Natzungen in Niedergang und Aufstieg

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Natzungen in Niedergang und Aufstieg

Nicht gut bestellt war es dieser Tage um die Gesundheit der Baronin Maline von Natzungen. Lange Wochen hatte sie siech danieder gelegen, ohne dass irgendeiner Medicus hatte feststellen können, woran ihre Hochgeboren litt. Selbst arkane Bemühungen hatten sich als erfolglos erwiesen, die Wissenschaft der Heilkunst war mit ihrem Bosparano am Ende. Über den Jahreswechsel hatte es schon danach ausgesehen, als ob die Baronin alsbald in Borons Hallen einziehen würde, ihr bleicher, vom Fieber geschüttelter Leib ließ das Ende erwarten.

Mitte Praios schließlich wurde eine reisende Maga zu Natzungen vorstellig und nahm sich der Erkrankten an, die sich danach schon bald wieder auf dem Wege der Besserung befand. Ihre Hochgeboren war von der Leistung der Maga derart angetan, dass sie selbiger gleich am Hofe eine Anstellung verschaffte – sehr zum Unwillen des Natzunger Leibmagus. Bereits Ende Praios ritt ihre Hochgeboren zum ersten mal wieder durch die Natzunger Lande, wenngleich sie dabei zuweilen noch von einer leichten Verwirrung befallen gewesen sein soll. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass sich auch diese Unpässlichkeit in Kürze geben wird.