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== BLutiges Jahr 1043 BF in Aldenried ==
Efferd/Travia:
Reichsforster Feldzug 'durch den Wald' ins nördliche Hartsteen. Ganz Aldenried besetzt (ohne Beteiligung der Waldsteiner)
Boron:
Das nördliche Hartsteen, auch Aldenried, bleibt von Reichsforster Truppen besetzt
Hesinde:
Waldstein steigt in die Fehde ein und lässt Truppen an der Grenze aufmarschieren. Reichsforster Truppen ziehen sich aus Aldenried zurück
Tsa:
Waldsteiner überfallen das nördliche Hartsteen und besetzt den Süden von Aldenried => Zweite Schlacht vor Bärenau
Anfang Phex:
Hartsteen schlägt die Waldsteiner Ritter in der 'Schlacht an der Pulsa' und kann sie bis zum Kloster Tannenheim zurückdrängen
Ende Phex:
Hartsteener und Waldsteiner Verbände belauern sich => keine Waldsteiner Truppen mehr in Aldenried.
Anfang Peraine:
Im 'Hartweiler Untergang' bei Tannau kommt es zum Gefecht zwischen Hartsteener und Waldsteiner Ritter
==Familienplanung==
==Familienplanung==
nach Bärenauer Vorbild:  
nach Bärenauer Vorbild:  
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*Tsatalia Jalga (*1036 BF)
*Tsatalia Jalga (*1036 BF)
*Phexiane Ardare (*1037 BF)
*Phexiane Ardare (*1037 BF)
*Halwin Praiodan (*1038 BF)
*Halwin Praiodan (*1039 BF, Efferd)
 
*Perainia Alrike (*1042 BF, Praios)
== Rondras Weg - Der junge Luchs ==
*Geron Angward (*1044 BF, Ingerimm)
 
Phex 1035 BF
 
Die kleine Kapelle war nur durch Kerzen erhellt, die das Abbild der Donnernden in ein flackerndes aber warmes Licht tauchten. Vor dem kleinen Altar kniete eine kleine Gestalt, die Kapuze des Mantels zurückgeworfen, so dass das jugendliche Alter des knienden Burschen in dem scharfgeschnittenen Gesicht mit den graublauen Augen, die Stirn umrahmt von kurz geschnittenen dunkelblondem Haar, gut zu erkennen war.
 
[[Hauptdarsteller ist::Garetien:Rondrian Brin von Schallenberg|Rondrian]] war unzufrieden. So hatte er sich seine Knappschaft bei dem [[Nebendarsteller ist::Garetien:Wolfaran II. von Ochs|jungen Ochs]] nicht vorgestellt. Der Gatte der [[Briefspieltext mit::Garetien:Iralda von Bärenau|Baroness von Bärenau]] war nicht der Ritter, von dem er gehofft hatte in seine Dienste treten zu können. Er fühlte sich an die Erzählungen seines großen Bruders [[Briefspieltext mit::Garetien:Felan Rondrik von Schallenberg|Felan]] erinnert, wie der ins einer Zeit als Knappe bei Luidor von Hartsteen mehr in garetischen Amtsstuben als bei, als ritterlich zu erachtenden, Schlachten und Turneien zugebracht hatte. Schon damals hatte er darum gebetet dass ihm ein besseres Schicksal vergönnt sein möge, aber er hatte doch dieses Los gezogen.
 
Mochte Wolfaran von Ochs auch das Schwert zu führen wissen, so war die Ausbildung bei ihm auch eher langweilig. Keine Kämpfe waren auszutragen und keine Schlachten zu schlagen. Zwar war er durchaus viel im Namen der Kaiserin und ihrer Kanzlei unterwegs, doch was er dazwischen trieb war nur dazu angetan in Rondrian eine gewisse Abscheu hervorzurufen.
 
An die Frauengeschichten hatte er sich nicht gewöhnen mögen. Er wußte, dass auch in seiner Familie manchmal Rahjas Wirken höher geschätzt wurde als Travias eheliche Treue. Aber in so jungen Jahren? Als Knappe blieb ihm jedenfalls das Liebesleben seines Rittervaters nicht verborgen. Überhaupt glich er immer mehr dessen Vater, dem alten Leobrecht von Ochs, den er schon gesehen hatte und der ebenso weniger ein Ritter zu sein schien, als mehr ein typischer Höfling, der mehr mit Worten in irgendwelchen Hinterzimmern als dem Schwerte focht.
 
