Neulich in Erlenstamm

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Die Baronin Thalionmel von Erlenstamm schritt nervös in der grossen Halle der Burg Freudenstein auf und ab, bis endlich ihr Schreiber Arth Baldus mit dem Hauptmann Trutz Raspel antraten, um ihren Bericht zu erstatten. Statt sich zu setzten, wie üblich, blieb die Baronin stehen und hörte aufmerksam und mit strengen Blick zu. Als die beiden fertig waren nickte sie zufrieden und sagte nur leise: "Sehr gut, langsam wird es Zeit."

Arth Baldus nahm ihre Worte auf:

"Ja, Hochgeboren. Ihr ward lange Zeit ... abwesend. Ihr habt alle Turniere der letzten Götterläufe verpasst. Und auch an vielen Konventen habt Ihr nicht teilnehmen können."

Die Baronin nickte erneut: "Ja mein lieber Baldus, aber jetzt habe ich meine alte Form langsam wieder erlangt, alle Burgen sind wieder hergestellt und erstrahlen in neuer Pracht. Es ist Zeit für mich, wieder auf die Bühne zurückzukehren. Es gibt Beziehungen zu pflegen, zu knüpfen, und es gilt wieder zu zeigen, dass die Erlenstammerin zurück ist und dass man mit ihr rechnen muss. Es ist auch gut zu hören, Raspel, dass unser Banner wieder das ist, was es früher einmal war. Ich hoffe sehr, dass, sich die Blicke in Gareth wohlwollend wieder auf Erlenstamm legen werden ... Und dass sich unser Feindesgezücht zähneknirschend und vor Angst klappernd in den Höllenwall zurückziehen wird, sonst wird es der Zorn Rondras treffen müssen."

Ein leises Lächeln zeichnete sich auf ihren dünnen Lippen ab und ein grünes Funklen war wieder für einen Wimpernschlag in ihren Katzenaugen zu sehen. Dann jedoch fuhr sie wieder ernst fort:

"Ich werde wieder an Turnieren teilnehmen, aber nicht an allen. Und das soll auch für die Konvente gelten. Man muss sich schon zeigen, ab und zu, aber um mich zu spühren, muss man mich nicht sehen. Und an Konvente im vermaledeiten Horasreich wird man mich sowieso nicht sehen. Lasst mich jetzt allen, Baldus und Raspel."

"Sehr wohl, Herrin"