Bote des Lichts

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Bote des Lichts , Lichtbote oder Heliodan ist der Titel des Patriarchen der Praios-Kirche. Als Statthalter des Götterfürsten Praios auf Dere hat der Bote des Lichts zumindest nominell den Anspruch alle Zwölfgöttergläubigen zu führen. Während die Kaiser des Bosparanischen Reiches stets auch als Oberhaupt der Kirche auftraten wurde im Raulsches Reich unter dem Eindruck der Entgleisungen von Fran Horas und Hela Horas von vornherein eine Trennung von weltlicher und geistlicher Führung beschlossen. Eine Ausnahme war die Ära der Priesterkaiser (335- 465 n. BF.), in der beide Funktionen erneut zeitweise vereint wurden.

Der Bote des Lichts wird in einem Orakel von den acht Wahrern der Ordnung (aus ihrer Mitte) erhoben. Mit der Erhebung zum Boten des Lichts gilt er als heilig und unfehlbar. Kein derisches Gericht hat Macht und Recht, über ihn zu urteilen. Er ernennt den Großinquisitor, den Marschall der Sonnenlegion und weitere Würdenträger. Sie sind nur ihm (und Praios) weisungsgebunden.

Der Lichtbote residiert traditionell in der garether Stadt des Lichts. Amtierender Bote des Lichts seit 1021 BF ist Seine Erhabene Weisheit Hilberian Praiogriff II. Heliodan. Vorgänger: Praiosmin V. (Pomona von Rosshagen) 965 BF - 992 BF. Jariel Praiotin XII. 992 BF -9. ING 1021 BF.


Weitere Informationen: Lexikon: Seiten 46f