Raubritterumtriebe in Hartsteen

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Raubritterumtriebe in Hartsteen

Hartsteen. Die letzten Wochen wurde den Einwohnern des nördlichen Teils der Grafschaft Hartsteen bitter bewusst, wie sehr sich die Zeiten nun geändert haben.

Vor dem brutalen Angriff des Drachen war Hartsteen eines der Prunkstücke des Königreiches gewesen, doch nun ist der nördliche Part der stolzen Grafschaft ein wildes Niemandsland – ein Teil der Wildermark geworden.

Jüngst gab es teils widersprüchliche Gerüchte und Berichte über eine Raubritterbande, die wohl das übelsten Gesindel zu den Seinen zählt. Das Wirkungsgebiet jener Horde um einen Mann namens Geron von Eichenfeld scheint sich vornehmlich auf den Reichsgau und die Baronie Puleth, sowie die weitere Wildermark in Richtung Darpatien zu beschränken.

Wie viele Halunken sich unter seinem zerpflückten Banner gesammelt haben, vermag keiner zu sagen, aber seine Dreistigkeit scheint grenzenlos zu sein.

Die örtliche Bevölkerung, der Pfalzgraf zu Reichsgau, Bernhelm von Wetterfels und sogar der Orden vom Heilígen Zorne Rondras mussten das schon spüren in den vergangenen Wochen. Es gab bestätigte Überfälle auf Dörfer im Reichsgau und sogar auf einen Nachschubtross des Ordens vom Zorne der stürmischen Herrin.

Weder der Pfalzgraf von Wetterfels, noch der edle Herr Phelian zu Travinianshall, seines Zeichens Wächter und Verantwortlicher der Wacht Greifenfeste konnten bis dato dem Schurken den Garaus machen.

Die jüngsten Verluste des Ordens und die wenigen Ressourcen des Pfalzgrafen scheinen die beiden am stärksten Betroffenen Opfer vorerst zu lähmen – schlägt sich der Pfalzgraf doch auch mit einer nicht zu unterschätzenden Masse an Flüchtlingen vor seiner Burg herum.

Aufgrund der ohnehin gravierenden Nachschubsengpässe der Ordenskrieger ist die Situation auf der Feste Schwertwacht in der Baronie Gallstein (Grafschaft Eslamsgrund) nun noch angespannter. Wächter Phelian von Travinianshall muss bald reagieren, wenn sich die Lage nicht noch verschlimmern soll.

Ungeklärt bleibt derweil, wer den Untrieben des grausamen Geron von Eichenfeld, der mit großer Gewissheit kein Edelmann ist und sich diesen Namen wohl nur widerrechtlich aneignete, endgültig Einhalt gebieten kann und will. Ein wandernder Barde erzählt, der Pfalzgraf von Wetterfels würde nun allerlei Freiwillige suchen, tatkräftige Männer und Frauen, in deren Herzen noch Götterfurcht und Mut wohne. Was er mit diesen Leuten beabsichtigt wissen wir nicht, aber die Hoffnung, dass er mit diesen Freiwilligen gegen das wüste Raubrittertum zu Felde ziehen will, bleibt.

Wohlan denn, mut’ge Recken im Namen der Zwölfe und der ihnen heiligen Ordnung, ihr wisst wohin euer Weg euch nun führen soll…