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| ==Ritterbund== | | == BLutiges Jahr 1043 BF in Aldenried == |
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| ===Alriksritter===
| | Efferd/Travia: |
| Garetischer Bund der Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks
| | Reichsforster Feldzug 'durch den Wald' ins nördliche Hartsteen. Ganz Aldenried besetzt (ohne Beteiligung der Waldsteiner) |
| genannt Alriksritter
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| | Boron: |
| | Das nördliche Hartsteen, auch Aldenried, bleibt von Reichsforster Truppen besetzt |
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| | Hesinde: |
| | Waldstein steigt in die Fehde ein und lässt Truppen an der Grenze aufmarschieren. Reichsforster Truppen ziehen sich aus Aldenried zurück |
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| "Der Garetischer Bund der Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks sieht sich in Tradition des Reychsforster Bundes, deren Mitglieder sich für ritterliche Tugenden und Reich eingesetzt haben, bis über das höchstmöglich scheinende Maß hinaus, mit Leib und Leben."
| | Tsa: |
| | Waldsteiner überfallen das nördliche Hartsteen und besetzt den Süden von Aldenried => Zweite Schlacht vor Bärenau |
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| | Anfang Phex: |
| | Hartsteen schlägt die Waldsteiner Ritter in der 'Schlacht an der Pulsa' und kann sie bis zum Kloster Tannenheim zurückdrängen |
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| | Ende Phex: |
| | Hartsteener und Waldsteiner Verbände belauern sich => keine Waldsteiner Truppen mehr in Aldenried. |
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| | Anfang Peraine: |
| | Im 'Hartweiler Untergang' bei Tannau kommt es zum Gefecht zwischen Hartsteener und Waldsteiner Ritter |
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| Regeln zur Mitgliedschaft und Ordnung des Ritterbundes
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| Ad Primum der Ritterschlag muss erlangt sein nach einer ausreichenden Knappenschaft
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| Ad Secundum ein Anwärter muss Mitglied einer Familie des Adels zu sein, der es möglich ist einen geadelten Vorfahren aus der glorreichen Zeit Kaiser Alriks des Tugendhaften aufzuweisen.
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| Ad Tertium ein Anwärter und Mitglied muss eine an den Tugenden der Ritterlichkeit ausgerichtete Lebensführung nach Vorbild des großen Kaisers Alrik vorweisen können
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| Ad Quartum Mitglieder des Garetischen Bundes der Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks sind dazu verpflichtet für die Ordnung und die Stabilität des Königreichs Garetien und auch des großen Heiligen Neuen Kaiserreichs vom Greifenthron zu Gareth unter der Raulskrone einzutreten.
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| Ad Quintum zur Aufnahme in den Ritterbund bedarf es eines Fürsprechers im Bund, der die Aufnahme des Neumitglieds unterstützt.
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| Ad Sextum Fehden der Ehre wegen sollen, sofern der Fehdegegner es zuläßt, ausschließlich in Zweikämpfen gefochten werden. Einen Unschuldigen, das heißt in Exemplo die dem Schutz eines Fehdegegners Unterstellten, für die eigene Ehre bluten zu lassen um dem Fehdegegner zu schaden, verstößt in den Augen des Ritterbundes gegen die Gebote der Ritterlichkeit
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| Ad Septimum eine Verfehlung der Rittertugend eines Bundesmitgliedes kann durch die Versammlung und die Mehrheit der Mitglieder des Ritterbundes erklärt werden und kann nur durch eine ritterliche Queste erledigt werden. Sollte diese Queste verweigert werden oder ihr Ergebnis als erfolglos gewertet werden so wird das Mitglied aus dem Ritterbund ausgeschlossen.
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| Ad Octum der Schwertvater ist der Vertreter des Bundes nach außen und sein nominelles Oberhaupt zu zeremoniellen und offiziellen Anlässen. Er oder sie wird auf Lebenszeit gewählt oder bis der Schwertvater freiwillig von diesem Titel zurücktritt.
