus. Schnell lud er seine Steinschleuder mit den Zähnen die er ergreifen konnte und feuerte zwei der spitzen Geschosse in schneller folge auf die Tentackeln ab, wärend er auf das Loch zu ging. Einer verfehlte, der andere zerschnitt die Tentackel zur hälfte. Ein Drachenzahn blieb für einen gezielten Schuss aus nächster Nähe. Gajus vesierte den intackten Fangarm an als er von einem der umher peitschenden Arme am Kopf getroffen wurde und zu Boden ging. Blut lief über seine Gesicht. Er hob erneut seine Schleuder, zielte und da zerbarst der Kristall. Begleitet von einem markerschütternden Kreischen des Drachengeistes in ihren Köpfen wurde Tedd mit zwei Splittern in den Händen in das Maul gerissen. Toddie hiel den dritten Teil in seinen Händen als er sah wie sein Verwanter vor seinen Augen im Maul des Archorhobei zersägt wurde und die feiste Made im Geisterfeuer brennend in den Schacht hinab stürzte.
Es blieb nicht viel Zeit zum Trauern. Ein Grollen aus den Tiefen des Berges zwang sie zu einem schnellen Aufbruch. Stundenlang ihrten sie durch Stollen immer tiefer in den Berg. Folgten einer Spur der Verwüstung, die der Drache zu seinen Lebzeiten hinterlassen hatte. So ein Großes Vieh muss irgend wo herein gekommen sein. Sie überbrückten die Übergänge die vor Urzeiten zerbarsten, überwanden umgestüzte Mauerreste und zwängten sich unter herab gestürzte Deckenabschnitte hindurch. Dann folgten sie einem Wasserlauf durch einen großen Stollen hinab. Die Zwerge hatten diesen Entwässerungsstollen für die Wassermassen die bei Regen aus dem Berg musten zu groß geplant. Dort wo sich ein Wasserfall aus der Bergflanke ergoss, war das Verderben einst in die Festung eingedrungen. Der Abstieg war mühsam und die Stimmung gedrückt. Erst nach Tagen fanden sie Spuren der anderen Expeditionsteilnehmer und erreichten sie auf einem tiefer gelegeneren Plateau. So viele waren im Berg geblieben, der wie ein mahnender Finger über ihrem Lager aufragte.
Verdammter Geisterdrache auf einem verdammten Geisterschatz!
Raschtulswall, Markgrafschaft Perricum, 1041 BF
Der Staub wirbelte umher und überdeckte die gesamte Gruppe mit seinem Schmutz. Arnbrecht und Wolfaran pressten sich an die Wand und hielten in den Händen ihre erbeuten Äxte fest, währenddessen mussten Rorik und Gorim feststellen, dass sich fast alle ihrer Münzen, Edelsteine und vermeintlichen Schätze in Luft oder Wertloses auflösten.
Verdammter Geisterdrache, auf einem verdammten Geisterschatz!
Korhilda beugte sich schützend über ihren Knappen [[Thimorn, der ein wundervolles Schwert erbeuten konnte, bis ihr schummrig vor den Augen wurde und sie das Bewusstsein verlor. Igrolosch kümmerte sich um die Sturmfelser Baronin, die ihren linken Unterarm bei dem Kampf in der Höhle verlor.
Karoscha fühlte sich schuldig. Hätte sie nicht die Säule getroffen, wäre die Höhle nicht zusammengestürzt, Igrolosch wäre nicht in Gefahr geraten und Korhilda hätten den Bruder des Grafen nicht heldenhaft retten müssen.
Verdammter Geisterdrache, auf einem verdammten Geisterschatz!
Sie waren gezwungen ihre Nahrung noch weiter zu reduzieren, sonst würde es für den Rückweg nicht mehr reichen. Korhilda benötigte noch ein wenig Zeit, bevor sie den Abstieg wagen konnten. So verschanzte sich die Gruppe auf einem nahe gelegenen Plateau.
Yistarrech war weit fort und seiner Wege gezogen, Arnulf und Robur starben in den Hallen Ongaloschs, somit blieb Korhilda als einzige und stark verletzte Bergerfahrene zurück – keine gute Ausgangsposition um von einem Gebirge zu klettern.
Korhilda verschaffte sich dennoch einen Überblick über die noch vorhandene Nahrung. Sie saß in sich gekehrt, beinahe benommen, am Rande des Plateaus und blickte in die unendlichen Weiten des Gebirges, als sie ihren Sohn zu sich rief. „Wolfaran, lass die Sachen packen, wir steigen hinab.“
„Mutter, Du bist noch nicht in der Lage dazu“ sorgte sich ihr Sohn rührend. „Ich weiß. Wir können nicht mehr warten. Wenn wir warten sind wir alle nicht mehr in der Lage zu klettern, denn dann sind wir verhungert. Wir gehen heute, jetzt.“
Verdammter Geisterdrache, auf einem verdammten Geisterschatz!
Korhilda gab Anweisungen, wie er die Seile zu knüpfen hatte, einarmig konnte sie das nicht mehr wie gewohnt. So begann der Tagelange und körperlich sehr anstrengende Abstieg in die Ebene. Am dritten Tag kletterten sie eine steile Felswand hinunter, Korhilda, trotz ihrer Einschränkung und offensichtlicher Schwäche, führte die Gruppe weiterhin.
Korhilda, sowie Igrolosch, Wolfaran, Arnbrecht und Karoscha waren bereits auf einer sicheren Hochfläche angekommen, als Thimorn die beiden Zwerge Rorik und Gorim in die Tiefe ließ. Ihr Seil verhakte sich in einem Felsvorsprung, es riffelte langsam auf, was keiner der Beteiligten merkte.
Mit einem ‚zisch‘ riss das Führungsseil, und die beiden Kletterer Rorik und Gorim rasten Richtung Abgrund. Gorim schaffte es noch sich Geistesgegenwärtig an einem Gebirgsbusch festzuhalten während für Rorik jede Hilfe zu spät kam. Sein Körper zerschellte auf den Steinen des unbarmherzigen Berges.
Verdammter Geisterdrache, auf einem verdammten Geisterschatz!
Thimorn fasste sich sein Herz und kletterte, ohne Sicherung allein auf seine Fähigkeit und seine Haken beschränkt, bis zu Gorim. Mit dem verbliebenen Restseil knoteten sie sich zusammen und schafften unter aller Anstrengung den Abstieg zum Rest der Gruppe.
Verdammter Geisterdrache, auf einem verdammten Geisterschatz!
Simiona, Baraine und Bormelkopf
Raschtulswall, Markgrafschaft Perricum, 1041 BF
Erschöpft ließen sie sich auf der Hochfläche nieder. Mit der Ausrüstung und der wenigen Nahrung, sowie den Verletzten würden sie es nie zu ihrem Basislager schaffen. Innerlich machte sich bei Korhilda Verzweiflung breit, die sie nach außen hin jedoch gekonnt überspielte.
Sie hatten ihr Lager für die Nacht so gut es ging vorbereitet. Da es an Decken mangelte, kuschelten sie sich zusammen, um genug Wärme zu erzeugen. Das Feuer glimmte zusätzlich und spendete Trost. Odilbert, sein Novize, sowie die Zwerge Tedd und Toddie konnten dem einstürzenden Berg ebenfalls entrinnen und stießen wieder zu ihnen.
Während Wolfaran und Odilbert die Nachtwache hielten, hörten sie auf einmal heftige Schritte, die den Boden beben ließen. Sie hörten mind. vier Stimmen, dabei eine ganz Tiefe und eine recht Hohe. Sie unterhielten sich größtenteils in einer Sprache, die weder der Bärenauer Baron, noch der Schlunder Geweihte kannte.
Aufgeregt schritten sie umher und versuchten die Ankommenden zu entdecken. Doch sie sahen nichts. Hier war ein Hochplateau und Steine. Steine über Steine.
Ihre Anspannung wuchs, denn die Schritte kamen näher. Sie weckten die Schlafenden und allesamt begaben sie sich in Hab Acht Stellung, als sich wie von Zauberhand, der Fels öffnete. Nein, er öffnete sich nicht, er war eigentlich gar nicht da. Wie ein magisches Portal oder eine Illusion.
Aus diesem wahrhaft großen Loch trat eine Magierin heraus, gekleidet in dem Ornat der weißen Gilde. Dazu eine rassige Frau mit geschmeidigem Gang und ein skeptisch drein schauender, augenscheinlich nebachotischer Krieger, der mit der Situation wohl alles andere als zufrieden war. Hinter ihnen überragte sie ein großer, leibhaftiger Troll, der ihnen laut stapfend folgte.
Korhilda jauchzte innerlich vor Glück, sie waren gerettet.
Die Magierin kam auf die Gruppe zu und kümmert sich zuerst um die Verletzten. "Pfiffenstock mein Name, ich sehe ihr könntet meine Hilfe gebrauchen". Sie war nicht wirklich gut in Heilmagie, doch ihre rudimentären Fähigkeiten auf diesem Gebiet waren besser als nichts.
"Ich und meine Begleiter waren gerade zu Forschungszwecken im Gebirge. Das Verschieben der Konzilslinie interessiert mich immer noch ungemein. Und die gelehrte Dame Albschattenrein ist im Auftrag der Baronin von Haselhain auf mich zugekommen, eigentlich hatte sie wohl auch Euch aufsuchen wollen, Euer Hochgeboren von Sturmfels." Simiona hielt eine magische Abhandlung, die keiner der Umstehenden verstand. Denn die Anwesenden schauten weiter überrascht zum Troll empor. Simiona merkte, dass sie wieder einmal die menschlichen Bedürfnisse vernachlässigt hatte, bei ihren formellen Ausführungen zur Magie und Forschung - wie so oft."
"Entschuldigt, ich habe meinen offensichtlichsten Begleiter noch nicht vorgestellt, dass ist Bormelkopf. Er war ein treuer Freund meines verstorbenen Anverwandten Simold und des Baron Strutzz. Der Troll begleitet mich des Öfteren ins Gebirge, wenn ich zu Forschungszwecken von meiner Akademie ausgesandt werde. Bormelkopf ist so nett und wird uns den Abstieg mittels eines Trollpfades ermöglichen, eine wahrliche und zu respektierende Ehre. Wir werden nahe der Feste Dragenfels ankommen, von dort führt eine Passstraße hinunter in die Ebene."
Bormelkopf brummte und nahm dabei die Rucksäcke huckepack. "Du kommen, alle Wimmelkrieger und ZähwieStein kommen." sprach er in gebrochenem Garethi.
Alle folgten dem Troll durch die Öffnung in der Steinwand, sich jeweils neugierige Blicke zuwerfend. Auf magischen Wege machten sie den Abstieg um bald das Panorama des Schlundes erblicken zu können, wenn sie den Pfad verließen.
Alte und neue Pfade
Überall und Nirgendwo, im Raschtulswall, 1041
Die wieder gewachsene Gruppe bewegte sich durch ..., man konnte diese Art zu reisen kaum greifen oder beschreiben, irgendwie befand man sich in den Eingeweiden des enthaupteten Gigantenfelsmassiv und doch an einem anderen Ort, an dem die Zeit und der Raum nicht galten, nicht so wie die meisten Menschen es kannten.
Doch irgendwann brach eine der Gelehrten das Schweigen und berichtete von ihrem Auftrag im Wall nach Hinweisen auf eine gewisse Heilige mit dem Namen Kvorvina von Burgenhoch zu suchen, hier fähige Berg- und Ortskundler zu finden und somit eine weitere Expedition noch tiefer in den Wall hinein zu planen. Ein Unterfangen dass ihr, beim Anblick ihrer abentuerlichen und bergkundigen Gegenüber, nicht sonderlich erfolgversprechend schien. Dazu hatte sie die Verwandte ihres Barons aufgesucht, die ohnehin gerade in den Wall aufbrechen wollte und hatte sich hier schon in den Bergbaronien umgehört, bevor man dann hörte das die Baronin vom Sturmfels selbst zu einer Expedition aufgebrochen war.
Als die Überlebenden der nebachotischen Gelehrten dann noch von ihren unglaublichen Erlebnissen berichteten, schienen ihre Aussichten auf ein Gelingen immer weiter zu schwinden, die evtl. Möglichkeit von Trollpfaden hin oder her. "So fantastisch klingen eure Geschichten an, dass man sie in einem der altehrwürdigen Haimams (Legenden und Sagen) vermuten würde. Den gelehrten und akribischen Büchern trotzend, die nur die Wahrheit in Fakten suchen. Eine Geschichte die erzählt werden muss, eine die wahr ist. Eine die unsere Suche inspirieren soll. Sagt, dürfte ich mir jene, wenigen Schätze beschauen, die ihr dem falschen Hort des schaurig-dämonischen Echs, zwischen Tod und Leben, entreißen konntet?"
