Heroldartikel:Pulethaner greifen ins Turniergeschehen ein!

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Pulethaner greifen ins Turniergeschehen ein!


Aus Greifenfurt erreicht uns diese Tage die Nachricht, dass dort der Nachwuchs der Pulethaner sich ernsthaft vorbereitet, um den verfeindeten Rittern vom Bund der Trollpfortenschlacht endlich bei der Tjoste Konkurrenz zu machen.

Unter dem wachsamen Auge des Junkers von Breitenhof, Rondrigo von Ahrenstedt, seines Zeichens nun bereits auch seit einem ganzen Götterlauf ein waschechter Pulethaner, sind in der Baronie Greifenhorst hohe Gäste eingetroffen. Keine geringeren als die erstgeborenen Söhne und designierten Erben der Barone von Brendiltal und Gallstein haben sich vor wenigen Wochen auf den Weg nach Greifenfurt gemacht, um dort beim Freund und Bundesbruder ihrer Väter die Tugenden des Rittertums nach alter tobrischer Art zu erlernen.

Der Edle Ra’oul von Brendiltal, der bereits ein erfahrener nebachotischer Krieger ist, möchte nun seinem Vater nacheifern und auch ebenfalls des „Lanzenpikens“ nach raulsche Art mächtig sein.

Der Sohn des Barons von Gallstein ist natürlich auch kein unbeschriebenes Blatt, hat er doch von seinem Vater auch bereits den einen oder anderen Kniff im Lanzengang erlernt. Schließlich zählt sein Vater zu den härtesten und entschlossensten Kämpen ganz Garetiens.

Dank des freundschaftlichen Verhältnisses des Junkers von Breitenhof zu seinem Lehnsherrn, Baron Otwin von Greifenhorst-Schwarzberg, wurden in kürzester Zeit ein alter Turnierplatz wieder aufgebaut und mit tatkräftiger Unterstützung einiger Männer und Frauen der Greifenhorster Garde beginnen nun die Vorbereitungen zur weiteren Ausbildung der beiden jungen Männer.

Wohlwollend habe Baron Otwin den Vorstoß der jungen Männer beurteilt und es hieß aus seinen Kreisen, dass er es sich nicht nehmen ließe selbst die Anwärter der Ritterschaft in Augenschein zu nehmen; schließlich ist der Baron selbst im Lanzengang ein äußerst erfahrener Recke.

Baron Fredo von Dunkelsfarn, ebenfalls greifenfurter Pulethaner, der bekannterweise der Turney nichts abgewinnen kann, hielt sich erstaunlich bedeckt, obwohl kein Zweifel daran aufkommen kann, dass er diesen „Kinderspielen“ keine allzu große Bedeutung beimisst.

Obwohl Nimmgalf von Hirschfurten, seines Zeichens einer der erfolgreichsten Pfortenritter in der Tjoste, kaum zu schlagen scheint, haben gerade manche Pulethaner, allen voran der Junker von Breitenhof und der Junker von Silberblick*, offenbar beschlossen den Pfortenrittern auf ihrem eigenen Territorium, eben der Turney, vermehrt die Stirn zu bieten.

Gerade Ra’oul, Sohn des Barons von Brendiltal, dessen Landsleute, die Nebachoten ja bereits auf dem Turnier zu Greifenfurt durch ihren ungestümen Mut und die Nichtbeachtung der ritterlichen Regeln aufgefallen sind, scheint ein mustergültiges Vorbild für sein Volk zu sein, da er den Dialog der südländischen, hitzigen Kultur Nebachots mit den strengen ritterlichen Tugenden aus dem nördlichen Teil des Raul’schen Reiches sucht. Das Siegen bei den südlichen Pferderennen, vor allem in Baburin und Khunchom reicht ihm bei weitem nicht mehr aus, um seinen Tatendrang zu stillen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Söhne der so weithin bekannten Barone vom Bund der Pulethaner entwickeln und gespannt erwarten wir, von ihren ersten Taten im Turnier zu erfahren.


  • Cyberian Wulfward von Silberblick schaffte es bereits Aufmerksamkeit beim Turnier von Weiden, aber besonders bei den Turnieren von Greifenfurt und darpatisch Dornengras auf sich zu ziehen, als er stets nur gen Ende – meist gegen den folgenden Tjostensieger – aus dem Sattel gestoßen wurde.


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Texte der Hauptreihe:
Autor: T. Baroli, A. Zdralek