Geschichten:Reichsforster Ränke - Kriegsrat: Unterschied zwischen den Versionen
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Eine Woche später hatte [[Hauptdarsteller ist::Garetien:Nimmgalf von Hirschfurten|Nimmgalf]] einen Kriegsrat auf [[Handlungsort ist::Garetien:Burg Trollhammer|Burg Trollhammer]] einberufen. Die Angelegenheit duldete keinen Aufschub. Nachdem der Baron davon erfahren hatte, dass Pfalzgraf [[Briefspieltext mit::Garetien:Udilbert von Hardt|Udilbert]] seine entfernte Verwandte [[Briefspieltext mit::Garetien:Myrria von Hirschfurten|Myrria von Hirschfurten]] und die Burgbewohner auf der [[Ortsnennung ist::Garetien:Burg Hornbach|Burg Hornbach]] als Geiseln genommen hatte, war er fest entschlossen, die Angelegenheit persönlich zu regeln.<br> | |||
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Nachdem Nimmgalf seine Gäste auf der Burg begrüßt und ihnen standesgemäße Quartiere bereitgestellt hatte, führte er sie ins Burgzimmer im oberen Stock, wo eine große Karte der [[Garetien:Grafschaft Reichsforst|Grafschaft]] auf einem Eichentisch ausgebreitet war. | |||
"Meine Freunde, wie die meisten von Euch schon wissen, hat der ruchlose Pfalzgraf Udilbert von Hardt sich der Burg Hornbach bemächtigt, die sich im Besitz des [[Hauptakteure sind::Garetien:Haus Hirschfurten|Hauses Hirschfurten]], genauer meiner Cousine [[Briefspieltext mit::Garetien:Praiodane von Stippwitz-Hirschfurten|Praiodane]], befindet. Dort werden einige junge Edeldamen zu Zofen ausgebildet, eure Schwester [[Briefspieltext mit::Garetien:Jermorane von Luring-Gareth|Jermorane]] kümmert sich um ihre Ausbildung, richtig?" Dabei sah er Barmbold von Nuzell an. | |||
Der kleingewachsene Edle machte ein sorgenvolles Gesicht und nickte. Kein Wunder, waren doch nicht nur seine Schwester und sein jüngerer Bruder [[Briefspieltext mit::Garetien:Vicco von Nuzell|Vicco]], Myrrias Gatte, jetzt in der Hand des Pfalzgrafen, sondern auch seine geliebte Tochter [[Briefspieltext mit::Garetien:Dythlind von Nuzell|Dythlind]]. | |||
"Es steht für mich außer Frage, dass wir dem Pfalzgrafen diese Dreistigkeit nicht durchgehen lassen dürfen. Ich schlage vor, dass wir die Truppen mobilisieren, und ihm Einhalt gebieten." | |||
"Moment mal, Nimmgalf. Warum hat er denn die Burg überhaupt besetzt?" fragte Baronin Tsaiana neugierig. | |||
Nimmgalf überlegte kurz: "Ich vermute, dass er mich erpressen will. Er hat eine Schuldforderung gegen mich aus ferner Vergangenheit gefunden, die sich jedoch in meinen Augen längst erledigt hat. Vielleicht versucht er so, seinen Ansprüchen Nachdruck zu verleihen? Ausserdem ist er vermutlich immer noch gekränkt, weil ich ihn beim Grafenturnier bezwungen habe!" | |||
"Und willst du ihn nicht erstmal fragen, was er überhaupt verlangt?" fragte dann Erlan weiter. | |||
"Sicher! Ich bin durchaus bereit zu verhandeln! Schließlich will ich keinesfalls, dass den Geiseln ein Leid geschieht. Jedoch beabsichtige ich aus einer Position der Stärke heraus zu verhandeln, ich lasse mich nur ungerne erpressen. Die Frage lautet also: was können wir an Truppen aufbieten?" er sah zunächst Tsaiane an. | |||
