Obskure Sekte im Südquartier ausgehoben

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Borbaradianer auch in Gareth tätig?

Kaiserstadt Gareth, 2. Rahja 1035 BF. Druckerplatten mit Auszügen des abscheulichen und verwerflichen »Heiligen Testament des Borbarads«, sowie verschiedene andere Kultgegenstände der Anhänger des Sphärenschänders, konnten von tapferen und aufrechten Helden geborgen und den Stadtbütteln Gareths übergeben werden. Der Rat der Helden zeigt sich besorgt darüber, dass die schändliche Anhängerschaft des Dämonenmeisters gerade in den ärmeren Quartieren der Stadt heimlich und im Verborgenen ihre Saat des Übels zu verbreiten scheint. Der Anführer ist nach der Zerschlagung des Kultes flüchtig und auf seine Ergreifung ein stattliches Kopfgeld ausgesetzt.

Die wackeren Streiter für die Götter und das Gute hielten sich auf der Durchreise in der Metropole im Herzen des Reiches auf, als sie Ende des Peraine-Mondes durch die Ausgangssperren im Rahmen der Suche nach dem Erben der Raulsmark (der Herold berichtete) an der Weiterreise gehindert wurden. Selber dem Aufruf der Stadtherren folgend, beteiligte sich Gruppe von echten Helden an der Suche nach dem Entführten, wurde allerdings durch die Gunst des Zufalls auf eine weitaus brisantere Spur geführt. In den dunklen Gassen Sonnengrunds, nahe der Dämonenbrache, stieß man auf verdächtige Aktivitäten eines Kultes, der sich nach genauerer Untersuchung als eine Sekte des Dämonenmeisters herausstellte.

Dieser versprach den in völliger Armut verkommenen Tagelöhnern und Prostituierten der heruntergekommen Mietskasernen die Befreiung aus ihrer materieller Not, wenn sie nur bereit wären sich von der blinden Anbetung der Zwölfgötter zu befreien und den Mut zu haben, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Das schillernde Versprechen, durch die Stärkung des eigenen Willens und die Öffnung verbotener Pforten niemanden mehr Untertan sein zu müssen und im Gegenteil mit den Göttern, deren Anzahl sehr viel höher sei als die durch die Kirchen vertretenen Zwölf, auf eine Höhe zu kommen, fiel anscheinend in einer Zeit der Not und Unsicherheit wenige Jahre nach dem schrecklichen Angriff der schwarzen Lande, auf fruchtbaren Boden. Die Zwölfe seien den verirrten Seelen gnädig!

Viele Anzeichen deuteten darauf hin, dass zu dem sogenannten »Tag der Enthüllung Borbarad«, welcher von den Dämonenanbetern am 2. Tag des Mondes der Schönen Göttin gefeiert wird, eine große Zeremonie abgehalten werden sollte, um eine Initiierung der neuen Mitglieder ihres verderblichen Kults vorzunehmen. So verblieben die tapferen Recken auch nach der spektakulären Befreiung des Erben der Raulsmark aus den Fängen der Schergen des Erzfeindes Helme Haffax durch den Bugenhoger Pfalzgraf Parinor von Borstenfeld (der Herold berichtete) den Ingerimm-Mond über in der Kaiserstadt, um sich auf eine Konfrontation mit dem geheimen Zirkel vorzubereiten. Im Morgengrauen wurde die Versammlung von fast zwei Dutzend Personen, die sich in der Dämonenbrache zusammengefunden hatte, schließlich überwältigt, mehr als die Hälfte fand seinen Weg zu Boron. Einzig der Anführer der Sekte, von den wackeren Helden als charismatischer Mittvierziger von leicht untersetzter Gestalt beschrieben, und eine Handvoll seiner engsten Vertrauten vermochten in die Dämonenbrache zu flüchten und so ihrer gerechten Strafe entkommen.

Geldrian Bocksfuß

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Texte der Hauptreihe:
P10. Obskure Sekte im Südquartier ausgehoben
2. Rah 1035 BF
Obskure Sekte im Südquartier ausgehoben

Prolog 10

Spurensicherung
Autor: JüS