Hilfe:Kleiner Leitfaden zum Garetischen Briefspiel

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Einleitung - Briefspiel ist kein Heldenrollenspiel

Wer immer durch welche Umstände auch immer zum offiziellen Briefspiel des Schwarzen Auges gefunden hat, steht vor der großen Frage: Und wie bringe ich mich nun ein?

Der Kontakt zu den Spielern des Briefspiels ist häufig schnell hergestellt, die meisten von ihnen freuen sich über die Möglichkeit, ein frisches Gesicht, oder besser: eine frische Feder, in ihre Provinz zu integrieren. Schnell ist mit Kanzler und einem anderen Spieler eine kleine Nische gefunden, in der man sich tummeln darf. Nach einiger Zeit hat man sich die Grundzüge seiner Familie, deren einzelner Charakter und den Besitztümern und Örtlichkeiten gemacht, im besten Fall hat man dazu als Plattform die entsprechende Briefspiel-Wiki gewählt.

In den Anfangsjahren des Briefspieles, die Redaktion betreute das Projekt noch mehr oder weniger mit Interesse, war es eine Adelsfigur im Rang eines Barons, die ein Spieler mit Leben füllen konnte. Als im Laufe der Zeit keine Barone mehr verteilt wurden, vergaben die Kanzler, die Spielleiter des Briefspiels, Vasallenlehen einzelner Barone oder bestätigten solche Spieler, die von der Begeisterung der Barone mit einer solchen Figur vertraut wurden.

Wenige Zeit später formierten sich viele verschiedene Unterarten des Briefspieles, die nicht mehr der Betreuung der Redaktion unterlagen. Exotische Regionen wie Kemi oder Orden der Rondra- oder Boron-Kirche erfreuten sich wachsender Mitgliederzahlen. Das Briefspiel konstituierte sich in jeder Provinz und jedem Orden auf seine eigene Weise. Jede Provinz erzeugte eine eigene Art des Briefspiels. Zwar enthalten die Schnittmenge der Spielarten durchaus die gleichen Elemente, allerdings macht die Gewichtung einzelner Aspekte den gravierenden Unterschied aus.

Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt dabei das Medium Internet, dessen vernetzende Natur im letzten Jahrzehnt dem Briefspiel einen ziemlichen Impuls und einen beträchtlichen Spielerzuwachs gegeben hat. Die meisten Formen des Briefspiels heutiger Gestalt ist ohne die unkomplizierten Kommunikationswege des Webs nicht mehr denkbar. Insbesondere die Einrichtung einer Briefspiel-Mailingliste Ende der Neunziger Jahre und der Aufbau einer Garetienbriefspielseite basierend auf der Wiki-Technologie (im folgenden: Garetien-Wiki) seit August 2006 stellen für das Garetien-Briefspiel die wesentlichen elektronischen Werkzeuge dar.

Schon in seinen Anfängen unter der Betreuung der Redaktion wurde eines deutlich: Das Briefspiel ist ein anderes Rollenspiel als dasjenige am Tisch. Waren die ersten Briefspielbarone noch altgediente Helden aus einer heimischen Heldenrunde („Halscher Neu- bzw. Heldenadel“), wurden in den folgenden Lehenvergaben die Vorgaben an die Barone und Junker in Kurzcharakterisierungen festgelegt, die den Rahmen für die Persönlichkeitsentwicklung beschrieben. Die durch den Spieler geführte Figur sollte als Teil einer glaubwürdigen Adelswelt in Erscheinung treten, in der es Intrigen, Korruption und Machtgier, genauso wie Idealismus, Ritterlichkeit und Frömmigkeit geben sollte.

Das Garetische Briefspiel, unter anderem durch positive Erfahrungen des Hartsteen-Konzeptes bestärkt, vollzog in den letzten Jahren einen Wandel, der das Briefspiel einen weiteren Schritt vom Tischrollenspiel entfernte. Anstatt eine einzelne Figur einem Spieler zur Betreuung zu geben, wurden ganze Adelsfamilien verteilt. Der einzelne Spieler repräsentiert in Garetien damit im Idealfall einen ganzen Strauß verschiedener Charaktere, aus denen er in seinen Geschichten beliebig auswählen kann, wenn auch der Kern der Geschichten noch immer eine Hauptfigur der entsprechenden Adelsfamilie bildet, die auf den gemeinsamen Konventen in Rolle häufig dargestellt wird.