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| Mitglieder im Ritterbund sind ohne eine gesonderte Herausstellung von Ämtern und Würden in buchstäblicher Reihenfolge des Namens:
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| *Ismene von Gauternburg
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| *Balian von Ibelstein
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| *Gerwulf von Ibelstein
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| *Berndrich von Katterquell
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| *Wolfhardt von Krolock
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| *Iralda von Ochs
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| *Leuward von Schallenberg
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| *Wulfger von Schallenberg
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| *Felan Rondrik von Schallenberg-Streitzig
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| *Ulfwin von Schallenberg-Zoltheim
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| *Malvina Cella von Schroeckh
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| *Perainalf von Schroeckh-Wulfensteyr
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| *Haldan von Stolzenfurt
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| *Thalionmel von Weisenstein
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| *Herbald von Wertesteg
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| ===Ritterbund===
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| 12.Peraine 1034 BF, Burg Aldengrund, Baronie Puleth
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| Im Kamin des herrschaftlichen Studierzimmers auf Burg Aldengrund prasselte ein lorderndes Feuer trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit, das den Raum gemeinsam mit zwei Kerzenständern auf dem Arbeitstisch des Barons erhellte. Mehrere Pergamente und Papiere lagen dort, unsauber mit Worten, Namen halben und ganzen Sätzen kreuz und quer beschrieben, garniert mit Tintenklecksen. Ebenso mit Tinte befleckt waren die Hände Felan von Schallenberg-Streitzigs, der dort am Tische saß und dessen Augen nicht nur wegen des Feuerscheins fiebrig glänzten. Felan hatte gerade erst eine Erkältung auskuriert. Das hieß, eigentlich hätte man ihn, wenn es nach seiner Mutter gegangen wäre, auch noch weiterhin im Bett gefesselt. Doch felan hatte es dort nicht mehr halten können, da er sich schier zu Tode gelangweilt hatte.
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| Nun saß er hier und formulierte eine Idee aus, die ihn bereits in den beschäftigungslosen Stunden im Bett im Kopf umhergegangen war. Zufrieden setzte er den Schlußpunkt am Ende einer Aufzählung mehrer Sätze, die er untereinander auf dem Papier notiert hatte. Er lehnte sich zurück und besah das Dokument mit einem Lächeln auf dem Gesicht als es an der Tür klopfte. "Herein.", antworte Felan und sein Lächeln verbreiteterte sich als er seinen Vetter und gefolgsmann erkannte.
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| "Wulfger! Ich hatte gar nicht mit dir gerechnet!", rief er aus und wollte sich erheben, als Wulfger ihm entgegen kam.
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| "Bleibt nur sitzen, euer Gnaden. Meine wohlgeschätzte Tante würde mich mit einem ihrer strafenden Blicke aufspießen, wenn ich zuließe, dass Du dich anstrengen würdest nur um mich zu begrüßen.", kam ihm Wulfger mit einem Grinsen zuvor und so wurde der Handschlag ausgetauscht, während Felan saß und Wulfger einen Platz anbot. Dennoch hatte Felan das Gesicht verzogen und seufzte.
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| "Mutter meint immer noch ich wäre ein kleiner Junge..."
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| "Bist du das nicht mehr? Du bist zumindest immer noch einen halben Spann kleiner als ich.", grinste Wulfger und fing sich Felans nur halb böse gemeinten Blick auf.
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| "Das werde ich mir noch auf dem Sterbebett anhören müssen, nicht wahr?"
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| "Ich werde mich hüten meinen Lehnshern auf dem Sterbebett mitderartigem zu behelligen. Das geziemt sich doch eines Ritters nicht."
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| "Ha!", rief Felan aus und sein Gesicht wurde wieder durch ein Lächeln verziert. "Ritter, ein gutes Stichwort. Du hast mich doch schon über Pfortenritter und Pulethaner lamentieren hören."
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| "Mehr als einmal, das stimmt.", antwortete Wulfger mit einem lächelnden, aber nichts desto trotz interessierten Gesichtsausdruck.
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| "Nun, ich habe nun endgültig genug von denen. Ich weiß ausserdem, dass es nicht nur mir so geht und auch noch andere das Rittertum in diesen beiden Bünden nicht so repräsentiert sieht, wie es dem Rittertum anstünde. Also habe ich mir gedacht anstatt mich zu beschweren sollte ich vielleicht lieber mit gutem Beispiel vorangehen. Was hieltest du davon, wenn wir selbst einen Ritterbund gründen würden. Einen aber der nach unseren und den unserer geistigen Verbpündeten Vorstellungen geformt ist? Hier ließ einmal, was ich dazu niedergeschirben habe." Felan nahm das Papier von vor sich und reichte es Wulfger, der es entgegennahme, zu sich herumdrehte und begann es zu lesen.
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| {{Brief
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| |Adressat='''Bund der wahren Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks'''
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| Der Bund der wahren Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks sieht sich in Tradition des Reychsforster Bundes, deren Mitglieder sich für ritterliche Tugenden und Reich eingesetzt haben, bis über das erforderliche und höchstmöglich scheinende Maß hinaus, mit Leib und Leben.
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| |Text=Regeln zur Mitgliedschaft und Ordnung des Ritterbundes
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| Ad Primum der Ritterschlag muss erlangt sein nach einer ausreichenden Knappenschaft.
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| Ad Secundum ein Anwärter muss Mitglied einer Familie des Adels zu sein, der es möglich ist einen geadelten Vorfahren aus der glorreichen Zeit Kaiser Alriks des Tugendhaften aufzuweisen.
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| Ad Tertium ein Anwärter und Mitglied muss eine an den Tugenden der Ritterlichkeit ausgerichtete Lebensführung nach Vorbild des großen Kaisers Alrik vorweisen können.