Diese antwortete sogleich: "Wir haben derzeit etwa 120 Reiter in der Kaserne, die könnte ich binnen zwei Tagen mobilisieren. Da es sich um einen Einsatz innerhalb Reichsforsts handelt, sollte das keine weiteren Probleme machen." | |||
"Sehr gut. Was haben wir in [[Garetien:Baronie Syrrenholt|Syrrenholt]]?" | |||
Erlan fing bereits an die einzelnen Dörfer aufzuzählen, aber Junkerin Lechmin sprang ihm hilfreich zur Seite: "Wir könnten etwa 20 Reiter aus Syrrenholt mobilisieren, dazu noch die Reichsforster Truppen aus Untergras, also nochmal etwa 40 Bogenschützen. Ich weiß aber nicht, wie viele von denen einsatzbereit sind." | |||
"Gut, das sehen wir dann. Was haben wir in [[Garetien:Gräflich Rubreth|Rubreth]]? Rondradan?" | |||
Der Angesprochene überlegte kurz: "Ich könnte wohl noch so an die 25 Reiter zusammentrommeln und nochmal 30 Mann Fußvolk." | |||
Tsaiana ergänzte: "[[Garetien:Baronie Waldfang|Waldfang]] kann leider nicht viel beitragen, vielleicht 25 Waffenknechte und eine handvoll Ritter. Waldfang ist eine friedliche Baronie." | |||
"Immerhin", schmunzelte Nimmgalf. "Und was könnt Ihr beitragen, Barmbold?" | |||
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Nimmgalf war durchaus zufrieden. "Guter Vorschlag. Wir sammeln die Truppen also bei [[Ortsnennung ist::Garetien:Stadt Nuzell|Nuzell]]. In spätestens 10 Tagen sollten wir dann von dort aufbrechen. Also bereitet alles entsprechend vor meine Freunde. Doch nun lasst uns erstmal was essen, heute gibt es Hirschragout!" | |||
{{Briefspielindex | |||
|Titel=Kriegsrat | |||
|Reihe=Reichsforster Ränke | |||
|Teil= | |||
|Datum=15.3.1045 | |||
|Zeit=12:30/2 | |||
|Autor={{Briefspieler|Benutzer:Nimmgalf von Hirschfurten|Nimmgalf}} | |||
|Logo=Wappen Haus Hirschfurten.svg | |||
|Alternativreihen= | |||
|Postille= | |||
|Ausgabe= | |||
|Artikel= | |||
|Dichtung= | |||
|Barde= | |||
|Anderswo= | |||
|Zusammenfassung=Nimmgalf berät mit seinen Alliierten das weitere Vorgehen | |||
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Aktuelle Version vom 26. Januar 2026, 07:29 Uhr
Burg Trollhammer, 15. Efferd 1045 BF
Eine Woche später hatte Nimmgalf einen Kriegsrat auf Burg Trollhammer einberufen. Die Angelegenheit duldete keinen Aufschub. Nachdem der Baron davon erfahren hatte, dass Pfalzgraf Udilbert seine entfernte Verwandte Myrria von Hirschfurten und die Burgbewohner auf der Burg Hornbach als Geiseln genommen hatte, war er fest entschlossen, die Angelegenheit persönlich zu regeln.
Anwesend waren neben seiner Junkerin Tsaiane, der Kommandantin des Reichsforster Kavallerie, noch Baronin Tsaiana, Baron Erlan und der erst kürzlich bestallte Landvogt Rondradan von Pfortenstein, allesamt seine Bundesbrüder und Schwestern von den Pfortenrittern. Des weiteren noch Junkerin Lechmin von Rallerspfort und der Edle Barmbold von Nuzell, dessen Verwandte auch auf der Burg als Geiseln gehalten wurden.
Nachdem Nimmgalf seine Gäste auf der Burg begrüßt und ihnen standesgemäße Quartiere bereitgestellt hatte, führte er sie ins Burgzimmer im oberen Stock, wo eine große Karte der Grafschaft auf einem Eichentisch ausgebreitet war.
