Rashia'Hal

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Namen:
Rahjashall (gar. Name)
Lage:
An einem See, inmitten und am Rande eines ansehnlichen Mischwaldes
Politik:
Obrigkeit:
Hochgeweihte der Rahja Yarasha'a Weihâ'Barun
Einwohner:
100
Militär:
Garnisonen:
Einige, wenige Tempelgardisten
Infrastruktur:
Infrastruktur:
Gut ausgebaute (Wander)Wege, kleine Gondeln auf dem See
Klöster:
Rashia'Hal (100 EW)
Tempel:
, Rahja, Tsa, Peraine
Gasthäuser:
Das ganze Gelände ist quasi ein luxoriöses Gasthaus
Besondere Gebäude:
etliche, ab von den Tempeln
Kultur:
Religion:
Heiliger Ort der göttlichen Schwestern Rahja, Tsa und Peraine
Helden & Heilige:
etliche (Raum der Heiligen)
Handwerk:
Gärtnerei, Feldwirtschaft, Kräuter, eine kleine Pferdezucht, Kunsthandwerk, Parfümerie, Wissensvermittlung, etc.
Ansichten:
"Der schönste Ort Perricums, mindestens."
Sonstiges:
Besonderheiten:
Es gelten relativ strenge Waffengesetze, meist sind nur rituelle Waffen erlaubt.
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt
Kennziffer:
Per-I-07-7

Auszug aus dem Entwurf eines Berichtes des KGIA:
»[...] Im Norden der Baronie Haselhain, die im Volksmund der Nebachoten noch immer ›Hassal’han Ammayin‹ (die Schreibung differiert) genannt wird, liegt ein kleiner Wald, in dessen Mitte sich ein Heiligtum befindet. Es wird als höchst imponierend beschrieben. An einem kleinen See befinden sich Thermen aus ältester Zeit, die der Herrinnen Rahja, Tsa und Peraine gleichermaßen entsprechen. Zum ersten mal erwähnt wird die Örtlichkeit in einem Brief von Emir Hashran an seinen Herrn, Sultan Darafan IV., 2126 vor Hal. In jenem Schreiben lässt sich der Emir, angetan von der Annehmlichkeit der Tempel, über das smaragdgrüne Wasser des Sees, seine heißen Quellen sowie die üppige Vegetation aus und preist die heilende Wirkung des leicht salzhaltigen Nasses. Das Hauptgebäude des Ortes, dessen rund zweihundert Einwohner an den Tempeln Dienst tun, ist der Rahjatempel.

Der Bau der Göttin besteht aus zwei leicht geschwungenen geschwungenen Gebäuden, die sich gegenüberstehen und am nördlichen Ende durch einen kleinen Kuppelbau verbunden sind. Wohl anzusehen sind auch die Standbilder der Rahja. Sie sind um einen Brunnen herum angeordnet und zeigen verschiedene Spielarten der rahjagefälligen Liebe, Genüsse und Leidenschaften. Einmal zärtlich und einträchtig verschlungen mit einem Liebsten, ein andermal dominierend und selbstbewusst im Liebespiel, ein weiteres mal untertänig und opferbereit kniend, einmal bekniet werdend, sowie in höchster Extase zwischen einer Gruppe von sich labenden Hühnen, im beinahe kämpferischen Tollen mit der Geliebten, beim gemeinsamen Genuss von Wein und Früchten, wie sie den Künsten huldigend von Geliebten beschmachtet wird [...] Doch auch den göttlichen Schwestern Tsa und Peraine sind nicht minder schöne Bauwerke gewidmet, jedoch können diese genau datiert werden, was beim Hause der Rahja bislang nicht gelingen wollte. Aber dieses alte Gebäude allein der Rahja zuzuschlagen, wäre ein Fehler, kümmern sich doch hier die Geweihten dreier Göttinnen um das leibliche Wohl der Besucher. Am nördlichen Ende des Sees, der gut 1.500 Schritt durchmisst und mit seinem klar Wässern an wundersame und exotisch wirkende Ufer reicht, liegt der Tempel der Peraine und erinnert entfernt an einen nebachotischen Gutshof. Die Geweihtenschaft kümmert sich, zusammen mit den Schwestern der Herrin Tsa (seltener auch Rahjanis), um die Erhaltung der weitläufigen Grünanlagen und kuriert in der alten Therme der Herrin Rahja - mit ihren etlichen, mietbaren Separees - die Gebrechen und Zipperlein der Gäste. Der Tsatempel liegt inmitten des Sees auf einem Kalkfelsen, der wie ein umgedrehter Kegel mit der breiten Spitze im grünen Wasser des Sees steht. Der Felsen scheint aus tausenden von versteinerten Eiern zu bestehen, dessen Inneres ein Labyrinth von Räumen und Gängen beherbergt und der im Sonnenlicht eigentümlich glitzert. Außerdem werden Tempel und Fels immer wieder gerne mit neuen Malereien bedacht, die sich mit der Zeit abwaschen und wiederum erneuert werden.

