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==Ritterbund==
===Alriksritter===
Garetischer Bund der Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks
genannt Alriksritter
"Der Garetischer Bund der Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks sieht sich in Tradition des Reychsforster Bundes, deren Mitglieder sich für ritterliche Tugenden und Reich eingesetzt haben, bis über das höchstmöglich scheinende Maß hinaus, mit Leib und Leben."
Regeln zur Mitgliedschaft und Ordnung des Ritterbundes
Ad Primum der Ritterschlag muss erlangt sein nach einer ausreichenden Knappenschaft
Ad Secundum ein Anwärter muss Mitglied einer Familie des Adels zu sein, der es möglich ist einen geadelten Vorfahren aus der glorreichen Zeit Kaiser Alriks des Tugendhaften aufzuweisen.
Ad Tertium ein Anwärter und Mitglied muss eine an den Tugenden der Ritterlichkeit ausgerichtete Lebensführung nach Vorbild des großen Kaisers Alrik vorweisen können
Ad Quartum Mitglieder des Garetischen Bundes der Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks sind dazu verpflichtet für die Ordnung und die Stabilität des Königreichs Garetien und auch des großen Heiligen Neuen Kaiserreichs vom Greifenthron zu Gareth unter der Raulskrone einzutreten.
Ad Quintum zur Aufnahme in den Ritterbund bedarf es eines Fürsprechers im Bund, der die Aufnahme des Neumitglieds unterstützt.
Ad Sextum Fehden der Ehre wegen sollen, sofern der Fehdegegner es zuläßt, ausschließlich in Zweikämpfen gefochten werden. Einen Unschuldigen, das heißt in Exemplo die dem Schutz eines Fehdegegners Unterstellten, für die eigene Ehre bluten zu lassen um dem Fehdegegner zu schaden, verstößt in den Augen des Ritterbundes gegen die Gebote der Ritterlichkeit
Ad Septimum eine Verfehlung der Rittertugend eines Bundesmitgliedes kann durch die Versammlung und die Mehrheit der Mitglieder des Ritterbundes erklärt werden und kann nur durch eine ritterliche Queste erledigt werden. Sollte diese Queste verweigert werden oder ihr Ergebnis als erfolglos gewertet werden so wird das Mitglied aus dem Ritterbund ausgeschlossen.
Ad Octum der Schwertvater ist der Vertreter des Bundes nach außen und sein nominelles Oberhaupt zu zeremoniellen und offiziellen Anlässen. Er oder sie wird auf Lebenszeit gewählt oder bis der Schwertvater freiwillig von diesem Titel zurücktritt.
Mitglieder im Ritterbund sind ohne eine gesonderte Herausstellung von Ämtern und Würden in buchstäblicher Reihenfolge des Namens:
*Ismene von Gauternburg
*Balian von Ibelstein
*Gerwulf von Ibelstein
*Berndrich von Katterquell
*Wolfhardt von Krolock
*Iralda von Ochs
*Leuward von Schallenberg
*Wulfger von Schallenberg
*Felan Rondrik von Schallenberg-Streitzig
*Ulfwin von Schallenberg-Zoltheim
*Malvina Cella von Schroeckh
*Perainalf von Schroeckh-Wulfensteyr
*Haldan von Stolzenfurt
*Thalionmel von Weisenstein
*Herbald von Wertesteg
===Ritterbund===
12.Peraine 1034 BF, Burg Aldengrund, Baronie Puleth
Im Kamin des herrschaftlichen Studierzimmers auf Burg Aldengrund prasselte ein lorderndes Feuer trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit, das den Raum gemeinsam mit zwei Kerzenständern auf dem Arbeitstisch des Barons erhellte. Mehrere Pergamente und Papiere lagen dort, unsauber mit Worten, Namen halben und ganzen Sätzen kreuz und quer beschrieben, garniert mit Tintenklecksen. Ebenso mit Tinte befleckt waren die Hände Felan von Schallenberg-Streitzigs, der dort am Tische saß und dessen Augen nicht nur wegen des Feuerscheins fiebrig glänzten. Felan hatte gerade erst eine Erkältung auskuriert. Das hieß, eigentlich hätte man ihn, wenn es nach seiner Mutter gegangen wäre, auch noch weiterhin im Bett gefesselt. Doch felan hatte es dort nicht mehr halten können, da er sich schier zu Tode gelangweilt hatte.
