Stadt Kressenburg

Aus GaretienWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stadt.svg   Wappen Herrschaft Immingen.svg   Wappen Baronie Kressenburg.svg   Wappen Baronie Kressenburg.svg   Wappen Familie Korbronn.svg   Wappen Baronie Kressenburg.svg   Wappen Herrschaft Friedheim.svg   Wappen Herrschaft Greifenwehr.svg   
Politik:
Obrigkeit:
Einwohner:
700 (100 Hügelzwerge)
Infrastruktur:
Bedeutende Burgen und Güter:
Klöster:
Kloster Kressenberg (20 EW) , Praios
Schreine:
Travia, Hesinde, Peraine, Ingerimm
Gasthäuser:
Zur Weinerlichen Wildsau“ (Zwergenschänke)
Kultur:
Handwerk:
viele zwergische Schmiede, Bronze- und Zinnguß, Bierbrauer
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt
Kennziffer:
Gre-I-14-0-A
Binge.svg   Hof.svg   Burg.svg   Kloster.svg   Tempel.svg   Tempel.svg   Gebaeude.svg   

"Nun, als erstes wäre da natürlich die Burg, die sich im Norden schützend über den Ort erhebt. Von dort aus herrscht mein ältester Sohn Ardo als Baron über die Kressenburger Lande. Der Burg zu Füßen liegt die Stadt, umgeben von einer Mauer, die von Zwergenhand erschaffen wurde, und vor der Stadt auf eine Meile die Felder der Bauern. Das alte Stadttor im Süden ist mit besonderer Kunstfertigkeit verziert und dabei so wehrhaft, dass es mit natürlichen Kräften nicht zu bezwingen ist. Im Zentrum der Stadt, auf halber Höhe des Burgberges, steht das uralte Praios-Kloster, dessen Mauern noch älter sind als die der Burg. An der östlichen Mauer findet Ihr die neue Bibliothek und den Hesinde-Schrein, welche von der Alt-Baronin Faralda gestiftet wurde. Im Westen der Stadt aber liegt die Gasse der Zwerge mit dem Ingerimm-Schrein. Bei Tag und bei Nacht könnt Ihr dort das Hämmern der Schmieden hören und die Feuer der Essen leuchten sehen. Außerdem haben sie dort das beste Wirtshaus im Ort, mit einer Biersuppe, die Ingerimm persönlich wohlschmecken würde."
Ritter Wulfhart von Keilholtz

Die Stadt Kressenburg

Die Kressenburger Altstadt

Der Hauptort von Kressenburg ist auf einem Hügel gelegen, dem Anabōz, an dessen Fuss die Straße gen Ulmenhain entlang führt. Die Stadt hat eine Größe von etwa sechshundert Einwohnern. Viele von ihnen sind Händler, die meisten jedoch Handwerker; Schmiede, die aus Zinn und Bronze Schmuck und Gebrauchsgegenstände herstellen. Etwa einhundert Hügelzwerge aus dem Kosch leben und arbeiten hier, sind sie doch die Meister dieses Metiers. Kressenburg ist der Umschlagplatz für alle Waren, die aus der Baronie in Richtung Eslamsroden und Waldstein verbracht werden und für jene, die hierher eingeführt werden. Am zwölften Tag jeden Mondes findet ein großer Markt statt, an dem man alle möglichen und unmöglichen Waren käuflich erwerben kann.

Verwaltet wird die Stadt vom Kressenburger Stadtrat. Ihm gehören derzeit sechs Stadträte an, einer für je 100 Bürger, welche alle traviagefällige vier Götterläufe neu gewählt werden. Der Stadtrat ist dem Baron als Stadtherren Rechenschaft schuldig und muss alle Entscheidungen von diesem absegnen lassen.

Die Kressenburg

Die wehrhafte Burg des Barons liegt an der höchsten Stelle des Hügels und ist an der Nordseite der Stadtmauer in die Verteidigungsanlage der Stadt integriert. Auf dieser Seite fällt der Hügel auch fast fünfzig Schritt steil ab, so als hätte jemand die zweite Hälfte mit einer großen Axt abgetrennt. So bot sich den Reisenden in der Vergangenheit jeweils an anderes Bild, je nachdem ob sie sich von Norden oder Süden der Stadt näherten. Aus Greifenfurt kommend vermeinte man nur die trutzige Burg auf dem Hügel vor sich zu haben und entdeckte den Ort erst wenn man schon halb daran vorbei war. Aus Richtung Waldstein kommend sah man schon von Weitem die an die Bergflanke geschmiegten Häuser die im Hintergrund von der Burg überragt wurden und auch die Vorstadt wo die Bauern der näheren Umgebung ihre Hütten haben.

