Pfalzgraf Bernhelm von Wetterfels – eine Biographie

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Pfalzgraf Bernhelm von Wetterfels – eine Biographie

Bernhelm von Wetterfels © BB

Reichsgau ist eine Pfalzgrafschaft im garetischen Hartsteen direkt an der Grenze zu Darpatien. Die Kaiserpfalz wird seit nun mehr dreizehn Götterläufen von Pfalzgraf Bernhelm von Wetterfels verwaltet. In letzter Zeit hat der Pfalzgraf wieder von sich hören lassen, so dass wir dem geneigten Leser diese außergewöhnliche Persönlichkeit ein wenig näher vorstellen wollen.

Bernhelm von Wetterfels wurde im Jahre 974 BF geboren. Er besuchte die Garether Waffen- und Lebensschule vom Goldenen Schwert, die er mit Bravour absolvierte. Schon früh wurde er Reichsvogt auf Kaiserlich Randersburg, dem heutigen Domizil des ehemaligen Reichstruchsessen. Dies gelang ihm durch den Einfluss, den er durch die Heirat seiner Halbschwester Rumhilde mit dem Grafen Danos von Luring in der Grafschaft Reichsforst erlangte. Während der Answinkrise und im Orkkrieg erlangte er durch überdurchschnittliche Leistungen und Tapferkeit (manch einer würde es auch Grausamkeit nennen) im Kampf ein gewisses Ansehen und das Vertrauen des Reichsbehüters Brin. Zum Dank wurde er zum Pfalzgrafen der nicht mehr ganz neuen aber immer noch prächtigen Kaiserpfalz Reichsgau bestallt. Sein Nachfolger auf der Randersburg wurde Ungolf von Hirschfurten.

Die Kaiserpfalz führt er nun seit dem Sommer 1013 BF. Von Wetterfels ist für seine geradlinige Politik bekannt, so machte er auch als Landwehrobrist an der Trollpforte auf sich aufmerksam. In der Vergangenheit hat es einige unschöne Anfeindungen mit Gräfin Thuronia von Quintian-Quandt zu Hartsteen gegeben, die oftmals in Handgreiflichkeiten ausarteten. Ob an den Gerüchten, dass Wetterfels versucht habe, die Gräfin zu ermorden, etwas dran ist, konnte nie eindeutig geklärt werden.

In jüngerer Zeit ist von Wetterfels allerdings wieder ins Rampenlicht der garetischen Politik gerückt, da es von seiner Seite mehrere Anfeindungen mit den garetischen Ritterbünden, gerade mit den Pfortenrittern unter seinem Schwager Graf Danos gegeben hat. Auch bei den Pulethanern genießt er nicht gerade ein hohes Ansehen. Oftmals hörte man den Pfalzgrafen über diese „nutzlosen Ritterspielchen“ schimpfen, und gar manch ein edler Rittersmann würde ihm sicherlich gerne mal gehörig die Meinung sagen.

Nach wie vor wollen aber die Gerüchte nicht verstummen, dass von Wetterfels an dem Attentat auf einige Mitglieder des Pulethanerordens in Greifenhorst nicht ganz unschuldig sei. Woher diese Gerüchte ursprünglich stammen ist noch nicht völlig geklärt, jedoch bahnt sich hier möglicherweise ein Politskandal größten Ausmaßes an. Der Herold bleibt wie immer am Ball.

Markttag, den 15. Phex 33 Hal Helidon Farnhem

Texte der Hauptreihe:
K30. Pfalzgraf Bernhelm von Wetterfels – eine Biographie
15. Phe 1026 BF
Pfalzgraf Bernhelm von Wetterfels – eine Biographie
Unfall auf der Reichsstraße verursacht grenzübergreifende Streitigkeit

Kapitel 30

Des Orkenwallers Worte
Autor: IBa