Nun saß er hier und formulierte eine Idee aus, die ihn bereits in den beschäftigungslosen Stunden im Bett im Kopf umhergegangen war. Zufrieden setzte er den Schlußpunkt am Ende einer Aufzählung mehrer Sätze, die er untereinander auf dem Papier notiert hatte. Er lehnte sich zurück und besah das Dokument mit einem Lächeln auf dem Gesicht als es an der Tür klopfte. "Herein.", antworte Felan und sein Lächeln verbreiteterte sich als er seinen Vetter und gefolgsmann erkannte.
"Wulfger! Ich hatte gar nicht mit dir gerechnet!", rief er aus und wollte sich erheben, als Wulfger ihm entgegen kam.
"Bleibt nur sitzen, euer Gnaden. Meine wohlgeschätzte Tante würde mich mit einem ihrer strafenden Blicke aufspießen, wenn ich zuließe, dass Du dich anstrengen würdest nur um mich zu begrüßen.", kam ihm Wulfger mit einem Grinsen zuvor und so wurde der Handschlag ausgetauscht, während Felan saß und Wulfger einen Platz anbot. Dennoch hatte Felan das Gesicht verzogen und seufzte.
"Mutter meint immer noch ich wäre ein kleiner Junge..."
"Bist du das nicht mehr? Du bist zumindest immer noch einen halben Spann kleiner als ich.", grinste Wulfger und fing sich Felans nur halb böse gemeinten Blick auf.
"Das werde ich mir noch auf dem Sterbebett anhören müssen, nicht wahr?"
"Ich werde mich hüten meinen Lehnshern auf dem Sterbebett mitderartigem zu behelligen. Das geziemt sich doch eines Ritters nicht."
"Ha!", rief Felan aus und sein Gesicht wurde wieder durch ein Lächeln verziert. "Ritter, ein gutes Stichwort. Du hast mich doch schon über Pfortenritter und Pulethaner lamentieren hören."
"Mehr als einmal, das stimmt.", antwortete Wulfger mit einem lächelnden, aber nichts desto trotz interessierten Gesichtsausdruck.
"Nun, ich habe nun endgültig genug von denen. Ich weiß ausserdem, dass es nicht nur mir so geht und auch noch andere das Rittertum in diesen beiden Bünden nicht so repräsentiert sieht, wie es dem Rittertum anstünde. Also habe ich mir gedacht anstatt mich zu beschweren sollte ich vielleicht lieber mit gutem Beispiel vorangehen. Was hieltest du davon, wenn wir selbst einen Ritterbund gründen würden. Einen aber der nach unseren und den unserer geistigen Verbpündeten Vorstellungen geformt ist? Hier ließ einmal, was ich dazu niedergeschirben habe." Felan nahm das Papier von vor sich und reichte es Wulfger, der es entgegennahme, zu sich herumdrehte und begann es zu lesen.
{{Brief
|Adressat='''Bund der wahren Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks'''
Der Bund der wahren Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks sieht sich in Tradition des Reychsforster Bundes, deren Mitglieder sich für ritterliche Tugenden und Reich eingesetzt haben, bis über das erforderliche und höchstmöglich scheinende Maß hinaus, mit Leib und Leben.
|Text=Regeln zur Mitgliedschaft und Ordnung des Ritterbundes
Ad Primum der Ritterschlag muss erlangt sein nach einer ausreichenden Knappenschaft.
Ad Secundum ein Anwärter muss Mitglied einer Familie des Adels zu sein, der es möglich ist einen geadelten Vorfahren aus der glorreichen Zeit Kaiser Alriks des Tugendhaften aufzuweisen.
Ad Tertium ein Anwärter und Mitglied muss eine an den Tugenden der Ritterlichkeit ausgerichtete Lebensführung nach Vorbild des großen Kaisers Alrik vorweisen können.