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| Ad Quartum Mitglieder des Garetischen Bundes der Ritter in Angedenken des tugendhaften Kaiser Alriks sind dazu verpflichtet für die Ordnung und die Stabilität des Königreichs Garetien und auch des großen Heiligen Neuen Kaiserreichs vom Greifenthron zu Gareth unter der Raulskrone einzutreten.
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| Ad Quintum zur Aufnahme in den Ritterbund bedarf es eines Fürsprechers im Bund, der die Aufnahme des Neumitglieds unterstützt.
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| Ad Sextum Fehden der Ehre wegen sollen, sofern der Fehdegegner es zuläßt, ausschließlich in Zweikämpfen gefochten werden. Einen Unschuldigen, das heißt in Exemplo die dem Schutz eines Fehdegegners Unterstellten, für die eigene Ehre bluten zu lassen um dem Fehdegegner zu schaden, verstößt in den Augen des Ritterbundes gegen die Gebote der Ritterlichkeit.
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| Ad Septimum eine Verfehlung der Rittertugend eines Bundesmitgliedes kann durch die Versammlung und die Mehrheit der Mitglieder des Ritterbundes erklärt werden und kann nur durch eine ritterliche Queste erledigt werden. Sollte diese Queste verweigert werden oder ihr Ergebnis als erfolglos gewertet werden so wird das Mitglied aus dem Ritterbund ausgeschlossen.
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| Ad Octum der Schwertvater ist der Vertreter des Bundes nach außen und sein nominelles Oberhaupt zu zeremoniellen und offiziellen Anlässen. Er oder sie wird auf Lebenszeit gewählt oder bis der Schwertvater freiwillig von diesem Titel zurücktritt.
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| |Absender=gegeben am Zwölften Tage des Borons im 1034. Jahre des Falles des tausendtürmigen Bosparans
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| Felan Rondrik von Schallenberg-Streitzig
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| }}
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| Felan beobachtete Wulfger, während dieser das Schriftstück durchlas, mit gespannter Miene. Als Wulfger geendet hatte und aufblickte warf Felan schnell ein: "Ich hatte vor es ausser an die Ritter in Puleth meines vertrauens auch an Iralda nach Bärenau zu schicken und unter ihren Rittern Interesse daran zu wecken. Was denkst du dazu Wulfger?"
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| Wulfger nickte bedächtig bevor er sprach. "Das klingt ja schon sehr ausgearbeitet. Auch wenn der Titel 'wahre Ritter' für etwas Irritation sorgen dürfte sehe ich dir an, dass dies nicht unbeabsichtigt wäre."
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| "Da hast du Recht. Es geht mir gegen den Strich wie einige Adlige den Begriff des Ritters im Munde führen ohne Ritter zu sein oder gar ritterlich dabei zu handeln! Vielleicht öffnet dies auch ihre Augen."
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| "Mit meiner Bitte darum an der Gründung beteiligt zu werden darfst du auf jeden Fall rechnen, Felan."
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| "Ausgezeichnet. Dann will ich allsbald Briefe verfassen die diese Idee weitertragen an unsere Freunde und alljene einladen zu einer Versammlung, die sich daran beteiligen möchten. Du wirst sehen das wird den Glanz vergangener Jahrhunderte wiederkehren lassen im Rittertum des Reiches."
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| Wulfger maß den Baron mit einem Blick und nickte dabei. Er war kein solcher Romantiker wie Felan, aber er sah darin auch eine Gelegenheit das Rittertum und die damit verbundenen Privilegien und Rechte des Adels wieder mehr in den Vordergrund treten zu lassen. Zumal er genauso wie Felan überzeugt war, dass die Fehde von sogenannten Ritterbünden wie Pförtnern und Pulethanern nur zu eine Instabilität im Reich beitrugen. Schlielich drohte der Feind eher an den Grenzen des Reiches und sollte dort bekämpft werden, anstatt sich gegenseitig die Ritterschädel einzuschlagen. Er konnte nur hoffen, dass Felans Ritterbund auch auf einen entsprechenden Widerhall treffen würde.
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| ==Familienplanung== | | ==Familienplanung== |
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| *Tsatalia Jalga (*1036 BF) | | *Tsatalia Jalga (*1036 BF) |
| *Phexiane Ardare (*1037 BF) | | *Phexiane Ardare (*1037 BF) |
| *Halwin Praiodan (*1038 BF) | | *Halwin Praiodan (*1039 BF, Efferd) |
| | *Perainia Alrike (*1042 BF, Praios) |
| | *Geron Angward (*1044 BF, Ingerimm) |
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| ==Wikitext AR==
| | für Leuward & Perala von Schallenberg: |
| | *Leomar *1044 |
| | *Perainhild *1045 |
| | *Debrek *1047 |
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| ===Alriksritter=== | | == Rondras Weg == |
| Am 6. Rondra 1035 BF (Tag der Reichsgründung) wurde dieser Ritterbund von ehrenhaften garetischen Rittern gegründet. Der Garetische Bund der Ritter in Angedenken des tugendhaften Königs Alriks sieht sich in Tradition des Reychsforster Bundes, deren Mitglieder sich für ritterliche Tugenden und Reich eingesetzt haben, bis über das höchstmöglich scheinende Maß hinaus, mit Leib und Leben.
