Stadt Traviansfurt

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Namen:
Traviasfurt
Politik:
Obrigkeit:
Stadtvogt Olgert Fuxfell und der landesherrliche Stadtrat
Einwohner:
700
Infrastruktur:
Bedeutende Burgen und Güter:
Tempel:
Travias Gänsehof (9 EW) , Travia- und Praiostempel
Schreine:
Efferd-, Peraine- und Boronschrein und ein altes Schulhaus, das gerne fälschlicherweise als ein Haus der Hesinde bezeichnet wird.
Gasthäuser:
"Zur Vogtei" (gehoben), "Trinkschlund" (mies), "Goldglucke" (ordentlich), "Raufbold" (Hafenspelunke)
Besondere Gebäude:
Gut Goldenhaus (Städtisches Anwesen der Baronsfamilie)
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt
Kennziffer:
Per-I-12-1(Heg)
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Historie

Der Ort, der wohl um den damals schon alten Traviatempel herum entstand, wurde offiziell (nach neusten Erkenntnissen) um das Jahr 630 BF gegründet und erhielt schon früh im Jahre 665 BF das Stadtrecht. Noch heute bietet eine Regelung von Damals, der Stadt eine starke Position innerhalb der Baronie und lief dem eigentlichen Hauptort Gluckenhang schon damals schnell den Rang ab. Jedes Jahr zeigen die Stadtratsherren ihren Stolz darauf und leisten ihren Schwur auf die Stadtrechtsbulle.

Doch die neue Baronin empfahl ihrem Freund dem Markgrafen 1032 BF geschickt einen ihr wohlgesonnenen Mann an die Spitze des Stadtrates und hat seit dem ein Auge auf die Stadt, allerdings emanzieren die Stadt und ihr Stadtmeister/vogt sich seit ihren "Verfehlungen" und der zeitweisen Abwesenheit zunehmend und pflegen ihre landesherrlichen Rechte und Privilegien.

Allgemeines

Der Hauptort der Baronie Gluckenhang liegt an den Ufern des Darpats und erfreut sich stetiger, wenn auch geringer Prosperität. Da die Reichsstraße von Gareth nach Perricum auf der anderen Seite des Flusses verläuft, sind die Traviansfurter auf die Flussschiffer angewiesen, die in dem gastlichen Ort gerne Halt machen. Früher gab es hier eine Furt, nach der auch der Ort seinen Namen erhielt, doch kann man den Darpat nur noch während der Zeit der Dürre zu Fuß durchqueren. Heuer nutzt man besser die Fähre, das heißt eines der Fischerboote Traviansfurts. Der Ort untersteht der Obrigkeit des Markgrafen, der mit dem Händler Olgert Fuxfell einen gewieften Händler an die Spitze der Bürgerschaft berufen hatte, dessen Interessen eher mit denen der Baronin einhergehen als mit jenen der Stadt. Doch dies veränderte sich zunehmend. Heute ist die Stadt wieder deutlich freier und selbständiger.

Die meisten Gebäude hier sind einfache bis schmucke Fachwerkhäuser mit Giebel- und Walmdächern. Diese werden vom Rand der Stadt zur Stadtmitte stetig höher. Am Marktplatz steht sogar mal eines mit 3 oder sehr selten gar 4 Geschossen. Ab und an findet man auch mal ein Steinhaus oder im Südteil der Stadt sogar ein bis zwei Häuser im Perricumschen Mischstil, welche die Einwohner mal geringschätzig mal stolz als "Tulamidenhäuser" bezeichnen, worüber Südperricumer oder gar Aranier nur lachen können.

Am Stapelplatz, wo die Schiffer ihre Waren lagern können, aber - zum Leidwesen der örtlichen Kleinhändler - nicht müssen, weil Traviansfurts Bemühungen um das Stapelrecht seit jeher erfolglos geblieben sind, spielt sich das Leben ab. Hier stehen auch die beiden Gasthäuser, der Travia- und der Peraine-Tempel. Etwa 500 Menschen haben in dem Ort ihre Heimat gefunden.

Der Travia-Tempel gilt als das ältetse Bauwerk der Stadt. Angeblkich wurde er vom Heiligen Travian (oder auch Travinian) gegründet, dem Gänse den Weg durch die Darpatfurt an eben dieser Stelle gewiesen haben sollen. In der Tat ist das Gebäude sehr alt und zieht bisweilen architektonisch interessierte Gelehrte an, die aus den Reliefs und Verzierungen Aufschluss über die Vergangenheit der Travia-Kirche und des Travia-Glaubens ziehen wollen. Vorsteherin des Tempels ist Boriane Kormin.

Die Stadt teilt sich in 5 Stadtteile auf, das zentrale "Gänsemarkt" um den Marktplatz, das westliche Hafenviertel "Gluckshaven", das östliche Gutmenschsdorff und die bäuerlichen Stadtteile "Redflur" und "Obsten" nördlich und südlich vor den Mauern.

Auch vor den Mauern liegt das traditionsreiche "Gänsegras", eine große Wiese auf der Turniere und andere Großfestivitäten abgehalten werden.

Die Stadt

Die Stadtmauer und ihre Türme und Tore

Die Stadtmauer Traviansfurts macht, für den Nichtortkundigen, einige seltsame Schlenker und war früher nicht einmal bis direkt an das Ufer des Darpat heran gebaut, da die teils schlammigen Auen hier so ihren Tücken haben. Dafür haben die Bürger allerdings eine geschickte Lösung gefunden und sind nun stolz auf die Mauern der Stadt, die von einigen prächtigen Türmen gesäumt ist.