Ad Quartum Mitglieder des Garetischen Bundes der Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks sind dazu verpflichtet für die Ordnung und die Stabilität des Königreichs Garetien und auch des großen Heiligen Neuen Kaiserreichs vom Greifenthron zu Gareth unter der Raulskrone einzutreten.
Ad Quintum zur Aufnahme in den Ritterbund bedarf es eines Fürsprechers im Bund, der die Aufnahme des Neumitglieds unterstützt.
Ad Sextum Fehden der Ehre wegen sollen, sofern der Fehdegegner es zuläßt, ausschließlich in Zweikämpfen gefochten werden. Einen Unschuldigen, das heißt in Exemplo die dem Schutz eines Fehdegegners Unterstellten, für die eigene Ehre bluten zu lassen um dem Fehdegegner zu schaden, verstößt in den Augen des Ritterbundes gegen die Gebote der Ritterlichkeit.
Ad Septimum eine Verfehlung der Rittertugend eines Bundesmitgliedes kann durch die Versammlung und die Mehrheit der Mitglieder des Ritterbundes erklärt werden und kann nur durch eine ritterliche Queste erledigt werden. Sollte diese Queste verweigert werden oder ihr Ergebnis als erfolglos gewertet werden so wird das Mitglied aus dem Ritterbund ausgeschlossen.
Ad Octum der Schwertvater ist der Vertreter des Bundes nach außen und sein nominelles Oberhaupt zu zeremoniellen und offiziellen Anlässen. Er oder sie wird auf Lebenszeit gewählt oder bis der Schwertvater freiwillig von diesem Titel zurücktritt.
|Absender=gegeben am Zwölften Tage des Borons im 1034. Jahre des Falles des tausendtürmigen Bosparans
Felan Rondrik von Schallenberg-Streitzig
}}
Felan beobachtete Wulfger, während dieser das Schriftstück durchlas, mit gespannter Miene. Als Wulfger geendet hatte und aufblickte warf Felan schnell ein: "Ich hatte vor es ausser an die Ritter in Puleth meines vertrauens auch an Iralda nach Bärenau zu schicken und unter ihren Rittern Interesse daran zu wecken. Was denkst du dazu Wulfger?"
Wulfger nickte bedächtig bevor er sprach. "Das klingt ja schon sehr ausgearbeitet. Auch wenn der Titel 'wahre Ritter' für etwas Irritation sorgen dürfte sehe ich dir an, dass dies nicht unbeabsichtigt wäre."
"Da hast du Recht. Es geht mir gegen den Strich wie einige Adlige den Begriff des Ritters im Munde führen ohne Ritter zu sein oder gar ritterlich dabei zu handeln! Vielleicht öffnet dies auch ihre Augen."
"Mit meiner Bitte darum an der Gründung beteiligt zu werden darfst du auf jeden Fall rechnen, Felan."
"Ausgezeichnet. Dann will ich allsbald Briefe verfassen die diese Idee weitertragen an unsere Freunde und alljene einladen zu einer Versammlung, die sich daran beteiligen möchten. Du wirst sehen das wird den Glanz vergangener Jahrhunderte wiederkehren lassen im Rittertum des Reiches."
Wulfger maß den Baron mit einem Blick und nickte dabei. Er war kein solcher Romantiker wie Felan, aber er sah darin auch eine Gelegenheit das Rittertum und die damit verbundenen Privilegien und Rechte des Adels wieder mehr in den Vordergrund treten zu lassen. Zumal er genauso wie Felan überzeugt war, dass die Fehde von sogenannten Ritterbünden wie Pförtnern und Pulethanern nur zu eine Instabilität im Reich beitrugen. Schlielich drohte der Feind eher an den Grenzen des Reiches und sollte dort bekämpft werden, anstatt sich gegenseitig die Ritterschädel einzuschlagen. Er konnte nur hoffen, dass Felans Ritterbund auch auf einen entsprechenden Widerhall treffen würde.
==Familienplanung==
==Familienplanung==
nach Bärenauer Vorbild:  
nach Bärenauer Vorbild:  
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*Halwin Praiodan (*1038 BF)
*Halwin Praiodan (*1038 BF)