Doch was sich [[Geschichten:Mit_Phex_im_Bunde_–_Eine_aufschlussreiche_Kutschfahrt|kürzlich zugetragen hatte]] machte ihn regelrecht zornig. Gleichzeitig war der junge Ochs sein Rittervater und er wusste, dass er ihm Treue und Loyalität schuldig war.


==Blutige Tatzen==
für Leuward & Perala von Schallenberg:
*Leomar *1044
*Perainhild *1045
*Debrek *1047


===Luchsaffaere===
== Rondras Weg ==


'''[[Garetien:Stadt Kaiserhain|Stadt Kaiserhain]], Stadtanwesen der Barone von Puleth, 3.Efferd 1035'''
Verbindung zum mystischen unter Burg Sturmwacht schaffen.




Der Mann trat leise durch die Tür in den Raum und beobachtete im Türrahmen verharrend den Baron an seinem Schreibtisch. Die Feder in der Hand des Barons kratzte über das teure Pergament, sich leicht auf die hervorgereckte Zunge beißend wie ein junger Praiosschüler, und verunzierte es mit wilder Tintenschmiererei in dem Bemühen seine Gedankengänge zu Papier zu bringen. Seine Hochgeboren schrieb ein Buch über seine Reise in die Lande der Ungläubigen im Süden. Es war sehr deutlich zu erkennen, dass der Schreiber mit der Feder auf dem Kriegsfuß stand. Der Mann im Türrahmen räusperte sich.
= Hesindes Weg =


"Euer Hochgeboren?"
== Hesindes Weg - Spiegelbilder ==


[[Garetien:Felan Rondrik von Schallenberg|Felan]] hob den Kopf. Er hatte nicht gemerkt, wie sein Vogt den Raum betreten hatte. "Ja, [[Garetien:Retobrecht Ferlinger|Retobrecht]]?"
10.Tsa 1043 BF, [[Handlungsort ist::Garetien:Stadt Kaiserhain|Stadt Kaiserhain]], [[Garetien:Freiherrlich Aldengrund|Freiherrlich Aldengrund]]


"Hochgeboren, da ist ein Mann...", sagte dieser und deutete eine verbeugung an, in der er sich unterbrach.
Die Wärme floh früh dieses Jahr. Kleine Teiche und Rinnsale bildeten sich in den Wagenspuren auf der schlammigen Straße. Jedenfalls fand das Ruhmbart Gumping, als er seinen Ochsenkarren durch die Nebenstraße der Stadt führte. Aber ihm war das nur recht. Ein Segen der Herrin Tsa und ihrer Schwester Peraine, je früher man beginnen könnte sich um die Felder zu kümmern, gerade na dem furchtbarem letzten Jahr, dachte der Bauer missgemut und kratzte sich an seiner Nase, der man an ihrer rosigen und geäderten Knolligkeit ansehen konnte, dass er gerne mal den einen oder anderen Becher Gebrannten zu sich nahm. Sein Hof und seine Familie waren zwar weitgehend verschont geblieben, aber noch immer marodierten Truppen durchs Land. Und er hatte keine größere Lust darauf diesen jetzt zu begegnen. Lieber frönte er dem Klatsch und war deswegen beliebt unter seinen Nachbarn auf dem Land, da er stets die neuesten Geschichten zu erzählen wusste, nachdem er aus der Stadt wieder heim kehrte.


"Soso, ein Mann.,", meinte Felan mit hochgezogener linker Augenbraue. "Retobrecht, du stammelst doch sonst nicht so herum."
Es war zwar immer noch kühl und der eine oder andere Schneefall nicht ausgeschlossen, als die Dunkelheit sich über die Stadt senkte. Erste Sterne spiegelten sich in den vielen Pfützen auf der Straße, als wolle auch der Herr Phex seine Absichten in der Stadt Material zur Ausbesserung der großen Scheune zu erwerben mit seinem Licht segnen. Die Aussicht bald bei seiner lieben Base einkehren zu können und hoffentlich einen Krug warmen Apfelweins kredenzt zu bekommen ließ ihn in Vorfreude summen.


"Nun, es ist etwas delikat fürchte ich, Herr Baron."
So bemerkte er nicht, wie sich ein Schatten lautlos von einem niedrigen Dach auf seinen leeren Karren fallen ließ und langsam nach vorne kroch. Nicht einmal das Messer blitzte auf, als es gezogen wurde, da die Klinge mit Ruß geschwärzt war. Ruhmbart riß erschrocken die Augen auf, als sich die Hand auf seinen Mund legte und er die Klinge an seiner Kehle spürte. Nicht einen Ton brachte er heraus.


"Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen, Retobrecht. Ich habe ja das Gefühl du wolltest mir mitteilen meine Mutter hätte eine unschickliche Affäre."
"Einen Hilferuf, und du bist tot.", versprach die Stimme des Angreifers, die rau und kalt an Ruhmbarts Ohr drang. "Nicke, wenn du das verstanden hast." Eilig kam der Bauer der Aufforderung nach, doch vorsichtig um sich nicht aus Versehen den Hals selbst aufzuschlitzen. "Gut. Es heißt du bist gut informiert darüber was in diesem Ort so passiert. Beantworte mir meine Fragen und ich verschwinde wieder." Erneut nickte Ruhmbart, dem der kalte Schweiß ausgebrochen war. "Ist der Baron derzeit in der Stadt." "Ja, ihr erkennt es daran, dass das Banner an seinem Stadthaus weht.", eilte sich Ruhmbart zu antworten. "Sind vor längerer Zeit zwei Kinder in den Haushalt des Barons eingezogen?" "Äh, was meint ihr mit vor einiger Zeit, Herr?" "Vor mehreren Götterläufen, ich schätze fünf bis sieben sollten es sein. Sie heißen Haldana und Cereborn." "Ja Herr, ein Junge und ein Mädchen. Kamen wohl von weither. Sollen einem weit entfernten Familienzweig angehören." "Wohnen sie hier in der Stadt?" Der Bauer schüttelte den Kopf, da er nicht wusste was er sonst dazu sagen sollte. "Wo sind sie dann?" "Gareth, Magierakademie", brachte der furchtsame Mann hervor. "Sieht man sie hier häufiger?" "Ab und zu. Ich meine ich sehe sie selbst nicht oft, aber ich hörte, dass sie häufiger mal auf dem Markt zu sehen sind, wo sie besonders Fernhändler besuchen, die nicht direkt durch Gareth ziehen, wegen der hohen Stadtzölle und ohnehin ihre Waren weiter in den Norden bringen wollen. Also wenn sie aus der Kaiserstadt zu Besuch beim Baron sind. Vor allem an hohen Festtagen.", eilte er sich schnell zu sagen. Er geriet ins Plappern. Die sich fest an seinen Hals sschmiegende Messerschneide mochte der Grund dafür sein. Ein Bluttropfen rann ihm in den Kragen und vermischte sich mit Angstschweiß. "Fernhändler? Was für welche." "Naja, wie den einen da aus dem Liebfeld'schen, der immer herkommt um aus dem Norden seltene Kräuter zu holen und dafür seine Stoffe hier und dorten verkauft..naja, was er noch nicht in Gareth loswird aber was für diese Bojaren noch gut genug ist und..." "Wie ist der Name?" "Ich ..äh, ich glaube er nennt sich selbst Arvesio das Tago, oder so." "Avessio d'Astego?" "Ja, genau! Aber er ist derzeit nicht in der Stadt. Und.." "Danke, das war alles was ich wissen wollte." Ohne weiteres Zögern stieß das Messer zu, während Ruhmbart der Mund mit einem Stoffknäuel verstopft wurde. Kaum hörbar gurgelnd versucht sich Ruhmbart noch loszureißen, doch hatte er keine Möglichkeit sich des geübten Griffs seines Mörders zu erwehren. Nur einen Augenblick später starrten seine gebrochenen Augen in den sternenklaren Nachthimmel, während sich der Schatten mit leichten Schritten entfernte und nur einen Augenblick später verschwunden war.


"Euer Hochgeboren! Niemals...!", fuhr Retobrecht Ferlinger schockiert und errötend auf. Doch Felan winkte ab. "Ein Scherz, nur ein Scherz...ach herrje ich fürchte die Zeit im Süden hat meine Manieren abschleifen lassen. Also was ist nun mit dem Mann?"
=Blutige Tatzen=


"Äh..nunja...", druckste der Mann herum."Er sagt er sei der Sohn von eurem Onkel."
==Luchsjagd==


"Onkel Ulfried?", rief Felan entgeistert aus und warf die Schreibfeder auf den Tisch. "Also das hätte ich dem nun wirklich nicht zugetraut."
'''[[Garetien:Stadt Kaiserhain|Stadt Kaiserhain]], 4.Rahja 1043'''


