Geschichten:Reichsforster Ränke - Unerwartetes Angebot: Unterschied zwischen den Versionen
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"Die Vorräte werden immer knapper, [[Hauptdarsteller ist::Garetien:Nimmgalf von Hirschfurten|Nimmgalf]]. So wie es aussieht, werden wir die Belagerung nicht mehr lange aufrecht erhalten können", berichtete [[Hauptdarsteller ist::Garetien:Tsaiane von Talbach|Tsaiane]] knapp. | |||
"Dann müssen wir schnellstens neue Vorräte heranschaffen, praiosnocheins! Ich werde [[Briefspieltext mit::Garetien:Udilbert von Hardt|Udilbert]] nicht den Sieg gönnen! Nicht auf diese Weise!" entgegnete Nimmgalf gereizt. | |||
"Ich sag es dir nur ungerne, aber die verfügbaren Geldmittel gehen ebenfalls zur Neige. Niemand hatte beim Aufbruch mit einer so langen Belagerung rechnen können. Und da wir die Burg ja nicht sturmreif schießen können..." sie fing sich einen abschätzigen Blick des Barons ein "...können wir eben nur hoffen, dass die Besatzer bald aufgeben werden." | |||
In dem Moment trat [[Nebendarsteller ist::Garetien:Barmbold von Nuzell|Barmbold von Nuzell]] das Zelt. "Verzeiht die Störung, Herrschaften. Gibt es irgendwelche Neuigkeiten?" Nimmgalf und Tsaiane sahen ihn an und schüttelten nur den Kopf. Der Mann war aus Sorge um seine Tochter sichtlich abgemagert. Nimmgalf wußte, dass das lange Warten für ihn noch deutlich zermürbender war als für ihn selber. Er wollte sich kaum ausdenken, wie er verzweifeln würde, wenn sich [[Briefspieltext mit::Garetien:Irnfrede von Luring-Hirschfurten|Irnfrede]] oder [[Briefspieltext mit::Garetien:Racalla von Hirschfurten|Racalla]] unter den Geiseln befänden. Tsaiane dachte da anscheinend ähnlich. | |||
Schließlich trat ein Weibel ein: "Verzeiht die Störung, Herr, ein Bote aus der Burg ist eingetroffen. Anscheinend wollen die verhandeln." | |||
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Der Bote hatte sich als [[Nebendarsteller ist::Garetien:Irian von Goyern|Irian von Goyern]] vorgestellt, der Edle zu Camdenburg. Er verhandelte in Udilberts Namen, dessen Vasall er war. | |||
"Mein Herr Udilbert schlägt vor, die Angelegenheit in einem Duell aufs zweite Blut zu lösen. Sollte mein Herr siegreich sein, gewährt Ihr uns freien Abzug aus der Burg, und statt der Schuldsumme erhält [[Briefspieltext mit::Garetien:Quelina von Hardt|Quelina von Hardt]], die erstgeborene Tochter meines Herrn, die Hand eures Erstgeborenen! Auf das der Streit damit dann ein für allemal beigelegt sei!" "Pah!" schnaubte Nimmgalf verächtlich. "Als wenn ich meinen [[Briefspieltext mit::Garetien:Randolf von Hirschfurten|Sohn und Erben]] an eine wesentlich ältere..." er rang mit den Worten..."Gemahlin verheiraten würde. Ich kann es auch gar nicht. Er ist bereits verlobt!" Das war eine taktische Lüge, jedoch konnte der Edle das wohl kaum auf die Schnelle überprüfen. | |||
Barmbold wandte sich mit Sorgenfalten an ihn: "Euer Hochgeboren, ich flehe Euch an. Vielleicht gelingt es uns so die Sache schnell aus der Welt zu schaffen. Überlegt es euch." | |||
Nimmgalf blickte ihn erst erzürnt, dann aber etwas verständnisvoller an. | |||
"Was geschieht, wenn ich gewinne?" fragte er von Goyern. | |||
"Wir werden die Burg und die Geiseln widerstandslos übergeben, und euch wird die geforderte Wiedergutmachungssumme von eintausend Goldstücken ausbezahlt!" antwortete dieser knapp. | |||
Nimmgalf dachte fieberhaft nach. Irgendwie roch das ganze nach einer Falle. | |||
"Bereitet Eurem Herrn meinen Gegenvorschlag: sollte er gewinnen, erhält seine Tochter die Hand von meinem Neffen [[Briefspieltext mit::Garetien:Fredalf von Hirschfurten|Fredalf von Hirschfurten]], der Sohn des [[Briefspieltext mit::Garetien:Helmar von Hirschfurten|Pfalzgrafen]] zu [[Ortsnennung ist::Garetien:Pfalz Goldenstein|Goldenstein]]! Er würde vom Alter her auch besser zu Quelina passen!" Irian nickte und verabschiedete sich knapp. | |||
"Das war die richtige Entscheidung, ich danke Euch, Hochgeboren!" seufzte Brambold erleichtert und verlies ebenfalls das Zelt. | |||
Tsaiane sah ihm noch nach. "Denkst du nicht, du hättest dir zuerst mal die Erlaubnis von deinem Vetter Helmar und seinem Sohn einholen sollen, bevor du dessen Hand als Preis einsetzt?" | |||
Nimmgalf lächelte sie entwaffned an: "Keine Sorge. Ich habe nicht vor zu verlieren. Vertrau mir!" | |||
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Aktuelle Version vom 29. Januar 2026, 17:23 Uhr
Nimmgalfs Lager vor Burg Hornbach, 22. Travia 1045 BF,
"Die Vorräte werden immer knapper, Nimmgalf. So wie es aussieht, werden wir die Belagerung nicht mehr lange aufrecht erhalten können", berichtete Tsaiane knapp.