Die überaus dichterisch-blumigen Worte der Gelehrten überforderten die Angesprochen beinahe, waren sie gedanklich doch noch in den Bergen und dem Hort. Und so nickten sie nur und präsentierten ihre die wenigen Schätze die noch verblieben waren. Eines davon erregte sofort die Aufmerksamkeit der Nebachotin, die ihre gewohnte Geschmeidigkeit verlor und abrupt in hektische Bewegung verfiel und sich das Stück besah.
Dann traten sie auch schon wieder in die wirkliche Welt hinein.
Zusammenhänge
Irgendwo zwischen Dragenfels und Wandleth, 1041
Bormelkopf hatte sie schon lange verlassen und die Gruppe hatte sich - vor allem die Ongalosch-Expeditionsten - noch einige Tage Ruhe gelassen, sobald sie die Zivilisation wieder erreicht hatten. Die beiden gelehrten Frauen teilten sich hier in der Wegstaverne ein geräumige Kammer und waren beide ganz aufgeregt.
Ihre Reise hatte ihnen deutlich größere Erfolge eingebracht als erwartet. Dabei hatte ihre Exkursion eher schleppend begonnen. Die Menschen - und Wesen - des Walls waren verschlossene, sehr eigene Leute und der mürrische Krieger an ihrer Seite hatte dabei nicht viel geholfen. Zum Glück hatte Simiona einzigartige Kontakte und ihr Vetter Simold vor einigen Jahren schon etwas Vorarbeit geleistet, als er im Wall nach ganz anderen Geheimnissen gesucht hatte. Dies hatte sie interessante Helfer kennen lernen, alte Sagen hören und besondere Wege beschreiten lassen, die sie letztlich zu ihrem größten Erfolg geführt hatten.
Simiona wurde nicht müde zu betonen, dass die Verschiebung der Kraftlinien - sowie evtl. auch Sternenfall und Korgond - hier im Wall zu weiteren besonderen Ereignissen geführt haben könnten. Vermeintliche Geisterdrachen, evtl. unter dem Einfluß von dämonischen Sphären und enormer Kraft von etwaigen Linien etc., sprachen dafür.
Baraine lauschte der Magierin gerne dabei und betrachtete die Zeichnung des von der Ongalosch-Expedition geborgenen Artefakts und fantasierte über Zusammenhänge. Zwischen dem Erlebten der Expedition, Simionas Thesen, ihren Ergebnissen zu Korgondschen Sagen und auch jenen Geschichten die ihnen die Wallländer oder auch der Schlunder Ingerimm-Geweihte erzählt hatten, letztere eine Mär der Zwerge des Walls.
Sie wachte aus den Gedanken wieder auf, als Simiona gerade erneut laut dazu anhob, ihre These bezüglich Veränderung von Geistwesen aufgrund von Großereignissen, Kraftlinienverschiebung und frevlerisch-dämonischer Präsenz, neu zu überdenken.
Zackenreißer und Zackenbeißer
Wandleth, Grafschaft Schlund, 1041 BF
Leobrecht von Ochs war eigens von den Efferdstränen angereist, als ihm die Geschichte zugetragen wurde, dass sein Sohn mit einigen wild gewordenen Zwergen in den Raschtulswall auf Ferkinajagd gezogen sei. Er konnte es nicht glauben und wollte sicher gehen, dass an diesem Unsinn nichts Wahres dran war.
„Leobrecht, bei Angrosch Bart, doch nicht auf Ferkinajagd. Welcher Holzbock erzählt denn so einen Unsinn. Sie sind losgezogen um die alte Zwergenfeste Ongalosch zu entdecken. Erst zum Sturmfels und dann weiter ins Gebirge. Da wird doch der Stein im Steinbruch verrückt.“
Die Aussagen des Grafen beruhigten den Reichsvogt keinesfalls. Eigentlich war der Grund der Reise ja egal, das Schlimme an sich war die eigentliche Reise. Was fiel dem Bengel bloß ein. Und dann auch noch über den Sturmfels. Seine Gedanken blieben bei seiner Frau hängen – sie wird ja wohl nicht auch. Unruhe machte sich in ihm breit.
„Sie zogen los, gerade eben erst, vor einigen Wochen, wir freuen uns bereits auf ihre Rückkehr und ebenso auf die prachtvollen Geschichten – und wenn Angrosch uns hold ist finden sie noch Gold in dem alten Stollen." frohlockte der Zwergengraf.
„Mein Bruder Igrolosch führt die Gruppe um deinen Fläumling an. Dazu weiß Karoscha wie man einen Hammer schwingt. Und auch die mitreisenden aus meinem Volk sind erfahrene Zwerge, deren Feuertaufe schon Feuertage zurückliegt. Du musst Dir keine Sorgen machen.“
Einige Tage später
Die Hörner schallten von den Mauern des Grafenpalastes und deuteten die Heimkehr des Grafenbruders an. Ingramm, Graf von Schlund wartete mit dem Reichsvogt Leobrecht von Ochs in der großen Halle. Das Oberhaupt des Hauses Ochs war sehr angespannt, konnte er auf die Entfernung von den Wehrgängen doch nicht erkennen, ob sein Sohn bei den Rückkehrern war.
Die hölzernen Tore des Rittersaales öffneten sich als Igrolosch als Erster durch das Portal schritt. Hinter ihm folgte Karoscha, ihren großen Hammer über der Schulter liegend. Neben ihr folgte Gorim aus der Ganoschsippe.
Über die kleinen Zwerge blickend, sah Leobrecht seinen Sohn und seine Ehefrau. Sein Herz weinte innerlich vor Glück, bis er erschrak und den fehlenden Unterarm seiner Frau entdeckte. Sie waren am Leben, das war die Hauptsache dachte er sich, dennoch zornig. Die Etikette wahrend blieb er starr neben dem Grafen stehen, obwohl er beide am Liebsten in die Arme geschlossen und vor allem Wolfaran eine saftige Ohrfeige verpasst hätte.
Zum Schluss betraten Arnbrecht, Thimorn und drei unbekannte Gäste aus den Perricumer Kulturlanden die Halle und schlossen die Tore hinter sich.
Igrolosch trat vor „Mein liebster Bruder, Angrosch führte uns auf einem steinernen Pfad in das Gebirge. Er stellte uns vor göttergefällige Prüfungen. Mit unserem ganzen Kampfesmut stellten wir uns diesen. Der Totengott meinte es nicht gut mit uns und riss Rorek, Ingax und die Menschen Tsalinde, Arnulf und Robur aus unserer Mitte. Ihr Blut ist nun mit den Bergen vereint.“
„Doch Angrosch führte uns auch in seine prachtvollen Hallen. Riesige Hallen, wie sie unsere Urväter einst bauten, tief in den Raschtulswall. Die Zeugnisse der alten Zeit waren gut zu erkennen, wenn auch der Berg eine große Leichenhalle der Toten ist. Die Geschuppten haben in den Drachenkriegen hier wahrlich blutrüstig gerodet.“
„In der großen Halle zu Ongalosch mussten wir uns einem Drachen zum Kampfe wagen. Einem verdammten Geisterdrachen, auf einem verdammten Geisterschatz!"
„Mein Bruder, der Schatz war eine zum Großteil eine Illusion, von dem geschuppten Getier gesponnen, ein weiterer Teil wurd verschüttet. Doch ganz mit leeren Händen kommen wir nicht zu Dir zurück.“
Wolfaran und Arnbrecht traten mit zwei wundervoll gefertigten Äxten, aus besten Toschkril-Stahl, in der Hand nach vorne und reichten diese zu Graf Ingramm.
Der Graf las die Inschrift, die sich ergab als man beide Äxte zusammenlegte. In den Äxten war in der Angramschen Bildsprache eingraviert „Zackenreißer und Zackenbeißer“. Mit feuchten Händen nahm der Waffennarr sich dieser Äxte an. Sie würden seine Waffenkammer wahrlich bereichern.
"Weitere Stücke beanspruchen die, die in das Abenteuer reisten, um ihr Leben kämpften, ihre Gefährten ließen und und doch ruhmreich zurückkehrten."
"Natürlich sind die Schätze denen gewährt, was für ein Freund wäre ich sonst. Zumal auch nicht auf meinem Grund geborgen.", brummte der Graf.
"Und da sind weitere, die uns den letzten Abstieg ermöglichten und so vielleicht dem Raben ein paar Leben abtrotzten. Ihnen verlangt es nach nicht viel, nur eine kleine, erzene Platte. Die Gigantengezwingerin hat es ihnen quasi schon zugesagt."
"Eine Platte?", hakte der Graf amüsiert nach.
Die zwei gelehrten, kulturländischen Damen traten hervor und stellten sich vor. "Ganz recht, Euer Hochwohlgeboren, die Platte zeigt eine Berglandschaft zwischen zwei brennenden Vulkanen, um einen von ihnen kreisen ehrhabene, geflügelte Wesen - wir vermuten Greifen, zu Fuße der Berglandschaft eine Sichel, oder Säbel und weitere Figuren. Sie kann uns sicherlich noch viele Geschichten erzählen. Geschichten, denen wir durch die Erzählungen dieser heldenmutigen Streiter, über einst die eigene Geschichten erzählt werden, näher kommen können." Die Frauen ergänzten sich gegenseitig. Wobei beide danach noch zu einer These über den Zusammenhang zwischen alten Legenden und magischen Phänomenen ergänzend anhoben, der schon bald kaum noch einer zuhörte.
So dass man im Anschluss - nachdem die Platte den Frauen gewährt wurde - den Toten mit einer Zeremonie gedacht wurde und mit einem Bier in der Hand die Lebenden gefeiert wurden!
Untermalt wurde diese Szenerie von einer Ballade, vorgetragen von der Zwergin Andra. Sie sang von den weiten des Raschtulswalls, den Drachenkriegen und heldenhaften Angroschim.
[Ina, Jan]
Eine warnende Ermahnung
1041 BF Grafenpalast zu Wandleth in einem Gästezimmer
„Ich werde ihm die Leviten lesen, was immer sich der Bengel dabei gedacht hat. Noch immer zu viele Flausen im Kopf.“ Leobrecht war wahrlich wütend auf seinen Sohn und diese für ihn unverständliche Schatzsuche.
„Nein, das wirst Du nicht, ich werde das Regeln“ warf seine Frau Korhilda ebenfalls hitzig ein.
„Ich bin das Oberhaupt des Hauses Ochs und es ist meine Pflicht Ordnung in meinem Haus zu schaffen, verstehe das bitte Liebes.“ entgegnete der Reichsvogt.
„Aber Liebster, ich bin die Leidtragende. Ich habe meinen linken Unterarm verloren, es steht mir zu diese Angelegenheit zu regeln. Er ist auch mein Sohn, Haus hin oder her.“ wie zur Mahnung hielt die Sturmfelserin ihrem Mann den Armstumpf hin, als es an der Tür klopfte.
„Da ist er, nun gut Hilda, regel Du diese Affäre, ich werde still zu hören.“ Knickte der Reichsvogt ein, seiner geschätzten Frau zu liebe.
Wolfaran trat herein. Schuldbewusst war es ihm kaum möglich seine Mutter anzusehen. Es waren immer wieder diese Bilder in seinem Kopf, wie er mit der Axt ihren Arm abtrennte. Wenn er nur daran dachte, wurde ihm schlecht. Und dann sein Vater, Wolfaran konnte ihm die Wut ansehen und diesen Blick den er ihm so häufig zuwarf.
Korhilda ging auf ihren Erstgeborenen zu und nahm ihn ganz fest in den Arm, sie wusste ganz genau, dass er schon genug unter den Ereignissen litt. Böse Worte und Anschuldigungen würden da auch nicht weiter helfen, dachte sie. Und spürte dafür die unverständnisvollen Blicke ihres Gatten im Rücken, doch er hielt still.
Nach einiger Zeit ließ sie von Wolfaran ab, strich noch mit der Hand eine Träne aus seinem Gesicht. „Setzt Dich Junge, wir sollten reden.“ Ihr Sohn nahm Platz, schaute noch mal fast ängstlich zu seinem Vater, der jedoch "ganz ruhig" seine Frau das hier alles regeln ließ. „Mutter, ich..., es tut mir so leid.“
„Junge, da ist nichts was Dir jetzt leid tun sollte.“ Von hinten räusperte sich Leobrecht, der hier wohl eine andere Auffassung vertrat, aber sofort von Korhildas eisigem Blich ruhig gestellt wurde. „Junge, wir können das Geschehene nicht rückgängig machen, aber wir können aus den Fehlern lernen.“
Mit einem lauten „Thimorn“ rief sie ihren Knappen herein und ließ sich ein Schwert reichen. „Dieses gute Stück hat mein Knappe aus Ongalosch erbeuten können, ich möchte dass Du dieses Schwert an Dich nimmst. Sein Name ist Flammenzunge.“
Korhilda reichte Wolfaran das Prachtstück zwergischer Meisterschmiede aus bestem Toschkril-Stahl. „Nein, ich will das nicht. Ich kann nicht.“, schluchzte er. Während Leobracht brummte.
