Die Brachenwächter - Das Übel im Herz des Reiches braucht eine starke Wacht

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Das Königreich Garetien und die Kaiserstadt Gareth errichten einen Ring von Wachttürmen um die Dämonenbrache

Ingerimm 1041 BF. Makvogt Barnhelm von Rabenmund und Ratsmeister Thorn Eisinger rufen gemeinsam erfahrene Veteranen des Haffax-Feldzuges und der Höllennacht von Gareth nach Schloss Sonnentor, um Wehranlagen entlang der Dämonenbrache sowohl in Stand zu setzen als auch an strategischen Punkten neu zu gründen.

Vorausgegangen war nach ersten bedrohlichen Anzeichen (der Bote berichtete) ein weiterer schwerer Zwischenfall, dieses Mal im abgelegenen Dorf Moosbrisken am südwestlichen Rand der Brache. Nimmgalf Punzel, ein Freibauer des Dorfes, berichtet wie folgt: „Ein riesiges graues Rüsseltier mit lauter Stacheln, also wir haben es dann Stachelfant genannt, preschte tief in der Nacht aus dem Dickicht, direkt auf den Tempel der Gütigen Mutter zu. Mutter Traviane und Vater Gansefried hat das Viech förmlich im Schlaf zerstampft. Zu sechst haben wir es dann mit Forken und Dreschflegeln bearbeitet, bis es seinen unheiligen Atem ausgehaucht hat. Zwei von uns haben dabei ziemlich schwere Verletzungen erlitten. Jetzt geht allen im Dorf die Muffe, ob so etwas wieder aus der Brache über uns herfällt.“

Ebenfalls legten tapfere Bestienjäger, die sich waghalsig tief in die verfluchten Sümpfe hineingewagt hatten, dem Hof des Garether Markvogts unheilvolle Berichte vor über deutlich gesteigerte chimärologische und dämonlogische Aktivitäten im gesamten weitläufigen Gebiet der Dämonenbrache von Gareth im Norden bis Grambusch im Süden. Akademie und Hesindekirche folgen der Vermutung, dass die Dämonenbrache nach dem Verrat des Marschalls Haffax unheilig erwacht oder zumindest nicht wieder zur Ruhe gekommen sei.

In einer entsprechend ungewöhnlichen Einstimmigkeit entschieden daher der Garether Rat der Helden und der Markvogt der Kaisermark Gareth, schnell und bestimmt zu handeln, bevor weiterer Schaden für die Anwohner des verfluchten Fleckens entstehe. Entlang der Dämonenbrache im Stadtgebiet Gareths und der Kaisermark sollen alte verfallene Wachtürme wieder instand gesetzt werden, sowie einige weitere neue Burgen neu errichtet werden. Dazu stellen sowohl die Metropole wie das Königreich Garetien eine großzügige Summe von Dukaten zur Verfügung.

In einem gemeinsamen Aufruf werden daher tapfere und furchtlose Recken und Ritter, die sich beim Kampf gegen die dämonischen Kräfte im Gefolge des vernichteten Erzwidersachers Helme Haffax bewiesen haben und über einen guten Leumund verfügen, in das Königreich Garetien gerufen, um eine starke und feste Wacht gegen die Schrecken der Dämonenbrache zu bilden.

Meisterinformationen (markieren zum Anzeigen):

Die ungebundenen und freien Chimären sind Nachkommen jenes Asfaloth-Paktes, der zur Vorbereitung des Angriffs auf Gareth in Auftrag von Helme Haffax gewirkt wurde (Schattenmarschall S. 87). Während der Großteil der in diesem Pakt entstandenen Unwesenheiten beim Angriff auf Gareth vernichtet werden konnte, haben sich vereinzelt Chimären im Schutz der Dämonenbrache fortgepflanzt und bilden nun eine nicht vernachlässigbare Population, die immer wieder den Weg ins Umland findet. Ob weitere Schrecken der Brache durch den Pakt zu erhöhter Aktivität angeregt wurden, bleibt bisher ungeklärt. Eine planvolle Beseitigung aller Chimären ist in Anbetracht der Größe und der Unzugänglichkeit der Brache nicht möglich, auch wenn vereinzelte und wiederholte Expeditionen in die verfluchten Sümpfe deutliche Abhilfe verschaffen können.

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Texte der Hauptreihe:
K2. Das Übel im Herz des Reiches braucht eine starke Wacht
K32. Nestbau
1. Ing 1041 BF
Das Übel im Herz des Reiches braucht eine starke Wacht
Brachenhüter

Kapitel 2

Leubrecht von Vairningen
Autor: Hartsteen