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| === Schutzpatrone ===
| | Verbindung zum mystischen unter Burg Sturmwacht schaffen. |
| Schutzpatron der Alriksritter ist der stets ritterliche König Alrik von Gareth, sowie der in Hartsteen als Heiliger der Rondrakriche Angebetete Baron Emmeran von Lilienmoor.
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| ===Anführer===
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| Der Schwertvater ist der Vertreter des Bundes nach außen und sein nominelles Oberhaupt zu zeremoniellen und offiziellen Anlässen. Er oder sie wird auf Lebenszeit gewählt oder bis der Schwertvater freiwillig von diesem Titel zurücktritt. Als Oberhaupt fungiert aktuell der Bannerträger des Königreiches Gerobald Leuhold von Ruchin.
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| Der Stellvertreter wird Schildträger genannt, ein Amt das zurzeit der Pulether Baron Felan Rondrik von Schallenberg ausübt.
| | = Hesindes Weg = |
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| === Treffen === | | == Hesindes Weg - Spiegelbilder == |
| Am 6. Rondra eines jeden Jahres, zu den Feierlichkeiten der Reichsgründung, versammeln sich die Alriksritter auf der Burg Aldengrund in Garetien.
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| | 10.Tsa 1043 BF, [[Handlungsort ist::Garetien:Stadt Kaiserhain|Stadt Kaiserhain]], [[Garetien:Freiherrlich Aldengrund|Freiherrlich Aldengrund]] |
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| === Insignien ===
| | Die Wärme floh früh dieses Jahr. Kleine Teiche und Rinnsale bildeten sich in den Wagenspuren auf der schlammigen Straße. Jedenfalls fand das Ruhmbart Gumping, als er seinen Ochsenkarren durch die Nebenstraße der Stadt führte. Aber ihm war das nur recht. Ein Segen der Herrin Tsa und ihrer Schwester Peraine, je früher man beginnen könnte sich um die Felder zu kümmern, gerade na dem furchtbarem letzten Jahr, dachte der Bauer missgemut und kratzte sich an seiner Nase, der man an ihrer rosigen und geäderten Knolligkeit ansehen konnte, dass er gerne mal den einen oder anderen Becher Gebrannten zu sich nahm. Sein Hof und seine Familie waren zwar weitgehend verschont geblieben, aber noch immer marodierten Truppen durchs Land. Und er hatte keine größere Lust darauf diesen jetzt zu begegnen. Lieber frönte er dem Klatsch und war deswegen beliebt unter seinen Nachbarn auf dem Land, da er stets die neuesten Geschichten zu erzählen wusste, nachdem er aus der Stadt wieder heim kehrte. |
| Das Insigne besteht aus einer Ordenskette aus Zwölfgöttersymbolen und dem Ordenszeichen. Zur Aufnahme in dem Bund wird diese ausgehändigt und nach dem Ableben des Ritters zurückgegeben.
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| ===Regeln zur Mitgliedschaft und Ordnung des Ritterordens===
| | Es war zwar immer noch kühl und der eine oder andere Schneefall nicht ausgeschlossen, als die Dunkelheit sich über die Stadt senkte. Erste Sterne spiegelten sich in den vielen Pfützen auf der Straße, als wolle auch der Herr Phex seine Absichten in der Stadt Material zur Ausbesserung der großen Scheune zu erwerben mit seinem Licht segnen. Die Aussicht bald bei seiner lieben Base einkehren zu können und hoffentlich einen Krug warmen Apfelweins kredenzt zu bekommen ließ ihn in Vorfreude summen. |
| 1. Ad Primum der Ritterschlag muss erlangt sein nach einer ausreichenden Knappenschaft
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| 2. Ad Secundum ein Anwärter muss Mitglied einer Familie des Adels zu sein, der es möglich ist einen geadelten Vorfahren aus der glorreichen Zeit König Alriks des Tugendhaften aufzuweisen.
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| 3. Ad Tertium ein Anwärter und Mitglied muss eine an den Tugenden der Ritterlichkeit ausgerichtete Lebensführung nach Vorbild des großen König Alrik vorweisen können
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| 4. Ad Quartum Mitglieder des Garetischen Bundes der Ritter in Angedenken des tugendhaften König Alriks sind dazu verpflichtet für die Ordnung und die Stabilität des Königreichs Garetien und auch des großen Heiligen Neuen Kaiserreichs vom Greifenthron zu Gareth unter der Raulskrone einzutreten.