„Doch Du willst und Du kannst. Es wird dich immer daran erinnern, in welche Gefahr Du Dir anvertraute Menschen und Liebste gebracht hast. Du sollst, wenn Du es betrachtest an Tsalinde denken, auf dass keiner Deiner Knappen mehr in eine solche Lage kommt. Es wird Dir eine Mahnung sein, immer und überall. Ein Blick darauf soll Dich jedes Mal daran erinnern und Dich Deine kommenden Handlungen gewissenhaft abwiegen lassen. Lektionen die wir alle lernen müssen und an die wir immer denken sollten.“
Korhilda küsste ihrem Sohn sanft auf die Stirn. „Für mich ist das Geschehene vergessen, ich liebe Dich Großer.“ Über seinen Kopf hinweg sah sie in die Augen ihres Gatten, der ihre Herangehensweise mit einem Nicken quittierte, das irgendwo zwischen Wohlwollen, Ärgernis und Liebe zu ihr anzusiedeln war.
[Ina, Jan]
Meisterhaftes Zwergenwerk
Wandleth Grafschaft Schlund, 1041 BF
Leobrecht kniete vor seiner Ehefrau und wechselte den Verband an ihrem linken Arm. Die Wunde war mittlerweile verheilt und machte keine Anzeichen mehr sich zu entzünden. Denn die magische Heilung hatte zwar Schlimmeres verhindert, aber war bei Leibe zu spät erfolgt. "Hilda musstest Du denn unbedingt mitziehen? Gab es keinen anderen Weg ihn zu schützen oder besser davon abzuhalten?"
Korhilda strich ihm währenddessen sanft über seine Wange. "Bevor ich in der Situation überhaupt reagieren und Wolfaran umstimmen konnte, hatte er bereits den Segen Ingerimms für diese Wallfahrt erhalten. Da war es zu spät. Ich konnte ihn nicht alleine gehen lassen, bitte verstehe, es ging nicht. Bevor ihm was zustößt, würde ich für ihn sterben."
Der Blick auf diesen Satz hin wollte Korhilda lieber gar nicht deuten. Aber sie wusste ohnehin wessen Leben ihrem Leobrecht am Teuersten war.
Als der seine Arbeit beendet hatte, nahm er ihre noch vorhandene Hand in seine und küsste diese sanft. "Wenn es nicht möglich war ihn aufzuhalten, wäre ich, wenn ich an Deiner Stelle gewesen wäre, auch mitgezogen." Er war so froh, dass sie von diesem gefährlichen Abenteuer lebendig zurückgekehrt war. Er würde sie immer lieben, ob eine oder zwei Hände, das war ihm egal.
Voll Liebeslust küssten die beiden sich inniglich, als es an ihrer Kemenate klopfte. Die Eheleute warfen sich enttäuschte Blicke zu, hatten sie doch auf ein wenig Zweisamkeit gehofft. „Herein“ antwortete die Sturmfelserin daher ein wenig mürrisch.
Karoscha und Igrolosch traten herein und begrüßten die beiden.
Igrolosch trat zu der Baronin hoch oben vom Berg. „Wir stehen beide tief in Deiner Schuld. Karoscha möchte sich entschuldigen, dass sie mich in eine missliche Lage gebracht hat, aus der Du mich retten musstest. Und ich möchte mich erneut in aller Förmlichkeit bedanken, dass Du mir mein Leben gerettet hast. Ich werde für immer in Deiner Schuld stehen.“
Karoscha hielt ein Paket auf dem Arm, stellte es ab und öffnete es. „Wir haben die besten Mechaniker und Zimmerleute zusammengerufen, um dieses herzustellen.“
Die Zwergin zeigte der Baronin einen mechanischen Handschuh mit Holzverkleidung – so sah es zumindest aus. "Dieses ist eine Prothese." Die Hauptfrau der Schlägenschwinger legte Korhilda dieses Gerät an. „Es ist nicht wie eine richtige Hand, doch viel besser als all die Haken oder Holzstumpen, die es sonst so zu kaufen gibt. Die Handwerksmeister haben auch Adapter entworfen, damit ihr euren Schild weiterhin führen könnt.“
Die kühle Begrüßung des Giganten
Baronie Sturmfels, Praios 1041 BF
Der Anblick war nicht wie gewohnt, der Berg schien rauher, grauer, schroffer, abweisender. Korhilda hatte nicht gering Zeit in Wandleth zur Genesung verbracht, auch weil sie der Zeit mit Leobrecht dort so gut hinterher hängen konnte. Doch dann hatte sie den Ruf gespürt, nur leise, ungeduldig, fast skeptisch, das war anders als sonst. Wobei wenn sie recht überlegte - schon einmal war es so, als sie gen Mendena gezogen war. Das erste Mal eine lange Zeit getrennt von ihrer Heimat, dem Sturmfels. Nun, war sie erneut Wochen fort gewesen und kam - ähnlich wie nach dem Feldzug - verändert wieder.
Auch diesmal fühlte es sich beinahe wie das erste Mal an, noch so fremd, so gewaltig, so schroff. Hier oben war es immer kühler und windig, doch auch das raffen ihres Mantels brachte ihr nicht die erhoffte Wärme. In aller Ruhe spürte sie dem Wind und der Kühle nach, lauschte dem Wind in den Nadelhölzern und dem herabfallen von Steinen am Hang, ihr Klang hatte sich verändert, glaubte sie fest.
Sie ertappte sich dabei innerlich eine Entschuldigung zu formulieren, wie an einen alten Freund, den man lange Zeit auf ein Wiedersehen vertröstet hatte. Als die Sonne wieder hinter einer Bergkuppe hervortrat, wurde ihr wieder wärmer und sie fühlte sich nicht mehr so allein. Doch etwas schwang mit, eine sanfte aber eindeutige Warnung.
[Jan]
Zirkel der heulenden Finsternis
Aus eins mach' zwei
gegeben Ingerimm 1042 BF, Villa Ox, Kaiserstadt Gareth
wie ich Robans Berichten entnahm, blieb Deine Suche nach der Rahjageweihten Rahjalina von Fuchswalden erfolglos. Somit muss ich davon ausgehen, dass ihre Knochen aus dem Beschwörungsfeld geborgen wurden und sie nicht mehr unter den Lebenden weilt.
Was das Junkertum Fuchswalden betrifft, habe ich nun eine Entscheidung getroffen. Da Fuchswalden das größte Junkertum in der Baronie Bärenau ist, habe ich mich entschlossen das Junkertum in zwei Lehen zu unterteilen.
Das erste Lehen behält den Namen Fuchswalden und umfasst die Herrschaften Nebelauen und Clarentia, sowie den Marktflecken Fuchswalden. Stammsitz wird die Turmhügelburg Fuchsbau.
Das zweite Lehen erhält den Namen Bronstein und ihm zugewiesen werden die Herrschaften Wulfenhag und Eslamsberge, sowie die Dörfer Haselbusch und Bronstein. Stammsitz wird der Gutshof Bronnen.
Beide Lehen werde ich als Junkertum belehnen. Rohaja wird mir als Erbin folgen, so ich einst in ferner Zukunft als Baronin abtreten sollte. Klein-Leobrecht wird in die Familie Ruchin heiraten und Trisdhan ist nach der Belehnung seiner Großmutter mit der Baronie Wasserburg, hinter seinem Vater, in der Erbfolge angesiedelt.
Daher bestimme ich folgendes:
Hiermit verfüge ich, dass Ophelia Korhilda von Ochs Junkerin von Fuchswalden wird und ihre jüngere Schwester Lechmin Elea von Ochs belehne ich mit dem Junkertum Bronstein.
Die Erstgenannte gehört dem Klerus der Perainekirche an, daher werde ich dem Junkersgut einen Vogt zuteilen. Ich bestalle Edala von Hartwalden-Sturmfels mit dieser Aufgabe.
Und auch für das Junkertum Bronstein ernenne ich einen Vogt, da Lechmin ein magisches Erbe in sich trägt. Diese Aufgabe wird Rondril von Bärenau-Pandlaril übernehmen.
Um den Bund mit dem Bärenauer Niederadel zu stärken, werde ich im Zuge der Belehnungen meiner Töchter, deren Verlobungen bekannt geben. Ophelia wird mit dem Edlen Thiolan von Ibelstein verlobt und Lechmin mit dem Edlen Welf von Krolock.
So geschehe es, in Praios Namen!
Iralda von Ochs
Abschied von Prunk und Protz
Abschied von Prunk und Protz - Kassenprüfung
Korhilda streicht die Bauten von Prunkgebäuden
Schloss Rossgarten, Baronie Wasserburg, Ende Ingerimm 1041 BF
"Das sind alle Kassenbücher." Damina und ihr Gatte Aurentian hatten alle Unterlagen aus dem ehemaligen Baronssitz Schloss Tikaris nach Rossgarten gebracht.
Korhilda, im großen Ohrensessel im Arbeitszimmer sitzend und ihre Füße auf dem Hocker hochgelegt, ließ sich nach und nach die einzelnen Berichte und Bücher vorlegen.
Sie war zwar immer noch geschwächt, aber sichtbar auf dem Wege der Besserung.
Die Sturmfelserin hatte Jahrelang als Adjutantin des Wehrvogtes den Arvepass und die garetischen Truppen unterhalten. Sie wusste genau, wie man Zahlen las und bewertete. "Welch Verschwendung.... tststs..." hörten die beiden Wasserburger Ritter des öfteren aus dem Mund ihrer neuen Baronin.
"Aurentian, bitte nimm Schreibfeder und Pergament zur Hand. Ich möchte, dass Du eine Liste über alle, zurzeit im Bau befindlichen, Protzbauten notierst. Anschließend wirst Du sie bereisen."
"Euer Hochgeboren, wenn ihr es wünscht." Der Ritter war sehr zurückhaltend, konnte er seine neue Baronin noch nicht einschätzen.
"Ich möchte, dass Du den Baufortschritt beurteilst. Wir werden jegliche Ausbauten im Umland stoppen, die nicht mir minimalen Aufwand zu beenden sind."
Aurentian gefiel sehr gut, dass die neue Baronin bodenständig und ritterlich war. Nicht wie der prunk- und protzsüchtige Zordian von Tikaris. Der alte Baron widersprach allem, was man als ritterlich bezeichnen konnte.
Korhilda blätterte weiter durch die Bücher und las sich tiefer in die Materie ein. "Damina, bitte verfasse ein Schreiben an den Stadtrat von Wasserburg. Teile ihnen mit, dass da Wasserburg nun unter Markgräflicher Herrschaft ist, die Barone von Wasserburg keinerlei Zuschüsse zu den im Bau befindlichen Gebäuden zuschießen kann und wir uns somit nicht mehr daran beteiligen werden. Das ganz schön verblümt... blabla... tut uns leid und so weiter."
Damina lächelte. Er würde ihr sicher Freude bereiten den alten Pfeffersäcken aus der Stadt die Absage zu erteilen.
Abschied von Prunk und Protz - Pferdemarkt zu Drosselau
Korhilda eröffnet den berühmten Pferdemarkt
Abschied von Prunk und Protz - Es lebe die Ritterlichkeit
Praios 1043 BF, Dorf Rosshang, Baronie Wasserburg
Korhilda spazierte mit Damina über eine große freie Fläche nördlich des Dorfes Rosshang.
"Damina, ich habe mir zum Ziel gesetzt in Wasserburg, mich mehr der Knappenausbildung zu widmen. Die Fehde, in der ich mich wahrlich nicht immer ritterlich verhalten habe, hat mir deutlich aufgezeigt, dass die Notwendigkeit besteht die Rittertugenden wieder präsenter zu zeigen und vor allem sie weiter an die nächste Generation zu geben."
"Euer Hochgeboren, im muss euch leider beipflichten. Als Leidtragender Lehensnehmer war ich, wie die Ritter und Junker um mich herum, den Fehdehandlungen der befehdenden Barone gänzlich ausgesetzt. Eure Streiter und auch die Söldner aus Morganabad nahmen es mit ritterlichem Tugenden nicht sehr genau." In Daminas Stimme klang Hoffnung auf Besserung mit, aber auch Frust über die Fehde des letzten Götterlaufes.
"Wisst ihr, Damina, ich habe meine Knappschaft bei Alwene von Gareth absolviert. Sie nahm mich vor allem im Bereich Verwaltung unter ihre Fittiche. Die kriegerische Ausbildung übernahm Linara von Hausen-Hartweil."
"Ah, eine begnadete Lanzenreiterin, wie ihr Bruder." warf Damina ein.
"Och ja, sie und ihr Bruder Linnert - das waren noch Zeiten." Korhilda erinnerte sich an das Geschwisterpaar, welches sich im steten Zweikampf auf dem Tjostfeld gegenüberstand. "Ich möchte hier angrenzend an das Dorf eine Tjostbahn errichten. Und ein Parcours für das Ringstechen."