==Wikitext AR==
==Blutige Tatzen==
 
===Alriksritter===
Am 6. Rondra 1035 BF (Tag der Reichsgründung) wurde dieser Ritterbund von ehrenhaften garetischen Rittern gegründet.  Der Garetische Bund der Ritter in Angedenken des tugendhaften Königs  Alriks sieht sich in Tradition des Reychsforster Bundes, deren Mitglieder sich für ritterliche Tugenden und Reich eingesetzt haben, bis über das höchstmöglich scheinende Maß hinaus, mit Leib und Leben.
 
=== Schutzpatrone ===
Schutzpatron der Alriksritter ist der stets ritterliche König Alrik von Gareth, sowie der in Hartsteen als Heiliger der Rondrakriche Angebetete Baron Emmeran von Lilienmoor.
 
===Anführer===
Der Schwertvater ist der Vertreter des Bundes nach außen und sein nominelles Oberhaupt zu zeremoniellen und offiziellen Anlässen. Er oder sie wird auf Lebenszeit gewählt oder bis der Schwertvater freiwillig von diesem Titel zurücktritt. Als Oberhaupt fungiert aktuell der Bannerträger des Königreiches Gerobald Leuhold von Ruchin.
 
Der Stellvertreter wird Schildträger genannt, ein Amt das zurzeit der Pulether Baron Felan Rondrik von Schallenberg ausübt.
 
=== Treffen ===
Am 6. Rondra eines jeden Jahres, zu den Feierlichkeiten der Reichsgründung,  versammeln sich die Alriksritter auf der Burg Aldengrund in Garetien.
 
 
=== Insignien ===
Das Insigne besteht aus einer  Ordenskette aus Zwölfgöttersymbolen und dem Ordenszeichen. Zur Aufnahme in dem Bund wird diese ausgehändigt und  nach dem Ableben des Ritters zurückgegeben.
 
===Regeln zur Mitgliedschaft und Ordnung des Ritterordens===
1. Ad Primum der Ritterschlag muss erlangt sein nach einer ausreichenden Knappenschaft
 
2. Ad Secundum ein Anwärter muss Mitglied einer Familie des Adels zu sein, der es möglich ist einen geadelten Vorfahren aus der glorreichen Zeit König Alriks des Tugendhaften aufzuweisen.
 
3. Ad Tertium ein Anwärter und Mitglied muss eine an den Tugenden der Ritterlichkeit ausgerichtete Lebensführung nach Vorbild des großen König Alrik vorweisen können
 
4. Ad Quartum Mitglieder des Garetischen Bundes der Ritter in Angedenken des tugendhaften König Alriks sind dazu verpflichtet für die Ordnung und die Stabilität des Königreichs Garetien und auch des großen Heiligen Neuen Kaiserreichs vom Greifenthron zu Gareth unter der Raulskrone einzutreten.
 
5. Ad Quintum zur Aufnahme in den Ritterbund bedarf es eines Fürsprechers im Bund, der die Aufnahme des Neumitglieds unterstützt.
 
6. Ad Sextum Fehden der Ehre wegen sollen, sofern der Fehdegegner es zulässt, ausschließlich in Zweikämpfen gefochten werden. Einen Unschuldigen, das heißt in Exemplo die dem Schutz eines Fehdegegners Unterstellten, für die eigene Ehre bluten zu lassen um dem Fehdegegner zu schaden, verstößt in den Augen des Ritterbundes gegen die Gebote der Ritterlichkeit
 
7. Ad Septimum eine Verfehlung der Rittertugend eines Bundesmitgliedes kann durch die Versammlung und die Mehrheit der Mitglieder des Ritterbundes erklärt werden und kann nur durch eine ritterliche Queste erledigt werden. Sollte diese Queste verweigert werden oder ihr Ergebnis als erfolglos gewertet werden so wird das Mitglied aus dem Ritterbund ausgeschlossen.
 
