Greifenfurt:Heline von Reiffenberg

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Die Tochter Gerbald von Reiffenbergs blickt auf ein bewegtes Leben zurück.

Bereits im zarten Alter von 5 Jahren brachten Ihr Eltern sie nach Ilsur, wo ihr Noviziat im dortigen Perainetempel begann.

Während des Noviziats erkrankte die Novizin so schwer, dass selbst die Heiligen Quellen von Ilsur keine Heilung versprachen. In ihrer Not rief die Tempelvorsteherin die heilige Mutter Peraine an und erwirkte ein göttliches Wunder, welches das Siechtum von dem Kind nahm.

Kurz nach Ihrer Weihe begab sich die junge Frau auf Wanderschaft und bereiste den Kontinent von Norden nach Süden. Dabei schloss sie sich umherstreifenden Abenteurern, Gauklergruppen und Handelszügen an. Sie durchstreifte die Salamandersteine und lebte einige Jahre unter Elfen in der Vorstellung, sie könne diese zum wahren Glauben bekehren. Dass ihr nichts geschah, lag wohl an ihrer Friedfertigkeit und ihrem freundlichen Naturell.

Auch versuchte sie, über Phexcaer reisend, einen kleinen Stamm Orks mit den Lehren des Zwölfgöttlichen Glauben zu beglücken. Sie wurde versklavt, geprügelt und geschändet. In dieser Zeit gebar sie dem Stammesschamanen zwei Halborks, die allerdings das Erwachsenenalter nicht erleben sollten. Die Erinnerungen an die Zeit der Sklaverei und an ihre Kinder hat Heline tief in Ihrem Herzen verschlossen und sich nur ihrer Schwester Meran und ihrer einstigen Äbtissin im Kloster anvertraut.

Sie wurde letztlich von einem Trupp Thorwaler befreit und nach Olport verbracht. Im dortigen Travia-Tempel fand sie Unterschlupf und wurde gesund gepflegt. Von dort nahm sie wieder Verbindung mit ihrer Familie in Greifenfurt auf und erfuhr vom Tod ihrer Mutter während des Orkensturms.

Ein Otta brachte sie gen Süden und sie verbrachte einige Zeit als reisende Geweihte in Andergast, Nostria, im westlichen Mittelreich und dem Lieblichen Felde, bevor sie sich nach Brabak und Hot-Alem einschiffte.

In den dampfenden Dschungel des Südens wollte sie neue noch unbekannte Pflanzen aus dem unerschöpflichen Fundus der Göttin entdecken. Doch wie zuvor in Ihrem Leben kam alles anders als gedacht. Schlechte Ernten brachten der Region eine der größten Hungernöte. So half Heline wo sie konnte, um das Leid der Menschen zu lindern und erkannte langsam, welchen Plan die Göttin für sie hatte. Ihr eigenen Pläne, eines der Heiligen Mutter gefälligen Lebens, stellte sie von nun an hintan und lauschte auf die Stimme, welche tief aus ihrem Herzen sprach.

Die Gerüchte über die Rückkehr des Sphärenschänders Borbarad drangen auch bis Hot-Alem und Heline überfiel ein schlechtes Gewissen, dass sie nicht in Ihrer Weihestadt Ilsur weilte und den dortigen Geweihten und Verteidigern zur Seite stand. Sie fand schließlich ein Schiff, dessen Kapitänin bereit war Ilsur anzulaufen.

Nach Jahren und einer sowohl ereignisreichen als auch gefährlichen Fahrt durch die Blutige See erreichte sie ihre Weihestadt Ilsur, die in der Zwischenzeit von den Truppen Borbarads belagert wurde. Von den Schwestern und Brüdern ihres Noviziats lebten nur noch wenige und kaum einer erkannte die Mitschwester noch. In den folgenden Monde half sie bei der Verteidigung der Stadt und der heiligen Quellen, bis ein Schiff weitere Truppen und neue Vorräte brachte. Mit diesem Schiff kam auch Ihre Schwester Meran seinerzeit noch Adepta Maior im Auftrag des Saldor Foslarin und Barons Dexter Nemrods.

Von Ihrer Schwester über die Lage ins Bild gesetzt beschloss Heline standhaft in Ilsur auszuhalten, bis die Befreiung gelingen sollte.

Es dauerte jedoch bis zu dem gelungenen Feldzug Kaiserin Rohajas und Herzog Bernfried von Tobrien bis Ilsur befreit werden konnte. Daraufhin erwirkte Heline die Erlaubnis in Ihre Heimat Greifenfurt zurückkehren zu dürfen.

Zurück in der Mark musste sie feststellen, dass sich auch hier alles verändert hatte. Die Erinnerungen ihrer Kindheit verblassten vor der schrecklichen Realität, die der Orkensturm angerichtet hatte. Auch der Markgräfliche Marstall war an gleicher Stelle komplett neu errichtet worden.

Ihrem Vater ging bei ihrem Anblick beinahe das Herz über und es brauchte einige Zeit, bis er sich die Erlebnisse seiner Tochter berichten lies.

Zu dieser Zeit befand sich das Gestüt in eine schweren Phase hatte man doch erst gerade begonnen, die Zucht wieder neu zu beginnen, nach dem man mühsam die letzten Greifenfurter Kalten aus allen Winkeln der Mark Greifenfurt zusammengetrieben hatte. Heline half auch hier wo sie konnte und leistete den Götterdienst sowohl auf dem Marstall als auch im nahegelegenen Rosskuppe.

Nur einige wenige Monate nach Ihrer Ankunft ereilte sie der Ruf der obersten Greifenfurter Perainegeweihten in das Kloster „Scraan am Blauen See“, wo sie seither ein zurückgezogenes Leben führt und als Subpriorin die Leitung des Spitals und Betreuung des Kräutergartens übernommen hat.


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