Die Stadttore sind allesamt mit schmucken Türmen überbaut, in denen teilweise Gerätschaften gelagert werden, aber vornehmlich der Stadtgarde als Unterstand und Stube dienen. Jeder Torturm besitzt außerdem eine kleine Kerkerzelle. Die Zelle im östlich gelegenen Turm wird ob ihrer Nähe zu der beliebten Kneipe allgemein "Trinkschlund" genannt, während die Zelle des Westturmes, an der Mauer zum Hafen als «Kanenschiffersruh» bekannt ist.

Die Haupttore im Norden, das "Gluckentor" und im Süden, das "Auentor" sind die prächtigsten Tore und oft geschmückt. Um ersteres ereignete sich vor Jahren mal ein ulkiger Vorfall, der damals die Gemüter erhitzte, weswegen nun ein markiger Spruch über dem Tor hängt, über den heute alle nur noch lachen.

Der Marktpaltz

Am Marktplatz findet man u.a. den alten Traviatempel, das prächtige Rathaus sowie die Stadtmeisterei, das Gasthaus "Goldglucke" und das (ehemalige) Stadtanwesen der Baronin. Das diese aber leider 1036 BF wegen eines groben Schnitzers ihres Bruders verlor, was damit in Zukunft passieren wird steht noch nicht fest, aber es rsanken sich schon einige Gerüchte um den Verlust und die neuen Besitzer. Auch einige schmucke Kaufmannshäuser haben hier einen guten Platz gefunden und zeugen davon hier wichtige Personen leben und arbeiten.

In den Vierteln etwas abseits des Marktes dominieren zweigeschossige Bauten, dicht aneinandergedrängt, teilweise Wand an Wand um die Gassen und kleinen Plätze aufgereiht. Im Erdgeschoß der meisten dieser Häuser sind Werkstätten, Krämerläden und zu manchen Jahreszeiten auch kleine Gaststuben der Most- und Weinbauern zu finden.

Der Stadtrand

Hier ducken sich, Innen wie auch Außen, meist eingeschoßige einfache Fach- und Holzbauten hinter der Mauer, welche auch nicht selten die Hinterwand stellt. Hier leben meist Tagelöhner, einfache Handwerker, Fischer oder auch mal ein Bauer, je nach Lage.

Ein paar der höheren, aufwändigeren Gebäude an der Innenseite sind ein altes Schulgebäude, das oft (fälschlicherweise) als "Haus der Schlange" bezeichnet wird und ein nicht fernes Druckhaus, dass früher einmal bessere Tage hatte.

Aus den oft ummauerten/umzäunten Hinterhöfen hört man oft das Gackern von Hühnern oder das Schnattern von Enten, die die grunzenden Schweine auf den unbefestigten "Straßen" zwischen den Häusern zu unterstützen scheinen.

Das Hafenviertel

Traviansfurt ist der einzige Ort in Gluckenhang mit einem wirklich nennenswerten Hafen. Hier tummeln sich kleine Häuser und größere Speicher bis kurz vor den Rand des Darpat, in den dann die Stege und Molen des Hafens reichen. Hier liegen die meisten Fischerboote und die Fähre sowie regelmässig die Flußschiffe der Treidler und Und Händler, wenn letztere nicht lieber im nicht fernen Wasserburg halt machen.

In den Speichern werden allerhand Waren gelagert, aber auch Geräte der Bootsbauer und artverwandten Beruflern. Die gemeinsam sogar so etwas wie eine, kleine "Werft" unterhalten.

Natürlich kann man hier auch kleinere Spelunken wie den "Raufbold" oder billige "Notunterkünfte" in zu mietenden Hütten oder Lagern finden. Ebenso wie die "Puderdose", welches eingentlich nur ein dreckiger Hinterhof ist, aber 3-4 Damen und Herren hier den Weitgereisten ein bisschen "Wärme" schenken. Echte TraviansfurterInnen kann man hier freilich NIE antreffen.

Nahe der Fährstation steht der kleine Efferdschrein der Stadt und erfreut sich regen Besuches. Der etwas wirre Geweihte steht ihnen dann mit Rat und Tat zur Verfügung.

Infrastruktur

Wege

Abgesehen vom Flußverkehr führt die sog. "Alte Handelstraße von Süden her durch die Stadt und dann gen Norden zum Markt Gluckenhang. An diesem Sträßlein befinden sich nebst einiger Läden für Reisebedarf etc. auch das Gasthaus "Zur Vogtei", in der Gut Betichte allerbeste Unterkunft finden.

Landschaft

Hinter Traviansfurt erheben sich die bewaldeten Ausläufer der Trollzacken bzw. der Wasserburger Hügel , gegenüber hingegen der hohe Raschtulswall, so dass man sich bisweilen am Ende der Welt wähnt, wenn nich der lebendige Darpat wäre.

Anekdoten

Teilweise wird die gemütliche Stadt auch als "Traviasfurt" in Urkunden und Karten erwähnt, was wohl einfach als Transferfehler zu werten ist, trotzdem nehmen viele Reisende auch diesen Namen gerne in den Mund und die Bezeichnung Enlose/r (von N-lose)ist schon lange ein geflügeltes Wort für nicht Einheimische und Fremde.