Über Hartsteen wehen die Fahnen

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Über Hartsteen wehen die Fahnen
Oder auch: Die Landsknechte kommen!
von BB nach H. Weiß

Über Hartsteen wehen die Fahnen,
wehen und wehen von Ort zu Ort.
Über Hartsteen schallet es weithin,
schallet und hallet es fort und fort:
Die Landsknecht kommen an,
hab Acht, du Bauersmann.
Die Landsknecht kommen an,
hab Acht, du Bauersmann.

Landsknechte bringen Tod und Verderben,
sengen und brennen die ganze Heid.
Wo sie gehaust ist Klagen und Trauer,
allerorten ist Kummer und Leid.
Drum wahret Hab und Gut
vor der Söldlinge Übermut.
Drum wahret Hab und Gut
vor der Söldlinge Übermut.

Fliehet all wenn die Söldlinge kommen,
Södlinge schonen nicht Greis und Kind.
Kein Graf wäre besser für Hartsteen,
so klaget es heute selbst der Wind,
im Land ist grosse Not,
es herrscht Borons Gebot.
im Land ist grosse Not,
es herrscht Borons Gebot.

Über Hartsteen wehen die Fahnen,
streiten zwei Grafen um unser Land
Es morden in ihrer beider Namen
die Ritter uns Bauern mit blutger Hand
Die Ritter kommen an,
hab Acht, du Bauersmann.
Denn schlimmer bist Du dran,
hetzt Dich der Rittersmann.

(Hier die Melodie des Liedes)

Dieses Lied ist in den von der Natterndorner Fehde gebeutelten Landen in jüngster Zeit schnell poipulär geworden. Es gibt allerdings zahlreiche Varianten - selbstverstänldich auch solche, in denen nur jeweils eine der beiden Fehdeparteien geschmäht wird. Der Urheber dieses ist nicht bekannt, bediente sich aber eine Weise, wie sie schon die Söldner vor Drôl gesungen haben, als sie angeblich nur Sattel und Zaumzeug zu fressen hatten.