Korhilda deutete auf die vor ihnen liegende Wiese, während Damina die Ideen auf dem Plan verfolgte.
"Ich möchte hier alljährlich ein Ritterturnier ausrichten. Aber nur für Jungritter, deren Ritterschlag nicht länger als fünf Götterläufe zurück liegt. Dazu noch ein Ringstechen für die Knappen. Es soll aber nicht nur die Fertigkeit auf dem Tjostfeld in die Wertung einfließen. Ich möchte, dass jeder sofort disqualifiziert wird, der um diese Veranstaltung herum sich nicht ritterlich verhält. Ich erwarte, dass sich die Jungspunde im Dorf, in den Herbergen und in den Tavernen benehmen."
"Nicht ritterlich ist hier in Perricum ein weitläufiger Begriff. Die östlichen Perricumer definieren ihn anders als die Westlichen."
"Wir werden uns an den Rittertugenden orientieren, die im Vertrag von Mantrash'Mor als Anlage beigefügt wurden. Ich würde gerne 1045 BF mit dem Turnier starten."
"Rosshanger Lanzen- und Ringstechen das klingt doch sicherlich gut." schlug Damina vor. "Der Sieger der Tjoste erhält ein Pferd vom Gestüt Aquamarin, der Sieger des Ringstechens eine edle Pferdedecke."
"Vorschläge angenommen. Bitte Damina, ich möchte dass du und Aurentian die Knappenausbildung in Wasserburg übernehmt. Ich würde mir wünschen, dass wir ein paar mehr Pagen und Knappen aufnehmen und sie in ritterlichem Auftreten und Gebaren schulen."
"Wohl an. Ich muss sagen, der Bau einer Tjostbahn für Lanzenstechen und Ringstechen sagt mir mehr zu als der Bau von protzigen Schlössern."
Trisdhan und Alion
Trisdhan und Alion -Stalljunge
Ende Ingerimm 1041 BF, Schloss Rossgarten, Baronie Wasserburg
Alles um ihn herum war neu und ganz anders als in der Kaiserstadt Gareth, wo er die letzten Monde lebte. Nachdem seine Großmutter überraschend als Baronin von Wasserburg belehnt wurde, war sein Leben von ein auf den anderen Tag ein anderes.
Trisdhan Du wirst beizeiten ein Baron, hatte seine Mutter gesagt. Ein Baron wie irrwitzig das klang. Gerade war er noch ein viertgeborenes Kind, jetzt sollte er ein Erbe sein – nach seinem Vater Wolfaran. Seine Schwester Rohaja würde in ferner Zukunft Bärenau erben und seiner Mutter folgen. Sein Bruder Leobrecht war versprochen in die Familie Ruchin und Ophelia gehörte dem Klerus der Perainekirche an.
Es erschien dem siebenjähren Jungen mehr als unwirklich was gerade mit ihm geschah. Seine Großmutter hatte ihre Vögtin geschickt, um ihn aus der Kaiserstadt abzuholen und aufs Perricumer Land zubringen. Hier duftete alles nach Wasser, Feldern und Bergen. Nicht so dreckig wie der Moloch der Kaiserstadt. Das gefiel ihm sehr gut, obwohl er seine Geschwister vermisste.
Auf dem Hinweg reiste er am Fluss vorbei zu dem schönen Schlösschen in dem seine Großmutter wohnte. Großmutter ging es leider noch nicht so gut, so erkundete der Junge alleine die Umgebung. Wer immer dieses Gemäuer errichtet hatte, da war sich Trisdhan sicher, hatte einen ganz schlechten Geschmack und Hang zum Kitsch.
Das Schloss sah aus, wie die Schlösser die in Märchen beschrieben wurden. Keine Frage irgendwie war es auch schön, schön kitschig, schön protzig – keine wehrhafte Burg eines Ritters. Nicht wie die Praiosburg in Bärenau. Die anliegende Gartenanlage war fein säuberlich angelegt, hier ließe sich sicher gut Imman spielen. Er musste daran denken, seine Großmutter nach Schlägern zu fragen. Seine Ausrüstung musste er bei seinen Geschwistern in Gareth zurücklassen.
Vorbei an einem großen Rote und Weiße Kamele Spiel, welches aus Stein im Garten aufgebaut war, schlenderte er bei strahlendem Sonnenschein vom Schloss hin zum Gut Rossgarten. Hier gab es mehrere Pferdekoppeln und Ställe. Seine Großmutter erzählte die Barone von Wasserburg hätten eine eigene Pferdezucht von Tulamiden Pferden. Das fand er unübertrefflich gut.
Trisdhan ging zu den Ställen, wo ein junger Bursche die Boxen ausmistete. „Bist Du der neue Stalljunge?“, rief der schwarzhaarige Nebachote zu ihm herüber. Trisdhan grinste innerlich und nahm sich eine Mistgabel. „Ich bin neu hier. Meine Freunde nennen mich Tris.“
„Na dann herzlich willkommen, Tris. Ich bin Alion. Kommst Du gerade aus der Praiostagsschule? Du solltest Dich das nächste Mal besser umziehen, bevor Du zur Arbeit kommst.“ Gemeinsam schaufelten sie den Dreck aus den Pferdeboxen und verteilten neues Heu.
Die Stunden vergingen und die beiden Jungen freundeten sich an. Die Arbeit war getan, als Trisdhan sich verabschiedete. „Ich muss jetzt gehen, sicher vermisst meine Oma mich schon. Sehen wir uns morgen wieder?“
Alion runzelte ein wenig die Stirn. „Ja, oder denkst Du ein Stalljunge arbeitet nur einen Tag in der Woche. Bei Morgengrauen wieder hier.“
Trisdhan und Alion -Sitten und Gebräuche
Ende Ingerimm 1041 BF, Schloss Rossgarten, Baronie Wasserburg
„Du kommst nicht von hier, oder?“ Trisdhan kam Alion so fremd vor.
„Nein, ich komme aus Gareth. Ich bin erst vor ein paar Tagen nach Wasserburg gekommen.“
„Echt, aus Gareth, toll. Ist bestimmt eine atemberaubende große Stadt.“ Alion war begeistert und lauschte den Erzählungen seines neugewonnen Freundes von der riesigen Metropole, während sie erneut die Ställe ausmisteten.
„Müssen wir jeden Tag die Ställe reinigen, oder dürfen wir auch mal zu den Pferden. Sie striegeln und reiten?“ Trisdhans Anfrage führte bei Alion zu einem ungläubigen Kopfschütteln. „Auf welchem Hof warst Du denn? In ein paar Jahren dürfen wir vielleicht zu den Pferden, wenn mein Vater Armadeon, der leitende Pferdezüchter, uns gut gewogen ist.“
„Ach, weißt Du, der Hof an dem ich vorher war, der war nicht so schön. Der Herr des Hofes starb, seine Kinder auch und seine Ehefrau ging fort. Da war es total gruselig. Überall Leid und tote Menschen und viele skurille Gestalten. Ich war froh, wieder zu meiner Mutter zurückzugehen.“ Hof war Hof, auch wenn Trisdhan von einem Adelshof und Alion von einem Bauernhof redete.
„Arbeiten Deine Eltern garnicht hier?“ fragte der nebachotische Stalljunge.
Trisdhan schüttelte, ein wenig traurig, den Kopf. „Nein, mein Vater arbeitet ganz weit weg in einer Kanzlei und meine Mutter studiert in Gareth. Meine Oma nahm mich mit nach Wasserburg, sie ist neu hier am Schloss.“
„Meine Mutter wohnt auch nicht hier. Sie ist Magierin und lebt in Perricum. Hin und wieder, wenn sie zu Forschungsreisen in den Wall zieht, kommt sich mich und Vater besuchen. Von Vater hatte ich Dir ja schon erzählt, er leitet hier das Gestüt Aquamarin. Ich soll ihm mal folgen und auch Pferdezüchter werden. Er ist nur der Meinung, dass man unten anfangen soll. Erst nach und nach wird er mir zeigen, wie eine Pferdezucht betrieben wird. Reiten kann ich schon, bin schließlich ein Nebachote. Aber nicht auf den Rassepferden, die durfte ich bisher nicht reiten.“
„Ein Nebachote, dann kommst Du nicht ursprünglich von hier oder?“
„Meine Familie kommt mehr aus dem Süden, aus Weißbarûn“ Alion sah Trisdhan fragenden Blick. „Das ist an der Grenze zu Aranien.“
Trisdhan lauschte dieses mal Alion, wie er ihm über Nebachoten und ihre Kultur berichtete. Der junge Ochs fand die Fremdländer total faszinierend. So ganz anders als die Hartsteener und Kaisermärker Rittern, mit denen er bisher zu tun hatte.
„Abu’l kachlaq, habe ich es richtig ausgesprochen? Was hieß es nochmal … “ fragte der blonde Bursche.
„Vater des Ungeziefers oder Dreckschwein, je nachdem, wie Du es übersetzen willst. Ich habe noch eines für Dich… Schaddai heißt so viel wie Feigling.“ Sie schäkerten und lachten. Trisdhans Wortschatz war nach dem Tag um einige nebachotische Schimpfwörter reicher.
„Okay, Du bist ein Nebachote und kommst von der Grenze Perricum Aranien. Sonst leben hier aber nicht so viele von euch in Wasserburg oder?“
„In der Baronie eher weniger. Du hast hier die kruden Bergbewohner. Die sind echt schon ein eigenes Völkchen. Wahrscheinlich wird man da oben zwischen Steinen und Felsen ein anderer Mensch. Und dann hast Du hier die Bewohner um die Darpatauen. Viele Bauern und Fischer. Dazu noch die Stadt. Keine Metropole wie Gareth, ich freue mich dennoch immer wieder, wenn Vater mich dahin mitnimmt.“
Sie hatten ihre meiste Arbeit erledigt, und schaufelten nur noch Mist aus der letzten Pferdebox, als Armadeon näher trat und ungläubig guckte. „Vater, das ist Tris, er ist der neue Stallbusche, von dem ich Dir erzählt habe.“
Trisdhan legte seinen Finger auf seine Lippen, schüttelte den Kopf und grinste schelmisch über das ganze Gesicht. Armadeon schmunzelte, ein Lachen konnte er gerade noch verkneifen. „Dann herzlich willkommen, Bursche. Macht den Stall noch fertig, dann gebe ich euch heute eher frei. Genießt die Zeit und geht spielen.“ Armadeon wollte sich nicht gleich Ärger einfangen, wenn herauskommen sollte, dass er den jungen Trisdhan zum Stalldienst aufgefordert hatte.
Trisdhan und Alion – Ausbildung in Rossgarten
Ende Ingerimm 1041 BF, Schloss Rossgarten, Baronie Wasserburg
Trisdhan hatte sich gut eingelebt am Hofe seiner Großmutter. Mit Alion hatte er einen Freund gefunden, der ihm verzieh, dass der junge Ochse ihm am Anfang nicht sein wahres Ich verrat.
Die beiden Jungen genossen die Sommermonate und nachdem Trisdhan sich offenbart hatte, kein Stalljunge zu sein, musste er auch weniger die Pferdeboxen säubern. Die Monde vergingen und Korhildas Enkel verbrachte die Tage auf dem Pferderücken und mit Tagträumereien.
Iralda, Wolfaran, Leobrecht und Korhilda unterhielten in der Zwischenzeit einen regen Schriftverkehr, was denn nun aus dem Jungen geschehen sollte. Nach dem verkorksten Ausbildungsversuch auf Burg Zweifelfels, wollten dieses mal alle das Richtige für den Jungen finden.
Vor allem Iralda wollte die zweite Entscheidung besser treffen, als die Erste. Ihr lag immer noch schwer im Magen, wie verängstigt ihr Sohn aus Zweiflingen zurück gekehrt war. Korhilda konnte sie zwar beruhigen, da er in Wasserburg vollends aufzublühen schien.
Nach einigem Hin und Herr beschlossen die vier, dass Trisdhan die Pagenzeit bei seiner Großmutter absolvieren sollte. Das Thema Knappenvater vertagte man somit um ein paar Jahre nach hinten.
Es war wieder ein sonniger, warmer Sommertag, an dem Trisdhan mit Alion bei den Pferden war. Sie aufsuchend kamen Armadeon und Korhilda zu den beiden Jungen, die sich mit Stroh bewarfen und freudig dabei lachten.
