Kleine Einführung in die Welt der Schlachtgesänge

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Kleine Einführung in die Welt der Schlachtgesänge

Der Name Schlachtengesänge stammt, wie unschwer zu vermuten, ursprünglich aus dem Kriegshandwerk und diente dort vielfältigen Zwecken: Um den eigenen Mannen vor und während des Kampfes Mut zu machen, um die Gegner einzuschüchtern, oder einfach nur zur Unterhaltung der Soldaten. Im Prinzip haben die Schlachtgesänge auch im Stadion denselben Nutzen. Jeder, der schon einmal im Immanstadion bei einem Spiel zu Gast war, kennt sie, die wilden Anfeuerungsrufe der treuen Fans. Aber manch einer mag sich schon das ein oder andere Mal gefragt haben, was singen die denn da? Immanfreunde sind zwar ein fröhliches Häufchen, aber nun eben einfach kein geschulter PRAios-Chor. Wenn so viele Stimmen laut umeinander brüllen kann schon manchmal die eine oder andere Silbe verschluckt werden, umso mehr Silben je mehr die Fans selbst geschluckt haben. Hier also einige der traditionellsten Anfeuerungs-Hymnen für unsere Fünfzehn, zum Zuhören und selbstverständlich zum Mitgröhlen bei Ihrem nächsten Stadion-Besuch:

Schlachtgesänge, die bei bestimmten Situationen gesungen werden

  • Das Immanbanner liegt zurück: Kämpfen – Banner – Kämpfen !
  • Fehlentscheidung des Schiedsrichters: Schiri, wir wussten, wo dein Häuschen stand, hat gut gebrannt, hat gut gebrannt
  • Nach einem siegreichen Spiel: Wir wolln die Mannschaft sehn, wir wolln die Manschaft sehn, wir wolln, wir wolln die Mannschaft sehn (hier wird erwartet, dass – vorausgesetzt man singt lange genug weiter – die Spieler des Banners noch einmal vor ihren Fans auf und ablaufen und Kleidungsstücke in die Menge werfen)

Schlachtgesänge, die man immer singen kann, meist zur Selbstunterhaltung der Fans

  • Hey, hey, wer nicht hüpft der ist ein Difar (selbstverständlich wird hier jeder echte Fan zu hüpfen beginnen)
  • Steht auf, wenn ihr aus Gareth seid, steht auf, wenn ihr aus Gareth seit, steht auf, wenn ihr aus Gareth seid, steht auf, wenn ihr aus Gareth seid (nach der Melodie des berühmten Gassenhauers „Gen EFFerd“ von den „Tierhandlungs-Jungs“, selbstverständlich wird hier erwartet, dass man aufsteht. Es macht allerings wenig Sinn, diesen Schlachtgesang anzustimmen, wenn das Immanbanner gegen die Rebellen antritt)
  • Heeey, heeey Banner, uh, ah, blos, dass ihr’s wisst, ich bin ein Banner Fan!
  • Gebt mir ein H, gebt mir ein U, gebt mir ein M, gebt mir ein B, gebt mir ein A, wir singen HUMBA, humba, humba, tätärähhh (Hier singt ein Vorsinger und die Fans sind angehalten, ihm den gewünschten Buchstaben zuzubrüllen, ab HUMBA singen dann alle)

Dann gibt es noch Schlachtgesänge, die andere Mannschaften verhöhnen

  • Was ist doof und stinkt nach Fisch, Salzerhaven, was ist doof und stinkt nach Fisch, Salzerhaven
  • Musst du mal scheißen und weißt nicht wohin, dann Scheiß auf die Fahne von Skorpion Punin

Es gibt noch unzählige weitere Schlachtgesänge, aber die hier aufgeführten sollten für den nächsten Stadionbesuch fürs Erste ausreichen. Und wehe, ich höre Euch nicht lautstark mitsingen!

Texte der Hauptreihe:
K45. Kleine Einführung in die Welt der Schlachtengesänge
Hes 1027 BF
Kleine Einführung in die Welt der Schlachtengesänge
Kleine Einführung in die Welt der Schlachtengesänge

Kapitel 45

Der Mordbrenner kommt nach Gareth!
Autor: Bone