"Meine Freunde, wie die meisten von Euch schon wissen, hat der ruchlose Pfalzgraf Udilbert von Hardt sich der Burg Hornbach bemächtigt, die sich im Besitz des Hauses Hirschfurten, genauer meiner Cousine Praiodane, befindet. Dort werden einige junge Edeldamen zu Zofen ausgebildet, eure Schwester Jermorane kümmert sich um ihre Ausbildung, richtig?" Dabei sah er Barmbold von Nuzell an. Der kleingewachsene Edle machte ein sorgenvolles Gesicht und nickte. Kein Wunder, waren doch nicht nur seine Schwester und sein jüngerer Bruder Vicco, Myrrias Gatte, jetzt in der Hand des Pfalzgrafen, sondern auch seine geliebte Tochter Dythlind.
"Es steht für mich außer Frage, dass wir dem Pfalzgrafen diese Dreistigkeit nicht durchgehen lassen dürfen. Ich schlage vor, dass wir die Truppen mobilisieren, und ihm Einhalt gebieten."
"Moment mal, Nimmgalf. Warum hat er denn die Burg überhaupt besetzt?" fragte Baronin Tsaiana neugierig.
Nimmgalf überlegte kurz: "Ich vermute, dass er mich erpressen will. Er hat eine Schuldforderung gegen mich aus ferner Vergangenheit gefunden, die sich jedoch in meinen Augen längst erledigt hat. Vielleicht versucht er so, seinen Ansprüchen Nachdruck zu verleihen? Ausserdem ist er vermutlich immer noch gekränkt, weil ich ihn beim Grafenturnier bezwungen habe!"
"Und willst du ihn nicht erstmal fragen, was er überhaupt verlangt?" fragte dann Erlan weiter.
"Sicher! Ich bin durchaus bereit zu verhandeln! Schließlich will ich keinesfalls, dass den Geiseln ein Leid geschieht. Jedoch beabsichtige ich aus einer Position der Stärke heraus zu verhandeln, ich lasse mich nur ungerne erpressen. Die Frage lautet also: was können wir an Truppen aufbieten?" er sah zunächst Tsaiane an.
Diese antwortete sogleich: "Wir haben derzeit etwa 120 Reiter in der Kaserne, die könnte ich binnen zwei Tagen mobilisieren. Da es sich um einen Einsatz innerhalb Reichsforsts handelt, sollte das keine weiteren Probleme machen."
"Sehr gut. Was haben wir in Syrrenholt?" Erlan fing bereits an die einzelnen Dörfer aufzuzählen, aber Junkerin Lechmin sprang ihm hilfreich zur Seite: "Wir könnten etwa 20 Reiter aus Syrrenholt mobilisieren, dazu noch die Reichsforster Truppen aus Untergras, also nochmal etwa 40 Bogenschützen. Ich weiß aber nicht, wie viele von denen einsatzbereit sind."
"Gut, das sehen wir dann. Was haben wir in Rubreth? Rondradan?"
Der Angesprochene überlegte kurz: "Ich könnte wohl noch so an die 25 Reiter zusammentrommeln und nochmal 30 Mann Fußvolk."
Tsaiana ergänzte: "Waldfang kann leider nicht viel beitragen, vielleicht 25 Waffenknechte und eine handvoll Ritter. Waldfang ist eine friedliche Baronie."
"Immerhin", schmunzelte Nimmgalf. "Und was könnt Ihr beitragen, Barmbold?"
"Mein Bruder Aurentian und ich sind bereit, Euch mit der vollen Hausmacht der Nuzells zu unterstützen, also etwa ein Banner an Truppen. Außerdem schlage ich vor, dass wir Schloss Nuzellfels als Aufmarschpunkt wählen. Von dort aus sind es nur wenige Meilen nordwärts bis Hornbach."
Nimmgalf war durchaus zufrieden. "Guter Vorschlag. Wir sammeln die Truppen also bei Nuzell. In spätestens 10 Tagen sollten wir dann von dort aufbrechen. Also bereitet alles entsprechend vor meine Freunde. Doch nun lasst uns erstmal was essen, heute gibt es Hirschragout!"