Die Tempel der drei milden Schwestern

Wie die Geweihten der Peraine und Rahja üben die Tsa-Geweihten ebenfalls ihren Dienst an der Erhaltung des überaus schönen Ortes. Wie schon erwähnt, vollbringen sie Ihr Werk in den Gärten, zusammen mit den Brüdern und Schwestern der Peraine und seltener Rahjanis. Jedoch kennt die Geweihtenschaft noch andere Dienste. Während manche Geweihten durchs Land ziehen und nach begabten Handwerkern und Novizen suchen, die Kraft ihres Talents neue Dinge entstehen lassen, üben die Geweihten die Arbeit von (reisenden) Hebammen aus und tragen die Informationen hierüber in Rashia’Hal zusammen, allerdings kommen auch viele Menschen zur Geburt nach Rashia'Hal. Man mag es sich für einen Tsa-Tempel kaum vorstellen, aber hier pflegen sie sogar das Schreiben von Büchern über Geburtshilfe. Manche dieser - meinst unfertigen oder im dauernden Prozess begriffenen - Stücke sollen Kunstwerken gleichen, mit farbigsten Illustrationen [...] Rashia'Hal scheint - ab von seinem hohen spirituellen Wert - der Ort in Perricum, an welchem sich die Adligen der Grafschaft zu ihren informellen Treffen zusammenfinden. Deshalb wohl versuchen gerade die adeligen Häuser der Edelgrafschaft die Annehmlichkeit der Anlage für sich zu behalten und die Kunde darüber sich nicht allzu sehr verbreiten zu lassen, was ihnen zunehmend weniger gelingt [...].

Dadurch gehören die Geweihten des Ortes wohl auch zu den Bestinformierten im ganzen Königreich, wenn es um die Belange von Politik und ihrer Intrigen geht – unterhalten sich die Edlen der Region doch all zu oft, angetan mit gerade einem Lendentuch, in den Bädern, Gärten und Massageräumlichkeiten über die politischen Dinge, die Ihnen auf dem Herzen liegen. (Gerade die Adligen der alten nebachotischen Häuser disputieren auf äußerst gewöhnungsbedürftige Weise.) Auch wenn manche Adlige durch Spenden ihre »eigenen« Räumlichkeiten in der Anlage unterhalten, in denen man sich abseits dem Disput widmen kann, dringen die Inhalte solchen Gesprächs oft in andere Bereiche der Anlage. Lediglich die Geweihten des Herrn Praios aus der Stadt Perricum scheinen sich völlig auf die geistigen und körperlichen Sinnlichkeiten der Anlage zu konzentrieren, ohne sich an dem Gezeter über Politik zu beteiligen, wobei es aber vorgekommen sein soll, dass sie angestrengt lauschten. [...] Dem Ort kommt neben seiner erwähnten Bedeutung eine weitere Rolle durch den Aberglauben der Nebachoten hinzu, da nach deren Dafürhalten die Tempel ein greifbares Argument für die Einheit der milden Geschwister Rahja, Tsa und Peraine seien. Daher war es nach Ansicht der Tulamiden Perricums auch eine große Ehre für den nicht nebachotischen Adel Perricums, als diese eingeladen waren, die Anlage mit zu nutzen. [...] Weiter: Es glaubt schon mancher gehört zu haben, dass in die Jahre gekommene Rahjageweihte bisweilen zu den Brüdern und Schwestern der Herrinnen Peraine und Tsa konvertierten, um dorten ihren Dienst an den milden Schwestern fortzuführen und auch sonst die Übergänge fließend sein sollen.[...]

