Eine Wehr aus Kalkstein - Die Siedlung der Trollberger

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Wenn man eine durchschnittliche trollbergische Siedlung sieht, wird einem zuerst die trutzige Bauweise auffallen. Die von einem mindestens fünf Schritt hohen Mauerring aus grob behauenen Steinen, zumeist Kalk, umgebenen Dörfer stehen bevorzugt auf Anhöhen oder sind von einem Wehrgraben umzogen.

Das zumeist einzige Tor aus soliden Bohlen ist nachts von schweren Vorlegeriegeln verschlossen, in unruhigen Zeiten wird diese Sicherung aber auch tagsüber verwendet.

Gleich hinter ihm öffnet sich der annähernd kreisrunde Dorfplatz. Um ihn herum sind Wand an Wand die zwei- oder dreigeschossigen Häuser angeordnet. Ebenerdig befinden sich nur Ställe und einzelne Lagerräume. Die Eingänge zu den Wohnräumen sind durchweg im zweiten Stock und nur über Leitern erreichbar. Die Dächer sind giebellos, leicht zum Dorfplatz hin geneigt, die Rückwand der Häuser wird von der stets ein wenig höheren Dorfmauer gebildet. So verläuft auf ihnen ein veritabler Wehrgang, der jedes Dorf zu einer wahren Burg macht.

Dem Tor gegenüber findet man das Thanhaus. Hier findet das soziale Leben der Trollberger statt: Unter dem Dach des Than werden Versammlungen abgehalten, Entscheidungen gefällt, Feste gefeiert und Gäste untergebracht. Im Winter sammeln sich die Trollberger hier um ein warmes Kaminfeuer, unterhalten sich oder verrichten allerlei kleinere Arbeiten.

Oft findet man in einem dieser Runddörfer auch ein Ahnenhaus, welches meist neben dem Thanhaus steht. Hier werden die Urnen einer großen Zahl Ahnen aufbewahrt, die die Sippe noch in nächster Nähe haben möchte, jedoch keinen festen Platz auf den Hausaltären gefunden haben.