Tempelschändung in Nadriansfurt

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Wie der Herold jüngst erfahren hat, wurde der letzte Ruheort des Heiligen Nadrian in dem nach ihm benannten Markt Nadriansfurt in der vergangenen Woche auf das Furchtbarste geschändet!

Wie Augenzeugen berichteten, waren Unbekannte in den Tempel eingebrochen und hatten den Sarkophag des Heiligen aufgebrochen. Dabei wurden nicht nur unschätzbar wertvolle Reliefs beschädigt, sondern auch die Gebeine des Heiligen entweiht. Der Knappe der Leuin, Rondrian Brin von Schallenberg, der derzeit alleine die Wacht im Tempel hält, konnte oder wollte keine Aussagen tätigen und konnte weder Gründe nennen, noch was zu einer solchen Frevelei habe Ursache sein können. Doch auch wenn der Tempel nach diesem Vorfall verschlossen wurde, drangen doch Gerüchte nach außen: es hieß, ein unheilvoller Pesthauch sei dem Grab des sagenhaften Helden entstiegen, stinkend wie aus einem Sumpfloch, und sei als schlimmes Omen zu deuten. Der Heilige, der einstmals den Natternunhold erschlagen, und damit den Landstrich vor einer geradezu niederhöllischen Kreatur befreit und dafür sein Leben gegeben hatte, sei nun nicht mehr in der Lage das Land zu schützen.

So wurde jedenfalls diese Untat als Rache des wiedergekehrten Natternunholds angesehen und neues Feuer an die Gerüchte gelegt: nicht ein Unfall, sondern er sei es gewesen, der vor einiger Zeit die Gräfin von Hartsteen und die damalige Tempelvorsteherin Nadriansfurts ersäuft habe. Geradezu Panik machte sich daraufhin nicht nur in Nadriansfurt selbst, sondern auch in anderen Orten entlang der Natter breit, und führte bereits dazu, dass sich die sonst so offenherzigen Menschen verschlossen und misstrauisch gegenüber allen Durchreisenden zeigten.

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5. Hes 1036 BF
Tempelschändung in Nadriansfurt
Trauer in Bergthann

Kapitel 22

Böse Mächte am Werk
Autor: SW