Armenzug - Der Überfall

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Vom westlichen Perricum führte der Weg über die Grafschaft Schlund gen Gareth. Sie überquerten gerade die Grenze von Erlenstamm nach Vierok, als ein Bolzen aus dem Hinterhalt den vordersten Kutscher vom Bock beförderte.

Die Alriksritter um Felan von Schallenberg versuchten ihre Reihen zu schließen und die Geweihten und den Armenzug zu schützen. Doch der Tross war lang auseinander gezogen und nicht auf einen Überfall in diesen Landen vorbereitet, und die mitreisenden Diener der Götter waren keine Soldaten. Ihre Verteidungsreihen standen nicht so dicht, wie sich die Ritter dieses gewünscht hatten, und die hinterhältige, unrondrianische Attacke verbreitete Panik.

Weitere Bolzen flogen, einige suchten Schutz unter den Karren, die Ritter unter ihren Schilden. Weitere Schmerzensschreie dröhnten durch die Gruppe. Vermummte Gestalten näherten sich rennend, jedoch die Ritter stellten sich ihnen in den Weg und konnten die Angreifer mit heiligen Zorn erfüllt und singenden Schwertern niederhauen. Nur wenige der finsteren Gesellen überlebten den Angriff und wurden dingfest gemacht.

Die Alriksritter schlugen sich tapfer und auch im Tross formierte sich energischer Widerstand, in dem sogar der Abt von Tannenheim mit einem Schaufelstiel den Angriff auf eine Tsageweihte abwehrte. Dennoch gelang einer handvoll Schergen die Schatulle mit dem Spendengold und auch darin Teile der Edelsteine der Sturmfelser Baronin zu entwenden. Eine Verfolgungsjagd der Reiter durch die Ritterschar blieb erfolglos, so dass man unverrichteter Dinge zum Zug zurückkehren musste, wo die Geweihten der Peraine bereits ihre Verletzen versorgten.

Betrübt, von dem Überfall auf eine von Göttern gesegnete Unternehmung und den Verletzten, die sorgsam auf den Karren gelagert wurden, zogen sie weiter gen Kaiserstadt. Nicht ohne jedoch, dass sich unter den Rittern der Wunsch ausbreitete, eines Tages zurück zu kehren und dem feigen Mordgesindel die Gerechtigkeit des Herren Praios angedeihen zu lassen.