Geschichten:Mit einem Bein vorm Hochverrat - Schlachtenpech

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Garetien, Tal der Kaiser im Efferd 1045 BF

Halmbart sah sich erneut um. Rund um ihn herum waren die Angehörigen des Fuchsrudels entweder gefallen oder kurz davor - oder sie wurden festgesetzt. Er selbst versuchte sich standhaft, seiner Haut zu erwehren. Ein Schwerthieb hier, eine Schildparade dort. Wieder einen Angriff abgewehrt, einen Gegner zurückgedrängt. Aber es waren einfach zu viele.

So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Königlichen schließlich die Oberhand gewannen und die verbliebenen Kämpfer rund um den Fuchs festsetzten. Auch Halmbart hatte sich ergeben. Er dachte an seine Gattin, an seine liebste Korisande. Und er dachte an seine Schwiegermutter, den alten Besen. Das war ja ein ganz toller Plan, liebe Cassia! grummelte er wütend vor sich hin. “Beobachte das Fuchsrudel” hatte sie gemeint und damit war es beschlossene Sache gewesen. Noch im Boron hatte er sich dem Fuchsrudel angeschlossen und tatsächlich hatte er sich dort schon nach kurzer Zeit durchaus wohl gefühlt. Ritterliche Ideale, Ruhm, Ehre, Tapferkeit - das alles waren Worte und Dinge, mit denen er etwas anfangen konnte. Und so wurde aus einem eher zweifelhaftem Auftrag des alten Hausdrachen eine Sache, in die Halmbart doch einige Leidenschaft einbrachte.

Und nun? Gefangennahme. Die Königlichen sprachen von Hochverrat. Er wusste, was das heißen konnte.


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Texte der Hauptreihe:
4. Eff 1045 BF zur mittäglichen Traviastunde
Schlachtenpech
Entbehrlich


Kapitel 2

Blattschuss und Abschluss


Kapitel 12

Blattschuss und Abschluss
Autor: Eichstein