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| 5. Ad Quintum zur Aufnahme in den Ritterbund bedarf es eines Fürsprechers im Bund, der die Aufnahme des Neumitglieds unterstützt.
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| 6. Ad Sextum Fehden der Ehre wegen sollen, sofern der Fehdegegner es zulässt, ausschließlich in Zweikämpfen gefochten werden. Einen Unschuldigen, das heißt in Exemplo die dem Schutz eines Fehdegegners Unterstellten, für die eigene Ehre bluten zu lassen um dem Fehdegegner zu schaden, verstößt in den Augen des Ritterbundes gegen die Gebote der Ritterlichkeit
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| 7. Ad Septimum eine Verfehlung der Rittertugend eines Bundesmitgliedes kann durch die Versammlung und die Mehrheit der Mitglieder des Ritterbundes erklärt werden und kann nur durch eine ritterliche Queste erledigt werden. Sollte diese Queste verweigert werden oder ihr Ergebnis als erfolglos gewertet werden so wird das Mitglied aus dem Ritterbund ausgeschlossen.
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| 8. Ad Octum der Schwertvater ist der Vertreter des Bundes nach außen und sein nominelles Oberhaupt zu zeremoniellen und offiziellen Anlässen. Er oder sie wird auf Lebenszeit gewählt oder bis der Schwertvater freiwillig von diesem Titel zurücktritt.
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| === Mitglieder des Ordens ===
| | So bemerkte er nicht, wie sich ein Schatten lautlos von einem niedrigen Dach auf seinen leeren Karren fallen ließ und langsam nach vorne kroch. Nicht einmal das Messer blitzte auf, als es gezogen wurde, da die Klinge mit Ruß geschwärzt war. Ruhmbart riß erschrocken die Augen auf, als sich die Hand auf seinen Mund legte und er die Klinge an seiner Kehle spürte. Nicht einen Ton brachte er heraus. |
| *Ismene von Gauternburg
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| *Balian von Ibelstein
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| *Gerwulf von Ibelstein
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| *Berndrich von Katterquell
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| *Wolfhardt von Krolock
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| *Iralda von Ochs
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| *Gerobald Leuhold von Ruchin
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| *Leuward von Schallenberg
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| *Wulfger von Schallenberg
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| *Felan Rondrik von Schallenberg-Streitzig
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| *Ulfwin von Schallenberg-Zoltheim
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| *Malvina Cella von Schroeckh *
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| *Perainalf von Schroeckh-Wulfensteyr
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| *Haldan von Stolzenfurt
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| *Thalionmel von Weisenstein
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| *Herbald von Wertesteg
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| | "Einen Hilferuf, und du bist tot.", versprach die Stimme des Angreifers, die rau und kalt an Ruhmbarts Ohr drang. "Nicke, wenn du das verstanden hast." Eilig kam der Bauer der Aufforderung nach, doch vorsichtig um sich nicht aus Versehen den Hals selbst aufzuschlitzen. "Gut. Es heißt du bist gut informiert darüber was in diesem Ort so passiert. Beantworte mir meine Fragen und ich verschwinde wieder." Erneut nickte Ruhmbart, dem der kalte Schweiß ausgebrochen war. "Ist der Baron derzeit in der Stadt." "Ja, ihr erkennt es daran, dass das Banner an seinem Stadthaus weht.", eilte sich Ruhmbart zu antworten. "Sind vor längerer Zeit zwei Kinder in den Haushalt des Barons eingezogen?" "Äh, was meint ihr mit vor einiger Zeit, Herr?" "Vor mehreren Götterläufen, ich schätze fünf bis sieben sollten es sein. Sie heißen Haldana und Cereborn." "Ja Herr, ein Junge und ein Mädchen. Kamen wohl von weither. Sollen einem weit entfernten Familienzweig angehören." "Wohnen sie hier in der Stadt?" Der Bauer schüttelte den Kopf, da er nicht wusste was er sonst dazu sagen sollte. "Wo sind sie dann?" "Gareth, Magierakademie", brachte der furchtsame Mann hervor. "Sieht man sie hier häufiger?" "Ab und zu. Ich meine ich sehe sie selbst nicht oft, aber ich hörte, dass sie häufiger mal auf dem Markt zu sehen sind, wo sie besonders Fernhändler besuchen, die nicht direkt durch Gareth ziehen, wegen der hohen Stadtzölle und ohnehin ihre Waren weiter in den Norden bringen wollen. Also wenn sie aus der Kaiserstadt zu Besuch beim Baron sind. Vor allem an hohen Festtagen.", eilte er sich schnell zu sagen. Er geriet ins Plappern. Die sich fest an seinen Hals sschmiegende Messerschneide mochte der Grund dafür sein. Ein Bluttropfen rann ihm in den Kragen und vermischte sich mit Angstschweiß. "Fernhändler? Was für welche." "Naja, wie den einen da aus dem Liebfeld'schen, der immer herkommt um aus dem Norden seltene Kräuter zu holen und dafür seine Stoffe hier und dorten verkauft..naja, was er noch nicht in Gareth loswird aber was für diese Bojaren noch gut genug ist und..." "Wie ist der Name?" "Ich ..