Eine Kette um den Wall

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Eine Kette um den Wall

Edelgrafschaft Perricum. Wie im TRAvia letzten Jahres zu lesen war (Herold 20) unterstützen alle hochrangigen Adligen Perricums zumindest die Idee, den Schutz gegen die Ferkinas zu erhöhen. Nun soll das, was sich in den vergangenen 12 Monaten ereignete, in aller Ausführlichkeit berichtet werden.

Nachdem in Dürsten-Darrenfurt bekannt wurde, dass die ehemalige gräfliche Regentin Rimiona Paligan schon den Bau einer Kette von Wachtürmen unterstütze und sogar schon mit der Planung begonnen wurde, begrub man sofort den eigenen Vorschlag. Es wurde geprüft was man nun beitragen konnte. Drei Haufen wurden bereit- und gräflichem Befehl unterstellt, bis zum Ende des Jahres 33 Hal, deren Versorgung auch weiterhin die Baronie sicherstellte. An die westliche Grenze der Grafschaft verlegt begann die Suche nach Standorten für einzelne Wachtürme. Folgende Faktoren wurden und werden dabei berücksichtigt. Die Bau- und Instandsetzungskosten, die Versorgung mit Wasser und Nahrung; die Nähe zu Steinbrüchen und die Verfügbarkeit anderer notwendiger Baumaterialien, die Erreichbarkeit des Standorts in Abhängigkeit von anderen Standorten und bewohntem Terrain, die Existenz von Wegen, welches Gebiet kann überwacht werden, wie groß ist der Einflussbereich, wo ist das Revier der Ferkinas, wo wurden diese schon gesichtet, ist das Gebiet vor Katastrophen, Steinschlag, Lawinen usw. sicher.

Gemischte Truppen verschiedener Herkunft, also Truppen aus Dürsten-Darrenfurt und andere, machten sich an unterschiedlichen Orten der Grafschaft auf die Suche nach geeigneten Plätzen, gemischt deshalb, da die Suche so effektiver war, und differenzierteres Wissen z.B. Ortskenntnisse vorhanden waren.

Bis zum heutigen Tag wurden erst neun Standorte gefunden, reichlich wenig für eine zu überwachende Linie von grob geschätzt 100 Meilen Luftlinie von der südlichen Grenze in Weißbarûn bis zur nordwestlichen Grenze von Sturmfels bei einem doch sehr unwegsamen und unübersichtlichen Gelände.

Zwei Wochen vor Beginn der Sommerregenzeit wurde in einem Steinbruch in Weißbarûn die Arbeit wieder aufgenommen, um für die zwei ersten Wachtürme in dessen Nähe genug Material zu haben und gleich mit deren Bau nach dem Regen beginnen zu können. Obwohl die Präsenz Bewaffneter nach den Vorfällen um die Schwarzen Reiter (Herold 22) bei dem Steinbruch und an den beiden entstehenden Baustellen schon erhöht worden war, kam es im TRAvia diesen Götterlaufs zu Zwischenfällen. Dabei wurden hauptsächlich gezielt Träger mit den Wappenröcken Gnitzenkuhls und Dürsten-Darrenfurts angegriffen ehe die Angreifer in allen Fällen in die Flucht geschlagen werden konnten. Diese Art der Einschüchterung zeigte jedoch keinerlei Wirkung, da genau so etwas erwartet wurde. Leider musste hierbei auch festgestellt werden, dass diese zwei Türme, auch wenn sie schon fertig gewesen wären, bis dato keinerlei Wirkung zeigen, denn auch in der Grafschaft wurde wieder von Übergriffen berichtet. In diesem Jahr kann nicht einmal mehr mit der Fertigstellung dieser ersten beiden Wachtürme gerechnet werden, da die Arbeiten jetzt schon äußerst schleppend voran gehen und während der Regenzeiten dann wohl ganz zum Erliegen kommen werden. Alles in Allem sind dies schlechte Aussichten für eine bessere Sicherheit der Bewohner für die Zukunft.

Ludowig der Darrenfurter,
15. BORon im Jahre 34 Hal

Texte der Hauptreihe:
K42. Eine Kette um den Wall
Autor: J. Morbitzer