8. Ad Octum der Schwertvater ist der Vertreter des Bundes nach außen und sein nominelles Oberhaupt zu zeremoniellen und offiziellen Anlässen. Er oder sie wird auf Lebenszeit gewählt oder bis der Schwertvater freiwillig von diesem Titel zurücktritt. Der Schildträger wird als sein Stellvertreter vom Schwertvater ernannt.
 
=== Mitglieder des Ordens ===
*Ismene von Gauternburg
*Balian von Ibelstein
*Gerwulf von Ibelstein
*Berndrich von Katterquell
*Wolfhardt von Krolock
*Iralda von Ochs
*Gerobald Leuhold von Ruchin
*Leuward von Schallenberg
*Wulfger von Schallenberg
*Felan Rondrik von Schallenberg-Streitzig
*Ulfwin von Schallenberg-Zoltheim
*Malvina Cella von Schroeckh *
*Perainalf von Schroeckh-Wulfensteyr
*Haldan von Stolzenfurt
*Thalionmel von Weisenstein
*Herbald von Wertesteg
 
 
===Idee und Verwendung im Spiel===
 
Die Alriksritter gründen sich in einer Zeit, da sich die Ritterbünde der Pfortenritter und Pulethaner gegenseitig die Köpfe blutig schlagen, da sie diametral entgegengesetzte Philosophien verfolgen. Während die Alriksritter die brutalen und herzlosen Methoden der Pulethaner gegenüber dem einfachen Volk als untugendhaft ablehnen, da ein Ritter in besonderem Maße der Schutz des Volkes auferlegt ist, pochen sie in höherem Maße als die Pfortenritter auf Abkunft und die traditionelle Erlangung der Ritterwürde über die Knappenschaft. Weder Neuadlige noch Adlige, die die Ritterwürde ehrenhalber in Bezug auf ein weiteres Amt wie die Baronswürde erhalten haben finden Aufnahme in den Ritterbund.
 
Die Alriksritter bilden eine Gemeinschaft, die in einer romantischen und traditionellen Ansicht des Rittertums fußt. Nicht ohne Grund hat man Kaiser Alrik den Tugendhaften als Vorbild dieses Bundes auserkoren. Galt er doch als Ausbund an Ritterlichkeit und großes Vorbild, dessen geheimnisvolles Verschwinden und mögliche Wiederkehr in zeiten größter Not noch heute in Volkssagen verkündet wird.  Die Alriksritter haben es sich zur Aufgabe gemacht das Rittertum in leuchtenden Farben zu präsentieren und zu beweisen, dass sie die Grundlage der Macht sind, auf die Königreich Garetien und das ganze Mittelreich sich berufen kann. Sie treten entschieden in diesen Zeiten der äußeren Bedrohungen, wie die des Heptarchen Helme Haffax im Osten und der wiedererstarkenden Orken im Norden, gegen innere Zwistigkeiten auf. Ritter wie der Baron von Puleth Felan von Schallenberg-Streitzig versteigern sich sogar dazu innere Fehden als Verrat auszulegen.


Alriksritter achten auf eine makellose Ehre und sind Vorbilder an Ritterlichkeit. Für ihre Kaiserin und Königin würden sie jede Schlacht schlagen, nicht weil sie unbedingt mit ihrer  Politik übereinstimmen, sondern weil es ihre Pflicht ist. Doch gerade der Zwiespalt zwischen Realpolitik und romantischem Verlangen kann es sein der den einen oder anderen Alriksritter innerlich zu zerreißen versucht. Den schmalen Grat zwischen Anspruch und Wirklichkeit entlang zu wandeln ist keine einfache Sache und wer sich selbst vermeintlich über andere erhöht mag um so mehr in die Fänge dessen geraten, was er zu bekämpfen versucht.
===Luchsaffaere===


