Geschichten:Der Streit zwischen Greifenfurt und Garetien - Empörung in Greifenhorst

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An den Edlen Hilgert von Finsterkamm, Kämmerer der Markgrafschaft Greifenfurt.


Überrascht habe ich euer Schreiben vor kurzem in den Händen gehalten, sieht es doch für mich so aus, als hätte in unserer Hauptstadt Greifenfurt niemand so eine richtige Ahnung, wie es gerade in den Baronien der Grenzregion steht?

Sicherlich mag die Markgrafschaft in den letzten Monden große Ausgaben gehabt haben, sicherlich wurden einige Gelder in die Finterkammwacht gesteckt, aber habt ihr euch schon einmal überlegt, wie der Greifenfurter Adlige diese von euch verlangten Abgaben bezahlen soll ?

Ein weiteres Manngeld,, dies mag aus den fast blanken Goldkisten, so es eine solche noch gibt , des Adels bezahlt werden können. Das die Frohnleistungen von höherer Stelle erlassen wird, mag auch noch irgendwie ausgeglichen werden.

Unsere Tobrischen Neubürger sind nun Greifenfurter? Und zum Dank für diesen Festlegung dürfen wir für alle das Manngeld zahlen. Da danke ich schön. Darf ich euch an die Worte des Tobrischen Kanzlers erinnern, der seinen Landsleuten damals vor ein - zwei Götterläufen es freigestellt hatte, dereinst wieder nach Tobrien zurück zu kommen, oder in der neuen Heimat zu bleiben? Natürlich würde man es gerne sehen, sollten sie nach Mendena, Ilsur, Ysilia, und all die anderen Orte heimkehren. So waren jedenfalls seine Worte.

Über die Schon und Wegegelder, die Brücken und Handelszölle mag ich hier auch keine großen Worte fallen lassen. Mit größter Freude werden wir auch diese Abgaben entrichten.

Mein lieber Kämmerer, achtet nur gut darauf, das in Greifenfurts Zukunft nicht die Gegend wieder unsicherer wird, der einfache Adel nicht in einer schäbigen Hütte nächtigen muß, und dieser Erlass in absehbarer Zeit wieder gemildert wird.


Baron Otwin von Greifenhorst-Schwarzberg
Baronie Greifenhorst