==Pulether Ritter==
=Pulether Ritter=
*Felan Rondrik von Schallenberg
*Felan Rondrik von Schallenberg
*Wulfger von Schallenberg
*Wulfger von Schallenberg

Aktuelle Version vom 17. März 2021, 18:14 Uhr

BLutiges Jahr 1043 BF in Aldenried

Efferd/Travia: Reichsforster Feldzug 'durch den Wald' ins nördliche Hartsteen. Ganz Aldenried besetzt (ohne Beteiligung der Waldsteiner)

Boron: Das nördliche Hartsteen, auch Aldenried, bleibt von Reichsforster Truppen besetzt

Hesinde: Waldstein steigt in die Fehde ein und lässt Truppen an der Grenze aufmarschieren. Reichsforster Truppen ziehen sich aus Aldenried zurück

Tsa: Waldsteiner überfallen das nördliche Hartsteen und besetzt den Süden von Aldenried => Zweite Schlacht vor Bärenau

Anfang Phex: Hartsteen schlägt die Waldsteiner Ritter in der 'Schlacht an der Pulsa' und kann sie bis zum Kloster Tannenheim zurückdrängen

Ende Phex: Hartsteener und Waldsteiner Verbände belauern sich => keine Waldsteiner Truppen mehr in Aldenried.

Anfang Peraine: Im 'Hartweiler Untergang' bei Tannau kommt es zum Gefecht zwischen Hartsteener und Waldsteiner Ritter


Familienplanung

nach Bärenauer Vorbild:

  • Rondrik Ulfried (*1033 BF)
  • Emer Hesine (*1034 BF)
  • Rainmund Nadrian (*1035 BF)
  • Tsatalia Jalga (*1036 BF)
  • Phexiane Ardare (*1037 BF)
  • Halwin Praiodan (*1039 BF, Efferd)
  • Perainia Alrike (*1042 BF, Praios)
  • Geron Angward (*1044 BF, Ingerimm)

für Leuward & Perala von Schallenberg:

  • Leomar *1044
  • Perainhild *1045
  • Debrek *1047

Rondras Weg

Verbindung zum mystischen unter Burg Sturmwacht schaffen.


Hesindes Weg

Hesindes Weg - Spiegelbilder

10.Tsa 1043 BF, Stadt Kaiserhain, Freiherrlich Aldengrund

Die Wärme floh früh dieses Jahr. Kleine Teiche und Rinnsale bildeten sich in den Wagenspuren auf der schlammigen Straße. Jedenfalls fand das Ruhmbart Gumping, als er seinen Ochsenkarren durch die Nebenstraße der Stadt führte. Aber ihm war das nur recht. Ein Segen der Herrin Tsa und ihrer Schwester Peraine, je früher man beginnen könnte sich um die Felder zu kümmern, gerade na dem furchtbarem letzten Jahr, dachte der Bauer missgemut und kratzte sich an seiner Nase, der man an ihrer rosigen und geäderten Knolligkeit ansehen konnte, dass er gerne mal den einen oder anderen Becher Gebrannten zu sich nahm. Sein Hof und seine Familie waren zwar weitgehend verschont geblieben, aber noch immer marodierten Truppen durchs Land. Und er hatte keine größere Lust darauf diesen jetzt zu begegnen. Lieber frönte er dem Klatsch und war deswegen beliebt unter seinen Nachbarn auf dem Land, da er stets die neuesten Geschichten zu erzählen wusste, nachdem er aus der Stadt wieder heim kehrte.

Es war zwar immer noch kühl und der eine oder andere Schneefall nicht ausgeschlossen, als die Dunkelheit sich über die Stadt senkte. Erste Sterne spiegelten sich in den vielen Pfützen auf der Straße, als wolle auch der Herr Phex seine Absichten in der Stadt Material zur Ausbesserung der großen Scheune zu erwerben mit seinem Licht segnen. Die Aussicht bald bei seiner lieben Base einkehren zu können und hoffentlich einen Krug warmen Apfelweins kredenzt zu bekommen ließ ihn in Vorfreude summen.

So bemerkte er nicht, wie sich ein Schatten lautlos von einem niedrigen Dach auf seinen leeren Karren fallen ließ und langsam nach vorne kroch. Nicht einmal das Messer blitzte auf, als es gezogen wurde, da die Klinge mit Ruß geschwärzt war. Ruhmbart riß erschrocken die Augen auf, als sich die Hand auf seinen Mund legte und er die Klinge an seiner Kehle spürte. Nicht einen Ton brachte er heraus.

