Dorf Sabadonn

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Neueste Briefspieltexte:
Politik:
Obrigkeit:
Einwohner:
300
Militär:
Truppen:
6 berittene Büttel sichern den Verkehr auf der Reichsstrasse
Infrastruktur:
Gasthäuser:
"Sultan von Nebachot"(gute Küche, gehobene Preise), "Fuhrmanns Ruh" (großer Fuhrhof, günstige Unterkunft)
Kultur:
Handwerk:
Fischerei, Ackerbau, Küfer, Wagenmacher, Schmied, Bootsbauer
Sonstiges:
Besonderheiten:
Istorans Wall
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt
Kennziffer:
Per-I-09-1(Heg)

Zwischen Gaulsfurt und Rabicum an Reichsstrasse und Darpat liegt auf einem flachen Sandhügel Sabadonn. Der Ort mit heute 300 Einwohnern hat sich erst unter nichttulamidischer Ägide aus einer an der Reichsstraße gelegenen Pferdewechselstation mit Gasthaus entwickelt. Das Land ist überaus fruchtbar dank der Gaben des Darpat und des Isenach und die Bauern fahren reiche Ernten ein. Einige der Einwohner des Ortes erwirtschaften ihren Lebensunterhalt auf dem Fluss als Fischer.

Auch heute noch stehen zwei Gasthäuser im Ort: Im "Sultan von Nebachot" versucht das aus Rommilys eingewanderte Wirtspaar Jorgrimm (der mit seinem blonden Haar, dem Vollbart nach Tulamidenart und Turban eine eher kuriose Erscheinung abgibt) und Pinarne Birkenweiher den wohlhabenden Reisenden vorsichtig auf die tulamidische Kultur einzustimmen. Bei guter, mittelreichischer Küche wird der Gast des öfteren den Klängen von Dhabla und Zithar lauschen können und man besitzt sogar eine echte Wasserpfeife. Wer allerdings rahjagefällige Tänzerinnen sucht, ist bei den traviafürchtigen Leuten am falschen Platz.

Zotiger, lebhafter und günstiger geht es im "Fuhrmanns Ruh" zu, in dem auch viele Flußschiffer absteigen und regelmässig Raufhändel mit den Fuhrknechten der vielen Wagenzüge anfangen, die auf der Reichsstrasse verkehren. Große Ställe und ein ummauerter Hof bieten ausreichend Platz für Gespanne und Wagen und wer nicht zimperlich ist, wird im geräumigen Schlafsaal stets ein Lager finden.

Am Ort haben sich auch einige Handwerker angesiedelt, die die Bedürfnisse der Wagenzüge und Flußkähne bedienen und so ihren Beitrag zum ungehindertem Warenverkehr liefern. Es gibt zwar keinen Markt am Ort, aber der örtliche Gemischtwarenhändler ist gut bestückt - und was er nicht auf Lager hat, das kann man zumeist eine Woche später bei ihm auf Bestellung abholen.

Istorans Wall

Einige hundert Schritt flußauf des Anlegers in Sabadonn ragt durch den dortigen Schilfgürtel der zerklüftete Rest einer Mauer oder eines Fundamentes aus grauer Vorzeit bis an das offene Wasser des Darpat heran. Die Überreste sind schnurgerade, aber stark verwittert, aus gewaltigen Blöcken gefügt mit großen Fugen dazwischen. Auf der Mauerkrone kann man bequem gehen, aber trotz der Breite ist sie unbefahrbar.

Im Volksmund heißt es, dass wer eine Nacht auf der Mauer schweigend verbringt eine besondere Gunst erfahren würde. Die Überlieferungen unterscheiden sich indes darin, wer diese gewährt, worin sie genau besteht und was man genau während dieser Nacht tun muss. Die etwas Verwegeneren unter der örtlichen Jugend nutzen ihre eigene Version dieser Legende, um mit Pilgern auf dem Weg anch Perricum oder Rommilys allerlei Schabernack zu treiben.