Seit der Stadterhebung im Jahr 1036 BF hat sich Einiges am Stadtbild getan. Die neue Stadtmauer reicht bis über den Handelsweg hinaus und schließt diesen ein, so dass man heute nicht umhin kommt die Stadt zu betreten. Zudem zeichnet sich von Süden kommend der wachsende Neubau des Praios-Tempels Sankt Garafan vor dem Tore ab.

Tempel und Schreine

Sehenswert ist vor allem der Altar des am zentralen Marktplatz gelegenen großen Praios-Klosters, mit einer großen Sonnenscheibe reinsten Bernsteins, die in einen blaugesprenkelten Specksteinquader eingelassen ist. Desweiteren existiert ein Ingerimm-Schrein aus Kyndocher Marmor, und eine Hesindegefällige Bibliothek mit angeschlossenem Hesinde-Schrein.

Vor dem Ulfriedstor befindet sich der Bauplatz des neuen, sehr groß angelegten Praios-Tempels Sankt Garafan vor dem Tore. Neben Schreinen für den Götterfürsten, den Greifenfürsten Garafan und den Greifen Scraan, ist eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Answin im Bau, für die der Greifenfurter Illuminatus höchstselbst eine Reliquie gestiftet hat. Zieht es im Moment vor allem Handwerker zur Baustelle nach Kressenburg, so werden in wenigen Götterläufen Gläubige und Pilger aus Greifenfurt, Waldsstein und dem ganzen Reich erwartet.

Die Zwergengasse

Die zwergischen Schmiede bewohnen eine eigene Gasse aus der bei Tag und Nacht geschäftiges Hämmern klingt. Unbedingt probieren muss man auch die nach einem geheimen Rezept hergestellte zwergische Biersuppe, die in der Schänke ”Weinerlichen Wildsau” serviert wird und in Abwandlungen überall in der Baronie Verbreitung gefunden hat.

Die Alte Stadtmauer

Die innere Mauer wurde im Auftrag des Barons Ulfried von Kressenburg um das Jahr 820 BF herum errichtet um den wachsenden Marktflecken samt seines neu entstehenden Schmiedehandwerks besser zu schützen. Maßgeblich am Bau der Mauer beteiligt waren die vom Baron ins Land geholten Zwerge der Steinbeißersippe unter Durac, Sohn des Dugramm, weswegen sie selbst nach zwergischen Maßstäben als sehr stabil gilt. Diese erste Stadtmauer umschließt den Burghügel vollständig vom Fuß bis zur Spitze und fast alle wichtigen Gebäude, Burg, Tempel und Schreine, befinden sich in ihrem Inneren. Durchbrochen ist die Mauer lediglich an ihrer Südseite vom Ulfriedstor, welches neben eisenbeschlagenen steineichernen Toren auch ein schmiedeeisernes Fallgitter zwergischer Machart besitzt.

Die Neue Stadtmauer

Abschnitt der Neuen Stadtmauer

Nach der offiziellen Erhebung Kressenburgs zur Stadt im Praios 1036 BF beschloss der neue Stadtrat die Erweiterung der Stadtmauer, vor allem um die Warenströme auf dem nahen Elfenpfad besser kontrollieren zu können. Im Gegensatz zur Alten Stadtmauer ist die Neue Stadtmauer nicht durchgängig aus massivem Felsgestein errichtet, sondern wurde in Schalenbauweise errichtet. Die zinnenbewehrte Mauer ist sechs Schritt hoch und in regelmäßigen Abständen mit hufeisenförmigen Türmen versehen. Nach Süden und Osten umschließt die neue Mauer die nahen Hütten der ansässigen Bauern, nach Westen hin schließt sie die durchgehende Handelsstraße und den alten Gasthof mit ein. Vom Verlauf des Elfenpfads bestimmt ist die Mauer von zwei neuen Stadttoren unterbrochen, nach ihrer Lage Praiostor und Greifenfurter Tor genannt.

Der Handel

Kressenburg lebt zum großen Teil vom Handel mit Erzen und Metallerzeugnissen, aber auch Bauholz, Felle und Holzkohle sind gefragte Waren. Neben ortsansässigen Händlern haben sich in den letzten Götterläufen die Handelshäuser Stippwitz aus dem Kosch und Kesselstein aus Luring mit eigenen Kontoren hier niedergelassen.

Zur Zeit dreht sich ein großer Teil des Handels allerdings um den Neubau des Praios-Tempels. Insbesondere Bauholz, Stein und eiserne Werkzeuge dürfen nur mit Erlaubnis des Barons die Baroniegrenzen verlassen.