Wenn das Rudel tollt - St. Reshmina

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Baronie Bergthann und Junkertum Rabicum, 20. Travia 1042 BF - Ein Infernal war diese Eröffnung über den schäumenden Wassern unseres alten Darpat, der sich wild glucksend den Feierlichkeiten anschloss - nun noch viel einenderes Indentifikationsmerkmal unserer Markgrafschaft als ohnehin. Denn die St. Reshmina Brücke, sie ist prachtvoll geworden und steht da prächtiger denn je, ein Symbol für unsere Gemeinschaft und Mahnmal für dessen Fragilität zugleich. Eine drittes Mal soll sie nicht Fallen.

Und dies Monument feierte die Markgrafschaft, zu beiden Seiten, auf der Brücke selbst und gar zu Wasser auf etlichen Schiffen und Booten, die teils unheilvoll schwankten ob der Freudentänze und urtiefen Emotionen der Perricumer und auswärtigen Passagiere. Von überall aus der Provinz waren sie gekommen, vom einfachen Bauern, über Pilger der 12göttlichen Kirchen - der Unergründliche voran - bis hin zu hoher Prominenz aus Magus, Klerus und Adel. Auch die höchsten Häupter selbst waren zu gegen und erhellten den sonnigen Tag und den Glanz dieses meisterhaften Bauwerks nur noch mehr.

Aber nicht nur aus der Markgrafschaft waren Gratulanten und Gäste angereist, auch aus unserer Nachbarschaft in Aranien - in Freudschaft und alter Verbundenheit - kamen viele um die Brücke der Efferd-Heiligen zu bestaunen, ebenso Gäste aus der Rommilyser Mark. Aber damit nicht genug, auch etwa aus dem Herzen des Reiches reisten sie in Scharen herbei. Und unter ihnen einer der größten der Großgaretischen Lande, Prinz Sigman - geheissen der Junge Fuchs - höchstselbst war gekommen um dem Spektakel im Kreis seines Fuchsrudels und in der Gesellschaft des Perricumer Adels beizuwohnen. Es hieß er habe die Anwesenden mit seinem jugendlichen Anmut und seiner reifen Weisheit in den Bann gezogen und er und sein Rudel hätten mit kühnen Geschichten, ritterlichen Weisen und tadellosem Verhalten verzückt und der Feierlichkeit noch mehr Tiefe und Grandessa verliehen. Heisst es doch der Prinz wäre das Symbol von Einheit und Größe aller großgaretischen Lande, so wie es die St. Reshmina-Brücke für Perricum ist.

An seiner Seite stets und Mitglied seines Rudels der umtriebige Baron von Haselhain, der aufgrund seiner Gefolgschaft am Prinzen nur noch äußerst selten in der Heimat weilt. Zusammen kündigten sie nochmal die große und erste Haselhainer Rudelturney an, die sich nur einige Tage nach der Feier zutragen wird. Nicht ohne damit bei dem ein oder anderen ein Schmunzeln oder eine Zornesfalte zu provozieren. Aber solch eitlen Gram, sollte der Tag und die illustren Gäste schnell vergessen machen.

Und so stiftete der Markgraf auch so gleich einen Feiertag, der sich nun jährlich wiederholen solle. Auf die Einheit!

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(Vergessen sein sollen somit solch der Einheit schädigenden Fehden wie sie derzeit im Wall toben. Schande über die Kriegstreiber.)