Baron von Schmalfurt unterstützt die Boten Garafans

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Baron von Schmalfurt unterstützt die Boten Garafans

Schmalfurt/Nardesfeld. Dem Totenzug eilte die traurige Kunde schon nach Greifenfurt voraus. Mit Bestürzung haben auch der Baron und die Baronin zu Nardesfeld den Tod von Argaen Düsterfluß von Orkenwall aufgenommen. Nun ziert Trauerflor auch die Zinnen von Burg Schmalfurt und eine lange schwarze Fahne hängt den Turm herab. Derweil waren Algrimm und Rowena von Schmalfurt Richtung Orkenwall gereist, um an der Beisetzung teilzunehmen.

Die beiden alten Eheleute haben den Orkenwaller wohl gekannt und an seinem Schicksal stets Anteil genommen. Gern hätten sie ihn nach Rashia’Hal begleitet, doch eine solch weite Reise ist einer älteren Gesundheit eher abträglich. „Es wird langsam einsam um uns herum, viele bekannte Gesichter sind nicht mehr“, soll Baronin Rowena gesagt haben. Zumindest jetzt wollten sie ihm die letzte Ehre erweisen und Baron Algrimm hat sich gar eilends einen neuen Wappenrock fertigen lassen.

In der Stadt Greifenfurt jedoch ereilte sie die Kunde, daß das Reich erneut in Gefahr sei, der endlose Heerwurm wieder marschiere. „Argaen wird uns nachsehen, wenn wir ihn später besuchen. Unsere Sorge muß jetzt den Lebenden gelten“, entschied Algrimm und erschien umgehend beim Kriegsrat.

Als am 20. Peraine Adran von Schmalfurt und der ihn begleitende Vogt nach raschem Ritt in der Stadt eintrafen, gab es immerhin eine kurze Gelegenheit für Familientreffen. Andran konnte so seinen Eltern und anwesenden befreundeten Edlen von der Reise des Orkenwallers, dem Geschehen in Rashia’Hal und von der Trauerfeier in Orkenwall zu berichten. Mit Sorge nahmen Rowena und Algrimm auch die Kunde von den Vorfällen während des Festes des Lebens und von der Vision des Al’Haresh auf. Vogt Rosco hatte darüber hinaus noch andere Kunde. Bekanntermaßen gehört er zu den fünf Edlen, die der Greif Garafan damals vor dem großen Kriegsrat zu Weihenhorst zu sich rief und zu seinem Boten machte.

Dass dieser Bericht überhaupt zustande kam, lag an der nun folgenden Mitteilung, die Rowena und Algrimm von Schmalfurt gegenüber dem Herold machten. Beide haben sich beraten und erklären, dass Nardesfeld fünf mal zwölf Flussperlen aus der diesjährigen Ernte den Boten Garafans stiften werde. Dies ist auch für Nardesfeld eine nicht kleine Summe, doch Algrimm erklärte sodann: „Dann wird halt die alte Brücke nach Hexenhain noch einen Götterlauf ihren Dienst tun müssen, ich muss es schließlich auch.“

Welchen genauen Zweck diese Stiftung hat, verrieten Baron und Baronin jedoch nicht. Dieses Geheimnis mag in der Depesche niedergeschrieben sein, die für den Baron von Hesindelburg bestimmt ist. Ohnehin bemerkenswert ist, daß Baron Algrimm höchstselbst in der Stadt Greifenfurt weilt. Für gewöhnlich regelt Sohn Adran die Angelegenheiten für seinen Vater, und das auch verlässlich und gut. Nun aber nimmt der alte Algrimm von Schmalfurt zu Nardesfeld selbst am Kriegsrat teil und auch das treue Schwert wieder in die Hand; wie damals schon im Orkensturm.

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Texte der Hauptreihe:
K37. Baron von Schmalfurt unterstützt die Boten Garafans
20. Per 1026 BF
Baron von Schmalfurt unterstützt die Boten Garafans
Der blutige Habicht schlägt wieder zu!

Kapitel 37

Bauvorhaben stockt