„Trisdhan, Alion“, rief die Baronin von Wasserburg die Jungen zu sich. „Wie ich sehe, habt ihr viel Spaß.“ Beide Burschen nickten eifrig mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. „Dann wird es euch erfreuen, dass ihr nun ein wenig länger zusammen bleiben könnt.“
Beide fielen sich freudestrahlend um den Hals. „Das heißt aber nicht, dass ihr euch weiter in Tagträumereien verlauft. Wir, Armadeon und ich haben entschieden, dass ihr beide in die Pagenausbildung geht. Wir werden sie nur ein wenig anders gestalten, als Du Trisdhan es aus Hartsteen kennst. Ihr werdet beide von Damina von Drosselpfort die ritterlichen Tugenden lehren und Armadeon kümmert sich um die Reitausbildung und den dazugehörenden Pferdeverstand. Die Ausbildung umfasst zuerst einmal die nächsten Götterläufe. In wieweit die Knappschaft daran anschließt müssen wir sehen und ist noch nicht entschieden. Ich gebe Euch noch eine Woche, in der ihr machen könnt was ihr wollt, bevor der Ernst des Lebens anfängt und ihr wieder in einen geregelten Tagesablauf kommt.“
Es fühlte sich so gut an, jemandem Freude bereitet zu haben. Zufrieden verließen die beiden Erwachsenen die Jungen, die voll Abenteuerlust Gut und Schloss unsicher machten.
Trisdhan und Alion –Im Umland von Rossgarten
Ausritte in die Umgebung, Vorstellung der Wasserburger Landschaft
Trisdhan und Alion –Die Mauern der Ruine Grimmberg
Übernachtung im Freien, Vorstellung der Wasserburger Landschaft
Trisdhan und Alion -Was die Stadt zu bieten hat
Besuch in der Stadt Wasserburg, Vorstellung der Wasserburger Landschaft
Trisdhan und Alion -Auf in den Wall
Auflug in die Umgebung, Vorstellung der Wasserburger Landschaft (Wall)
Briefwechsel zwischen Angetrauten
gegeben im Rondra 1042 BF, Villa Ox, Kaiserstadt Gareth
Auszüge aus den ständigen Briefwechseln zwischen den Eheleuten Wolfaran und Iralda von Ochs.
mir sind Nachrichten ans Ohr getragen worden, die davon berichten, dass du auf eine Schatzsuche gezogen bist. Mein Onkel hat schon Interesse gezeigt, sich mit Dir in dieser Angelegenheit zu unterhalten. Seit dem ich nach Gareth zum Studium ausgezogen bin, konnte ich unsere Beziehung wieder vertiefen. So weit ist der Weg in die Madaburg ja nicht und wir haben uns immer viel zu erzählen. Ich genieße es ihm und seinen Abenteuern und seinem Wissen zu lauschen.
Obwohl ich verärgert sein sollte, dass Du Dich in eine solche Gefahr des Abenteuers begeben hast, kann ich Deinen Drang nach Freiheit, Ruhm und Ehre nachvollziehen. Ruhm und Ehre zog uns Alriksritter damals in die Wüste Gor, obwohl uns allen von vornherein klar war, dass es eine riskante Reise sein würde.
Ein langweiliges Leben in einer verstaubten Reichskanzlei braucht auch mal eine Abwechslung. Wir sind jung, wir dürfen auch unvernünftig sein.
Viel mehr verärgert - nein das ist eigentlich das falsche Wort - enttäuscht ist passender, hat mich deine Mitteilung über deinen Bastard. Ich toleriere ja Deine Seitensprünge, wir sehen uns selten, da der Weg zwischen uns zu weit ist, dennoch fordere ich Dich erneut auf, keine Bastarde mehr zu zeugen. Es schmerzt mich von diesen zu hören und zeigt mir immer vor Augen, dass Du die Treue nicht zu hoch hälst.
Dein Abenteuer und der Bastard, ich muss jedoch gestehen, dass ich mich schon auf das nächste Treffen mit Deinem Vater freue. Ihr Ochsen wütet immer so schön, wenn ihr übelgelaunt seid – und das wird er sicher sein, wenn er davon erfährt.
Apropos, Dein Vater. So langsam scheinen wir uns aufeinander eingestellt zu haben. Ich schätze seine Fachkompetenz und er ermuntert mich, meinen Weg weiterzugehen.
Es erfreut mich sehr, dass das Haus Ochs unter ihm inzwischen eine expansive Politik über seine Baroniegrenzen hinaus forciert. Und nicht so schlunder-hinterwäldlerisch wie noch unter Tabur, der sich auf Burg Ox ein geigelt hatte. Vielleicht hat das gerade noch abgewandte Aussterben des Hauses zu einer offensiveren Politik geführt und das Haus hat seine Lehren daraus gezogen.
Das ist in jedem Fall mehr nach meinem Geschmack und erinnert mich an die Politik meines Vaters, der Bärenau seit jeher über die Grafschaftsgrenzen hin verzweigt hatte – leider zurzeit mit wenigen bestehenden alten Abkommen, da die Bündnispartner meines Vaters allesamt im Jahr des Feuers ihr Leben ließen. Wie dem auch sei, ich bin gespannt, welch weitere Verflechtungen er plant. Die Staatskunst Deines Vaters ist zurzeit sehr umtriebig.
Ich hoffe wir sehen uns bald wieder.
So sehr ich Dir noch weiter von meinem Leben in der Kaiserstadt berichten würde, muss ich mich zwingend meinen Studien widmen. Dadurch, dass ich später begonnen habe, muss ich noch einiges nachholen. Ich werde Dir in meinem nächsten Brief mehr von meinen Erlebnissen in der Großstadt berichten.
In tiefer Zuneigung.
Zacken und Wall
Auszüge aus den ständigen Briefwechseln zwischen den befreundeten Herrschern von Sturmfels und Weißbarûn (namentlich Korhilda von Sturmfels und Gidiane von Waltern)
Genesungswünsche
geht es Dir gut?
Ich hörte von Deiner Expedition in die Berge. Wozu hast Du Dich bloß leiten lassen? Du weißt doch selber wie gefährlich die Berge sein können, vor allem wenn man mit Außenstehenden reist.
Du hättest mich rufen können, ich hätte Dich bei dieser Reise unterstützt. Da der Aufbruch so schnell erfolgte, befürchte ich jedoch dass Dir dazu keine Zeit blieb. Und Du wirst sicher gute Gründe gehabt haben.
Mich erreichten Neuigkeiten aus Gerbenwald. Die berichteten, Du seist schwer verletzt zurückgekehrt und kurierst Dich zurzeit in Wandleth aus.
Ich schicke diesen Brief vorab, um Dir gute Besserung zu wünschen. Wir sorgen uns um Dich.
Arishia und ich werden, sobald wir uns hier entbehrlich machen können, zu Dir reisen.
Kopf hoch, bleib tapfer!
Möge die Herrin Peraine Dir ihren Segen schenken.
Gidiane
Ein kleiner Hordenberger
ich hoffe Du konntest mittlerweile den Heimweg wieder antreten. Airisha und ich waren hocherfreut, dass nicht alle Nachrichten, Deinen Gesundheitszustand betreffend, eingetreten sind. Du bist sicher schon bald wieder komplett genesen.
Gestern habe ich zum ersten Mal deinen Enkel Leomir kennengelernt. Ein drolliger Junge, der seinem Vater sehr ähnlich sieht.
Wie ich vernahm, hat das Neugeborene Sindelsaum kurz nach seiner Geburt verlassen. Für die Mutter tut es mir leid, wird Deiner Kleinen sicher Schmerz bereitet haben. Ardor meinte, er wäre sein Stammhalter und sollte von Klein auf die Weißbaruner Bräuche kennenlernen, eine Ansicht, die ich durchaus teile und die mir als Baronin zusagt. Er wird schließlich mal mein Junker aus Hordenberg werden. Aus ihm solle auf keinen Fall ein verweichlichter Koscher werden, meinte Ardor.
Leider konnte ich der Unterredung mit Deinem Schwiegersohn entnehmen, dass die Ehe der beiden bisher eher unterkühlt abläuft. Aber was solls, Sie müssen sich nicht lieben, sie müssen sich respektieren. Und wie mir scheint haben sie einen Weg gefunden, mit dem beide leben können.
Also noch mal ganz förmlich - Herzlichen Glückwunsch Oma!
Gidiane
Sturmfelser unter sich
mir geht es schon viel besser und ich konnte mein Krankenbett in Wandleth verlassen. Es hat mich sehr gefreut, dass Du und Airisha mich besucht haben.
Ich bin wahrhaft gesegnet zwei solche Freundinnen wie euch zu haben.
Eigentlich wollte ich schon vor zwei Wochen Richtung Perricum reisen, doch Leobrecht, der mir ebenfalls beistand, blieb noch ein wenig länger. Es war wundervoll, nachdem er mir verziehen hatte, dass ich mich in eine solche Gefahr begab. Er meinte ich bräuchte eine Beschäftigung, um nicht so einen Unsinn zu verzapfen. Die Zeit wird zeigen, ob unsere Anstrengungen die Früchte Tsas tragen. Wir, vor allem er, sind ja nicht mehr die Jüngsten.
Auf dem Rückweg machte ich Halt in Barbenwehr. Die neue Vögtin war leider nicht zugegen, ich konnte mich aber länger mit meinem Vorgänger unterhalten, der alte Griesgram. Ich glaube auch so langsam, dass er mich gar nicht hasst, sondern die Entscheidung seines Sohnes, ihm nicht zu folgen, auf mich projiziert hatte.
Wir unterhielten uns über die Gebräuche des Landes. Ich steckte ihm, dass die Ispernberg sich nicht an der Suche der Vermissten beteiligt. Er war der Ansicht, dass das Anliegen wahrscheinlich gar nicht bis zu ihr getragen wurde oder dass sie es nicht für so wichtig eingestuft hat.
Der alte Sturmfelser hält sie für sehr pflicht- und politkbeflissen. Er versprach mir, sich mit ihr zu unterhalten und sie näher in das Brauchtum um und auf dem Berg einzuweisen. Ich denke er meint es ehrlich, denn die Berge bedeuten ihm viel.
Auch wenn Dich die Neue vergrämt hat, sollten wir ihr eine zweite Chance geben.
Der Berg wiederum scheint es mir übel zunehmen, dass ich die eine längere Zeit abwesend war. Erst Mendena, jetzt Wandleth er grummelt und ich spüre es. Vielleicht musst Du die nächsten Male eher zu mir kommen, damit ich nicht wieder eine solch lange Zeit weg bin.
In tiefer Freundschaft,
Hilda
Halbstarke Jungs
hast Du schön gehört? In Haselhain wollen sie im Travia ein Ritterturnier stattfinden lassen. Ich möchte jetzt ja nicht unfreundlich wirken, aber Nebachoten und Ritterturnier. Man schickt ja Orks auch nicht auf einen Maskenball.
Bitte nicht falsch verstehen, Nebachoten sind exzellente Kämpfer und Reiter. Dafür schätze ich sie sehr. Aber ein Ritterturnier hat etwas mit ritterlichen Tugenden zu tun, die finde ich im Gebaren der Nebachoten nur im geringfügigen Maße. Ihre Wertvorstellungen sind doch anders gelagert.
Bei dem Baron von Haselhain glaubt man kaum, dass er schon über vierzig Götterläufe ist. Er gebart sich wie ein halbstarker Junge und ich weiß wovon ich rede. Ich habe einen Endzwanziger zum Sohn, der sich manchmal verhält wie ein pubertierender Junge.
Wollen wir beide das Turnier nutzen, um den jungen Hasen mal zu zeigen wo der Hammer hängt? Ich habe zwar nur noch einen funktionstüchtigen Arm, aber eine Lanze kann ich wohl noch führen.
Ich habe auch gehört, dass das Fuchsrudel um den jungen Sigman wieder anreist, um die Reshmina-Brücke einzuweihen. Was ich von dieser Bewegung halten soll, weiß ich noch nicht. Mich wunderts, dass die Kaiserin in der Thematik kein Machtwort spricht. Nimmt sich viel heraus der junge Kaisermärker.
Man erzählt sich, dass sie danach weiter zum Rothandfelsen in Gnitzenkuhl reisen. An dem Rothandfelsen offenbarte sich das Zeichen Korgonds durch das Element Wasser. War ja klar, dass die Träumer dorthin pilgern.
Wie auch immer, Lust auf ein Turnier?
Beste Grüße von auf dem Berg!
Hilda
Tod einer alten Dame
der Winter erhält langsam Einzug. Die Schneedecke ist schon weit unter den Berggipfeln. Diese Ansicht ist wie immer atemberaubend - auch noch nach fast zehn Jahren hier oben auf dem Berg.
Sollte ich einmal nicht mehr Herrin über den Berg sein, werde ich die Aussicht vermissen. Und die frische Luft hier oben, so krafterfüllend.
Gestern hat es noch einer der letzten Botenläufer nach Alriksburg geschafft. Ich habe ihn gleich wieder mit diesem Brief hinunter auf die Ebene geschickt. So kann ich dir ein letztes Mal schreiben, bevor der Winter den Aufstieg und Briefwechsel massiv erschwert.
Ich bekam die Nachricht vom Ableben der guten Mechthild von Mardramund, die Mutter von dem Baron auf der Viehwiesen - dem Magier Anaxios. Die alte Dame war zu schwach, das Alter hat sie dahin gerafft.
