Geschichten:Gefährliche Gedanken in Erlenstamm

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Während Alissa und ihr kleiner Stosstrupp vor dem Dragenfels kämpfte, sass die Baronin von Erlenstamm mit ihrem Sekretarius am Kaminfeuer. Tief in Gedanken meinte sie zu ihm nur:

"Ich habe nachgedacht, mein treuer Baldus. Wir zahlen keine Steuern mehr an das Reich, und nach dem Desaster von Wehrheim werde ich mich hüten, diesem Moloch, der sich Reich nennt, meine Truppen erneut anzuvertrauen. Das allgemeine Chaos könnte man nutzen ..." sie verstummte und überlegte kurz. Dann fuhr sie fort: "Erlenstamm ist allein zu klein, aber wenn die anderen Barone mitmachen würden, und vielleicht sogar der Graf überzeugt werden könnte - auf die eine oder andere Weise - könnte sich vielleicht der Schlund vom Reich lossagen."

"Das sind gefährliche Gedanken, Hochgeboren", erwiderte Baldus. Die Baronin schaute ihn nachdenklich an und erwiderte: "Aber es wäre das einzig Richtige, ist es nicht so? Dieses Reich, wie es sich nennt, vergeudet nur unsere Kräfte; man denke nur an die ebenso unglaubliche wie dämliche Verschwendung des Siegestempels."

Der Sekretarius unterbrach: "Ich darf Euch daran erinnern, Hochgeboren, dass Ihr selber Feuer und Flamme für diesen Tempel wart."

"Ihr habt das falsch verstanden, Baldus. Ich wollte mich nur bei diesen parfümierten Affen einschmeicheln, um die eigenen Interessen besser wahren zu können ... und um ein paar Zwerge zu entsorgen. Aber jetzt ist es Zeit, zu Handeln. ich muss mir noch sehr genau überlegen, wie wir vorgehen wollen."

Mit diesen Worten erhob sie sich, liess noch ein "Ich hoffe Alissa versohlt dem Junker ordeli den Arsch" fallen und zog sich dann zurück.



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2. Rah 1028 BF
Gefährliche Gedanken in Erlenstamm


Kapitel 1

Zwei Aufrufe aus Erlenstamm
Autor: Bene H.