Ein großes Fest auf Goldenstein

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Kaisermark, Baronie Retogau, Praios 1036 BF - Groß war die Überraschung (und bei manch unvermählter Edeldame mittleren Alters auch die Enttäuschung) im Herzen des Reiches, als bekannt wurde, dass einer der prominentesten Junggesellen Garetiens im Praios des neuen Jahres den Traviabund schließen würde. Die Rede ist von niemand geringerem als Helmar von Hirschfurten, Pfalzgraf zu Pfalz Goldenstein, der sich mit der 16 Götterläufe jüngeren Hartmunde von Borstenfeld, Ritterin zu Lechdansfelden in der Baronie Vierok, vermählt hat. Die Hochzeitsfeierlichkeiten fanden am Abend dritten Praios des neuen Jahres auf Pfalz Goldenstein statt. Geladen war alles was Rang und Namen hatte. So waren nicht nur Marktvogt Barnhelm von Rabenmund nebst Gemahlin, Graf Siegeshart von Ehrenstein aus dem Eslamsgrundschen sowie der nun unbestrittene und rechtmäßige Graf Luidor von Hartsteen erschienen, sondern auch sämtliche Mitglieder des Zedernkabinetts sowie zahlreiche Vertreter aus dem garetischen Hochadel. Baron Nimmgalf von Hirschfurten, der kurzfristig vom nahen Kaiserturnier in Gareth eingetroffen war, ließ es sich nicht nehmen, seinem Vetter die besten Glückwünsche und viel Erfolg in seinem nun beginnenden Eheleben zu wünschen. Weiß doch gerade Baron Nimmgalf die Vorzüge einer gut harmonierenden Ehe zu schätzen.

Für Pfalzgraf Helmar ist es bereits das zweite Mal, dass er vor den Traviaaltar tritt. Seine erste Gemahlin, Maliste von Hengefeldt, mit der er einen gemeinsamen Sohn, Fredalf von Hirschfurten, hat, starb vor über vierzehn Götterläufen bei der Schlacht an der Trollpforte.

Seitdem hatte Pfalzgraf Helmar zahlreiche Angebote von teils recht namhaften Edeldamen zu einem neuen Traviabund ausgeschlagen. Es ging sogar das Gerücht um, der Pfalzgraf habe sich vorgenommen ein Leben in Demut und im Glauben zu führen. Doch schließlich konnte die liebreizende Hartmunde bei einer Adelsfeierlichkeit im Sommer 1035 BF das Herz des Pfalzgrafen erobern. Schnell waren Verhandlungen mit ihrer Mutter Waltrude von Borstenfeld und mit Baron Irian zu Vierok geführt, und die Hochzeit wurde arrangiert. So wurde dann von Vater Travian das heilige Band der Travia um die Handgelenke der Brautleute gelegt, was von zahllosen Hochrufen des Adels und von einem spektakulären Feuerwerk in den Abendstunden der lauen Sommernacht begleitet wurde.

Eine ergreifende Rede hielt der berühmte Baron zu Retogau, der trotz einiger Differenzen mit dem Pfalzgrafen seit seiner Inthronisierung nach seinen Heldentaten im Jahr des Feuers inzwischen ein fester Bestandteil des Kaisermärker Adels geworden, und dessen Name nun in aller Munde ist.

Ein weiterer Höhepunkt der Feierlichkeiten war eine gemeinsame Begehung der legendären Waffenkammer Kaiser Retos, die in den eigens hierfür prunkvoll hergerichteten Räumlichkeiten auf Pfalz Goldenstein ausgestellt ist. Hier konnte die Festgesellschaft zahlreiche einzigartige Waffen aus der bewegten Geschichte des Raul‘schen Reiches und auch einige exotische Waffen wie einen zwergischen Drachentöter aus der Zeit der Drachenkriege bewundern.

Wahrlich, diesen Tag wird kaum einer der Anwesenden je vergessen können. Der Herold wünscht dem frisch vermählten Brautpaar alles Gute, einen reichen Kindersegen und viel Glück für die gemeinsame Zukunft.

Marbert Fichtner

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3. Pra 1036 BF
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Reiches Land

Kapitel 2

Sondersteuer für die Stadt Hundsgrab
Autor: IBa