Was treibt der Ork?

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Ein Überblick über die Berichte des aventurischen Boten seit FIR 32 Hal

Zuerst schienen es nur Gerüchte, daß sich die Orks im Weiden’schen Nebelmoor sammelten, doch allein diese unbestimmte Bedrohung genügte, daß der Meister der Senne Mittellande der Rondra-Kirche und Abtmarschall des Ordens der Wahrung Brin von Rhodenstein wieder das Schwert des Dominions Orkenwehr ergriff und den Thron desselben nach 10 Jahren, in denen dieser leer stand, wieder besetzte, um Weiden für die Zeit zu rüsten, wenn der Waffenstillstand mit Schwarzpelz ausgelaufen sein würde. (Bote 96, FIR/TSA 32 Hal)

Doch nur wenige Monde später kam ein öffentlicher Brief der Fürst-Erzgeweihten von Donnerbach, in dem diese schrieb, daß die Feuer der Gruuzash (eben jener Orken, die sich im Nebelmoor versteckten) inzwischen bald zahlreicher seien als die Sterne des Himmels und man die Leichen von Abenteurern gefunden habe, die von schrecklichen Glyphen entstellt worden seien. Diese Warnungen wurden im Weidener Herzogshaus wohl gehört und in der Folge sollte die Donnerbacher Botschaft in Trallop wieder besetzt und herzögliche Rundhelme zur Wacht in die Heldentrutz entsandt werden. (Bote 97, PHE/PER 32 Hal)

Nicht nur im mitternächtlichen Herzogtum, auch außerhalb des Reiches Rauls sorgte der Ork inzwischen für Unruhe. So waren Gerüchte zu vernehmen, daß die Schwarzpelze ihre traditionellen Lager im Andergast’schen aufgegeben hatten, genauso wie anscheinend den Handel mit den Menschen, denn die Lager waren verlassen und die Pelzhändler und Jäger, die handeln wollten, kehrten nicht mehr zurück. Die Spuren der Orks zeigten ins Innere der Messergrassteppe und von der Stadt Teshkal soll eine Hilfegesuch zum andergast’schen König entsandt worden sein. (Bote 98, ING/RAH 32 Hal)

Die nächsten Nachrichten kamen wieder aus Weiden: ein Botschafter Donnerbachs war nach Trallop entsandt worden, um die freundschaftliche Verbindung beider Seestädte zu festigen. Dazu erreichten zwei Banner Infanteristen die Grenzen der Heldentrutz und Bärwaldes, in deren Nähe der Ork gesichtet worden war, um wider diesem Wacht zu halten.

Das Schwert der Schwerter verkündete die Entscheidung, daß es keine Senne Orkenwehr geben würde, sondern daß dem Orden von Rhodenstein die Wacht wider dem Schwarzpelz in der Heldentrutz aufgetragen sei, als Teil der Senne Norden, was vorher Teil der Mittellande gewesen war. Brin von Rhodenstein legte sein Amt als Meister des Bundes der Mittellande infolgedessen nieder und bleibt somit Abtmarschall des Rhodensteins unter der Fürst-Erzgeweihten von Donnerbach.

Aus Teshkal kam schließlich die erschreckende Nachricht: der Ork sammelt sich erneut in den Steppen! Die lenkende Hand des Schwarzen Marschalls scheint dabei wieder einmal im Spiel zu sein. Allerorten schreitet man also zur Befestigung; Teshkal wurden Truppen des Andergaster Königs geschickt, in Lowangen zählt man seine Münzen, um durch höheren Tribut schlimmere Übergriffe zu verhindern und auch Greifenfurt will seine Stärke sammeln, in Turnier und trotzigem Fest der 12 Jahre gedenken, die der Ork nun schon aus der Mark vertrieben ist. (Bote 99 PRA/RON 33 Hal)

Auch die nächsten Nachrichten waren keine guten. Während die Gruuzash im Nebelmoor anscheinend keinen Angriff planten, erwartete der kaiserliche Marschall Weidens auf Burg Reichsend Nachrichten über eine orkische Armee, die sich aus dem Finsterkamm auf Weiden zubewegte und sammelte entschlossen seine Truppen, um diesen entgegenzuziehen und sie noch auf den Hängen zu stellen. An Teshkal indes zogen die dortigen Orken ungehindert in Richtung Winhall vorbei. Die Andergaster beriefen sich auf ein altes Abkommen zwischen Orks und Menschen und erklärten damit die freie Passage. Wieder einmal, so scheint es, macht sich der Ork zum Sturm auf Reichsgebiet bereit. (Bote 100 EFF/TRA 33 Hal)

In den Anfängen des Winters stand der Ork unter Führung des Schwarzen Marschalls schließlich vor Winhall und eine für die Verteidiger kräftezehrende Belagerung begann. Der albernische Ort scheint weniger durch die gesammelten Streitkräfte als vielmehr durch ein günstiges Wetter beschützt zu werden. Der Tommel, an dessen Nordufer die Orks versammelt sind und an dessen Südufer Winhall liegt, schwillt durch den ständigen Regen, zu einem Fluß, der den Orken nur gelegentliche Übertritte erlauben will; der große Sturm blieb an dieser Front bisher aus. In Weiden hingegen scheint man den Schwarzpelz in seine Schranken gewiesen zu haben. Die Orkhaufen bei Reichsend wurden vom neuen Marschall versprengt, marodierende Trupps in der Heldentrutz gar vernichtet, so heißt es. (Bote 101 BOR/HES 33)

Texte der Hauptreihe:
K24. Was treibt der Ork?
Autor: Nina P.