äh, ich glaube er nennt sich selbst Arvesio das Tago, oder so." "Avessio d'Astego?" "Ja, genau! Aber er ist derzeit nicht in der Stadt. Und.." "Danke, das war alles was ich wissen wollte." Ohne weiteres Zögern stieß das Messer zu, während Ruhmbart der Mund mit einem Stoffknäuel verstopft wurde. Kaum hörbar gurgelnd versucht sich Ruhmbart noch loszureißen, doch hatte er keine Möglichkeit sich des geübten Griffs seines Mörders zu erwehren. Nur einen Augenblick später starrten seine gebrochenen Augen in den sternenklaren Nachthimmel, während sich der Schatten mit leichten Schritten entfernte und nur einen Augenblick später verschwunden war. |
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| ===Idee und Verwendung im Spiel=== | | =Blutige Tatzen= |
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| Die Alriksritter gründen sich in einer Zeit, da sich die Ritterbünde der Pfortenritter und Pulethaner gegenseitig die Köpfe blutig schlagen, da sie diametral entgegengesetzte Philosophien verfolgen. Während die Alriksritter die brutalen und herzlosen Methoden der Pulethaner gegenüber dem einfachen Volk als untugendhaft ablehnen, da ein Ritter in besonderem Maße der Schutz des Volkes auferlegt ist, pochen sie in höherem Maße als die Pfortenritter auf Abkunft und die traditionelle Erlangung der Ritterwürde über die Knappenschaft. Weder Neuadlige noch Adlige, die die Ritterwürde ehrenhalber in Bezug auf ein weiteres Amt wie die Baronswürde erhalten haben finden Aufnahme in den Ritterbund.
| | ==Luchsjagd== |
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| Die Alriksritter bilden eine Gemeinschaft, die in einer romantischen und traditionellen Ansicht des Rittertums fußt. Nicht ohne Grund hat man Kaiser Alrik den Tugendhaften als Vorbild dieses Bundes auserkoren. Galt er doch als Ausbund an Ritterlichkeit und großes Vorbild, dessen geheimnisvolles Verschwinden und mögliche Wiederkehr in zeiten größter Not noch heute in Volkssagen verkündet wird. Die Alriksritter haben es sich zur Aufgabe gemacht das Rittertum in leuchtenden Farben zu präsentieren und zu beweisen, dass sie die Grundlage der Macht sind, auf die Königreich Garetien und das ganze Mittelreich sich berufen kann. Sie treten entschieden in diesen Zeiten der äußeren Bedrohungen, wie die des Heptarchen Helme Haffax im Osten und der wiedererstarkenden Orken im Norden, gegen innere Zwistigkeiten auf. Ritter wie der Baron von Puleth Felan von Schallenberg-Streitzig versteigern sich sogar dazu innere Fehden als Verrat auszulegen.
| | '''[[Garetien:Stadt Kaiserhain|Stadt Kaiserhain]], 4.Rahja 1043''' |
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| Alriksritter achten auf eine makellose Ehre und sind Vorbilder an Ritterlichkeit. Für ihre Kaiserin und Königin würden sie jede Schlacht schlagen, nicht weil sie unbedingt mit ihrer Politik übereinstimmen, sondern weil es ihre Pflicht ist. Doch gerade der Zwiespalt zwischen Realpolitik und romantischem Verlangen kann es sein der den einen oder anderen Alriksritter innerlich zu zerreißen versucht. Den schmalen Grat zwischen Anspruch und Wirklichkeit entlang zu wandeln ist keine einfache Sache und wer sich selbst vermeintlich über andere erhöht mag um so mehr in die Fänge dessen geraten, was er zu bekämpfen versucht.
| | =Pulether Ritter= |
| | | *Felan Rondrik von Schallenberg |
| ===Irdisch===
| | *Wulfger von Schallenberg |
| | | *Efferdane von Wulfensteyr |
| Alriksritter schweben ständig zwischen ihren Wünschen, die oftmals unrealistisch und von dem Glanz vergangener Tage gefärbt sind. Dennoch sollen sie eine stabilisierende Brücke zwischen Rittertum und Königreich als Pfeiler von Rohajas Regierung stehen. Alriksritter sollen lautstark für die Tugenden der Ritterschaft werben, ebenso wie sie gegen jene wettern werden, die vermeintlich Unfrieden stiften oder sich unritterlich verhalten. Teilweise versuchen führende Ritter sogar als Partei des Adels direkten Einfluß auf die Reichspolitik zu nehmen, um die junge Kaiserin gegen "Hofschranzen und falsche Freunde zu beschützen", da diese eben nicht von den Lehren der Ritterschaft, von Rechten und Pflichten, sondern von Eigennutz geleitet würden. Davor müsse man die Kaiserin beschützen.