===Irdisch===
Stadt Kaiserhain, Stadtanwesen der Barone von Puleth, 3.Efferd 1035


Alriksritter schweben ständig zwischen ihren Wünschen, die oftmals unrealistisch und von dem Glanz vergangener Tage gefärbt sind. Dennoch sollen sie eine stabilisierende Brücke zwischen Rittertum und Königreich als Pfeiler von Rohajas Regierung stehen. Alriksritter sollen lautstark für die Tugenden der Ritterschaft werben, ebenso wie sie gegen jene wettern werden, die vermeintlich Unfrieden stiften oder sich unritterlich verhalten. Teilweise versuchen führende Ritter sogar als Partei des Adels direkten Einfluß auf die Reichspolitik zu nehmen, um die junge Kaiserin gegen "Hofschranzen und falsche Freunde zu beschützen", da diese eben nicht von den Lehren der Ritterschaft, von Rechten und Pflichten, sondern von Eigennutz geleitet würden. Davor müsse man die Kaiserin beschützen.
"Euer Hochgeboren?"
Felan hob den Kopf. Er hatte nicht gemerkt, wie sein Vogt den Raum betreten hatte. "Ja, Retobrecht?"
"Hochgeboren, da ist ein Mann...", sagte dieser und deutete eine verbeugung an, in der er sich unterbrach.
"Soso, ein Mann.,", meinte Felan mit hochgezogener linker Augenbraue. "Retobrecht, du stammelst doch sonst nicht so herum."
"Nun, es ist etwas delikat fürchte ich, Herr Baron."
"Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen, Retobrecht. Ich habe ja das Gefühl du wolltest mir mitteilen meine Mutter hätte eine unschickliche Affäre."
"Euer Hochgeboren! Niemals...!", fuhr Retobrecht Ferlinger schockiert und errötend auf. Doch Felan winkte ab. "Ein Scherz, nur ein Scherz...ach herrje ich fürchte die Zeit im Süden hat meine Manieren abschleifen lassen. Also was ist nun mit dem Mann?"
"Äh..nunja...", druckste der Mann herum."Er sagt er sei der Sohn von eurem Onkel."
"Onkel Ulfried?", rief Felan entgeistert aus. "Also das hätte ich dem nun wirklich nicht zugetraut."

Version vom 30. Januar 2012, 15:56 Uhr

Familienplanung

nach Bärenauer Vorbild:

  • Rondrik Ulfried (*1033 BF)
  • Emer Hesine (*1034 BF)
  • Rainmund Nadrian (*1035 BF)
  • Tsatalia Jalga (*1036 BF)
  • Phexiane Ardare (*1037 BF)
  • Halwin Praiodan (*1038 BF)

Blutige Tatzen

Luchsaffaere

Stadt Kaiserhain, Stadtanwesen der Barone von Puleth, 3.Efferd 1035

"Euer Hochgeboren?" Felan hob den Kopf. Er hatte nicht gemerkt, wie sein Vogt den Raum betreten hatte. "Ja, Retobrecht?" "Hochgeboren, da ist ein Mann...", sagte dieser und deutete eine verbeugung an, in der er sich unterbrach. "Soso, ein Mann.,", meinte Felan mit hochgezogener linker Augenbraue. "Retobrecht, du stammelst doch sonst nicht so herum." "Nun, es ist etwas delikat fürchte ich, Herr Baron." "Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen, Retobrecht. Ich habe ja das Gefühl du wolltest mir mitteilen meine Mutter hätte eine unschickliche Affäre." "Euer Hochgeboren! Niemals...!", fuhr Retobrecht Ferlinger schockiert und errötend auf. Doch Felan winkte ab. "Ein Scherz, nur ein Scherz...ach herrje ich fürchte die Zeit im Süden hat meine Manieren abschleifen lassen. Also was ist nun mit dem Mann?" "Äh..nunja...", druckste der Mann herum."Er sagt er sei der Sohn von eurem Onkel." "Onkel Ulfried?", rief Felan entgeistert aus. "Also das hätte ich dem nun wirklich nicht zugetraut."