Geschichten:Heerzug wider die Finsternis - Teil 23g: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 4. März 2011, 22:55 Uhr

Heerzug wider die Finsternis – Eychgraser Wiedersehen!

Dramatis personae:


Leihenbutt, 13. Rondra 1032 BF, kurz nach Sonnenuntergang:

Das Pfeifen der Bolzen und Pfeile, laute Befehle, Kampfgetümmel, sowie Schmerzens- und Todesschreie umgaben die kaum nennenswerte Eychgraser Delegation.

Der Kampf des Hirschfurten war eigentlich nicht ihr Kampf, doch es war die einzige Möglichkeit so nah wie möglich an Simionas Schergen zu kommen.

Seit Stunden wehrten sie sich gegen Ratten und Dämonen. Corena von Eychgras konnte kaum einen Glauben daran verschenken jemals siegreich das Schlachtfeld zu verlassen. Ihre Handlungen und die ihres Bruders Adran waren einzig geprägt von einem puren Überlebenswillen, die Augen stets auf den nächsten Gegner gerichtet.

Unwirkliches Stöhnen drang in ihr Ohr, kurz nachdem letzten quiekenden Todesschrei der vor ihr liegenden Rattenschar. Adran drehte sich zu ihr und zeigte mit dem Finger in eine gegenüberliegende Richtung „schau dort“.

Corena versagte die Stimme und sie sank auf die Knie während um sie herum der Kampf tobte. „Bei den Göttern, was hat diese Buhle mit meinem Sohn gemacht.“

Adran riss seine Schwester hoch und parierte einige Hiebe mit seinem Schild. „Bei den Zwölfen lass es uns beenden. Das bist Du ihm schuldig.“

Noch wackelig auf den Beinen griff sie jedoch ihren Schwertknauf fester und schritt entschlossen auf die Untoten zu. Ihr Blick wurde getrübt von den Tränen, die aus ihren Augen kullerten als ihr diese auf ihrem vermissten Sohn Lechdan innehielten.

Schläge um Schläge, Stiche um Stiche versetzen die Eychgraser ihren Gegenübern. Corena stellte sich im Kampf gegen ihren verstorbenen Sohn. So ein Unleben sollte niemand auf Dere führen, da war sie sich sicher.

Heftig, voller Wut und Trauer trafen ihre Schläge seinen Körper, so dass er leblos zu Boden ging.

Mit versammelten Kräften zogen sie den jungen Eychgras vom Schlachtfeld.

Ihre Aufgabe war erfüllt und es war an der Zeit die Heimreise anzutreten und den Jüngling eine borongefällige Bestattung zu Ehren werden lassen.


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