| | *(Bocksbert von Stolzenfurt) |
| | *Haldan von Stolzenfurt |
| | *Malvina Cella von Schroeckh |
| | *Perainalf von Schroeckh-Wulfensteyr |
| | *Horwart von Schroeckh |
| | *Toban von Schroeckh |
| | *Perala von Schroeckh |
| | *Ludowald von Schroeckh |
| | *Voltan von Kallerberg |
| | *Herbald von Wertesteg |
| | *Howarth von Wertesteg |
| | *Herbald der Jüngere von Wertesteg |
| | *Alissa von Schallenberg |
| | *Perval von Schallenberg |
| | *Ulfwin von Schallenberg-Zoltheim |
| | *Trondumir von Schallenberg |
| | *Alwene von Schallenberg |
| | *Lechdan von Quintian-Quandt |
BLutiges Jahr 1043 BF in Aldenried
Efferd/Travia:
Reichsforster Feldzug 'durch den Wald' ins nördliche Hartsteen. Ganz Aldenried besetzt (ohne Beteiligung der Waldsteiner)
Boron:
Das nördliche Hartsteen, auch Aldenried, bleibt von Reichsforster Truppen besetzt
Hesinde:
Waldstein steigt in die Fehde ein und lässt Truppen an der Grenze aufmarschieren. Reichsforster Truppen ziehen sich aus Aldenried zurück
Tsa:
Waldsteiner überfallen das nördliche Hartsteen und besetzt den Süden von Aldenried => Zweite Schlacht vor Bärenau
Anfang Phex:
Hartsteen schlägt die Waldsteiner Ritter in der 'Schlacht an der Pulsa' und kann sie bis zum Kloster Tannenheim zurückdrängen
Ende Phex:
Hartsteener und Waldsteiner Verbände belauern sich => keine Waldsteiner Truppen mehr in Aldenried.
Anfang Peraine:
Im 'Hartweiler Untergang' bei Tannau kommt es zum Gefecht zwischen Hartsteener und Waldsteiner Ritter
Familienplanung
nach Bärenauer Vorbild:
- Rondrik Ulfried (*1033 BF)
- Emer Hesine (*1034 BF)
- Rainmund Nadrian (*1035 BF)
- Tsatalia Jalga (*1036 BF)
- Phexiane Ardare (*1037 BF)
- Halwin Praiodan (*1039 BF, Efferd)
- Perainia Alrike (*1042 BF, Praios)
- Geron Angward (*1044 BF, Ingerimm)
für Leuward & Perala von Schallenberg:
- Leomar *1044
- Perainhild *1045
- Debrek *1047
Rondras Weg
Verbindung zum mystischen unter Burg Sturmwacht schaffen.
Hesindes Weg
Hesindes Weg - Spiegelbilder
10.Tsa 1043 BF, Stadt Kaiserhain, Freiherrlich Aldengrund
Die Wärme floh früh dieses Jahr. Kleine Teiche und Rinnsale bildeten sich in den Wagenspuren auf der schlammigen Straße. Jedenfalls fand das Ruhmbart Gumping, als er seinen Ochsenkarren durch die Nebenstraße der Stadt führte. Aber ihm war das nur recht. Ein Segen der Herrin Tsa und ihrer Schwester Peraine, je früher man beginnen könnte sich um die Felder zu kümmern, gerade na dem furchtbarem letzten Jahr, dachte der Bauer missgemut und kratzte sich an seiner Nase, der man an ihrer rosigen und geäderten Knolligkeit ansehen konnte, dass er gerne mal den einen oder anderen Becher Gebrannten zu sich nahm. Sein Hof und seine Familie waren zwar weitgehend verschont geblieben, aber noch immer marodierten Truppen durchs Land. Und er hatte keine größere Lust darauf diesen jetzt zu begegnen. Lieber frönte er dem Klatsch und war deswegen beliebt unter seinen Nachbarn auf dem Land, da er stets die neuesten Geschichten zu erzählen wusste, nachdem er aus der Stadt wieder heim kehrte.
Es war zwar immer noch kühl und der eine oder andere Schneefall nicht ausgeschlossen, als die Dunkelheit sich über die Stadt senkte. Erste Sterne spiegelten sich in den vielen Pfützen auf der Straße, als wolle auch der Herr Phex seine Absichten in der Stadt Material zur Ausbesserung der großen Scheune zu erwerben mit seinem Licht segnen. Die Aussicht bald bei seiner lieben Base einkehren zu können und hoffentlich einen Krug warmen Apfelweins kredenzt zu bekommen ließ ihn in Vorfreude summen.
