Heroldartikel:Heerschau der Garetier und Greifenfurter

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Gemeinsamer Konvent der Edlen beider Provinzen im TSA 1021 BF

Greifenfurt/Garetien. Nachdem Spekulationen über das Stattfinden einer Heerschau der beiden Provinzen bereits in aller Munde war, ist nun von höchstoffizieller Seite der Aufruf zur selbigen ergangen, wenn auch mit verschiedenen Hintergründen: die Garetier sammeln die wehrfähigen Männer für einen praiosgefälligen Feldzug, der bereits als ”Greifenzug” tituliert wurde, um die Stadt Beilunk aus den Klauen der schwarzen Horden zu befreien. Ziel der Greifenfurter dagegen wird primär die Truppenabstellung zur Sicherung der Reichsgrenze gegen die Schwarzpelze sein. Stattfinden wird das Treffen der Edlen in der Pfalz Königlich Serrinmoor, welche im garetischen gelegen ist, in den späten Tagen des Tsamondes. Bereits jetzt haben, neben den Edlen aus Mark und Königreich, zahlreiche hochrangige Vertreter verschiedener Provinzen ihr Erscheinen versichert und auch hohe Würdenträger der Praios- und Rondra-Kirche werden zu dem Ereignis erwartet.


Höret, Ihr Edlen des Königreichs Garetien!
 
 
 
 
Auf Weisung seiner allerzwölfgöttlichsten Magnifizenz, des Reichsbehüters Brin des Ersten von Gareth. Ein jeder Lehnsmann, gleich welchen Ranges, sei aufgefordert, des Eides zu gedenken, den er geschworen, und sich mit allen wehrfähigen Männern und Frauen seiner Domäne einzufinden in der Pfalz Serrinmoor, gelegen in Königlich Serrinmoor, auf das dort die Heerschau der Garetier abgehalten werde.

Viele Monde schon kämpfen die Truppen des Mittelreiches im besetzten Tobrien. Viele tapfere Streiter für das Reich sind gefallen. Bislang mussten wir nur hören, von den Taten, die andere vollbrachten, von den Niederlagen, die sie erlitten, und mussten selbst untätig abwarten. Doch nun endlich ist es soweit! Unser König und Reichsbehüter ruft uns zu den Waffen. Er braucht unseren Mut und unseren Schwertarm! Denn Beilunk wird von des Feindes Schergen in einer tödlichen Umklammerung gehalten und droht zu fallen. Die garetischen Truppen sollen diese Umklammerung brechen und Beilunk ein für alle Mal befreien.

Da es eine Stadt Praios, des Götterfürsten, ist, werden wir in seinem Namen ziehen, das Zeichen des Heerzuges soll sein der Greif. Die Farben: Rot wie wir ihn des Morgens und des Abends erblicken, und leuchtendes Gold, gleich wie er von seinem höchsten Stand auf seine getreuen Diener schaut. So sollen die Edlen Garetiens gekleidet sein.

Darum sammelt Eure Mannen und Frauen und zieht nach Königlich Serrinmoor, Dort wird sich der Greifenzug formieren und dann gen Beilunk ziehen. Geeint, im Namen Praios’ und in festem Glauben werden wir die finsteren Horden und alles, was ihnen zu Füßen kriecht, vernichten!
 
 
 
 
Im Namen seiner Hochwohlgeboren Albrax, Sohn des Agam, von Waldwacht, Graf von Waldstein

Getreulich niedergeschrieben von des Grafen Sekretarius.
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Ihr Edlen der Mark Greifenfurt!
 
 
 
 
Tödliche Kälte verbreitend lähmt der schwarze Schatten im Osten unser Denken und Sinnen. Tagtäglich scheiden der braven Mittelreicher zahlreiche dahin und glücklich können sich die Seelen derer wähnen, die in Borons Hallen empfangen werden.

Über zahlreiche Provinzen wurde bereits der Heerbann gesprochen und in eiliger Wehr werden die Mannen zum Kampfe wider den zwölfmalverfluchten Bethanier gesandt. So ist es denn nun an uns, stützender Pfeiler und schützender Wall zugleich zu sein, zu hindern, dass der tückische Schwarzpelz über die Nordgrenze in das Reich einfällt, das er geschwächt und ungeschützt zu sein wähnt. So rufen wir auf, im Namen der Mark, im Namen des Mittelreiches, im Namen der Ehre und der Verpflichtung gegenüber jenen Brüdern und Schwestern, die heute um Leben und Seelenheil fechten müssen, nicht länger zu harren, denn zu handeln, und fordern hierob jeden einzelnen Edlen der Markgrafschaft Greifenfurt in persona auf, sich einzufinden zu königlich Serrinmoor, was gelegen ist im Garetischen, auf dass er sich der dräuenden Verantwortung zu stellen vermag.

Nicht Pflicht, nein, Freud und Ehr soll es uns ein, sämtliche Mannen zu rüsten, die den Dienst an der Waffe anzutreten vermögen und deren Einsätze innerhalb der Mark zum Schutz des Reiches zu planen.

Doch auch Entsatz an Nahrung, Kleidung und Medicae möge entboten werden, die streitenden Mannen an der Front zu unterstützen. So wie es auch zuvörderst Obliegenheit eines jeden sein muss, für Obhut und Wohl der Flüchtlinge zu sorgen, welche die Grenzen der Provinz überschreiten, auf dass es der Herrin Travia zum Wohlgefallen gereiche möge. Und während die Truppen des Reichsbehüters gen Osten ziehen, ist es an uns, Sorge zu tragen, dass der Streitende den Feinde nicht auch noch im Rücken zu fürchten hat.

So rufen wir Euch auf, im Namen der Markgräfin daselbst, nicht alleine der Pflichten dem Reiche, denn auch der Verantwortung Eurer Kinder und Kindeskinder wegen, Euch einzufinden und Euren Platz am Tisch der Edlen einzunehmen, um den Eurigen Teil zur generalen Mobilisierung und taktischen Planung des Truppeneinsatzes zur Verteidigung und Sicherung der Reichsgrenze beizutragen, an jenem Tage, der im Zeichen steht der göttlichen Tsa, welche allein Hoffnung auf Wende und Neubeginn uns ins Herze m pflanzen vermag.
 
 
 
 
In nomine Praios et in nomine Greifenfurt.

Für die Markgräfin, Ihro Erlaucht Irmenella von Greifenfurt

Gez. Ihro Exzellenz Faduhenna von Gluckenhagen, Rittfrau der Mark

gegeben zu Greifenfurt, dreiundzwanzigster Travia 1021 BF



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Texte der Hauptreihe:
12. Tsa 1021 BF
Einladungen zur Heerschau auf Pfalz Serrinstein
Am Rande der Heerschau


Kapitel 21

Greifenfurter zeigen Stärke
Autor: MN/BB