Diese Veränderung der Lehenvergabe hin zu einer Familienvergabe macht sich auch auf den Konventen deutlich. Die vorher unausgesprochene Regel, dass der dargestellte Adelscharakter nicht auf den Konventen sterben sollte, wurde explizit aufgehoben und erstmals auf dem gemeinsamen Konvent der Provinzen Garetien, Greifenfurt und Perricum im Jahr 2010 durch die „Subergsche Klausel“ ersetzt. Der potentielle Tod eines Adelscharakters, so tragisch es für jeden Spieler sein mag, eine ihm ans Herz gewachsene Figur zu verlieren, wurde erst möglich durch die Aufhebung der Bindung eines Spielers an das Briefspiel durch eine Einzelfigur.

Diese Veränderung zeichnet sich bereits seit längerem in den Elementen des Garetischen Briefspieles ab, denen in der Spielerschaft besondere Bedeutung beigemessen werden. Auf diese wird im folgenden anhand verschiedener Beispiele Garetischer Briefspielgeschichten eingegangen.

Elemente des Briefspiels anhand von konkreten Beispielen (direkt verlinkt)

Brief und Verlautbarung

Das Mittel des Briefspieles vor dem Internetzeitalter war der mit der Hand oder der Schreibmaschine geschriebene Brief. Nicht wenige Barone der ersten Stunde verbrachten viel Zeit und Mühe mit einer authentischen Gestaltung ihrer Korrespondenzen, indem sie Siegellack, Tusche und Büttenpapier nutzten. Viele der so entstandenen Kleinodien werden noch heute wie Wertgegenstände aufgehoben. Beispiele für Inhalte solcher Briefe finden sich ebenfalls, wenn auch nur in rudimentärer Form, auf der Garetien-Wiki .

Der Brief ist das natürlichste Korrespondenzmittel, um mit einer anderen Person in Verbindung zu treten. Die ersten, aventurisch in Rolle verfassten Texte der Mailingliste, waren Korrespondenzen zwischen einzelnen Baronen über die Praios-Geweihte Lechmin Lucina von Hartsteen, die als eine Art „offene“ Briefe an den gesamten Adel der beiden Provinzen Garetien und Greifenfurt fungierten.

Eine ähnliche Funktion kommt den Verlautbarungen zu, die dem Adel, und damit der ganzen Spielerschaft, kurz über bestimmte Gegebenheiten informiert, die für jeden von Interesse sind .

Solche Briefe oder Verlautbarungen können als Aufhänger für die Reaktionen anderer Spieler darstellen, aus denen sich dann im besten Fall eine sehr dynamische und für eine bestimmte Zeit prägende Ereigniskette entsteht. Das Garetische Briefspiel hat nicht wenige solcher Momente erlebt (das Massaker von Mühlingen , der Bau des Pulether Siegestempel, das Sultanat Nebachot, die Ernennung des neuen Staatsrates, Brennende Häuser u.a.), in denen durch eine rege Beteiligung unzähliger Spieler eine dichte Geschichte entstanden ist.

Der Garether & Märker Herold

Ein ebenfalls im Präinternetzeitalter entstandenes Kommunikationsmittels ist das Garetische Fanzine Garether & Märker Herold. Der Herold diente als Sammelbecken für Artikel über aktuelle Geschehnisse in den einzelnen Baronien, druckte Aufrufe und offene Brief ab und fasste somit kurz die Briefspielaktivitäten eines gewissen Zeitraumes zusammen. Wie jede andere Briefspiel-Fanzine orientiert man sich dabei mehr oder weniger am Stil des redaktionell herausgegebenen Aventurischen Boten.