So bemerkte er nicht, wie sich ein Schatten lautlos von einem niedrigen Dach auf seinen leeren Karren fallen ließ und langsam nach vorne kroch. Nicht einmal das Messer blitzte auf, als es gezogen wurde, da die Klinge mit Ruß geschwärzt war. Ruhmbart riß erschrocken die Augen auf, als sich die Hand auf seinen Mund legte und er die Klinge an seiner Kehle spürte. Nicht einen Ton brachte er heraus.
"Einen Hilferuf, und du bist tot.", versprach die Stimme des Angreifers, die rau und kalt an Ruhmbarts Ohr drang. "Nicke, wenn du das verstanden hast." Eilig kam der Bauer der Aufforderung nach, doch vorsichtig um sich nicht aus Versehen den Hals selbst aufzuschlitzen. "Gut. Es heißt du bist gut informiert darüber was in diesem Ort so passiert. Beantworte mir meine Fragen und ich verschwinde wieder." Erneut nickte Ruhmbart, dem der kalte Schweiß ausgebrochen war. "Ist der Baron derzeit in der Stadt." "Ja, ihr erkennt es daran, dass das Banner an seinem Stadthaus weht.", eilte sich Ruhmbart zu antworten. "Sind vor längerer Zeit zwei Kinder in den Haushalt des Barons eingezogen?" "Äh, was meint ihr mit vor einiger Zeit, Herr?" "Vor mehreren Götterläufen, ich schätze fünf bis sieben sollten es sein. Sie heißen Haldana und Cereborn." "Ja Herr, ein Junge und ein Mädchen. Kamen wohl von weither. Sollen einem weit entfernten Familienzweig angehören." "Wohnen sie hier in der Stadt?" Der Bauer schüttelte den Kopf, da er nicht wusste was er sonst dazu sagen sollte. "Wo sind sie dann?" "Gareth, Magierakademie", brachte der furchtsame Mann hervor. "Sieht man sie hier häufiger?" "Ab und zu. Ich meine ich sehe sie selbst nicht oft, aber ich hörte, dass sie häufiger mal auf dem Markt zu sehen sind, wo sie besonders Fernhändler besuchen, die nicht direkt durch Gareth ziehen, wegen der hohen Stadtzölle und ohnehin ihre Waren weiter in den Norden bringen wollen. Also wenn sie aus der Kaiserstadt zu Besuch beim Baron sind. Vor allem an hohen Festtagen.", eilte er sich schnell zu sagen. Er geriet ins Plappern. Die sich fest an seinen Hals sschmiegende Messerschneide mochte der Grund dafür sein. Ein Bluttropfen rann ihm in den Kragen und vermischte sich mit Angstschweiß. "Fernhändler? Was für welche." "Naja, wie den einen da aus dem Liebfeld'schen, der immer herkommt um aus dem Norden seltene Kräuter zu holen und dafür seine Stoffe hier und dorten verkauft..naja, was er noch nicht in Gareth loswird aber was für diese Bojaren noch gut genug ist und..." "Wie ist der Name?" "Ich ..äh, ich glaube er nennt sich selbst Arvesio das Tago, oder so." "Avessio d'Astego?" "Ja, genau! Aber er ist derzeit nicht in der Stadt. Und.." "Danke, das war alles was ich wissen wollte." Ohne weiteres Zögern stieß das Messer zu, während Ruhmbart der Mund mit einem Stoffknäuel verstopft wurde. Kaum hörbar gurgelnd versucht sich Ruhmbart noch loszureißen, doch hatte er keine Möglichkeit sich des geübten Griffs seines Mörders zu erwehren. Nur einen Augenblick später starrten seine gebrochenen Augen in den sternenklaren Nachthimmel, während sich der Schatten mit leichten Schritten entfernte und nur einen Augenblick später verschwunden war.
Blutige Tatzen
Luchsjagd
Stadt Kaiserhain, 4.Rahja 1043
Pulether Ritter
- Felan Rondrik von Schallenberg
- Wulfger von Schallenberg
- Efferdane von Wulfensteyr
- (Bocksbert von Stolzenfurt)
- Haldan von Stolzenfurt
- Malvina Cella von Schroeckh
- Perainalf von Schroeckh-Wulfensteyr
- Horwart von Schroeckh
- Toban von Schroeckh
- Perala von Schroeckh
- Ludowald von Schroeckh
- Voltan von Kallerberg
- Herbald von Wertesteg
- Howarth von Wertesteg
- Herbald der Jüngere von Wertesteg
- Alissa von Schallenberg
- Perval von Schallenberg
- Ulfwin von Schallenberg-Zoltheim
- Trondumir von Schallenberg
- Alwene von Schallenberg
- Lechdan von Quintian-Quandt