Abschließend komme ich zu dem Urteil, dass die Vermutungen, die außerhalb der Grafschaft angestellt wurden und den Zweck der Therme einem Bordell gleichsetzten, haltlos sind. Diese Mutmaßungen können wohl nur darauf zurückgeführt werden, dass die Anlage im Reich relativ unbekannt ist und sich allerlei Gerüchte um diesen Ort ranken. Zuzugeben ist, dass auch der mittelreichische Adel Perricums wenig zu der Richtigstellung dieser Gerüchte beiträgt, da er schon einige Aspekte des hier herrschenden Aberglaubens aufgenommen haben dürfte. [...] Jedoch erlaubte mein Aufenthalt keine weiteren Nachforschungen mehr. So verbleibe ich mit meinem Bericht insoweit, als dass ich es für sinnvoll hielte, nach Rashia’Hal einen Dienstwilligen zu entsenden, der weiter über das Brauchtum und die Loyalität der garetischen Tulamiden berichtet. Euer [Name chiffriert].« 

(ST/BB mit Ergänzungen von JC)

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Davon ab ist die Klosteranlage - abwechselnd mit Festung Haselhain Zielort der Haselhainer Rallei.

Bedeutende Ortschaften und Bauwerke

Tempel.svg Sakralbauten

Rashia'Hal - uraltes Heiligtum der drei milden Schwester Rahja, Tsa und Peraine (100 Einwohner)

Bedeutende Personen

Hochadel

Wappen:
Wappen Ciarda Wulfsige von Firunslicht-Oppstein.svg
Familie:
Wappen Familie Firunslicht.svg
Ciarda Wulfsige von Tikaris (Symbol Tsa-Kirche.svg1002 BF)
Heute angehende Akoluthin in Rashia'Hal; ehem. Kriegerin, Gemahlin wider Willen

Klerus

Wappen:
Wappen Kirchenlande Alveransschwestern.svg
Lehen/Amt:
Wappen Kirchenlande Alveransschwestern.svg
Mitglied:
Symbol Rahja-Kirche.svg
Yarasha von Weißbarûn (Symbol Tsa-Kirche.svg17. Tra 985 BF)
Kirchliche Vögtin der Kirchenlande Alveransschwestern (seit 1020 BF)
Familie:
Wappen Familie Zollenstein.svg
Mitglied:
Symbol Peraine-Kirche.svg
Perainida von Zollenstein (Symbol Tsa-Kirche.svg3. Ron 977 BF)
gelehrte Geweihte mit offenem Blick, aber kleinem Herzen
Familie:
Wappen Haus Aimar-Gor.svg
Mitglied:
Symbol Rahja-Kirche.svg
Canyreith von Aimar-Gor (Symbol Tsa-Kirche.svg16. Rah 1029 BF)
ansehnliche, furchtlose Novizin mit starkem Willen
Familie:
Wappen Familie Palmyr-Donas.svg
Mitglied:
Symbol Peraine-Kirche.svg
Ayalind von Palmyr-Donas (Symbol Tsa-Kirche.svg9. Per 975 BF)
alternde Peraine-Geweihte aus Anchopal
Wappen:
Symbol Tsa-Kirche.svg
Mitglied:
Symbol Tsa-Kirche.svg
Jerudan Askendar (Symbol Tsa-Kirche.svg17. Hes 990 BF)
Immerjunger, erfahrener Tsa-Diener, Geburtshelfer und Schlichter
(weitere)

Chronik

ehemalige Kloster- und Tempelbewohner

  • Saanda von Pfiffenstock, ehem. Peraine Novizin, die ab 1041 BF einen Ehebund in der Rabenmark eingeht und dort ihr Noviziat beendet.
  • Madaleya Aramyda, ursprünglich aranische Tsa-Geweihte, die im Krieg der 35-Tage in ihrer Heimat starb, als sie versuchte dort Leben zu retten.

Briefspieltexte betreffend Rashia'Hal


weitere Erwähnungen als Ort der Handlung
weitere Erwähnungen