Geschichten:Kaiserturnier 1041 BF - Abseits des Turniergeschehens: Haus Timerlain

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Die erste Runde war vorüber und nur Aarwin war es gelungen sich für die Nächste zu qualifizieren. Im Fußkampf hatte er seine Herausforderung bezwingen können und würde nun in einem weiteren Durchgang zeigen können über welche Fähigkeiten er verfügte. Bis dahin jedoch war noch etwas Zeit und endlich konnten Familienangelegenheiten besprochen werden.

Den Anfang machte Vea selbst. Als neues Oberhaupt der Familie war es an ihr diese Tatsachen den samt und sonders älteren Familienmitgliedern zu verdeutlichen und bei dieser Gelegenheit gleich ihre kaum sechs Monde alte Erbin vorzustellen. Die kleine Rhela schlief friedlich und gänzlich unbeeindruckt weiter als sie von ihrer Mutter den Anwesenden präsentiert wurde und bereits kurze Zeit später von ihrer Amme zu ihrer Zwillingsschwester nach Nebenan getragen wurde. Erst im Anschluss ging sie zu den ernsten Themen ihrer Zusammenkunft über. In den Nordmarken und im Windhag konnte man die Lage des Hauses getrost als entspannt betrachten, in der Rabenmark jedoch hatte Boromar noch vielen Fährnissen gegenüberzutreten.

Bereits Baronin Ulinai, Veas verschiedene Mutter, hatte Boromar, nachdem er 1038 BF aus dem Orden ausgetreten war und zum Edlen in der Mark von Altzoll erhoben wurde, eine Vertraute zur Seite gestellt und den ehemaligen Golgariten so an die Pflichten gegenüber der Familie erinnert. Um den Traviabund zu schließen, das neu erworbene Lehen für weitere Generationen zu sichern und um dem Dreischwesternorden zu dienen, war die Peraine-Dienerin in die gefährliche Mark ausgezogen und hatte tatsächlich bereits einen Sohn geboren. Sein Gut war der letzte sichere Hafen nach Altzoll bevor die Reichsstraße über fiele Meilen bis Mendena durch verschiedene Gefahren bedroht wurde. Welche Gefahren er sich regelmäßig stellen musste, umriss Boromar beinahe spartanisch, nannte nur die wichtigsten Fakten und überließ unnötige Worthülsen anderen. Wie aber konnte sie ihrem Vetter im fernen Rahja bestehen? Lange dauerten die Gespräche zu diesem Punkt an, Zeit in der die Möglichkeiten gegeneinander abgewogen und zu teilen wieder wurden. Vieh oder Saatgut wären nicht verkehrt, doch wer sollte hüten oder anbauen, wenn es doch noch an Bewohnern mangelte. Siedler? Doch hatten sie keine Flüchtlinge, denen sie eine Heimkehr anbieten konnten und gebürtigen Nordmärkern und Windhagern konnten sie schlecht ein derartiges Abenteuer schmackhaft machen. Letztlich waren es Geldmittel, die man für den Auf- und Ausbau des Gutes zugesagt bekam.



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Texte der Hauptreihe:
1. Pra 1041 BF zur abendlichen Hesindestunde
Abseits des Turniergeschehens: Haus Timerlain
Im Koscher Lager - Ladislaus von Wildreigen


Kapitel 61

Knappensorgen
Autor: (Richtwald)