Aufruhr beim Rahja-Markt

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Greifenfurt, Rahjamarkt 1035 BF.

Die Stimmung auf dem Markt war dieses Jahr ein wenig angespannter als sonst, berichteten doch einige Händler aus dem Norden von neuen Zollstationen an der Beldenhag-Dergelsteiner Grenze, die deutlich zu Buche geschlagen haben sollen. Nach Berichten der Betroffenen sollen es fünf Schranken gewesen sein, die sie auf der Märker Straße zu passieren hatten.

Beim traditionellen Hunderennen dagegen gab es einen unerwarteten Sieger. Nachdem der Favorit Hadrumier aus Hexenhain kurz vor dem Fassen des Hasen einen Biss in die Flanke erlitten und sich darob über seinen Konkurrenten hergemacht hatte, konnte ein völlig schwarzes Tier den Sieg erringen. Die junge Hündin hört auf den Namen Emer und gehört einer Junkerin aus dem Hause Keilholtz. Ihr Bruder Fran dagegen erreichte das Ziel nicht, da er etwas lustlos auf halber Strecke umkehrte.

Die Besitzerin, Edelgunde Gramhild Keilholtz von Schroffenstein, Perlvögtin und Junkerin zu Dreihügeln aus Nardesfeld, einer Baronie im Süden unserer schönen Mark, erklärte daraufhin lachend, dass Fran kurz vor dem Rennen bereits eine Ratte erlegt hatte und deswegen wohl seine Jagdlust sich in Grenzen hielt. Ein Welpe aus dem ersten Wurf der Hündin solle aber der Markgräfin als Geschenk zukommen. Das Tier solle dem jüngsten Spross der Wertlinger, Raul Shazar von Wertlingen, als Freund und Begleiter treu zur Seite stehen. Selbstverständlich könne das Kind darauf zählen, stets einen solchen Hund sein eigen nennen zu dürfen. Auf Wunsch wäre es ebenfalls möglich, dem Wertlinger Hause auch weitere Tiere zur Verfügung stellen.

Texte der Hauptreihe:
K54. Aufruhr beim Rahja-Markt
Autor:?