Sondersteuer für die Stadt Hundsgrab

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Nachdem Baron Anselm Hilberan von Hundsgrab-Bugenbühl wieder auf seinen neuen Amtssitz, der Kieselburg über Hundsgrab zurückgekehrt war, dauerte es nur knapp einen Mond bis im Rathaus der Stadt am 5. des Praios ein Erlass des Barons verlesen wurde, der die Ratsleute zum einen aufstöhnen, zum anderen aber auch Hoffnung schöpfen ließ.

Der Baron verkündete eine Kopfsteuer in Höhe von drei Dukaten für alle Bürger Hundsgrabs sowie eine Gewerbesteuer in Höhe von zehn Dukaten für alle niedergelassenen Händler, Wirte und Handwerker als einmalige Abgabe zur Finanzierung des Ausbaus der Baronsstraße Hundsgrab-Bugenbühl-Eslamsroden.

Die Erklärung dazu war schlicht und einfach, dass diejenigen, die aller Voraussicht einen bedeutenden Vorteil aus dem Ausbau des Elfenpfades bis Eslamsroden (der Herold berichtet in dieser Ausgabe) und dem daraus resultierenden Anstieg des Handelsaufkommens haben würden, auch zur Finanzierung des Anschlusswegs gen Hundsgrab teilhaben sollen. Zwar war die Finanzierung des Elfenpfades durch die Krone beschlossene Sache, jedoch nicht der weitere Ausbau des firunwärtigen Weges von Eslamsroden aus.

Eine begleitende Notiz verriet, dass auch der Edle von Bugenbühl Answin von Hundsgrab-Bugenbühl seinen Teil zum Ausbau der Straße beitragen wird und seinerseits eine einmalige Sondersteuer in nicht genannter Höhe von seinen Vasallen einforderte. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll der Rat der Stadt Greifenfurt lauthals geflucht haben, als sie von den Ausbauplänen des reichen Pechbarons gehört haben.

Rafik Meandolus, erster Schreiber Hundsgrabs

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5. Pra 1036 BF
Sondersteuer für die Stadt Hundsgrab
Sondersteuer für die Stadt Hundsgrab

Kapitel 4

Goldene Kronen auf hartem Stein
Autor: chk