Rätselraten um Abelmir

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Gareth. Still geworden ist es in der Kaiserstadt um jenen Bund, den man die Freunde der Kurtzweyl nennt. Schon seit der Schlacht in den Wolken sind die Getreuen des Junkers Abelmir von Krugelberge kaum mehr in Erscheinung getreten, zumindest nicht zusammen. Insbesondere der Junker selber ward inzwischen seit etlichen Monaten nicht mehr gesehen, und so wird an manchen Ecken und Enden um seinen Verbleib spekuliert. Etliche Garether erinnern sich noch an die zuweil spinnert anmutenden Umtriebe des Bundes, manch einer gar mit wehmütigem Blick, wenn man an die Zeit des Hungers vor einigen Jahren zurückdenkt.

Klopft man aber heuer an die Pforte der Villa Phexensglück, welche der Junker sein eigen nennt, so ist der Herr stets außer Haus und lässt sich durch seine Tochter Anyara vertreten. Selbige soll dabei, wie man munkeln hört, jedoch zumeist einen recht bekümmerten Eindruck machen. Es steht nun zu befürchten, dass Junker Abelmir irgendein Unbill widerfahren ist, von dem nicht einmal seine Familie genaueres weiß oder zumindest nichts davon der Öffentlichkeit verlauten lässt. Andere Stimmen hingegen besinnen sich der allgemeinen Phexgefälligkeit des Krugelbergers und mutmaßen gar, er habe sich ins Noviziat der Kirche des göttlichen Fuchses begeben. Dritte hingegen meinen gehört zu haben, Abelmir befände sich auf einer Queste in seine tobrische Heimat, um etwas zu bergen, was er bei seiner Flucht vor den schwarzen Horden vergessen habe.

Wie dem auch sei, ohne ihren Kopf sind die Freunde der Kurtzweyl offenbar nur noch die Hälfte wert. Es scheint, als habe die Kaiserstadt eine ihrer schillerndsten Persönlichkeiten verloren, zumindest vorübergehen. Wollen wir das Beste hoffen und davon ausgehen, dass der Junker uns bald wieder mit seinem Erscheinen erfreuen wird!