Totgeglaubter stellt sich

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Gerion von Keres freigesprochen

Wie wir in der letzten Ausgabe des Herolds berichteten, machten die Pfeile des Lichts Jagd auf einen abtrünnigen Magier, die ihn in den Rhaschtulsbergen stellten und vermeidlich töteten. Doch zur Überraschung vieler, tauchte eben dieser - der totgeglaubte Gerion von Keres – wieder in Gareth auf und stellte sich dem weißmagischen Gildengericht.
Wie uns aus verlässlichen Quellen berichtet wurde, fand der Prozess vor wenigen Tagen statt. Laut Keres hatte er seinen Tod vorgetäuscht, um einen Zirkel des Namenlosen zu überführen. Dazu kam uns zu Ohren, dass Keres einen Brief von den Draconitern dem Gildentirbunal, dem Saldor Foslarin selbst vorstand, übergab. Was genau in dem Schreiben stand, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen, doch es veranlaßte Spektabiliät Foslarin dazu Gerion von Keres lediglich mit einem milden Strafe zu verurteilen: Disliberatio (Anm. d. Red: Verweigerung der Benutzung aller gildenmagischer Bibliotheken, Laboratorien und Werkstätten) für einen Praioslauf).
Ein Gespräch mit Saldor Foslarin ließ sich leider nicht arrangieren, doch gelang es dem Herold einige Worte mit dem Herrn von Keres zu wechseln. Er empfing uns in seinem Anwesen in Roßkuppel, in Begleitung seiner hübschen Gattin Arinya von Baernfarn. Dort klärte er dem Herold, und dem geneigten Leser, auf, warum er seinen Tod vortäuschte. Diener des Namenlosen sollen ihn mit üblen Gerüchten verleumdet haben und ihm so das Leben schwer machten, so daß er schließlich beschloß seinen Tod vorzutäuschen und die Jagd auf eben dieses namenloses Gesindel zu beginnen. Warum diese Verfluchten aber Gerion von Keres im schlechten Licht dastehen lassen wollten, wußte er keine Antwort.
Auf die Frage hin, wie nun seine Beziehungen zu den Pfeilen des Lichts und Spektabilität Foslarin sind, antwortete er: „Die Pfeile des Lichts sind fähige Jäger schwarzmagischer Umtriebe. Ich bin Mitglied der weißen Magiergilde.“

- Ettel Bachental