Markgräflich perricumsche Truppen

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Politik:
Obrigkeit:
Besondere Verstorbene:
Anzahl Mitglieder:
ca. 900 (allmählich zunehmend)
Militär:
Sollstärke:
ca. 1.550 (nur stehende Einheiten)
Standort:
Waffengattung:
Schützen, Artillerie, leichte und schwere Infanterie, Leichte Reiterei
Erfahrung:
Zumeist Erfahren bis Veteranen
Wappen Markgraefliche Hellebardiere.svg   Wappen Eliteregiment Perricum.svg   Wappen Bombardenregiment.svg   Wappen V. Perricumer Regiment.svg   Wappen VI. Perricumer Regiment.svg   Wappen Markgraeflich Perricumer Grenzreiter.svg   

Einleitung

Perricum ist trotz der Landung Haffax´ und der Schlacht an der Gaulsfurt Ende 1039 BF immer noch eine der stärksten und wohlhabendsten Provinzen des neuen Reiches. Diese Umstände versetzen den Markgrafen in die Lage, die stehenden Truppen seines Kronlehens relativ gut auszurüsten, mittelfristig wieder auf Sollstärke zu bringen und langfristig, soweit möglich, ihren derzeit angeschlagenen Ruf wieder zu verbessern. Dazu kommt, dass ein großer Anteil der Bevölkerung eigenen Kämpfertraditionen folgt und so das Seine dazu beiträgt, das Land am Darpatmund zu verteidigen, wenngleich die Nebachoten aufgrund des hohen Blutzolls bei Gaulsfurt und gelähmt von inneren Streitigkeiten als einheitlicher, militärischer Machtfaktor derzeit kaum noch ins Gewicht fallen.
Um die verschiedenen Gruppen Bewaffneter zu vereinen und die Zusammenarbeit der bis dahin unabhängig voneinander operierenden Regimenter zu verbessern, schuf der Markgraf Ende 1033 BF das Amt eines „Heermeisters vom Darpatmund“ für seinen gesamten Heerbann. Der erste Inhaber dieses Titels, Aldron von Firunslicht, ist seitdem bestrebt, einige Reformen durchzuführen, um die Schlagkraft und vor allem das Ansehen der Perricumer Wehr zu steigern. Die Kopflosigkeit der militärischen Führung, der Verrat einiger Truppenteile und die Niederlagen in der Anfangsphase der Invasion werden dem Heer jedoch noch lange nachhängen.
Infolge des Mendena-Feldzugs sowie der Invasion Perricums durch Haffax` Truppen kam es 1040 BF zu tiefgreifenden personellen wie organisatorischen Veränderungen im Heer.

Heermeister

Eine der ersten Maßnamen des Heermeisters bestand darin, verschiedene wichtige Befugnisse, die bisher die einzelnen Obristen innehatten, zentral unter seinem direkten Zugriff zu bündeln, wozu auch die Schaffung seines Stabes gehört, der ihn bei der Führung der Truppen unterstützen soll.
Der Heermeister ist als Befehlshaber nicht nur Oberkommandierender der markgräflichen Truppen sondern auch erster Berater des Provinzherrschers in militärischen Angelegenheiten. Zudem ist er auch die höchste Instanz der militärischen Gerichtsbarkeit zwischen Trollzacken und Raschtulswall. Seine militärischen Entscheidungen hat er allein vor dem Markgrafen, der Kaiserin und den Göttern zu rechtfertigen.

Stab

Mittlerweile werden alle Aufgaben, die über die der einzelnen Verbände hinausgehen, vom Stab des Heermeisters wahrgenommen. Diese Männer und Frauen stehen neben der direkten Kommandostruktur und übernehmen spezielle Verwaltungsfunktionen zur Entlastung und als Ratgeber für den Oberkommandierenden. Den Stabsoffizieren sind je nach Umfang ihrer Aufgaben weitere subalterne Offiziere und sonstige Hilfskräfte beigegeben. Die wesentlichen Stabsposten sind im folgenden:

