Der Allerwerteste

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I.
Ein Ritter schwer bedrängt leiht sich beim Zwerg viel Geld.
Dieser verlangt ein Pfand. Der Ritter drum vermeld’t:
„Drauf wett ich meinen Arsch, ho*, wett’ ich meinen Arsch.“

II.
Doch an des Schuldners Zahltag zahlt der keinen Deut.
Den Zwerg das sehr verdrießt, drum schimpft er nicht erfreut:
„Der Handel war für’n Arsch, ho, Handel für den Arsch.“

III.
„Ich habe stundenlang malocht im Berggestein,
nicht goldeselnd i-at, früh, spät, tagaus, tagein -
Zieh’s mir nicht aus’m Arsch, ho, zieh’s nicht aus’m Arsch.“

IV.
Er schüttelt wild den Bart, packt Freund und Gandrasch ein;
Legt sich auf die Lauer: „Die Rache, die ist mein.
Der kriegt was auf’n Arsch, ho, kriegt was auf’n Arsch.“

V.
Im Hohlweg stellt der Zwerg den Ritter. Der macht kehrt.
Der Zwerg zielt gut und schießt. Dem Ritter darum fährt
Der Bolzen in den Arsch, ho, Bolzen in den Arsch.

VI.
Der Rittersmann entkommt, trotz dieser Wunde schwer
Um seine Ruhmestat ein jeder nun weiß: „Der
Fängt Bolzen mit dem Arsch, ho, Bolzen mit’m Arsch.“

VII.
Verärgert wirft der Zwerg die Armbrust in den Dreck
Und heult: „Gib du mir Geld und Bolzen auch zurück!
Sonst bin ich wohl am Arsch, ho, bin ich wohl am Arsch.“