Ihr Tod erfüllt mich mit Trauer und Wehmut. Sie hatte die gleichen Kämpfe mit der alten Giselda, die ich auch geführt habe. Bewundert habe ich sie, denn sie konnte ihr besser die Stirn bieten. Sie schaffte es Tabur zu überzeugen sie zu heiraten, obwohl sie unter Stand war und die alte Ochsin dem vehement widersprach.
Gezankt haben sich die beiden oft, wie Stiere in der Arena. Dickköpfig waren die Ochsen ja immer, und sind sie noch.
Hätte ich doch mal soviel Kraft wie Mechthild besessen, dann hätte sich Leobrecht vielleicht eher dazu durchgerungen seiner Schwester die Stirn zu bieten und mich zu ehelichen. Aber so sollte es nicht sein. Ich muss dieses Thema für mich endgültig abschließen und die beiden Seelen borongefällig in Ehren halten.
Sobald der Schnee schmilzt werde ich Dich besuchen kommen.
Hilda
Aventurische Monate
- Praios - Juli (Jahresanfang)
- Rondra - August
- Efferd - September
- Travia - Oktober
- Boron - November
- Hesinde - Dezember
- Firun - Januar
- Tsa - Februar
- Phex - März
- Peraine - April
- Ingerimm - Mai
- Rahja - Juni
- Namenlose Tage
Ochsenherde
Bärenauer Kinderplanung....
Iralda und Wolfaran
- 30.01.1034 BF Rohaja Leonora
- 01.02.1034 BF Leobrecht Brander
- 01.02.1034 BF Ophelia Korhilda
- 30.06.1035 BF Trisdhan Tybalt
- 05.04.1036 BF Lechmin Elea
- 12.2.1037 BF Idamil Baduar
- 29.07.1038 BF Thion Wolfaran
- 17. Bor 1040 BF Yandelind Madalieb - verstorben
- 08.08.1041 BF Storko Alrik
- 13.6.1042 BF Hardane Irmhelde
- 13.6.1042 BF Aldare Selinde
Bastarde Ardor
- 1042 Rhianna von Hordenberg
- 1044 NN
- 1046 NN
Knappen
Kinder im Knappenalter Hochadel (12-15)
- Raul Rondrawin von Wetterfels (2. Per 1036 BF)
- Gerion Mortanos von Erlenstamm-Helburg (14. Fir 1036 BF)
- Thyria Leodora von Zweifelfels (1. Fir 1036 BF)
- Leuwyn Odalbert von Zweifelfels (1. Fir 1036 BF)
- Ludalf Baregrond von Eberstamm-Wertlingen (1. Fir 1036 BF)
- Ruben von Ochs (6. Hes 1036 BF)
- Yasmina von Ochs (6. Hes 1036 BF)
- Tsatalia von Schallenberg (21. Bor 1036 BF)
- Rahjalieb Herzminde von Falkenstein (3. Tra 1036 BF)
- Answin Shazar von Keilholtz (10. Ing 1035 BF)
- Rainmund Nadrian von Schallenberg (27. Per 1035 BF)
- Trisdhan von Ochs (30. Hes 1035 BF)
- Raoul Elron von Brendiltal (12. Hes 1035 BF)
- Waldemar Gerbald von Reiffenberg (6. Hes 1035 BF)
- Raul Shazar von Wertlingen (5. Hes 1035 BF)
- Helmbrecht von Sindelsaum (1035 BF)
- Melvina von Hengefeldt (8. Rah 1034 BF)
- Emer von Schallenberg (4. Rah 1034 BF)
- Imina Thaliomel von Erlenstamm-Helburg (28. Ing 1034 BF)
- Aliyah von Palmyramis (3. Tsa 1034 BF)
- Ardo Phexian von Reiffenberg (27. Fir 1034 BF)
- Asmira Doranthe von Rallerspfort (29. Hes 1034 BF)
- Kathaya von Ochs (23. Tra 1034 BF)
- Ulmberta von Alberburg (13. Tra 1034 BF)
- Amalia von Brendiltal (10. Ron 1034 BF)
- Barain von Brendiltal (10. Ron 1034 BF)
- Leobrecht II. von Ochs (1. Ron 1034 BF)
- Rohaja von Ochs (30. Pra 1034 BF)
- Brinwulf Rondrian von Hirschfurten (5. Pra 1034 BF)
- Firumir vom Silbernen Tann (17. Per 1033 BF)
- Rondrik von Schallenberg (9. Bor 1033 BF)
- Leomar Rondreas von Erlenstamm (30. Eff 1033 BF)
- Scraanfried Rudeblatt vom Greifener Land (7. Pra 1033 BF)
Kinder im Knappenalter Niederadel (12-15)
- Adran Blaubinge von Silberblick (18. Pra 1037 BF)
- Simiana von Quastenstein (6. Pra 1037 BF)
- Lizati von Rabicum (3. Rah 1036 BF)
- Danaris Eorcaïdos von Aimar-Gor (28. Ing 1036 BF)
- Thuronia von Fronforst (28. Ing 1036 BF)
- Caralus vom Berg (19. Ing 1036 BF)
- Adaque Halina von Borstenfeld (11. Ing 1036 BF)
- Dalaria von Falkenwind (9. Ing 1036 BF)
- Walpurga von Korppenstamm (4. Ing 1036 BF)
- Yendara von Jeskenau (5. Per 1036 BF)
- Rondrigan Meandriel von Hartsteen (30. Phe 1036 BF)
- Jasina von Hardenstatt (16. Phe 1036 BF)
- Rhodena von Hardenstatt (16. Phe 1036 BF)
- Aldemar von Corish (10. Phe 1036 BF)
- Calira von Firunslicht (10. Phe 1036 BF)
- Nitara von Bleichenwang (30. Tsa 1036 BF)
- Thezmar von Eychgras (28. Tsa 1036 BF)
- Simold von Eychgras (28. Tsa 1036 BF)
- Herdane von Rauleu (15. Tsa 1036 BF)
- Leuthold von Königslinden (11. Tsa 1036 BF)
- Ifirnia von Persenburg-Leustein (27. Fir 1036 BF)
- Kortinia von Leustein (27. Fir 1036 BF)
- Raulgard von Pfortenstein (19. Fir 1036 BF)
- Mayana Simiane von Feenwasser (13. Fir 1036 BF)
- Patricia von Hirschfurten (12. Fir 1036 BF)
- Rauldan von Alxertis (9. Fir 1036 BF)
- Argande Leodana von Zweifelfels (1. Fir 1036 BF)
- Ulfwin von Hohenfels (27. Hes 1036 BF)
- Rohalion von Quastenstein (26. Hes 1036 BF)
- Madalena von Schurr (14. Hes 1036 BF)
- Haldana von Eschenborn (11. Hes 1036 BF)
- Alrike von Linara-Waldwacht (7. Hes 1036 BF)
- Lanzelind von Linara-Südaue (7. Hes 1036 BF)
- Nindariel von Linara-Feenwasser (7. Hes 1036 BF)
- Edelward von Linara-Nordaue (7. Hes 1036 BF)
- Allechandrian von Siandes (6. Hes 1036 BF)
- Walpert von Sankt Parinor (6. Hes 1036 BF)
- Mayana von Albensteyn (3. Hes 1036 BF)
- Hesindian von Keilholtz (1. Hes 1036 BF)
- Guldana von Eychgras (28. Bor 1036 BF)
- Kordian von Schwarztannen (20. Bor 1036 BF)
- Poldoron von Finkenbach (19. Bor 1036 BF)
- Grothan von Nesselregen (19. Bor 1036 BF)
- Answin von Drostenberg (18. Bor 1036 BF)
- Firnjan von Weiher (8. Bor 1036 BF)
- Gimthilt von Dunkelwall (5. Bor 1036 BF)
- Firunislaus von Krauzung (28. Tra 1036 BF)
- Walpert von Koboldsaue (24. Tra 1036 BF)
- Henrica Aldare von Bärenau (23. Tra 1036 BF)
- Yasinthe von Teckelwitz (22. Tra 1036 BF)
Kinder im Knappenalter in Hartsteen Hochadel (12-15)
- Tsatalia von Schallenberg (21. Bor 1036 BF)
- Rainmund Nadrian von Schallenberg (27. Per 1035 BF)
- Helmbrecht von Sindelsaum (1035 BF)
Kinder im Knappenalter in Hartsteen Niederadel (12-15)
- Thuronia von Fronforst (28. Ing 1036 BF)
- Adaque Halina von Borstenfeld (11. Ing 1036 BF)
- Grothan von Nesselregen (19. Bor 1036 BF)
- Henrica Aldare von Bärenau (23. Tra 1036 BF)
- Egilmar von Unternatzung (1. Tra 1036 BF)
- Alrik von Ellingk (19. Ron 1036 BF)
- Gerwulf von Ellingk (19. Ron 1036 BF)
- Reto von Schallenberg (2. Ron 1036 BF)
- Haldane von Schallenberg-Zoltheim (21. Rah 1035 BF)
- Raul Reto von Borstenfeld (9. Per 1035 BF)
- Diemut von Steinfelde (14. Fir 1035 BF)
- Darulf von Schwingenfels (20. Bor 1035 BF)
- Alrik von Helmenstein (28. Eff 1035 BF)
- Storko von Gneppeldotz (8. Rah 1034 BF)
- Bernhelm von Firunshöh (5. Fir 1034 BF)
- Jellina von Zierental (18. Bor 1034 BF)
- Mirnhilde von Fronforst (10. Eff 1034 BF)
- Raugunde von Borstenfeld (12. Per 1033 BF)
- Kordan von Gnisterholm (13. Fir 1033 BF)
- Hesindius vom Berg (16. Bor 1033 BF)
Kinder im Knappenalter im Schlund Hochadel (12-15)
- Ruben von Ochs (6. Hes 1036 BF)
- Ulmberta von Alberburg (13. Tra 1034 BF)
- Leobrecht II. von Ochs (1. Ron 1034 BF)
Kinder im Knappenalter im Schlund Niederadel (12-15)
- Firunislaus von Krauzung (28. Tra 1036 BF)
- Genzmar vom Hangwald (4. Hes 1035 BF)
- Firunian von Ochsenfeld (19. Tra 1035 BF)
- Thordis von Amselhag (3. Tra 1035 BF)
- Ungolf von Elron (15. Per 1033 BF)
- Varena von Sennenberg-Ruchin (6. Per 1033 BF)
- Grimmbrechta vom Hangwald (2. Eff 1033 BF)
Kinder im Knappenalter in Perricum Hochadel (12-15)
- Melvina von Hengefeldt (8. Rah 1034 BF)
- Emer von Schallenberg (4. Rah 1034 BF)
- Asmira Doranthe von Rallerspfort (29. Hes 1034 BF)
- Kathaya von Ochs (23. Tra 1034 BF)
Kinder im Knappenalter in Perricum Niederadel (12-15)
- Lizati von Rabicum (3. Rah 1036 BF)
- Danaris Eorcaïdos von Aimar-Gor (28. Ing 1036 BF)
- Rhodena von Hardenstatt (16. Phe 1036 BF)
- Jasina von Hardenstatt (16. Phe 1036 BF)
- Calira von Firunslicht (10. Phe 1036 BF)
- Nitara von Bleichenwang (30. Tsa 1036 BF)
- Herdane von Rauleu (15. Tsa 1036 BF)
- Rauldan von Alxertis (9. Fir 1036 BF)
- Madalena von Schurr (14. Hes 1036 BF)
- Gimthilt von Dunkelwall (5. Bor 1036 BF)
- Zelda von Kaiserswohl (9. Tra 1036 BF)
- Rondrigan von der Haldensbrück (4. Tra 1036 BF)
- Zordane von Waltern (23. Eff 1036 BF)
- Vilke von Taunig (21. Ron 1036 BF)
- Praiosin von Zackenberg (12. Pra 1036 BF)
- Yaniha von Waraqis (8. Pra 1036 BF)
- Tamina von Waraqis (8. Pra 1036 BF)
- Dapertin von Simmerfelden (10. Rah 1035 BF)
- Rumhilde von Wetterfels (26. Ing 1035 BF)
- Haldana Alara von Borstenfeld (11. Ing 1035 BF)
- Olortisa von Quittenstein (8. Ing 1035 BF)
- Adira Celissa von Teckelwitz (11. Per 1035 BF)
- Brandan von Sturmfels (30. Fir 1035 BF)
- Olara von Firunslicht (15. Fir 1035 BF)
- Bernik von Hengisford (6. Fir 1035 BF)
- Walbirg von Waltern (6. Fir 1035 BF)
- Yppolita Shimara von Keilholtz (21. Hes 1035 BF)
