Firuns Grimm hindert Schwarze Horden am Vormarsch

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Seine allerzwölfgöttlichste Magnifizenz und Königliche Hoheit Brin von Gareth und Ihre Eminenz Ayla von Schattengrund führen die Heere von Ysilia aus. Dunkle Horden stehen an der Grenze zu Weiden und Darpatien.

Tobrien. Schier unaufhaltsam wälzten sich in den vergangenen Götterläufen die dunklen Horden des Daimonenmeisters durch Tobrien. Frei und Unfreie versuchten in wilder Flucht die Nachbarprovinzen oder wenigstens eine befestigte Stadt zu erreichen. Im Nacken nicht nur die Furcht, sondern auch das Heer des dreimal verfluchten Bethaniers, dem eine Spur der Verwüstung und des Leids folgt.

Große Teile von Tobrien, Warunk und Beilunk unterscheiden sich nur wenig von der Wüstenei, die vor einigen Jahren im Weidenschen entstanden war. Kreaturen, die jeder Beschreibung spotten, kriechen durch Tobrien. Grausame Karikaturen von Menschen, die manche einmal Verwandte nannten, verrichten nun ihren Dienst in des Daimonenmeisters Heer. Verlassene Gehöfte wurden geplündert und niedergebrannt. Wer ihnen in die Hände fiel, wurde geschändet und getötet. Und das, möge PRAios diese Brut verbrennen, nicht immer in dieser Reihenfolge. Von Gegenwehr kann niemand mehr sprechen.

Ganz Tobrien befindet sich in heilloser Flucht. Die angrenzenden Provinzen Darpatien und Weiden versuchen alles, um der Flüchtlingsströme Herr zu werden. Die Gräuelgeschichten der Flüchtlinge lassen jeden aufrechten Mittelreicher das Blut in den Adern gefrieren. Von angreifenden Bäumen, Furten, deren Grund sich plötzlich auftut und Mensch und Tier verschlucken, ist die Rede.

Seit die dunklen Horden an der Küste Tobriens gelandet sind, haben viele tapfere Streiter das Leben lassen müssen. Die Städte Mendena, lllsur und Eslamsbıück wurden im Sturm erobert. Praske fiel durch Verrat. Der Fall der Amazonenburg und der Tod ihrer Königin Yppolita ließen die Hoffnungen der Menschen auf Rettung nur noch tiefer sinken. Die tobrische Adelsschaft wurde stark gelichtet. Wir trauern um sie, und hoffen, das RONdra sie alle in ihren Hallen. aufgenommen hat, Das Heer, welches sich in Praske um unseren König und Reichsbehüter, seine allerzwölfgöttlichste Magnifizenz und königliche Majestät Brin von Gareth formiert hat, hat sich derweil in Ysilia gesammelt.

Der harte Winter, der zurzeit in Tobrien herrscht, hat den Vormarsch beider Heere zum Erliegen gebracht. Den Menschen im freien Tobrien hat das eine Atempause verschafft. Es ist damit zu rechnen, dass sich sowohl das mittelreichische Heer sowie die schwarzen Scharen auf die noch kommenden Kämpfe vorbereiten. Voll Stolz blickt die Redaktion des Herolds im Moment auf die Freischaren der Barone Garetiens und Greifenfurts. Sie haben bislang, bedingt durch den harten Winter, noch keinen Kampf bestreiten müssen. Wir sind aber sicher, dass sie dem Gegner das Fürchten lehren werden, wenn sie für PRAios, König und Garetien auf ihn zustürmen.

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Hes 1020 BF
Firuns Grimm hindert Schwarze Horden am Vormarsch
Kronkonvent des tobrischen Adels

Kapitel 8

Die Baronie Kressenburg
Autor: Martina N.