Perricum:Junkertum Kaltengrundt

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Lage:
Unmittelbar am Darpat gelegenes Lehen mit Gutssitz, dessen dicke Festungsmauern den Wogen des Gewässers trotzt.
Politik:
Einwohner:
30
Adelsfamilien:
Landschaft:
Gewässer:
Kultur:
Ansichten:
Jeder Tag zeigt aufs neue wie schön oder grausam er sein kann. Nur wer stark im Glauben ist, wird den Atem haben nie müßig zu sein und sich den Göttern zu beweisen.
Handwerk:
Korbmacher, Töpfer, Scherenschleifer, Fischer,
Besonderheiten:
Das Gut liegt unweit von Boronshof in der Baronie Gnitzenkuhl. Es hat einen eigenen Schiffsanleger, der ihm stete Einnahmen garantiert. Die Lage abseits der Reichsstraße ist dem jungen Herrscher des Gutes allerdings ein Dorn im Auge.
Infrastruktur:
Größte Ortschaften:
Bedeutende Klöster und Tempel:
Wege:
Ein schmaler Weg führt weg von der Reichsstraße 3 am Boronsanger vorbei zum Dorf Boronshof und von dort weiter zum Gut Kaltengrundt.
Briefspiel:
Ansprechpartner:
Benutzer:Tomira
Kennziffer:
Per-I-05-1
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thimb

Lage

Das Junkertum Kaltengrundt liegt an der Lebensader Gnitzenkuhls- dem Darpat. Schilf, Weiden, Erlen und Pappeln sowie die charakteristischen Pfahlbauten seiner Bewohner sind prägende Elemente dieser Gegend.Die geographische Grenze bildet zum einen im Norden der Darpat, sowie die Reichsstraße im Süden.

Geschichte

Ortschaften in Kaltengrundt

Beschreibung des Gutes

Der fast drei Stockwerke umfassende Dreiseitbau aus Sandstein liegt recht nahe an der Lebensader Gnitzenkuhls- dem Darpat. Aufgrund der Bauweise und der Lage kann man sehr gut das Gewässer überblicken. Diese Wacht über den Darpat wird von den Isenbrunns sehr ernst genommen und es gibt dafür abgestellte Posten um eigens dieser Aufgabe nachzukommen.

Regelmäßig wird das untere Geschoss während der Frühjahrshochwasser ein bis -in besonders schlimmen Jahren- zwei Schritt hoch überspült, weswegen es gar nicht erst bewohnt wird. Schon beim Bau war man vermutlich davon ausgegangen, dass dort nur Fuhrwerke und einfache Lagerräume, die man entbehren kann, untergebracht sein sollten. Die Gründung erfolgte aufgrund des Flusses recht tief. Schrifltich festgehaltene Dokumente aus dem Stadtarchiv belegen, dass wohl ursprünglich an diesem Platz schon in früherer Zeit ein Gut gestanden hatte, aber wohl damals noch völlig vom Fluss umspült worden war.

Dicke Mauern trotzen den Gewalten des Wassers, doch zum Leidwesen der Bewohner ist alljährlich nach dem Frühjahr viel zu tun, um Schäden vor allem im Innenhof zu beseitigen. Schlammmassen die mühselig mit Eimern und Bottichen heraus geschafft werden müssen, und Instandsetzungssarbeiten an Türen und Toren sind regelmäßig zu leisten, da die Kraft des Flusses regelmäßig seinen Tribut fordert. Eine Pforte auf dem landwärts gelegenen Gang auf der Mauerkrone entlässt zu Zeiten des Hochwassers seine Bewohner aus dem Inneren der Burg. Ein hohes aber eher schmal gehaltenes Tor, durch welches gerade so ein Fuhrwerk passt, stellt den Zugang von der Straße aus Boronshof dar. Vom Wasser aus gelangt man ebenfalls über Stege durch das Schilf an diesen Einlass.

Spöttisch witzelt mancher Boronshofer darüber, dass die Isenbrunns lieber in einer ihrer Fischerhütten hausen würden, aber es ihnen ihr Stand verbietet das kalte Gemäuer gegen eine der gemütlichen Holzhütten einzutauschen. Es ist bekannt, dass der Bau aus Steinen aus dem Steinbruch bei Zyrpicum nicht umsonst seinen Namen verdient. Selbst im Sommer, wenn das Praiosmal hoch am Himmel scheint und jeder arbeitende Bauer den Schatten schätzt, zieht es die Bewohner des Junkerngutes häufig ins Freie.


Persönlichkeiten des Junkertums

Personen von Stand (Adel)

Geistliche Würdenträger (Klerus)

Zauberkundige und Gelehrte

Sonstige Einwohner