Profoß: Im Auftrag des Heermeisters setzt er in den einzelnen Regimenter den Artikelbrief um. Dieses vom Heermeister verfasste Dokument regelt das Verhalten der Soldaten und wird den Rekruten vor ihrem Fahneneid vorgelesen. Um den Überblick über seine vielfältigen Aufgaben zu wahren, wird er von seinem Stabsadjutanten unterstützt.
Feldzeugmeister: Kümmert sich um die Beschaffung von Waffen und Ausrüstung und deren Instandhaltung. Er vergibt Aufträge an Handwerker und Kaufleute, um die Magazine gefüllt zu halten und hat auf einem Kriegszug die Aufsicht über den Tross des Heeres. Dann unterstehen ihm auch die Quartiermeister der einzelnen Regimenter, die sich in seinem Auftrag um die Fourage während des Marsches kümmern, die Verproviantierung organisieren und für die Unterbringung der Soldaten verantwortlich zeichnen.
Zahlmeister: Verwaltet die Gelder, die den markgräflichen Truppen zur Verfügung stehen und führt die Soldlisten. Wenn die Soldzahlungen anstehen, reist er mit der Soldkasse und starkem Geleitschutz zu den einzelnen Standorten des markgräflichen Heeres und beaufsichtigt die Zahlungen.
Konnetabel: Kümmert sich um die Musterung, Rekrutierung und Zuteilung von neuen Soldaten zu den einzelnen Einheiten. Dazu stehen ihm Werbertrupps zur Verfügung, die aus den Reihen der Regimenter gezogen werden. Oftmals sind dies Veteranen, die nach mehreren Dienstzeiten kurz vor der Streichung aus den Soldlisten stehen, mit ihren ausgeschmückten Erzählungen aber viel Jungvolk zu begeistern und dadurch anzuwerben verstehen.
Festungsmeister: Ihm obliegt es, für den Erhalt der Befestigungen und Kasernen innerhalb der Markgrafschaft zu sorgen, damit diese stets wehrbereit bleibt. Die wenigsten der Burgen und befestigten Städte am unteren Darpat sind indes im Besitz des Markgrafen selber, sodass hier nicht nur Sachverstand sondern auch ein gerüttelt Maß an Diplomatie im Umgang mit Baronen und Bürgermeistern gefragt ist.
Aufklärungsmeister: Ist dafür verantwortlich, dass den kommandierenden Offizieren bei ihren Entscheidungen stets möglichst genaue Informationen zur aktuellen Lage zur Verfügung stehen. Dazu ist er befugt, Spione in den Reihen potentieller Feinde anzuwerben sowie Spähunternehmungen hinter die feindlichen Linien zu planen und durchzuführen. Ihm unterstehen indes auch die Verbindungsoffiziere, die im Bedarfsfall zu Verbündeten geschickt werden und zuletzt auch die nicht unwichtigen Kartographen und Zeichner, die u.a. das Kartenmaterial für die Stabsbesprechungen anfertigen.

1. Adjutant: Hauptmann Jarin Leomar von Birkenbruch
2. Adjutant: Hauptmann Cordovan von Keres
3. Adjutant: Leutnant Gerion von Zweifelfels
Profoß: N.N.
Feldzeugmeisterin: Hauptfrau Yonara von Zolipantessa
Zahlmeister: N.N.
Konnetabel: Hauptmann Eberwulf von Hassloch
Festungsmeisterin: N.N.
Aufklärungsmeister: Hauptmann Roderick von Isenbrunn