"Dann müssen wir schnellstens neue Vorräte heranschaffen, praiosnocheins! Ich werde Udilbert nicht den Sieg gönnen! Nicht auf diese Weise!" entgegnete Nimmgalf gereizt.
"Ich sag es dir nur ungerne, aber die verfügbaren Geldmittel gehen ebenfalls zur Neige. Niemand hatte beim Aufbruch mit einer so langen Belagerung rechnen können. Und da wir die Burg ja nicht sturmreif schießen können..." sie fing sich einen abschätzigen Blick des Barons ein "...können wir eben nur hoffen, dass die Besatzer bald aufgeben werden."
In dem Moment trat Barmbold von Nuzell das Zelt. "Verzeiht die Störung, Herrschaften. Gibt es irgendwelche Neuigkeiten?" Nimmgalf und Tsaiane sahen ihn an und schüttelten nur den Kopf. Der Mann war aus Sorge um seine Tochter sichtlich abgemagert. Nimmgalf wußte, dass das lange Warten für ihn noch deutlich zermürbender war als für ihn selber. Er wollte sich kaum ausdenken, wie er verzweifeln würde, wenn sich Irnfrede oder Racalla unter den Geiseln befänden. Tsaiane dachte da anscheinend ähnlich.
Schließlich trat ein Weibel ein: "Verzeiht die Störung, Herr, ein Bote aus der Burg ist eingetroffen. Anscheinend wollen die verhandeln."
Der Bote hatte sich als Irian von Goyern vorgestellt, der Edle zu Camdenburg. Er verhandelte in Udilberts Namen, dessen Vasall er war. "Mein Herr Udilbert schlägt vor, die Angelegenheit in einem Duell aufs zweite Blut zu lösen. Sollte mein Herr siegreich sein, gewährt Ihr uns freien Abzug aus der Burg, und statt der Schuldsumme erhält Quelina von Hardt, die erstgeborene Tochter meines Herrn, die Hand eures Erstgeborenen! Auf das der Streit damit dann ein für allemal beigelegt sei!" "Pah!" schnaubte Nimmgalf verächtlich. "Als wenn ich meinen Sohn und Erben an eine wesentlich ältere..." er rang mit den Worten..."Gemahlin verheiraten würde. Ich kann es auch gar nicht. Er ist bereits verlobt!" Das war eine taktische Lüge, jedoch konnte der Edle das wohl kaum auf die Schnelle überprüfen.
Barmbold wandte sich mit Sorgenfalten an ihn: "Euer Hochgeboren, ich flehe Euch an. Vielleicht gelingt es uns so die Sache schnell aus der Welt zu schaffen. Überlegt es euch."
Nimmgalf blickte ihn erst erzürnt, dann aber etwas verständnisvoller an.
"Was geschieht, wenn ich gewinne?" fragte er von Goyern.
"Wir werden die Burg und die Geiseln widerstandslos übergeben, und euch wird die geforderte Wiedergutmachungssumme von eintausend Goldstücken ausbezahlt!" antwortete dieser knapp.
Nimmgalf dachte fieberhaft nach. Irgendwie roch das ganze nach einer Falle.
"Bereitet Eurem Herrn meinen Gegenvorschlag: sollte er gewinnen, erhält seine Tochter die Hand von meinem Neffen Fredalf von Hirschfurten, der Sohn des Pfalzgrafen zu Goldenstein! Er würde vom Alter her auch besser zu Quelina passen!" Irian nickte und verabschiedete sich knapp.
"Das war die richtige Entscheidung, ich danke Euch, Hochgeboren!" seufzte Brambold erleichtert und verlies ebenfalls das Zelt.
Tsaiane sah ihm noch nach. "Denkst du nicht, du hättest dir zuerst mal die Erlaubnis von deinem Vetter Helmar und seinem Sohn einholen sollen, bevor du dessen Hand als Preis einsetzt?"
Nimmgalf lächelte sie entwaffned an: "Keine Sorge. Ich habe nicht vor zu verlieren. Vertrau mir!"
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