"Einen Hilferuf, und du bist tot.", versprach die Stimme des Angreifers, die rau und kalt an Ruhmbarts Ohr drang. "Nicke, wenn du das verstanden hast." Eilig kam der Bauer der Aufforderung nach, doch vorsichtig um sich nicht aus Versehen den Hals selbst aufzuschlitzen. "Gut. Es heißt du bist gut informiert darüber was in diesem Ort so passiert. Beantworte mir meine Fragen und ich verschwinde wieder." Erneut nickte Ruhmbart, dem der kalte Schweiß ausgebrochen war. "Ist der Baron derzeit in der Stadt." "Ja, ihr erkennt es daran, dass das Banner an seinem Stadthaus weht.", eilte sich Ruhmbart zu antworten. "Sind vor längerer Zeit zwei Kinder in den Haushalt des Barons eingezogen?" "Äh, was meint ihr mit vor einiger Zeit, Herr?" "Vor mehreren Götterläufen, ich schätze fünf bis sieben sollten es sein. Sie heißen Haldana und Cereborn." "Ja Herr, ein Junge und ein Mädchen. Kamen wohl von weither. Sollen einem weit entfernten Familienzweig angehören." "Wohnen sie hier in der Stadt?" Der Bauer schüttelte den Kopf, da er nicht wusste was er sonst dazu sagen sollte. "Wo sind sie dann?" "Gareth, Magierakademie", brachte der furchtsame Mann hervor. "Sieht man sie hier häufiger?" "Ab und zu. Ich meine ich sehe sie selbst nicht oft, aber ich hörte, dass sie häufiger mal auf dem Markt zu sehen sind, wo sie besonders Fernhändler besuchen, die nicht direkt durch Gareth ziehen, wegen der hohen Stadtzölle und ohnehin ihre Waren weiter in den Norden bringen wollen. Also wenn sie aus der Kaiserstadt zu Besuch beim Baron sind. Vor allem an hohen Festtagen.", eilte er sich schnell zu sagen. Er geriet ins Plappern. Die sich fest an seinen Hals sschmiegende Messerschneide mochte der Grund dafür sein. Ein Bluttropfen rann ihm in den Kragen und vermischte sich mit Angstschweiß. "Fernhändler? Was für welche." "Naja, wie den einen da aus dem Liebfeld'schen, der immer herkommt um aus dem Norden seltene Kräuter zu holen und dafür seine Stoffe hier und dorten verkauft..naja, was er noch nicht in Gareth loswird aber was für diese Bojaren noch gut genug ist und..." "Wie ist der Name?" "Ich ..äh, ich glaube er nennt sich selbst Arvesio das Tago, oder so." "Avessio d'Astego?" "Ja, genau! Aber er ist derzeit nicht in der Stadt. Und.." "Danke, das war alles was ich wissen wollte." Ohne weiteres Zögern stieß das Messer zu, während Ruhmbart der Mund mit einem Stoffknäuel verstopft wurde. Kaum hörbar gurgelnd versucht sich Ruhmbart noch loszureißen, doch hatte er keine Möglichkeit sich des geübten Griffs seines Mörders zu erwehren. Nur einen Augenblick später starrten seine gebrochenen Augen in den sternenklaren Nachthimmel, während sich der Schatten mit leichten Schritten entfernte und nur einen Augenblick später verschwunden war.

Blutige Tatzen

Luchsjagd

Stadt Kaiserhain, 4.Rahja 1043

Pulether Ritter

  • Felan Rondrik von Schallenberg
  • Wulfger von Schallenberg
  • Efferdane von Wulfensteyr
  • (Bocksbert von Stolzenfurt)
  • Haldan von Stolzenfurt
  • Malvina Cella von Schroeckh
  • Perainalf von Schroeckh-Wulfensteyr
  • Horwart von Schroeckh
  • Toban von Schroeckh
  • Perala von Schroeckh
  • Ludowald von Schroeckh
  • Voltan von Kallerberg
  • Herbald von Wertesteg
  • Howarth von Wertesteg
  • Herbald der Jüngere von Wertesteg
  • Alissa von Schallenberg
  • Perval von Schallenberg
  • Ulfwin von Schallenberg-Zoltheim
  • Trondumir von Schallenberg
  • Alwene von Schallenberg
  • Lechdan von Quintian-Quandt