Mitte des letzten Jahrzehnts begann der Herold mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die unter anderem mit den Veränderungen der Lesegewohnheiten der Spielerschaft und deren Bereitschaft zum Verfassen längerer Artikel zusammenhängt. Die Erscheinungsintervalle des Herolds wurden länger, die Anzahl der von der Spielerschaft verfassten Artikel sank drastisch, so dass das Fanzine für mehrere Jahre nicht mehr erschien. Das Briefspiel wendete sich unterdessen immer mehr der Garetien-Wiki als Veröffentlichungsplattform zu. Erst in der jüngsten Zeit gab es wieder ernsthafte Versuche den Herold in einer papierlosen Form zu reaktivieren.

Die Stärke eines Heroldartikel liegt auf der Hand. Sich über mehrere Seiten Text erstreckende Geschichten werden dem Leser komprimiert dargeboten, so dass er über Ereignisse in Regionen, in denen er als Briefspieler nicht aktiv ist, in bündiger Form informiert wird, ohne die gesamte Geschichte zu lesen. Auch in der Zeit, in welcher der Herold nicht erschien, wurde daher manchmal die Form des Heroldartikels gewählt, um eine bestimmte Perspektive auf die erzählten Ereignisse zu werfen und die Ergebnisse einer längeren Geschichte zusammen zu fassen .

Der Charakter eines Heroldartikels ist vor allem, dass er meist eine Situation im nachhinein beschreibt und zusammenfasst, also am Ende einer Entwicklung steht. Das enthebt ihn zwar nicht der Fähigkeit Reaktionen zu provozieren, verleiht ihm aber einen weniger animatorischen Charakter.

Der GaretienWiki-Artikel

Die seit 2006 bestehende GaretienWiki dient als eines der zentralen Organe des Briefspiel, indem dort sowohl alte Geschichten archiviert als auch enzyklöpädische Artikel zu relevanten Themen nebeneinander stehen.

Eine Grundlage der GaretienWiki sind alte, noch in Papierform erstellte Lehen- und Personenbeschreibungen. Die Beschreibungen geben in der Regel eine kurze Übersicht über von Spielern in Geschichten erwähnten Objekte wie Personen, Lehen oder Familien. Zum Zweck der schnellen Übersicht bestehen diverse Vorlagen, um die grundlegenden Informationen homogen zu präsentieren.

Weitere Features der stetig wachsenden Seite sind dynamisch erzeugte Karten der drei Provinzen Garetien, Greifenfurt und Perricum, Chronikeinträge zur Erstellung einer umfangreichen Historie, etc...

Der erzählende Kurzkommentar

Die häufigste Erzählform des Garetischen Briefspiels ist der erzählende Kurzkommentar. Ein Spieler lässt dabei einen von ihm betreuten Charakter in einem kurzen Prosatext auftreten und, häufig in einem Dialog, einen Kommentar zu den aktuellen Geschehnissen abgeben. Nicht selten beschreibt die kurze Szene die Situation vor oder während dem Verfassen eines Briefes an einen anderen Adelscharakter, dessen Inhalt dann vollständig oder auszugsweise im Text erwähnt wird.

Die Form des Kurzkommentars hat in den Jahren die verschiedensten Variationen erfahren. Häufig wird aus der Perspektive eines Unbeteiligten (eines Bediensteten, eines Untergebenen oder sogar eines Tieres) ein Ereignis kommentiert. Einige Kurzkommentare haben dabei eine rein dramatische Form.

Nicht selten wird der Inhalt eines Kurzkommentars wiederum selber in einem Kurzkommentar eines anderen Spielers aufgegriffen, so dass in manchen Fällen eine regelrechte Kettenreaktion entsteht. Gerade bei den bereits oben erwähnten herausragenden Briefspielmomenten ist eine solche Kettenreaktion eingetreten, so dass manche Geschichte eine unvorhergesehene Wendung gerade durch die Abfolge einzelner Kurzkommentare erfährt.

Kanzlergeschichten

Die Spielleitung des Garetischen Briefspieles zeichnet sich durch ein sehr maßvolles Eingreifen in die laufenden Briefspielgeschichten aus. Der Kanzler setzt selber nur wenige Anreize, um ein Spiel zu gestalten, wenn er jedoch als Autor in Erscheinung tritt, dann deutet er damit auf die provinzweite Relevanz eines Ereignisses hin.