Reguläre Truppen

Der Markgraf unterhält drei Garderegimenter sowie ein Banner Hellebardiere als stehende Truppen zu Lande; die Regimenter werden jeweils von einem Oberst bzw. Obristin befehligt. Bedingt durch den derzeitigen Mangel an erfahrenen Offizieren haben einige der Hauptleute neben ihrem eigentlichem Kommando über einen Truppenteil auch noch eine Position in den jeweiligen Regimentsstäben - die in verkleinerter Form dem des Heermeisters ähneln - inne. Mit Beginn des Jahres 1040 hat der bis dahin durchaus gute Ruf der Regimenter "Trollpforte" und "Perricum" jedoch stark gelitten, als Teile der in der Reichsstadt Perricum verbliebenen Banner unter dem damaligen Oberst Bendan von Zillingen nach der Anlandung Haffax´ überliefen und ihre Waffen gegen die Stadt erhoben. Auch wenn die Verräter zwischenzeitlich entweder während der Kämpfe getötet oder danach wegen Verrats hingerichtet worden waren, begegnet man vielerorts den Soldaten beider Regimenter noch immer mit Misstrauen oder gar, insbesondere in der Reichsstadt, mit kaum verhohlener Abscheu, sodass wohl noch sehr viel Wasser den Darapat hinunterfließen wird, bis sich beide Verbände zumindest halbwegs von dieser Schande reingewaschen haben werden.
Die einzelnen Truppenteile unterscheiden sich dabei trotz Retos AMOG in einigen Punkten in ihrem Charakter: Während das Bombardenregiment den Statuten der wehrheimschen Ausbildung entspricht und lediglich das zweite Banner mit Nebachoten durchsetzt ist, macht sich in den ehemals garetischen und edelgräflichen Einheiten der Einfluss dieser Volksgruppe eher bemerkbar: Gerade unter den Reitereinheiten findet man relativ viele Krieger aus den Stämmen, ärmere Nebachoten finden zuweilen einen Platz unter den Fußkämpfern des Eliteregimentes und auch einige der Offiziere haben tulamidisches Blut in den Adern. Eine Schwadron der Grenzreiter hat gar das verbriefte Recht, einen eigenen Haimamud in Sold zu haben, der abends die Reiter unterhält, aber auch Geschichten um deren vergangene Taten spinnt, um sie der Nachwelt zu erhalten. Nach Nebachotenkrise und Haffax-Invasion können die Nebachoten keinen einheitlichen eigenen Heerbann mehr stellen. Die verbliebenen Kämpfer dieser Volksgruppe werden daher im Kriegsfall je nach Herkunft dem V. oder VI. Landwehrregiment zugeteilt. Aus den gleichen Gründen ist auch der Anteil der Nebachoten im Heer insgesamt deutlich zurückgegangen.

Truppen, die im Kriegsfall ausgehoben und dann dem Heermeister unterstellt werden

  • Die Stadtwache und städtischen Milizen von Perricum (in knapper Regimentsstärke)


(Stand: 1040 BF)

