Söldnervolk in Höllenwall

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Söldnervolk in Höllenwall

Höllenwall. Land und Stadt Höllenwalls wird dieser Tage von viel Söldlingsvolk heimgesucht, welche überwiegend aus dem Almadanischen stammen, aber auch aus den Grafschaften Garetiens angereist sind. Man muss sich fragen, welcher Baron so von Sinnen ist, solch ein Haufen von Schlagtods und Mordbrenner innerhalb seiner Grenzen zu dulden, oder aber aus welchem Anlass heraus man derlei übles Gesindel überhaupt herbeiruft.

Wir haben uns deswegen nach Höllenwall begeben um mehr über die Zusammenhänge zu erfahren. Zu der gleichnamigen Stadt in der Baronie schließlich pilgerten die Söldner hin, und dort befand sich deren Ziel.

Die Stadt Höllenwall selber wiederum glich einem Ort im Belagerungszustand, an den Stadttoren der massiven Mauern wurde streng kontrolliert und jeder Anreisende der die Stadt betreten wollte, musste seine Waffen abgeben und sich unangenehmen Fragen stellen. Die sichtlich überforderten Büttel der Stadt wurden von den Soldaten des Barons unterstützt. Innerhalb der engen Gassen sah man viele besorgte Bürger, welche über die Besucherschar nicht besonderes glücklich wirkten.

Das eigentliche Ziel der Söldner jedoch lag außerhalb der Stadtmauern, an der Straße nach Gareth. Dort lässt der Baron von Höllenwall, nach seinem grandiosen Sieg über die Ferkinas, in einer alten Herberge einen KOR-Schrein errichten mit einem angrenzenden Söldnerhaus. Wie wir herausfinden konnten, plant der Baron von Höllenwall eine Söldnergilde zu etablieren, durchaus ein bequemer Weg um schnell auf zusätzliche Truppen zurückgreifen zu können. Offensichtlich sind der Schrein des KOR und die Gildengebäude fertiggestellt, denn wie wir aus den Gassen Höllenwalls erfahren konnten, ist der Baron aus Rashia’Hal zusammen mit einer KOR-Geweihten namens Korina zurückgekehrt.

Leider waren wir nicht in der Lage an den Feierlichkeiten der Einweihung teilzunehmen, da unsere Fragen uns den Unbill der Helburger einbrachte, und man uns kurzerhand in den städtischen Kerker werfen lies.

12 Tage schmachteten wir in den feuchten Kerkern der Stadtfeste, und wurden mehrfach aufs Peinlichste verhört. Nun da wir uns geschundenen Leibes in Sicherheit der Grenzen von ksl. Halhof befinden, können wir diesen Bericht entsenden - leider zu spät. Da sich nach meinen letzten Informationen ein größerer Trupp der Söldner gen Norden aufgemacht hat - mit unbekannten Ziel. Laut schallen ihre Blut- und Schlachtgesänge und rühmen die künftigen Taten der Höllenwaller Hasardeure!

Mobin Mauerblümchen

Ein geschundener Berichterstatter des Herolds, untergetaucht in ksl. Halhof

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Texte der Hauptreihe:
K57. Söldnervolk in Höllenwall
Autor: Marc M.