Die Figuren des Kanzlers sind dabei grundsätzlich jede Figur des Garetischen Briefspiels, auch geführte Adelsfiguren von Spielern, mit denen der Kanzler gegebenenfalls Rücksprache hält. Nicht selten bedient sich der Kanzler der oben erwähnten Form des Kurzkommentars, indem er ein Briefspielgeschehen aus der Perspektive des Garetischen Staatsrates (dem Vertreter der Königskrone) oder eines Mitglieds des Kaisermärker Hochadels kommentiert, oftmals mit Bezug auf mehrere zeitgleiche Geschehen mit handelnden Personen, die oft eine Draufsicht auf das Geschehen haben und aus erhöhter Position sprechen können.

Eine Variante der Kanzlergeschichte stellen Texte von Spielern dar, welche als Grafschaftskoordinatoren die Verantwortung der Belebung einer spezifischen Grafschaft übernommen haben. Diese Spieler greifen auf die Personen im Umkreis eines Grafen oder diesen selbst zurück, um grafschaftsweite Impulse zu setzen.

Der Geschichtenzyklus

Eine besondere Form des Garetischen Briefspiels ist der Geschichtenzyklus aus der Feder eines oder mehrerer Briefspieler. Dieser besteht in der Regel aus einer Abfolge von Kurzgeschichten, die einen konkreten, abgeschlossenen Handlungsablauf beschreiben. Jeder Einzeltext stellt für sich eine abgeschlossene Episode einer größeren Erzählung dar.

Diese Form, das erste Mal im August 2002 in das Garetische Briefspiel eingeführt, hat sich seither großer Beliebtheit erfreut. Sie kann in gewisser Weise als Hauptmerkmal des Garetischen Briefspiels bezeichnet werden und wird durch verschiedene Spieler in unterschiedlichster Weise gepflegt.

Die Einzelepisoden werden von einem oder mehreren Spielern verfasst und nacheinander den anderen Spielern als eine Art Fortsetzungsroman präsentiert. Viele Zyklen liegen durchschnittlich bei etwa 20 Teilen, einzelne erreichen sogar eine Länge 90 Einzelepisoden erstrecken. Häufig beginnt die Veröffentlichung des Zyklus, wenn die ersten Episoden bereits verfasst sind, die Geschichte allerdings noch nicht abgeschlossen ist. In seltenen Fällen schickt ein Spieler eine von Anfang bis Ende durchkonzipierte Geschichte über die Mailingliste.

Die Einzelepisoden, so wie der erzählende Kurzkommentar, sind keiner formalen Einsschränkung unterworfen, so dass ein Geschichtenzyklus durchaus verschiedene literarische Gattungen in sich vereinen kann.

Nicht selten beziehen sich Kurzkommentare direkt auf Ereignisse aus Geschichtenzyklen, ohne dabei aber notwendigerweise in diesen integriert zu werden. In wenigen besonderen Fällen ist der Kanzler an der Erstellung einer Einzelepisode direkt beteiligt.

Spottverse, Lieder und Gedichte

Eine besondere Form des Briefspiels finden sich in den Versen der Spieler, die teilweise als Bestandteil von Geschichtenzyklen und teilweise als Kurzkommentar gedacht sind. Sie brechen nahezu jede vorgegebene Form auf und stellen ein freies Spiel mit den Formen verschiedener literarischer Gattungen dar.

Einzelne Spottverse, Lieder und Gedichte finden sich neben anderen Dichtungen als Glanzpunkte auf der Garetien-Wiki.

Die Patchwork-Geschichte

Eine andere Form des Briefspiels dagegen, wahrscheinlich die Hauptform in anderen Provinz- und Ordensspielen, stellt die Form der Patchwork-Geschichte dar. Bei dieser Form der Geschichte führen die Spieler sukzessive eine gemeinsame Geschichte dadurch fort, dass jeder, der mag, einen oder mehrere Sätze an den vorhergegangenen Beitrag eines anderen Spielers zufügt.