Chronik des markgräflichen Heeres

Datum Ereignis
1029 BF Rohaja von Gareth wird zur Kaiserin des Reiches vom Greifenthron zu Gareth gekrönt.
In der Ochsenbluter Urkunde wird auch die Markgrafschaft Perricum geschaffen. Die kaiserlichen Regimenter „Elitegarde Perricum“ (garetisch) und „Bombardenregiment Trollpforte“ (darpatisch) werden dem Markgrafen Rondrigan Paligan zugeschlagen.
1033 BF Travia: Trollzackerüberfälle in den Baronien Vellberg und Bergthann. Zwei Kompanien des Regimentes „Trollpforte“ rücken aus, der Bedrohung entgegenzutreten, verzetteln sich allerdings in einem wenig erfolgreichen Kleinkrieg.
Boron: Viburn von Tälerort wird als Oberst des Bombardenregiments abgelöst. Neuer Befehliger wird Baron Wallbrord von Löwenhaupt-Berg.
Firun: Piratenüberfall auf Brendiltals Küste. Es kommt zu einem Debakel, als Nebachotische Krieger und Gardetruppen sich bei der Abwehr des Überfalls gegenseitig behindern.
Ingerimm: Reichskongress in Perricum; der Markgraf ernennt Aldron von Firunslicht zum „Heermeister am Darpatmund“
1034 BF Praios: Beratungen in Brendiltal; der neue Heermeister kündigt Reformen an. Hierzu gehören u.a. die Schaffung neuer Strukturen für die Landwehrregimenter sowie die Verbesserung ihrer Ausbildung. Die Umsetzung beider Vorhaben wurde noch im gleichen Jahr begonnen.
Rahja: Das Landwehraufgebot der Baronie Wasserburg wird mit unkonventionellen und nicht ganz unumstrittenen Mitteln neu organisiert.
1035 BF Peraine: In einer Petition an die Kaiserin stellt der Rat der Stadt Perricum nicht nur territoriale Forderungen, sondern verlangt zudem, fürderhin in militärischen Dingen einzig der Herrscherin zu Gehorsam verpflichtet zu sein. Beide Forderungen führen in der Folgezeit zu großen Spannungen zwischen der Stadt auf der einen und dem Adel der Provinz sowie den mgfl. Truppen auf der anderen Seite.
1036 BF Praios: Die Kaiserin nimmt den von Oberst Wallbrord überbrachten Kabinettsschluß an; die Mgft. Perricum hat im Falle eines Heerbannes gegen den Verräter Haffax lediglich ein Landwehrregiment zu stellen. Für diese Aufgabe wird das V. Landwehrregiment "Zacken und Wall" ausgewählt und neu gegliedert. Des weiteren erteilt die Kaiserin den im Peraine des Vorjahres gestellten Forderungen der Stadt Perricum eine klare Absage.
Aldron sowie diverse Offiziere und Adlige treffen sich zu einer geheimen Besprechung in dem Ort Brendiltal, um diverse Personalien und Strategien im Falle einen etwaigen Angriffs seitens Haffax´ zu erörtern.
1037 BF ca. Travia: Nach dem Aufruf der Kaiserin auf deren Hochzeit mit dem Perricumer Markgrafen gliedert der Heermeister das Heer neu und schickt nun doch eine deutlich größere Truppe. Die Nebachoten bleiben fast komplett in Perricum, was viele unter ihnen als Affront auffassen und unruhig werden.
1039 BF Rondra-Firun: Die Nebachotenkrise spaltet die nebachotische Gemeinschaft und lässt so keine eigene und einheitliche Heeresstruktur mehr zu. Die spätere Haffax-Invasion, mit der "Zweiten Schande von Nebachot" gibt dieser den Rest.
1039 BF Rahja: Gut die Hälfte der regulären Truppen der Provinz nimmt als Teil des Südheeres am Mendena-Feldzug zur Befreiung Tobriens teil.
Namenlose Tage: Teile der in der Reichsstadt Perricum stationieren Einheiten des Elite- und des Bombardenregiments gehen zum Feind über und unterstützen Haffax in seinem Bestreben, die Kontrolle über die Stadt zu erlangen, was zu einem deutlich höheren Ausmaß an Tod und Zerstörung in Perricum führt.
1040 BF Efferd-Boron: Mit Ausnahme des Amtes des Heermeisters werden alle Kommandeursposten neu besetzt: Doranthe von Zwickenfell wird Befehlshaberin der zum Regiment erweiterten Grenzreiter sowie der Sieben Waisen, Feodora von Isenbrunn Kommandeurin der Hellebardiere, Ugdalf von Löwenhaupt-Hauberach Befehliger des Bombardenregiments und Alrik XII. von Sturmfels Befehlshaber des Eliteregiments. Neuer stv. Heermeister wird Zivko von Zackenberg.

Bedeutende Personen

Lebende Mitglieder

Familie:
Wappen Familie Zolipantessa.svg
Mitglied:
Wappen Markgraeflich Perricumer Truppen.svg
Yonara von Zolipantessa (Symbol Tsa-Kirche.svg5. Ing 1004 BF)
meisterliche Organisatorin, brillante Waffenkennerin

Chronik

Briefspieltexte

Hauptrolle
Nebenrolle
Sonstige

1034 BF

Wappen Markgrafschaft Perricum.svg ... und läßt sie nicht mehr los

Zeit: Pra 1034 BF / Autor(en): Balrik
Wappen Baronie Sturmfels.svg Schnaps und Boltan

Zeit: 16. Ing 1034 BF / Autor(en): Treumunde, Balrik
Wappen Baronie Bergthann.svg Praios' Auge sieht alles

Zeit: 21. Rah 1034 BF / Autor(en): Firunslicht

1035 BF

Wappen Familie Firunslicht.svg Der Heermeister ordnet sein Haus, Teil 1

Zeit: Rah 1035 BF / Autor(en): Firunslicht

1036 BF

Wappen Baronie Brendiltal.svg Der Heermeister ordnet sein Haus, Teil 2

Zeit: Pra 1036 BF / Autor(en): Firunslicht
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