Garetien:Stadt Nattersquell

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Vorlage:Dorfbeschreibung


Einst besaß die Stadt Nattersquell, die heute etwas abseits der Reichsstraße liegt, rund 3.000 Einwohner, doch hat sie sich nie von dem großen Brand vor etwa hundert Jahren erholen können, von dem noch viele Ruinen, Grundmauern, Keller und dergleichen sowie die Ruine des nicht wieder aufgebauten Praios-Tempels künden. Anklagend liegen die halb überwucherten Mauerreste vor den Toren der heutigen Stadt. Der schmucke Stadtkern mit seinem belebten Marktplatz zeigt sich gepflegt und geschäftstüchtig. Das Stadtrecht gewährt den Bürgern gegenüber dem Baron wichtige Privilegien – beispeilsweise eine eigene Gerichtsbarkeit und eine aus zehn Mann bestehende Stadtgarde. Die Schreiber der Stadt Nattersquell machen der Kanzlei des Barons Konkurrenz und stellen gegen geringes Entgeld Urkunden und Schriften aus.

In dem Brand ging auch das einflussreiche Zunfthaus der Goldschmiede unter. Nattersqueller Goldschmiede galten bis dahin als die besten des Königreichs und schufen neben Geschmeiden auch viele Rangkronen, unter anderem auch die Grafenkrone von Schlund. Die ursprünglichen Goldadern, die zur Ansiedlung dieser Zunft führten und auch der Pfalz Goldenstein ihren Namen gegeben haben könnten, sind schon seit der Rohalszeit versiegt.

Die Beziehungen zum Baron von Retogau sind nicht die einfachsten, zur Pfalz Goldenstein hingegen auch nicht, wobei immerhin die Pfalz als kaiserliches Lehen auf die Märkte der privilegierten Stadt zurückgreift.