Das Ende einer Fehde

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Das Ende einer Fehde

Schlacht an der Grunder Mühle beendet die Pulether Fehde

Hartsteen:

Der Achtundzwanzigste des Perainemondes 1032 BF wird als das Ende einer Fehde in die Annalen der Geschichte Hartsteens eingehen. Am Nachmittag dieses Tages konnten die Truppen des Hadrumir von Schwingenfels-Natzungen die Mannen des Frostelin von Windischgrütz besiegen und somit das Ende der Pulether Fehde einleiten.

Zur Mitte des Perainemondes hatten die Truppen der Schwingenfelser die Burgen Orbetreu und Weizengrund sowie die Garnisonen in der Baronie Natzungen verlassen. Kesseling, Feldsteynchen und Feldrungen wurden sehr schnell eingenommen. Gerbald von Windischgrütz hatte sich am Einundzwanzigsten des Mondes ergeben.

Am Siebenundzwanzigsten des Mondes waren die Schwingenfelser Truppen knapp vor Burg Ebenhain, dem Stammsitz der Familie Windischgrütz und oberstem Angriffsziel. An der Mühle der Familie Grunder hatte man ein Nachtlager errichtet, um am nächsten Tag ausgeruht nach Ebenhain aufzumachen.

Doch Frostelin von Windischgrütz hatte den Angriff vorausgesehen und sich in aller Frühe mit seinen Truppen auf den Weg zur Mühle gemacht. Am Flüsschen Alling, welches auch die Mühle speiste, standen sich nunmehr die Gegner in dieser Fehde mit ihren Truppen gegenüber. Von Südwest nach Nordost zog sich die Straße nach Ebenhain, ziemlich in der Mitte des Schlachtfeldes zog sich das kleine Flüsschen Alling nach Norden. Im Norden stand die Grunder Mühle. Der Fluss knickte nördlich der Mühle in Richtung Nordost ein und folgte dem Straßenverlauf.

In den Morgenstunden sah es zunächst danach aus, dass der überraschende Zug des Frostelin von Windischgrütz aufgehen könnte. Seine Mannen gewannen rasch die Überhand und brachten die Schwingenfelser in die Defensive. Im Laufe des Mittags gelang es dann schließlich Truppen unter dem Kommando von Jolea von Schwingenfels den Fluss Alling zu überqueren und sich auf der anderen Flussseite festzusetzen. Auch schafften es die Truppen unter Hadrumir von Schwingenfels im Zentrum ihre Position zu halten und zu einem Gegenangriff überzugehen. Am Nachmittag des Tages war das Schicksal der Windischgrützer besiegelt. Die Schwingenfelser hatten die Überhand gewonnen und griffen nun von allen Seiten an. Frostelin von Windischgrütz fand in einem Duell gegen Oderik von Schwingenfels abseits des Schlachtgeschehens den Tod. Die Schlacht war am späten Nachmittag zu Gunsten der Schwingenfelser entschieden.

Am Abend übergab Haldora von Windischgrütz die Burg Ebenhain an die siegreichen Schwingenfelser und begab sich in Gefangenschaft. Seit dem Morgen des Neunundzwanzigsten Peraine wehen die Banner der Familie Schwingenfels und deren Verbündeter, die Familien Katterquell und Allingen, über den Gütern der Windischgrützer.

Die Fehde der Häuser Schwingenfels und Windischgrütz, in Volkes Mund Pulether Fehde genannt, scheint durch diese blutige und heftige Schlacht beendet.

Rhodena Huisdorn