Wandel in Wasserburg - Quecksilber, Drachenmägen und Sprengwurz

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Während des Turniers, Dorf Rosshang, Rahja 1042 BF, Baronie Wasserburg

"Quecksilber, Äther, primordiale Materie und alle sechs Elemente" Amalion von Wallertrutz begleitete seine Nichte Firnya zu der Feierlichkeit und hatte sich schon auf pure Langeweile eingestellt. Sein Gesprächspartner war interessanter als er dachte und ebenso erfreut sich auf anderem Gebiet als Pferde und reiten zu unterhalten.

"Nach Erstellung des Gemischs weben wir einen Transmutation der Elemente über das Gemisch und schon haben wir ein bindendes Synärethikon" führte Anaxios Illosos von Ochs den Satz des Elementarmagiers fort.

"Nächste Zutat. Wir brauchen Urin. Müssen wir wohl unterere Nachttöpfe mal selbst ausleeren." Die beiden Magier kicherten bei Aussicht, während Helmine von Hartwalden ihnen scharfe Blicke zukommen lies. Die Ritterin wollte ihre Aufmerksamkeit dem Turnier widmen und nicht den Ausscheidungen irgendwelcher Magier.

"Phosphorpilz und Urin." Letzteres sagte Thamos, Alchemist und Sohn Amalions, lauter um Helmine zu ärgern. "Damit erstellen wir Phosphor."

"Jetzt wird es schwieriger. Mal schauen, ob wir das irgendwo erweben können." Anaxios spielte auf die seltenste Zutat des Gebräus an.

"Wir haben von den zermahlenen Steinen aus Drachenmägen noch ein wenig in unserem Labor." warf Thamos ein, während sein Vater den Satz beendete. "Ich war Lehrmeister in Drakonia, da hat man so seine Kontakte."

"Und URIN" Thamos machte es mächtig Spaß die alte Hartwalten zu ärgern. Mürrisch und mit muffigem Blick wechselte ebenjene ihren Sitzplatz.

"Getrocknete Feuersalamander oder Sprengwurz, das würfte ich noch in meinen Regalen stehen haben." Anaxios bot an erst über Burg Ox zu reisen, um sich zusammen auf Amalions Turm ihrem Werk zu widmen.

"Dann fehlen nur noch Rubinstaub, das Mineral von Feuer- und Efferdsmoos und Katzengold. Hah das wäre doch gelacht." Freute sich Amalion auf die Aussicht, dass er dem Turnier den Rücken kehren könnte.

"Liebes" Anaxios wandte sich an seine Frau Chaliba. Die gebürtige Perricumerin folgte mit ihrem Ältesten lieber dem Turniergeschehen, während die kleine Yasmina zu interessiert an den Ausführungen ihres Vaters war. Die junge Baroness lauschte, verstand leider nur die Hälfte von dem was gesagt wurde. "Liebes, die Arbeit ruft und ich werde mit Magister Amalion und Meister Thamos verreisen müssen." Chaliba warf ihm einen scharfen Blick zu, den Anaxios gekonnt ignorierte. "Alecha, komm wir müssen gehen."

"Liebes, wir werden uns beeilen. Zur Feier auf Schloss Rossgarten sind wir zurück."

"Euer Hochgeboren" Der Elementarmagier wandte sich an die zutiefst verärgerte Baronin. "Wir reisen durch die Luft, Euer Gatte wird Euch zur Feierlichkeit begleiten und freut sich sicher schon auf den Tanz."

Chaliba lächelte, sie wusste Anaxios hasste tanzen. "Tanzen ist wundervoll."

Die Hesindejünger begaben sich lieber weit weg von dem Geschehen, den Luftdschinn wollte Amalion lieber nicht in Sichtweite des rondragefälligen Turnier herbeirufen.