Die so entstehenden Geschichten, die sich teilweise über Monate und Jahre erstrecken, können ziemliche Ausmaße annehmen und einen großen Detailgrad erreichen. Ihr Nachteil ist ihre für Unbeteiligte schwierige Lesbarkeit, da ihrer Entstehung wegen keine Spannungsbögen konstruiert werden können, die einem Leser die Lektüre des Textes erleichtern.

Häufig werden die Adels- oder Ordensfiguren analog einer Heldengruppe beim Tischrollenspiel geführt, die ein bestimmtes Abenteuer erleben. Ebenfalls werden nicht selten auf diese Weise längere Gespräche zwischen verschiedenen Charakteren beschrieben oder die Details einer Verhandlung festgehalten.

Allerdings hat sich für viele Spieler des Garetischen Briefspiels diese Form des Erzählens als unattraktiv und wenig praktikabel herausgestellt, da sie einen wesentlich höheren Zeitaufwand verlangt und Resultate leider meistens für Unbeteiligte langweilig zu lesen sind.

Das Garetische Briefspiel bedient sich zwar ebenfalls dieses Mittels, allerdings in weitaus geringerem Umfang als andere Provinzen. So kann durchaus eine Episode eines Geschichtenzyklus auf diese Art entstehen, wenn auch sein Umfang versucht wird in einem angemessenen Rahmen zu halten.

Welcher Text passt am besten zu welchem Zweck?

Der Einstieg in das Briefspiel

Am Anfang des Briefspiel steht die Präsentation der eigenen Figuren und Lehen. Der lohnenswerteste Einstieg ist sicherlich die Erstellung eines Artikel der GaretienWiki. Der Inhalt sollte eine möglichst prägnante Beschreibung der bespielten Person/Familie/Lehen sein, am besten unter Einbezug der bestehenden Vorlagen. Die Beschreibung in der GaretienWiki alleine füllt einen Charakter jedoch noch lange nicht mit Leben.

Kurze Einzelgeschichten können bestimmte Aspekte aus dem Leben der Figur beschreiben und seinen in GaretienWiki nur abstrakt bezeichneten Charakter in Erzählform den anderen Mitspielern mitteilen. Veränderungen des Charakters oder komplexere Figurhintergründe lassen sich sehr gut auch durch längere Episodenerzählungen beschreiben. Ereignisse in dem bespielten Lehen lassen sich sehr gut in kurzen Artikeln des Herolds beschreiben, wie sich auch gesellschaftlich interessante Ereignisse der Spielfiguren auf diese Weise gut vermitteln lassen.

Grundsätzlich gilt, dass jede als Nichtspielerfigur gekennzeichnete Figur in die eigene Geschichte einbezogen und jederzeit eine neue benötigte Figur erfunden werden kann. Auch Beschreibungen und Geschichte von Lehen, die keinem Spieler zugeordnet sind, stehen einem Spieler frei, solange ein gesundes Augenmaß beibehalten wird. Sollte man unschlüssig sein, ob eine geplante Beschreibung zu Komplikationen führen könnte, dient der Kanzler als Anlaufstelle.

Ein Teil der Spielwelt werden

Der Kern des Garetischen Spiels besteht aus der Interaktion der Spielerschaft untereinander.

Die bestbewährte Möglichkeit zur Interaktion ist der erzählende Kurzkommentar. Um auf die Ereignisse im Königreich zu reagieren bedarf es meistens nicht viel mehr als einer kurzen Beschreibung der Meinung einer bespielten Figur. Ein solcher Kommentar dient der Charakterentwicklung und den Ereignissen im Königreich gleichermaßen.

Nicht selten wenden sich Spieler mittels eines Briefes direkt an einen anderen Spieler. Auf diesen Brief eignet sich eine Antwort in Briefform und häufig auch ein Kurzkommentar, in den eine eventuelle Rückantwort an den Adressaten des Briefes eingeflochten werden kann. Auch Kanzlergeschichten oder Geschichten eines Grafschaftskoordinatoren stellen eine gute Möglichkeit dar, um eine Beschreibung der Reaktionen der Spielfigur zu verfassen.

Allgemeines Ziel des Briefspiels

Das Hauptziel unseres gemeinsamen Spieles kann aber nur eines sein: Es ist ein Hobby und sollte Spaß machen!


Autor: Hartsteen

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