- Lieaiella von Bleichenwang (9. Hes 1035 BF)
- Yaron von Schurr (7. Hes 1035 BF)
- Alrik Darian von Sturmfels (13. Bor 1035 BF)
- Salia von Kelsenstein (8. Bor 1035 BF)
- Loyiella von Palmyr-Donas (8. Bor 1035 BF)
- Malevinde von Tälerort (24. Tra 1035 BF)
- Herdfried von Geißenklamm (19. Tra 1035 BF)
- Coryn Salvanger (19. Pra 1035 BF)
- Danaris vom Kamm (3. Pra 1035 BF)
- Holdwin von Waltern (29. Rah 1034 BF)
- Theodan von Hardenstatt (26. Ing 1034 BF)
- Tedesco von Zackenberg (18. Ing 1034 BF)
- Joleana von Pfiffenstock (9. Per 1034 BF)
- Timshal von Borstenfeld (3. Per 1034 BF)
- Alara von Brunden (9. Phe 1034 BF)
- Firutin vom Brosenturm-Simmerfelden (25. Fir 1034 BF)
- Bernika vom Brosenturm (25. Fir 1034 BF)
- Firudan von Brunden (23. Fir 1034 BF)
- Jariel von Mersingen (30. Hes 1034 BF)
- Havard von Wallertrutz (4. Hes 1034 BF)
- Boromir von Bleichenwang (30. Bor 1034 BF)
- Koryanna von Ochs (17. Eff 1034 BF)
- Yendar Leuwyn von Zweifelfels (13. Eff 1034 BF)
Pagen
Kinder im Pagenalter Hochadel (6-12)
- Urion Hlûthar von Keilholtz (2. Pra 1043 BF)
- Sinya von Streitzig (3. Ing 1042 BF)
- Orlana von Windenstein-Zweifelfels (10. Per 1042 BF)
- Etilian von Ochs (22. Fir 1042 BF)
- Timshal Rondrigan von Sturmfels (10. Fir 1042 BF)
- Niamh Allechandriel von Linara (8. Fir 1042 BF)
- Aldare von Ochs (13. Hes 1042 BF)
- Hardane von Ochs (13. Hes 1042 BF)
- Nadyana von Hohentann (7. Hes 1042 BF)
- Perainia von Schallenberg (6. Pra 1042 BF)
- Seginhardt Ungolf von Eslamsgrund (13. Phe 1041 BF)
- Storko von Ochs (8. Tsa 1041 BF)
- Manolya von Pfiffenstock (1. Bor 1041 BF)
- Salema von Korbrunn (23. Eff 1041 BF)
- Melinara von Zackenberg (14. Eff 1041 BF)
- Kvorwyn von Hengefeldt (3. Eff 1041 BF)
- Blasius Raslan von Eberstamm-Wertlingen (30. Rah 1040 BF)
- Thalmare von Quintian-Quandt (8. Rah 1040 BF)
- Yara von Windenstein-Zweifelfels (8. Rah 1040 BF)
- Tsaiana Yppolita von Keilholtz (18. Tsa 1040 BF)
- Jarlak von Plitzenberg (12. Tsa 1040 BF)
- Werdomar von Hirschfurten (9. Fir 1040 BF)
- Hildana von Hohentann (11. Bor 1040 BF)
- Gilia von Gnitzenkuhl (12. Ron 1040 BF)
- Boronliebe Alinde von Pandlarilsforst und vom Berg (21. Pra 1040 BF)
- Silvana von Hengefeldt (8. Rah 1039 BF)
- Kashgar von Pfiffenstock (28. Phe 1039 BF)
- Rondriga von Sturmfels (30. Hes 1039 BF)
- Odilion von Windenstein-Zweifelfels (27. Hes 1039 BF)
- Halwin von Schallenberg (12. Eff 1039 BF)
- Sajetan von Korbrunn (2. Pra 1039 BF)
- Geron von Gnitzenkuhl (12. Ing 1038 BF)
- Gishelm von Gnitzenkuhl (12. Ing 1038 BF)
- Parinor Eberhelm von Quintian-Quandt (14. Phe 1038 BF)
- Leonore von Zackenberg (30. Tsa 1038 BF)
- Aidara Naheniel von Linara (30. Tsa 1038 BF)
- Thion von Ochs (29. Fir 1038 BF)
- Holdwiep Travina von Keilholtz (26. Tra 1038 BF)
- Eberhelm Wulfhart von Keilholtz (26. Tra 1038 BF)
- Orlande von Hirschfurten (9. Tra 1038 BF)
- Phexiane von Schallenberg (1. Rah 1037 BF)
- Salia von Korbrunn (8. Ing 1037 BF)
- Tsapollo von Waldfang-Angerwilde (5. Ing 1037 BF)
- Tsaphael von Waldfang-Angerwilde (5. Ing 1037 BF)
- Tsarella von Waldfang-Angerwilde (5. Ing 1037 BF)
- Rondrick von Hengefeldt (24. Fir 1037 BF)
- Rohaja Eorcaïdos von Aimar-Gor (7. Hes 1037 BF)
- Aleidis von Waltern (25. Ron 1037 BF)
- Idamil von Ochs (12. Ron 1037 BF)
- Irmenella Rohaja von Keilholtz (3. Ron 1037 BF)
Kinder im Pagenalter Niederadel(6-12)
- Kalmira von Buchenhof (5. Nam 1042 BF)
- Sigman Therengar von Luchsenau (24. Ing 1042 BF)
- Rupia von Quandt (14. Ing 1042 BF)
- Balian Baerfold von Ebershag (14. Ing 1042 BF)
- Jolgur von Hagenbronn (8. Ing 1042 BF)
- Sigman von Zackenberg und vom Berg (8. Ing 1042 BF)
- Danos von Kobernhain (5. Ing 1042 BF)
- Yendara Lechmin vom Berg (29. Per 1042 BF)
- Dythlinde von Ystar (29. Per 1042 BF)
- Perinja von Hellrutsberge (26. Per 1042 BF)
- Brigon von Isppernberg (19. Per 1042 BF)
- Blasius von Gorsingen (16. Per 1042 BF)
- Perainelieb von Hasenwaldeck (10. Per 1042 BF)
- Angrond von Sturmfels (3. Per 1042 BF)
- Timshal von Sturmfels (3. Per 1042 BF)
- Siegrain von Ibelstein (28. Phe 1042 BF)
- Reto von Schwarztannen (19. Phe 1042 BF)
- Gilborn von Fints (3. Phe 1042 BF)
- Rimiona von Klingweiler (3. Phe 1042 BF)
- Arjon von Ruchin (30. Tsa 1042 BF)
- Simyara von Auweiler (30. Tsa 1042 BF)
- Bran von Bärenau-Pandlaril (18. Tsa 1042 BF)
- Alyena von Geyersruh (8. Tsa 1042 BF)
- Hadrumir von Wulfensteyr (19. Fir 1042 BF)
- Hennya von Binsböckel (9. Fir 1042 BF)
- Firn von Birkentau (7. Fir 1042 BF)
- Barnemund von Sturmfels (28. Hes 1042 BF)
- Lomena von Holdbrucken (17. Hes 1042 BF)
- Ortrud von Spillingen (30. Bor 1042 BF)
- Anshold von Nadoret (25. Bor 1042 BF)
- Danos von Hornbach (20. Bor 1042 BF)
- Zechine Baerfold von Ebershag (10. Bor 1042 BF)
- Pamina von Agur (8. Bor 1042 BF)
- Brin von Geronstreu (8. Bor 1042 BF)
- Rudina von Caldach (7. Bor 1042 BF)
- Khorena von Eychgras (21. Tra 1042 BF)
- Peraindane von Schroeckh (19. Tra 1042 BF)
- Tsalinde von Pfauenhof (17. Tra 1042 BF)
- Raultraud von Keilerau (2. Tra 1042 BF)
- Shazar von Treleneck (29. Eff 1042 BF)
- Thalessia von Illgeney im Grund (17. Eff 1042 BF)
- Lefke Alvide von Bregelsaum-Berg (12. Eff 1042 BF)
- Thorulf Welferich von Bregelsaum-Berg (12. Eff 1042 BF)
- Elida Elissa von Rossreut (1. Eff 1042 BF)
- Rhianna von Hordenberg (18. Ron 1042 BF)
- Alrizia vom Berg (15. Ron 1042 BF)
- Rondrazila von Bleusingk (12. Ron 1042 BF)
- Geshla von Sankt Parinor (3. Ron 1042 BF)
- Perainian von Waltern (2. Ron 1042 BF)
- Irmegunde von Eslamsgrund (29. Pra 1042 BF)
Kinder im Pagenalter in Hartsteen Hochadel(6-12)
- Perainia von Schallenberg (6. Pra 1042 BF)
- Thalmare von Quintian-Quandt (8. Rah 1040 BF)
- Halwin von Schallenberg (12. Eff 1039 BF)
- Parinor Eberhelm von Quintian-Quandt (14. Phe 1038 BF)
- Tsatalia von Schallenberg (21. Bor 1036 BF)
Kinder im Pagenalter in Hartsteen Niederadel (6-12)
- Rupia von Quandt (14. Ing 1042 BF)
- Balian Baerfold von Ebershag (14. Ing 1042 BF)
- Bran von Bärenau-Pandlaril (18. Tsa 1042 BF)
- Hadrumir von Wulfensteyr (19. Fir 1042 BF)
- Zechine Baerfold von Ebershag (10. Bor 1042 BF)
- Peraindane von Schroeckh (19. Tra 1042 BF)
- Helmdahl von Stolzenfurt (29. Pra 1042 BF)
- Aurentian von Greyfentrutz (27. Ing 1041 BF)
- Rohaja von Stolzenfurt (3. Phe 1041 BF)
- Rohaja von Schwingenfels (26. Fir 1041 BF)
- Brander von Ibelstein (13. Hes 1041 BF)
- Hadrumir von Unternatzung (20. Ron 1041 BF)
- Halina von Schwingenfels (1. Ron 1041 BF)
- Egbert von Allingen (20. Pra 1041 BF)
- Wermut von Wulfensteyr (15. Rah 1040 BF)
- Tanit von Streitzig (8. Ing 1040 BF)
- Thuronia von Gerstungen (23. Phe 1040 BF)
- Zechine von Quandt (19. Phe 1040 BF)
- Korhilde Rotha von Stolzenfurt (23. Tsa 1040 BF)
- Vernbald von Schroeckh (29. Ron 1040 BF)
- Leonore von Steinfels (26. Ron 1040 BF)
- Leudane von Weisenstein (13. Ron 1040 BF)
- Sigman Debrek von Borstenfeld (28. Pra 1040 BF)
- Leuwin von Schallenberg-Zoltheim (12. Pra 1040 BF)
- Thalliane von Schroeckh (1039 BF)
- Madane von Nesselregen (29. Ing 1039 BF)
- Simiane von Schallenberg (9. Ing 1039 BF)
- Thuronia von Zierental (1. Tsa 1039 BF)
- Bardolf von Wulfensteyr (17. Tra 1039 BF)
- Bodar von Stolzenfurt (27. Pra 1039 BF)
- Aurel von Quandt (7. Pra 1039 BF)
- Leoderich von Weisenstein (17. Rah 1038 BF)
- Leonora von Schallenberg (3. Per 1038 BF)
- Alrik von Schallenberg-Zoltheim (9. Tsa 1038 BF)
- Leomar Holdwin von Gerstungen (18. Eff 1038 BF)
- Derya Rhodena von Erpelsberg (1. Pra 1038 BF)
- Korhard von Gnisterholm (8. Ing 1037 BF)
- Bodebert von Schwingenfels (20. Phe 1037 BF)
- Firunian von Wulfensteyr (19. Phe 1037 BF)
- Alrik von Schallenberg (24. Tra 1037 BF)
- Molwena von Gneppeldotz (16. Tra 1037 BF)
- Raulgard von Hartsteen (19. Pra 1037 BF)
- Thuronia von Fronforst (28. Ing 1036 BF)
- Adaque Halina von Borstenfeld (11. Ing 1036 BF)
- Grothan von Nesselregen (19. Bor 1036 BF)
- Henrica Aldare von Bärenau (23. Tra 1036 BF)
- Egilmar von Unternatzung (1. Tra 1036 BF)
- Alrik von Ellingk (19. Ron 1036 BF)
- Gerwulf von Ellingk (19. Ron 1036 BF)
- Reto von Schallenberg (2. Ron 1036 BF)
Kinder im Pagenalter im Schlund Hochadel(6-12)
- Ruben von Ochs (6. Hes 1036 BF)
Kinder im Pagenalter im Schlund Niederadel (6-12)
- Perainian von Waltern (2. Ron 1042 BF)
- Raulbrin von Waltern (18. Rah 1041 BF)
- Holdwin von Amselhag (17. Phe 1041 BF)
- Eldan von Hartwalden-Sturmfels (5. Fir 1041 BF)
- Maline von Wendfels (10. Per 1040 BF)
- Angreto von Ruchin-Ruchin (30. Tsa 1040 BF)
- Ulmia von Elron (15. Hes 1040 BF)
- Halberich von Hakab (8. Phe 1039 BF)
- Irmegunde von Krauzung (12. Tsa 1039 BF)
- Turda von Amselhag (19. Bor 1039 BF)
- Elea Dhana von Ruchin-Ruchin (3. Pra 1038 BF)
- Firunislaus von Krauzung (28. Tra 1036 BF)
Kinder im Pagenalter in Perricum Hochadel(6-12)
- Etilian von Ochs (22. Fir 1042 BF)
- Timshal Rondrigan von Sturmfels (10. Fir 1042 BF)
- Manolya von Pfiffenstock (1. Bor 1041 BF)
- Salema von Korbrunn (23. Eff 1041 BF)
- Melinara von Zackenberg (14. Eff 1041 BF)
- Kvorwyn von Hengefeldt (3. Eff 1041 BF)
- Gilia von Gnitzenkuhl (12. Ron 1040 BF)
- Boronliebe Alinde von Pandlarilsforst und vom Berg (21. Pra 1040 BF)
- Silvana von Hengefeldt (8. Rah 1039 BF)
- Kashgar von Pfiffenstock (28. Phe 1039 BF)
- Rondriga von Sturmfels (30. Hes 1039 BF)
- Sajetan von Korbrunn (2. Pra 1039 BF)
- Gishelm von Gnitzenkuhl (12. Ing 1038 BF)
- Leonore von Zackenberg (30. Tsa 1038 BF)
- Salia von Korbrunn (8. Ing 1037 BF)
- Rondrick von Hengefeldt (24. Fir 1037 BF)
- Aleidis von Waltern (25. Ron 1037 BF)
Kinder im Pagenalter in Perricum Niederadel(6-12)
- Sigman von Zackenberg und vom Berg (8. Ing 1042 BF)
- Timshal von Sturmfels (3. Per 1042 BF)
- Angrond von Sturmfels (3. Per 1042 BF)
- Rimiona von Klingweiler (3. Phe 1042 BF)
- Arjon von Ruchin (30. Tsa 1042 BF)
- Alyena von Geyersruh (8. Tsa 1042 BF)
- Hennya von Binsböckel (9. Fir 1042 BF)
- Lomena von Holdbrucken (17. Hes 1042 BF)
- Lefke Alvide von Bregelsaum-Berg (12. Eff 1042 BF)
- Thorulf Welferich von Bregelsaum-Berg (12. Eff 1042 BF)
- Rhianna von Hordenberg (18. Ron 1042 BF)
- Geshla von Sankt Parinor (3. Ron 1042 BF)
- Eborian von Hengefeldt (26. Pra 1042 BF)
- Gera von Tannhaus (19. Pra 1042 BF)
- Orlande von Borstenfeld (4. Pra 1042 BF)
- Bran von Kelsenstein (24. Rah 1041 BF)
- Holdwin von Taunig (12. Rah 1041 BF)
- Leomir von Ochs (30. Ing 1041 BF)
- Hardane von Efferdsand (27. Ing 1041 BF)
- Siegholm von Efferdsand (6. Per 1041 BF)
- Sonnwin von Zackenberg (29. Fir 1041 BF)
- Olmerga von Klingweiler (16. Ron 1041 BF)
- Praia von Alxertis (26. Pra 1041 BF)
- Melan von Ruchin (18. Rah 1040 BF)
- Rhina von Zwickenfell (8. Rah 1040 BF)
- Ardor von Tannhaus (3. Ing 1040 BF)
- Darya von Lauenau (15. Per 1040 BF)
- Balduran von Mistelstein (11. Tsa 1040 BF)
- Edoria von Mistelstein (11. Tsa 1040 BF)
- Gorfana von Dornhag (30. Fir 1040 BF)
- Taron von Schurr (17. Fir 1040 BF)
- Corelian von Hengefeldt (22. Bor 1040 BF)
- Lysindra von Geyersruh (5. Bor 1040 BF)
- Orlana von Salicum (23. Eff 1040 BF)
- Ludolf von Tannhaus (1. Nam 1039 BF)
- Rukus von Hardenstatt (25. Rah 1039 BF)
- Thalyin von Grabenhorst (5. Rah 1039 BF)
- Serim von Erlenbruch (4. Rah 1039 BF)
- Thuronia von Zackenberg (23. Bor 1039 BF)
- Amara von Aarenhaupt (21. Bor 1039 BF)
- Salinara von Alxertis (9. Bor 1039 BF)
- Sal von Altmark (15. Tra 1039 BF)
- Phinia von Efferdsand (11. Tra 1039 BF)
- Ailah von Kelsenstein (7. Tra 1039 BF)
- Praia von Efferdsand (19. Eff 1039 BF)
- Sylvan von Rauleu (13. Eff 1039 BF)
- Rimiona von Mistelstein (1. Eff 1039 BF)
- Robur von Zwickenfell (14. Ron 1039 BF)
- Zordan Boromil von Rabicum (29. Pra 1039 BF)
- Leana von Ruchin (8. Pra 1039 BF)
Kurz vor Ritterschlag
Kinder kurz vor Ritterschlag Hochadel(20-22)
- Iriane Phexlieb von Ruchin (1. Phe 1028 BF)
- Rondrian vom Eberstamm (15. Tsa 1028 BF)
- Caihyn von Brendiltal (28. Fir 1028 BF)
- Hartudan von Hartsteen (7. Hes 1028 BF)
- Elissa Alara von Gareth-Firdayon (6. Tra 1028 BF)
- Howarth von Zweifelfels (28. Pra 1028 BF)
- Xanjida von Sanzerforst (19. Per 1027 BF)
- Tolmario Silem von Aralzin (3. Hes 1027 BF)
- Rondrigan von Rabicum (5. Pra 1027 BF)
- Jarin von Darben-Dürsten (7. Tsa 1026 BF)
- Randolf von Hirschfurten (12. Fir 1026 BF)
- Gisla von Zweifelfels (6. Fir 1026 BF)
- Jargold Ortwin vom Greifener Land (6. Tra 1026 BF)
Kinder kurz vor Ritterschlag Niederadel(20-22)
- Emer von Sankt Parinor (14. Pra 1029 BF)
- Korbald von Gnisterholm (11. Pra 1029 BF)
- Menzel von Eslamsgrund (8. Pra 1029 BF)
- Haldora von Trollingen (7. Pra 1029 BF)
- Alabrecht von Windenstein-Windenbrück (23. Rah 1028 BF)
- Ugdalf von Elron (17. Ing 1028 BF)
- Mina von Brunden (11. Ing 1028 BF)
- Brindian von Bars (9. Ing 1028 BF)
- Corwin von Hallerstein (8. Ing 1028 BF)
- Lomena von Aarenhaupt (6. Ing 1028 BF)
- Rodebrecht Reto von Spornstein (4. Ing 1028 BF)
- Traufried von Geißenklamm (4. Ing 1028 BF)
- Borowin von Bleichenwang (2. Ing 1028 BF)
- Tybald von Zweifelfels (13. Per 1028 BF)
- Sheriane von Pfiffenstock (11. Per 1028 BF)
- Jonrich von Erlenfall (9. Per 1028 BF)
- Emerdane von Meckerstein (4. Per 1028 BF)
- Iswinde von Usla (3. Per 1028 BF)
- Gerbald Markwin von Windischgrütz (23. Phe 1028 BF)
- Rowan von Sturmfels (5. Phe 1028 BF)
- Thorgan von Wallertrutz (28. Tsa 1028 BF)
- Elene von Immenhort (23. Tsa 1028 BF)
- Radulf von Bärenau (17. Tsa 1028 BF)
- Ordana von Malagant (5. Tsa 1028 BF)
- Arion von Sandern (5. Tsa 1028 BF)
- Frumir Leuwyn von Zweifelfels (17. Fir 1028 BF)
- Nadriane von Wetterwend (9. Fir 1028 BF)
- Eolan Valayar von Waldshut (28. Hes 1028 BF)
- Adhemar Hilberian von Luring (17. Hes 1028 BF)
- Neven von Alding (13. Hes 1028 BF)
- Marbojan von Alding (13. Hes 1028 BF)
- Irisa von Zolipantessa (13. Bor 1028 BF)
- Raulwina von Hohenfels (8. Bor 1028 BF)
- Odarin von Gluckenhagen (5. Bor 1028 BF)
- Wulfhild von Waldtreuffelingen (21. Tra 1028 BF)
- Friedebert von Natzenau (18. Tra 1028 BF)
- Sal von Linara-Südaue (10. Tra 1028 BF)
- Janne von Hauberach (9. Tra 1028 BF)
- Vordan von Hengefeldt (6. Tra 1028 BF)
- Halwige von Ochs (4. Tra 1028 BF)
- Traviadan Gero von Nuzell (3. Tra 1028 BF)
- Sylvette von Treleneck (22. Eff 1028 BF)
- Therbûn Runkel (20. Eff 1028 BF)
- Boronian Rinnfoldshaus von Waldenklamm (14. Eff 1028 BF)
- Asleif von Breitenquell (9. Eff 1028 BF)
- Theria von Zerbelhufen-Zweifelfels (28. Ron 1028 BF)
- Emmeran von Siebenthal (25. Ron 1028 BF)
- Gilia vom Berg (17. Ron 1028 BF)
- Leudora von Darben-Dürsten (13. Ron 1028 BF)
- Alderan von Sienen-Folk (12. Ron 1028 BF)
Kinder kurz vor Ritterschlag in Hartsteen Hochadel(20-22)
Kinder kurz vor Ritterschlag in Hartsteen Niederadel(20-22)
- Korbald von Gnisterholm (11. Pra 1029 BF)
- Gerbald Markwin von Windischgrütz (23. Phe 1028 BF)
- Nadriane von Wetterwend (9. Fir 1028 BF)
- Friedebert von Natzenau (18. Tra 1028 BF)
- Nadrian von Ibelstein (22. Hes 1027 BF)
- Marlinke von Firunshöh (3. Hes 1027 BF)
- Grimhild von Hirschenrode (13. Tra 1027 BF)
- Arlgard von Krolock (15. Eff 1027 BF)
- Duridanya von Hirschenrode (27. Fir 1026 BF)
- Korisande von Rothermund (3. Hes 1026 BF)
- Tybalt VI. von Bärenau (20. Tra 1026 BF)
- Lutisana von Gneppeldotz (10. Tra 1026 BF)
- Gilberta von Zoltheim (22. Eff 1026 BF)
Kinder kurz vor Ritterschlag im Schlund Hochadel(20-22)
Kinder kurz vor Ritterschlag im Schlund Niederadel (20-22)
- Ugdalf von Elron (17. Ing 1028 BF)
- Brander von Desmerkuppe (1026 BF)
- Travinyan von Perainsgarten (18. Rah 1025 BF)
Kinder kurz vor Ritterschlag in Perricum Hochadel(20-22)
- Xanjida von Sanzerforst (19. Per 1027 BF)
- Jarin von Darben-Dürsten (7. Tsa 1026 BF)
Kinder kurz vor Ritterschlag in Perricum Niederadel(20-22)
- Mina von Brunden (11. Ing 1028 BF)
- Brindian von Bars (9. Ing 1028 BF)
- Lomena von Aarenhaupt (6. Ing 1028 BF)
- Traufried von Geißenklamm (4. Ing 1028 BF)
- Borowin von Bleichenwang (2. Ing 1028 BF)
- Thorgan von Wallertrutz (28. Tsa 1028 BF)
- Arion von Sandern (5. Tsa 1028 BF)
- Neven von Alding (13. Hes 1028 BF)
- Marbojan von Alding (13. Hes 1028 BF)
- Janne von Hauberach (9. Tra 1028 BF)
- Leudora von Darben-Dürsten (13. Ron 1028 BF)
- Asterian von Zolipantessa (8. Rah 1027 BF)
- Toran Barûn-Bari (30. Tsa 1027 BF)
- Sial von Altmark (21. Tsa 1027 BF)
- Baltram von Sturmfels (13. Tsa 1027 BF)
- Talbert von Crastertal (7. Tsa 1027 BF)
- Leuandra von Hartweil (8. Fir 1027 BF)
- Roschada von Blutauge (14. Hes 1027 BF)
- Rondriga von Rauleu (9. Ron 1027 BF)
- Markward von Elron (21. Rah 1026 BF)
- Eudora von Isppernberg (28. Ing 1026 BF)
- Thimorn von Perainshag (15. Ing 1026 BF)
- Leomara vom Kamm (12. Per 1026 BF)
- Roban von Aarenhaupt (30. Fir 1026 BF)
- Tiberias von Amselhag (4. Bor 1026 BF)
- Rimiona Leodane von Firunslicht (20. Eff 1026 BF)
- Falkwin Albur von Sturmfels-Mistelstein (19. Ron 1026 BF)
- Obarin von Pfiffenstock (2. Ron 1026 BF)
- Emeralda von Waraqis (1. Nam 1025 BF)
- Guntwin Eran von Drôlenhorst-Birkenbruch (13. Rah 1025 BF)
- Kasim von Rotfurt (8. Rah 1025 BF)
- Timshal von Salicum (4. Rah 1025 BF)
- Milan von Alding (2. Rah 1025 BF)